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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

29.434 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwunden, , Südamerika ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

20.08.2026 um 17:30
Zitat von cycliccyclic schrieb:Was es übrigens auch gibt sind Tools mit denen man die EXIF-Daten von beliebig vielen Bildern alle auf einmal beliebig verändern kann (heißt exiftool). Ich sach's nur...
Inwiefern verändern?
Zitat von ringelnatzringelnatz schrieb:Ich weiß aber ehrlich gesagt gar nicht, warum die BHs für manche eine so große Rolle spielen.
Was soll man daraus denn ableiten?
Also, ich finde es schon erstaunlich, dass sich die BHs am Ende in dem Rucksack befunden haben. Das macht für mich keinen Sinn, da sie sicherlich in einer Situation, wo man nur sehr wenig Material zur Verfügung hat und auch wenig Kleidung, einen anderen Zweck hätten haben können, als in einem Rucksack zu liegen.
Zitat von ringelnatzringelnatz schrieb:Einzig: eine Täterschaft wird die BHs nicht extra zusammengepackt haben mit den Handys und Kamera - warum auch??
Naja, das ist halt eine wichtige Frage- Warum auch?. Warum hätte ein Täter sich die Arbeit machen sollen, die BHs ordentlich in den Rucksack zu legen? Warum hätte ein Täter sich die Arbeit machen sollen, nachts in den Dschungel zu gehen und Fotos zu machen und dann auch noch 100 Stück über einen relativ langen Zeitraum? Warum hätte ein Täter sich die Arbeit machen sollen, die Körper der beiden Frauen an 2 verschiedenen Orten abzulegen oder eine mit Kalk zu behandeln?
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Aber wenn sie befugt auf den Grundstück waren, stellt sich die Sache anders dar.
Lädt hingegen ein Passant oder ein Arbeiter die beiden Frauen ein, sich "etwas Schönes" auf einem Privatgrundstück anzusehen, und sie stürzen dabei, so wird diese Person (auf eigene Faust oder mit der Hilfe anderer) alles daransetzen, die Beweise zu manipulieren und den Ort zu verheimlichen.

Oben wird eine FP-Situation, die keine physische Gewalt beinhaltet, beschrieben.
Das finde ich interessant. Kannst du mir dieses Szenario etwas ausführlicher erklären?
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Sie waren also deiner Meinung nach in der Nacht vom 11. auf den 12. April noch am Leben?
Die Frage war zwar nicht an mich, aber ich glaube dass eine der Beiden, mMn. Lisanne, sogar noch einige Zeit länger am Leben gewesen sein könnte, wobei ich da eher von vegetieren als leben reden würde.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

20.08.2026 um 17:57
Das ist richtig @Anthurium

Aber Auszüge der Akte/des Autopsieberichtes wurden, mit "Quellenangaben", hier und auch im Buch "zitiert".


Die große Frage lautet.
wer hat die Deutungshoheit
wer interpretiert was und wie
was will damit bezweckt werden
Wem wird geglaubt...

Interpretation
interpretación
interpretatie


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

20.08.2026 um 18:22
Zitat von morfriedmorfried schrieb:Die große Frage lautet.
Die grosse Frage lautet:
Was ist die Quelle vom User, die Berichten zufolge von einer laufenden Heilung sprach? War es eine Zeitung? Ein Fernsehinterview? Oder bezog sie sich auf die Akte?

Hier habe ich Folgendes gefunden; darin wird eine Zeitung erwähnt.
Beitrag von SGarcia (Seite 599)
Zitat von SGarciaSGarcia schrieb am 11.10.2020:Habe auch nochmal in das Zeitungsarchiv geschaut.
Welche Zeitung?


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20.08.2026 um 18:28
Yes,
Super Intendend
Diesen Bericht meinte ich !


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

20.08.2026 um 18:41
Zitat von DoctectiveDoctective schrieb am 18.05.2024:Liebe Allmystery Krimi-Freunde,

wir freuen uns, dass hier wieder über den Fall von Kris und Lisanne diskutiert wird. Auch zehn Jahre nach ihrem Verschwinden ist der Fall nicht gelöst. Doch es gibt viele neue Hinweise zu dem, was damals passiert sein könnte.
In Absprache mit den Moderatoren stellen wir uns Euch heute vor: Wir sind Christian Hardinghaus und Annette Nenner, zwei Journalisten, die seit zwei Jahren intensiv an dem Fall arbeiten. Wir haben Tausende Seiten an Dokumenten ausgewertet, darunter die gesamten panamaischen Polizeiakten, forensischen Berichte, den NFI-Report und Gerichtsakten - sowohl zum Fall von Kris und Lisanne als auch zum Fall Osman V.

Annette war über fünf Monate lang vor Ort in Panama und hat in Boquete alle relevanten Zeugen des Falles erneut interviewt und viele neue Informanten gefunden. Außerdem hat sie den Pianista Trail bis zur zweiten Monkey Bridge erkundet und alle Wege nachverfolgt, die Kris und Lisanne möglicherweise gegangen sein könnten.
Vorweg: Wir haben den Fall nicht gelöst, denn das ist ohne die Strafverfolgungsbehörden vor Ort nicht möglich. Wir sind aber überzeugt, der Wahrheit ein ganzes Stück nähergekommen zu sein. Vor allem können wir unzählige Falschinformationen korrigieren, die leider im Umlauf sind. Gerüchte und Mythen werden nahezu wöchentlich in neuen Podcasts wiederholt oder neu gesponnen.
Unser Ziel ist es, der Wahrheit durch Crowdsolving näherzukommen. Daher ist eine Forumsdiskussion wie hier sehr wichtig. Aber dafür ist es unabdingbar, dass die Basis-Informationen stimmen. Was kann ausgeschlossen werden? Was ist ungeklärt? Auch hier in der Forendiskussion haben sich leider dutzende Fehlinformationen eingeschlichen. Genau dadurch wird es nahezu unmöglich, wirklich weiterzukommen.

Unsere Forschungsergebnisse haben wir in dem am 1. April erschienenen Buch "Verschollen in Panama" und in der englischen Version "Still Lost in Panama" veröffentlicht, um unseren Untersuchungen eine wissenschaftliche Grundlage zu verleihen. Wir freuen uns natürlich über jeden neuen Leser, aber das hier soll keine Werbetour für unser Buch sein.
Wir müssen lediglich wichtige Informationen mit einer Quelle belegen und können dafür nur unser eigenes Buch heranziehen, wenn sich die Fakten auf auf die Gerichtsdokumente und unsere Zeugenbefragungen stützen. Daher werden wir bei relevanten Stellen die Seitenzahlen aus dem Buch angeben.

Darüber hinaus haben wir Zugriff auf die gesamten Akten und können Informationen nachschlagen, die nicht in unser Buch aufgenommen wurden. Das gilt auch für Annettes umfangreiche Recherchen vor Ort in Panama. Hier können wir uns also nur selbst als Quelle nennen. In internationalen Foren funktioniert das bereits mit dem Kurzverweis auf „SLIP“ (Still Lost in Panama). Hier wäre es dann „VIP“ (Verschollen in Panama).
Unsere Identitäten wurden von den Allmystery-Moderatoren bestätigt und ihnen intern Informationen über unsere Arbeit zur Verfügung gestellt.

Natürlich wird dies hier kein Vollzeitjob für uns sein. Wir wissen auch nicht alles und wollen schon gar nicht die Diskussion an uns reißen. Wir überwachen nichts, werden nicht täglich anwesend sein und halten uns an alle Forenregeln. Wir können und wollen nicht die ganze Forumshistorie durchwühlen und korrigieren. Versteht uns gerne einfach als neue Quelle und Instanz, die man zu Rate ziehen kann, damit sich die Aufklärung des Falles hier in der laufenden Diskussion weiterentwickelt.
Wir dürfen auch keine Originaldokumente herausgeben, müssen als Investigativjournalisten Identitäten schützen und uns an die Regeln der Verdachtsberichterstattung halten.
Wir hoffen, dass Ihr Lust auf eine solche Zusammenarbeit habt und sich niemand auf den Schlips getreten fühlt durch unser plötzliches Auftreten.

Christian (Doctective) und Annette (Annju)



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20.08.2026 um 20:33
@morfried
Die Sache ist doch die, dass lt. Obduktionsbericht die Knochen alle keinerlei Brüche aufwiesen. Da kann also schwerlich irgendwas von "beginnenden Heilungsprozessen", o.ä. stehen.
Zitat von DoctectiveDoctective schrieb am 18.07.2024:
Um den Fall abzuschließen, überreicht die Staatsanwältin stattdessen am 24. September Lisannes Eltern öffentlichkeitswirksam die sterblichen Überreste ihrer Tochter – an Lisannes 23. Geburtstag.
Diese geben sie weiter an das NFI, wo Wissenschaftler offenbar feststellen, dass Lisannes Fuß drei Metatarsalfrakturen aufweist. Laut Autopsiebericht des IMELCF hat es diese Brüche allerdings nicht gegeben. In seinem Report vom 19. Juni 2014 schreibt Wilfredo P. explizit zur Untersuchung von Lisannes Fuß: »Die Tarsal-, Metatarsal- und Phalanxknochen wurden seziert und freigelegt, wobei keine Knochentraumata festgestellt wurden.«120
West und Snoeren geben aber an, dass bereits das IMELCF die Frakturen diagnostiziert hat, obwohl sie es besser wissen müssen.
Quelle: VIP, S. 151.

Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Inwiefern verändern?
In jeder Art, die das jeweilige Datenfeld zulässt. Du kannst jetzt nicht in das Feld für die Belichtungszeit ein Datum eintragen, aber du kannst die Belichtungszeit beliebig ändern und du kannst Datum- und Zeit-Attribute ändern wie du lustig bist.
Ein fluffiger Workflow ist z.B. die Möglichkeit alle EXIF-Daten aller Bilder in eine CSV-Tabelle zu extrahieren, dort Werte zu ändern (z.B. in Excel) und dann über einen weiteren Befehl die EXIF-Daten aller Bilder entsprechend anzupassen.

Also konkret kann man so z.B. easy Aufnahmedatum und -zeit sowie Bildnummern beliebig ändern.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 08:19
Zitat von cycliccyclic schrieb:Also konkret kann man so z.B. easy Aufnahmedatum und -zeit sowie Bildnummern beliebig ändern.
Ah, ich verstehe, es ist also technisch möglich, 100 Fotos zu löschen und den anschließenden einfach fortlaufende Nummern zu geben. Also mal angenommen, das erste Nachtfoto wäre nicht Nr. 510 sondern Nr 610, weil auf der Kamera dazwischen weitere 100 Fotos gemacht wurden. Jetzt lösche ich die Fotos 510 bis 609 und habe das Problem, dass ja das 1. Folgefoto dann eine falsche Nummer zeigt, also nutze ich jetzt so ein Tool und gebe den Folgefotos einfach neue Nummern, beginne dort mit 510 und alle Welt denkt, es wären in der Zwischenzeit keine weiteren Fotos gemacht worden. Richtig?
Dann frage ich mich:
1. würde ein Profi bei den Behörden so etwas erkennen? Wenn ich wirklich nur neue Bildnummern vergebe?
2. Was ist dann mit 509 passiert? War es ein Fehler von demjenigen, der die Fotos manipuliert hat oder zufällig zusätzlich ein technischer Defekt?
3. Wurde nicht mal von irgendwem die Temperatur der Kamera ausgewertet und plausibel mit den Nachtfotos abgeglichen? Ich meine, ich hätte da mal was gelesen.
Für mich bedeutet das entweder, die Person, die die Fotos manipuliert hätte, hätte wirklich an jede Kleinigkeit gedacht, also nicht nur Datum oder Bildnummer geändert, sondern auch die Temperatur berücksichtigt (und zusätzlich auch die Handys genutzt). Damit wären wir dann aber schon eher wieder bei dem Superhirn.
Wenn ich jetzt nur das Aufnahmedatum ändere, und z.B. von ursprünglich 01.04.2014 auf den 07.04.2014 umdatiere ist das wahrscheinlich weniger problematisch, aber, da frage ich mich, warum hat derjenige das gemacht? Für mich wäre der Ablauf logischer, wenn die Nachtfotos in der ersten Nacht gemacht worden wären. Das würde viele offene Fragen einfach gar nicht aufkommen lassen, dann wären beide am Folgetag verstorben, es gäbe keine Fragen nach den seltsamen Handynutzungen, die es dann gar nicht bräuchte, keine Fragen nach der "fehlenden" Fotodokumentation vom Absturzort usw. Dann könnte man ganz einfach sagen: Die Frauen sind irgendwo abgestürzt, das Gebiet, das sie in den fast 3 Stunden vom letzten Foto bis zum ersten Notruf, erreichen konnten ist riesig und es wurde in dem Bereich ja auch gar nicht richtig gesucht. Sie sind also irgendwo abgestürzt, eine sehr schwer, die andere leichter verletzt, 2 Notrufe wurden versucht, die eine hat die erste Nacht nicht überlebt, die andere hat mit den Blitzen versucht auf sich aufmerksam zu machen, ist am Folgetag auch ihren Verletzungen erlegen, irgendwann hatte das Gebiet genug Wasser um beide Körper mitzunehmen. Ende der Geschichte. Ein FP würde in so einem Fall vermutlich niemand annehmen, bzw. könnte man nach dem Auftauchen des Rucksacks und der Überreste ein FP ziemlich sicher ausschließen. Das hätte für mich viel mehr Sinn ergeben. Und so hätte ein Täter es auch manipulieren können, wenn er die Frauen noch einige Tage lebend festgehalten hätte, statt ein längeres Überleben zu imitieren, bzw. könnte eine der beiden oder sogar beide ja auch komplett ohne Kamera- und Handy noch tagelang gelebt haben, zwischen „vollständig bei Bewusstsein“ und „tot“ gibt es ja so einige Zustände. Dass sie einige Tage überlebt haben, heißt ja nicht unbedingt, dass mehr als atmen noch möglich war, sie können auch mit schweren Kopfverletzungen weitestgehend bewusstlos irgendwo am Fuße eines Abhangs gelegen haben. Da es ja die unterschiedliche Zersetzung gab, könnte man annehmen, Kris ist sofort gestorben, Lisanne hat noch einige Tage überlebt, aber eben ohne dass ihr Verstand voll da war, vielleicht überwiegend bewusstlos oder im Delir, auch im Koma könnte sie noch einige Tage gelebt haben.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 08:57
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Das finde ich interessant. Kannst du mir dieses Szenario etwas ausführlicher erklären?
Wenn auf einem Privatgrundstück eine Tragödie ('echte' FP oder nicht) geschieht, wird die Person mit einem eigenen Interesse daran alles daransetzen, Spuren zu manipulieren und das Verschwinden so aussehen zu lassen, als sei die betreffende Person meilenweit verlaufen.

Häufig werden die Mobiltelefone der Opfer genutzt, um falsche Spuren zu legen.

Ein aktuelles Beispiel hierfür ist der Fall einer Schottin in Griechenland: https://www.telegraph.co.uk/world-news/2026/07/30/suspected-killer-sent-text-phone-british-woman-suitcase/

Das Gebiet um den Ort der letzten normalen Foto sowie die Grundstückseigentümer hätten eingehend untersucht werden müssen. Diese Ermittlung hätte Teil der Akte sein müssen.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 13:34
Um den Fall abzuschließen, überreicht die Staatsanwältin stattdessen am 24. September Lisannes Eltern öffentlichkeitswirksam die sterblichen Überreste ihrer Tochter – an Lisannes 23. Geburtstag.
Diese geben sie weiter an das NFI, wo Wissenschaftler offenbar feststellen, dass Lisannes Fuß drei Metatarsalfrakturen aufweist. Laut Autopsiebericht des IMELCF hat es diese Brüche allerdings nicht gegeben. In seinem Report vom 19. Juni 2014 schreibt Wilfredo P. explizit zur Untersuchung von Lisannes Fuß: »Die Tarsal-, Metatarsal- und Phalanxknochen wurden seziert und freigelegt, wobei keine Knochentraumata festgestellt wurden.«
Sorry für meine Verwirrung.
Mich irritiert total die Feststellung des NFI, wofür es aber überhaupt keine Belege gibt, sondern nach meinem Kenntnisstand wurde dieses von einem Angehörigen einer der beiden Frauen im niederländischen Fernsehen so gesagt. Diese öffentlich getätigte Aussage ist aber nicht mehr aufzufinden/abrufbar.

In dem Buch "Verschollen in Panama" wird sinngemäß dazu geschrieben, dass dieses der Staatsanwältin Pitti zuspielte, da sie noch etwas brauchte um ihre Unfallthese zu untermauern.

Da hätte ich ja stark angenommen, dass eine ihrer untergeordneten Behörden/Mitarbeiter vom IMELCF oder Wilfredo P. die Knochenbrüche in dem Autopsiebericht "unterbringen", aber doch nicht das NFI.
Zudem liegt dieser Obduktionsbericht des NFI der Akte nicht bei, trotzdem nutzt dieses die Staatsanwältin Pitti für ihre Unfalltheorie.

Welche Rolle spielt das NFI?

Bei der Auswertung der Fotos auf der Digitalkamera ist mindestens ein Bild (509) spurlos verschwunden. Von den Bildern 467-475 ist auch nichts bekannt, können aber auch vom 31.03. stammen und diese Bilder vor dem 01.04. wurden allesamt nicht mit einem Zeitstempel ausgewertet, was ich bis heute nicht verstehe.
Bei der Auswertung der Handyaktivitäten gibt es gelinde gesagt, keine tiefere Auswertung und weisen Auswertungslücken auf.
Ich habe den Eindruck, hätte @Offshore7 die CD mit den Handyaktivitäten, wären wir schon viel weiter.
Das gleiche mutmaße ich bei @cyclic und der Auslesung der Daten der Digitalkamera mir an.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 14:00
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Sie waren also deiner Meinung nach in der Nacht vom 11. auf den 12. April noch am Leben?
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Die Frage war zwar nicht an mich, aber ich glaube dass eine der Beiden, mMn. Lisanne, sogar noch einige Zeit länger am Leben gewesen sein könnte, wobei ich da eher von vegetieren als leben reden würde.
Ich hätte nichts anders geantwortet... 😉


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gestern um 14:46
Zitat von cycliccyclic schrieb:Ein fluffiger Workflow ist z.B. die Möglichkeit alle EXIF-Daten aller Bilder in eine CSV-Tabelle zu extrahieren, dort Werte zu ändern (z.B. in Excel) und dann über einen weiteren Befehl die EXIF-Daten aller Bilder entsprechend anzupassen.

Diese Mühen macht sich aber keiner, welcher danach die Digitalkamera mit Speicherkarte im Rucksack in ein fließendes Gewässer schmeißt.
Wenn es eine Veränderung der Datensätze gab, dann aber nach dem Fund des Rucksacks und dessen Inhalt.
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Da es ja die unterschiedliche Zersetzung gab, könnte man annehmen, Kris ist sofort gestorben, Lisanne hat noch einige Tage überlebt, aber eben ohne dass ihr Verstand voll da war, vielleicht überwiegend bewusstlos oder im Delir, auch im Koma könnte sie noch einige Tage gelebt haben.
Der Forensiker geht ja von unterschiedlichen Todeszeitpunkten aus.
Er sprach meine ich auch davon, dass sich beide nicht an einem Ort befunden haben...schaue eben Mal nach.
So habe ich es in meinen Notizen stehen und Lisanne deutlich länger gelebt haben wird und vermutlich nicht im April zu Tode kam.
Wenn man sich dieses vor Augen hält, dann stellt sich für mich die Frage:
Wie kommen die Schuhe, mit dem Fußknochen von Lisanne an einer Stelle zu liegen, wo auch der Beckenknochen von Kris gefunden wird und ein nicht näher erwähnter Knochen eines Knie?
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Für mich wäre der Ablauf logischer, wenn die Nachtfotos in der ersten Nacht gemacht worden wären. Das würde viele offene Fragen einfach gar nicht aufkommen lassen, dann wären beide am Folgetag verstorben, es gäbe keine Fragen nach den seltsamen Handynutzungen, die es dann gar nicht bräuchte, keine Fragen nach der "fehlenden" Fotodokumentation vom Absturzort usw.
Natürlich kann ich mir die 100 Bilder am 8 Tag nicht erklären, aber da wird nach dieser Zeit die "Luft" im Regenwald schon ziemlich dünn und man könnte spekulieren, ob die Person, welche die Bilder erstellte nicht mehr Herr ihrer Sinne war, aber 3 Tage später schaltet sich Kris Handy wieder ein und bleibt 65 Minuten an und in dieser Zeit werden Daten erstellt, verändert und gelöscht.
Welche Daten gelöscht wurden kann das NFI nicht entschlüsseln, gehen aber davon aus, dass dieses möglicherweise von einem Computer vorgenommen wurde.
Das passt doch zu nichts!



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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 15:41
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Wenn auf einem Privatgrundstück eine Tragödie ('echte' FP oder nicht) geschieht, wird die Person mit einem eigenen Interesse daran alles daransetzen, Spuren zu manipulieren und das Verschwinden so aussehen zu lassen, als sei die betreffende Person meilenweit verlaufen.
Ich weiß nicht, mir fiele da schon ein Szenario zu ein, aber irgendwie scheint mir das trotzdem viel zu viel Aufwand. Wir befinden uns im Dschungel, dort gibt es Fleisch- und Aasfressende Tiere, potenziell tödliche Krabbeltiere und Insekten. Niemand kam auf die Idee, dass die Frauen hinter den Mirador gegangen sind. Diese Person hätte einfach nur den Dingen ihren Lauf lassen müssen und allerhöchstens die Leichen von seinem Grundstück bringen müssen, also tiefer in den Wald, es gibt dort sicher Stellen, wo sie nie wieder aufgetaucht wären. Warum also dieser ganze Aufwand um ein längeres Überleben zu suggerieren? Das will mir nicht einleuchten.
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:
Zitat von cycliccyclic schrieb:Der Forensiker geht ja von unterschiedlichen Todeszeitpunkten aus.
Er sprach meine ich auch davon, dass sich beide nicht an einem Ort befunden haben...schaue eben Mal nach.
So habe ich es in meinen Notizen stehen und Lisanne deutlich länger gelebt haben wird und vermutlich nicht im April zu Tode kam.
Wenn man sich dieses vor Augen hält, dann stellt sich für mich die Frage:
Wie kommen die Schuhe, mit dem Fußknochen von Lisanne an einer Stelle zu liegen, wo auch der Beckenknochen von Kris gefunden wird und ein nicht näher erwähnter Knochen eines Knie?
"Nicht an einem Ort befunden" kann alles bedeuten, von 3 Meter Abstand zu 100en Kilometern. Auch in einem Wald gibt es Stellen, wo Sonnenlicht hinkommt, gerade an einem Fluss oder Bach, es ist also durchaus möglich, dass eine im Schatten und eine in der Sonne lag, sie müssen dafür nicht zwangsweise an völlig unterschiedlichen Orten gewesen sein. Somit können auch ihre Überreste am Ende im gleichen Gebiet landen oder eben an völlig unterschiedlichen Orten. Was für ein Knie?
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:
Zitat von cycliccyclic schrieb:Natürlich kann ich mir die 100 Bilder am 8 Tag nicht erklären, aber da wird nach dieser Zeit die "Luft" im Regenwald schon ziemlich dünn und man könnte spekulieren, ob die Person, welche die Bilder erstellte nicht mehr Herr ihrer Sinne war, aber 3 Tage später schaltet sich Kris Handy wieder ein und bleibt 65 Minuten an und in dieser Zeit werden Daten erstellt, verändert und gelöscht.
Welche Daten gelöscht wurden kann das NFI nicht entschlüsseln, gehen aber davon aus, dass dieses möglicherweise von einem Computer vorgenommen wurde.
Das passt doch zu nichts!
War es nicht eher so, dass man gar keine Aktivität nachweisen konnte? Wer auch immer das IPhone am 11.04 eingeschalten hat, kann auch einfach nur das Display angeschaut haben und nicht darauf gekommen sein, was man damit macht oder den Pin vergessen haben, wenn ich das richtig verstanden habe, könnte die Person sogar einige Dinge getan haben, die keine Daten erzeugen, zB diverse Zahlen getippt haben um die Sim zu entsperren, ohne dies wirklich abzuschließen (ich meine also zb die ersten 3 zahlen eingegeben, die letzte vergessen, alles gelöscht, wieder eingegeben, wieder gelöscht usw, das kann die Person durchaus 1 Stunde lang getan haben ohne irgendwie weiter zu kommen) und es dann einfach wieder ausgeschalten haben. Ich hoffe man versteht was ich meine.


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gestern um 16:13
Zitat von cycliccyclic schrieb:gehen aber davon aus, dass dieses möglicherweise von einem Computer vorgenommen wurde.
Das ist mir bisher entgangen. Verlinke bitte mal die Quelle.


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gestern um 16:31
Zitat von morfriedmorfried schrieb:Aber Auszüge der Akte/des Autopsieberichtes wurden, mit "Quellenangaben", hier und auch im Buch "zitiert".
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Da hätte ich ja stark angenommen, dass eine ihrer untergeordneten Behörden/Mitarbeiter vom IMELCF oder Wilfredo P. die Knochenbrüche in dem Autopsiebericht "unterbringen", aber doch nicht das NFI.
Zudem liegt dieser Obduktionsbericht des NFI der Akte nicht bei, trotzdem nutzt dieses die Staatsanwältin Pitti für ihre Unfalltheorie.
In einem Fernsehinterview erklärten die Eltern Froon, sie hätten Besuch von „zwei NFI-Mitarbeitern“ erhalten, die ihnen den Autopsiebericht erläuterten:
Break Free

Erstens: das NFI stattet den Angehörigen keine Hausbesuche ab; bei diesen beiden Personen muss es sich m.E. also um Mitarbeiter einer anderen Behörde gehandelt haben. Welche?

Zweitens: informierten die beiden Mitarbeiter die Eltern gegen Ende ihres Besuchs über die kleinen Frakturen am Fuß. Diesen zufolge deuteten die Brüche auf einen Sturz hin. Solche Frakturen "wären nicht entstanden, wenn Lisanne heruntergeworfen (=FP) worden wäre".

Laut die Mitarbeiter lässt dies darauf schließen, dass Lisanne zum Zeitpunkt des Sturzes noch am Leben gewesen sein musste. Und in Zusammenschau mit der Handynutzung, wäre Lisanne noch einige Tage am Leben geblieben.

Heilungsprozess im Knochengewebe wurde nicht genannt. Hat jemand, – ein User – diese Interpretation hinzugefügt?

Referenz:
"Het was een enorme verrassing toen de mensen van het NFI bij ons thuis het rapport kwamen toelichten", zegt Froon. "Pas op het laatste moment zei hij dat er nog wat was geconstateerd. Namelijk dat er botjes in Lisanne's voet gebroken waren. Toen legde hij uit dat als ze naar beneden was gegooid, die breuken niet zouden zijn ontstaan."
Übersetzt:
"Es war eine riesige Überraschung, als die Mitarbeiter des NFI zu uns nach Hause kamen, um den Bericht zu erläutern“, sagt Froon. „Erst im allerletzten Moment erwähnte er, dass noch etwas anderes entdeckt worden war: nämlich, dass kleine Knochen in Lisannes Fuß gebrochen waren. Er erklärte dann, dass diese Brüche nicht entstanden wären, wenn sie heruntergeworfen wäre."

Quelle: niet naar beneden gegooid


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gestern um 16:42
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Ich weiß nicht, mir fiele da schon ein Szenario zu ein, aber irgendwie scheint mir das trotzdem viel zu viel Aufwand. Wir befinden uns im Dschungel, dort gibt es Fleisch- und Aasfressende Tiere, potenziell tödliche Krabbeltiere und Insekten. Niemand kam auf die Idee, dass die Frauen hinter den Mirador gegangen sind. Diese Person hätte einfach nur den Dingen ihren Lauf lassen müssen und allerhöchstens die Leichen von seinem Grundstück bringen müssen, also tiefer in den Wald, es gibt dort sicher Stellen, wo sie nie wieder aufgetaucht wären. Warum also dieser ganze Aufwand um ein längeres Überleben zu suggerieren? Das will mir nicht einleuchten.
Vielleicht, weil der Ort, an dem sich die Tragödie ereignete, zu nah an bewohnten Gebieten lag.
Was wir Westler als "tiefen Dschungel" betrachten, deckt sich nicht unbedingt mit der Sichtweise der Einheimischen.


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gestern um 17:05
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Vielleicht, weil der Ort, an dem sich die Tragödie ereignete, zu nah an bewohnten Gebieten lag.
Was wir Westler als "tiefen Dschungel" betrachten, deckt sich nicht unbedingt mit der Sichtweise der Einheimischen.
Aber Menschen verschwinden manchmal auch in belebteren Gebieten spurlos. Was macht dich so sicher, dass eine Person etwas damit zu tun haben muss?


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gestern um 19:41
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Was macht dich so sicher, dass eine Person etwas damit zu tun haben muss?
Folgende Punkte legen für mich die starke Vermutung nahe, dass außer Kris und Lisanne selbst noch jemand anderes in ihr Verschwinden verwickelt war (sei es absichtlich oder nicht):

1. Niemand konnte den genauen Zeitpunkt ihres Aufbruchs nennen. So ist es beispielsweise auffällig, dass Eileen nicht die korrekte Uhrzeit angeben konnte. Im Gegensatz zu den am Wanderweg ansässigen Bewohnern Panamas wusste Eileen genau, wer K. und L. waren; sie kannten einander bereits und waren gemeinsam stundenlang von BdT nach Bqt gereist.

2. Als nach drei Monaten endlich der korrekte Zeitpunkt feststand, hielten sich alle bedeckt: Forscher, Reporter und Mitarbeiter gleichermaßen. Das ist seltsam. Journalisten hätten natürlicherweise genau diesen Aspekt untersuchen wollen, taten dies jedoch nicht.

3. Die Spur von K+L endet abrupt an einer Stelle, an der es unmöglich ist, vom Weg abzustürzen oder sich zu verlaufen – und zu einer Zeit, in der die meisten Einheimischen (so wenige es auch waren – gerade einmal 5 bis 7 Personen) dort vorbeikamen. Es handelt sich um einen Ort auf Privatgelände, nur 5 Wanderminuten von einem bei Einheimischen beliebten Rastplatz entfernt.

4. Ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass Kris und Lisanne auf dem Weg *niemandem* begegnet sind, für praktisch gleich null.

5. RHWW wurde untersagt, den Mirador zu passieren, da man es für „unmöglich“ hielt, dass K+L in diese Richtung gegangen sein könnten – so als ob der Weg am Mirador einfach geendet hätte. Alle Beteiligten vor Ort akzeptierten die Situation, wie sie sich darstellte. Man fragt sich, was sie wohl gedacht haben mögen, als anderthalb Monate später die Fotos 507 und 508 auftauchten. Auch hier: betretenes Schweigen.

6. Die ungewöhnliche Telefonnutzung. Offshore7 konnte eine plausible Erklärung bezüglich des iPhones liefern.

7. Nach 14:00 Uhr am 1. April wurden keine Fotos mehr aufgenommen. Sie hatten so gar drei Geräte bei sich, mit denen man hätte fotografieren können.

8. Auffällige Lücken in der Ermittlungsakte.

9. Die seltsamen Nachtaufnahmen, die – sofern das Datum stimmt – erst eine ganze Woche nach ihrem Verschwinden entstanden sind.

10. Das fehlende Foto 509. Genau dieses Foto markiert den Übergang zwischen den normalen Tagesaufnahmen und den seltsamen Nachtaufnahmen.

11. Ich habe Zweifel daran, ob es sich bei der gefundenen Shorts tatsächlich um dieselbe handelt, die Kris auf den Fotos vom 1. April trug.

12. Außerdem vermute ich, dass der Rucksack an der Fundstelle platziert wurde. Oder sehr nah an der Fundstelle.

Zusammenfassend: Ich erkenne ein gewisses Muster der Schweigsamkeit.


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gestern um 21:07
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:1. Niemand konnte den genauen Zeitpunkt ihres Aufbruchs nennen. So ist es beispielsweise auffällig, dass Eileen nicht die korrekte Uhrzeit angeben konnte. Im Gegensatz zu den am Wanderweg ansässigen Bewohnern Panamas wusste Eileen genau, wer K. und L. waren; sie kannten einander bereits und waren gemeinsam stundenlang von BdT nach Bqt gereist.
Hat Eileen nicht später gesagt, das niemand sie nach einem Datum gefragt hat? Und dass sie K+L am 31.03 um 13 Uhr das letzte Mal gesehen hat? Dass sonst niemand was zu dem Zeitpunkt sagen konnte, halte ich nicht für abwegig. Es war ein ganz normaler Arbeitstag für die meisten Menschen und wenn ich das richtig verstehe, waren europäische Frauen nicht so selten dort, auch wenn die Haarfarbe von Kris und Lisannes Größe schon auffällig waren, aber ernsthaft, wie genau guckst du dir die Menschen in deiner Umgebung an auf dem Weg zur Arbeit? Zum Einkaufen? Ins Kino?
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:2. Als nach drei Monaten endlich der korrekte Zeitpunkt feststand, hielten sich alle bedeckt: Forscher, Reporter und Mitarbeiter gleichermaßen. Das ist seltsam. Journalisten hätten natürlicherweise genau diesen Aspekt untersuchen wollen, taten dies jedoch nicht.
Den Zusammenhang verstehe ich nicht. Was genau hätten diese Institutionen denn untersuchen sollen? Man ist von einer Timeline ausgegangen, diese wurde durch digitale Daten widerlegt. Und rein an dieser Tatsache erscheint mir nichts ungewöhnlich.
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:3. Die Spur von K+L endet abrupt an einer Stelle, an der es unmöglich ist, vom Weg abzustürzen oder sich zu verlaufen – und zu einer Zeit, in der die meisten Einheimischen (so wenige es auch waren – gerade einmal 5 bis 7 Personen) dort vorbeikamen. Es handelt sich um einen Ort auf Privatgelände, nur 5 Wanderminuten von einem bei Einheimischen beliebten Rastplatz entfernt.
Also, bezüglich des Verlaufens bin ich definitiv anderer Meinung. Sag niemals nie. Was, wenn sie einfach aus Spass dem Wasser gefolgt sind? Nur für ein paar Minuten. Ich weiß, viele sagen: Die Eltern hielten sie für super vernünftig usw. aber Eltern wissen eben auch nicht immer alles und schätzen ihren Nachwuchs wohl häufig viel vernünftiger, lieber, umgänglicher ein, als sie tatsächlich sind.
Das mit den Einheimischen finde ich allerdings auch seltsam. Bis auf eine Person, hat niemals jemand die beiden Frauen gesehen, niemand ist ihnen auf dem Weg begegnet, bei bestem Wetter? Diese Person wäre im übrigen die einzige, in der Geschichte, die ich sehr viel genauer befragt haben wollen würde.
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:4. Ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass Kris und Lisanne auf dem Weg *niemandem* begegnet sind, für praktisch gleich null.
Da bin ich fast 100% bei dir.
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:5. RHWW wurde untersagt, den Mirador zu passieren, da man es für „unmöglich“ hielt, dass K+L in diese Richtung gegangen sein könnten – so als ob der Weg am Mirador einfach geendet hätte. Alle Beteiligten vor Ort akzeptierten die Situation, wie sie sich darstellte. Man fragt sich, was sie wohl gedacht haben mögen, als anderthalb Monate später die Fotos 507 und 508 auftauchten. Auch hier: betretenes Schweigen.
Auch das ist wirklich seltsam, auch da stimme ich dir zu.
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:6. Die ungewöhnliche Telefonnutzung. Offshore7 konnte eine plausible Erklärung bezüglich des iPhones liefern.
Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, aber ich weiß, dass ich vor etwa 1 Jahr viele Dinge nachgefragt habe, die Offshore erklärt hat und ich am Ende auch nicht mehr ganz so überzeugt von einer normal erklärbaren Nutzung der Handys.Da muss ich mich nochmal einlesen.
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:7. Nach 14:00 Uhr am 1. April wurden keine Fotos mehr aufgenommen. Sie hatten so gar drei Geräte bei sich, mit denen man hätte fotografieren können.
Das wiederum halte ich erstmal für völlig normal in einer derart angespannten Situation. Sich verlaufen, verunfallen oder entführt werden, in keiner dieser Situationen denkt man zuerst daran, weitere Fotos zu machen.
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:8. Auffällige Lücken in der Ermittlungsakte.
Da hatten die Beamten scheinbar keine große Lust, das Verschwinden 2er Ausländer aufzuklären.
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:9. Die seltsamen Nachtaufnahmen, die – sofern das Datum stimmt – erst eine ganze Woche nach ihrem Verschwinden entstanden sind.
Halte ich für durchaus möglich, auch wenn die Tatsache, dass vorher keine weiteren Fotos gemacht wurden, eigentlich dagegen spricht. Ich denke, das war der letzte Versuch, irgendwie Aufmerksamkeit zu bekommen. Auch wenn die Aktion aus heutiger Sicht nicht sehr sinnvoll erscheint. Die beiden Frauen waren zu diesem Zeitpunkt vermutlich nicht mehr ganz Herr ihrer Sinne, vielleicht hat eine Halluzination, oder ein Traum ihrem Gehirn ein Geräusch vorgegaukelt, von dem sie dachten, das wäre ihre Rettung.
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:10. Das fehlende Foto 509. Genau dieses Foto markiert den Übergang zwischen den normalen Tagesaufnahmen und den seltsamen Nachtaufnahmen.
Ja, seltsam.
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:11. Ich habe Zweifel daran, ob es sich bei der gefundenen Shorts tatsächlich um dieselbe handelt, die Kris auf den Fotos vom 1. April trug.
Daran erinnere ich mich, da war irgendwas mit der Naht, richtig? die sitzt auf dem Foto näher an der Tasche als auf dem Foto, wo Kris noch drin steckt.
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:12. Außerdem vermute ich, dass der Rucksack an der Fundstelle platziert wurde. Oder sehr nah an der Fundstelle.
Das denke ich tatsächlich auch. Allerdings muss das nicht unbedingt damit zu tun haben, was den beiden zugestoßen sein könnte, mMn hat ein Einheimischer diesen gefunden und einfach Schiss vor den Konsequenzen gehabt deshalb so platziert, dass ihn jemand anderes finden musste.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 02:48
Als jemand der sich "exzessiv" mit diesem Fall beschäftigt hat, komme ich unter Anbetracht aller "Umstände" vom 01.04.2014 und nachfolgend der zu tode gekommenen Personen zum Entschluss das;

massiv eine "Vertuschung" stattfand da man sich um Einbruch der Touristenzahlen in diesem Land bedroht sah. Nun müsste man sich nur noch überlegen wer soviel "Macht" in solch Regionen meist hat, um dies erfolgreich umzusetzen. Ich halte die "Pandilla" lediglich für Handlanger, für welche Zwecke genau kann man nur mutmaßen.

Ich halte jegliche nächtliche Fotoaufnahmen für intensive "Täuschung" eines Tathergangs durch Dritte. Es soll ein "Unfallszenario" suggerieren.

Die Aussetzung des Rucksacks folgte unweigerlich nach öffentlicher Bekanntgabe der Belohnung von 30.000$.

Die gefundenden Knochenfragmente sowie der Fuß dienten nach meiner Theorie dazu mitzuteilen das beide nicht mehr am Leben sind um weitere umfangreichere ortsansässige Ermittlungen in der Zukunft in dieser Region, zu unterbinden.

Rein nach Fakten betrachtet muss sich am späteren Nachmittag vom 01.04.2014 etwas vorgespielt haben was zum Verschwinden/Versterben der beiden Frauen geführt hat.

Persöhnlich denke ich, ist dieser "schreckliche Fall" nicht ohne auswärtige Hilfe von diversen "starken" Organisationen u.a aus den USA zu lösen.


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