Nic-Kne schrieb:Irgendwas ist nach dem Mirador gehörig schiefgegangen, aber wenn Lisanne „zickig“ war, hätte Kris ihr Handy für weitere Fotos nutzen können. Hat sie aber scheinbar nicht.
sollte daraus ein regelrechter Zwist entstanden sein wissen wir nicht wie die Stimmung zwischen und von beiden war.Mir wäre je nach Intensität eines solchen Disputs irgendwie nicht danach einfach weiterzuknipsen.
Nic-Kne schrieb:Warum sollte dann manipuliert worden sein, wenn nicht um ein längeres überleben vorzutäuschen?
ich stelle die Frage mal anders herum:Welchen Nachteil hätte ein Täter wenn er dieses längere Überleben NICHT vortäuscht?
Eigentlich gar keinen!Solange keine Spur auftaucht könnte man einem Täter doch nichts nachweisen und kurioserweise hat er ja selbige Spuren (bspw. Rucksack)selbst gelegt.
Wenn man bedenkt dass er somit Spuren (DNA;Fingerabdrücke) etc.hinterlässt verstehe ich den Sinn dieser Massnahme nicht.
Ich glaube du hast ja selbst schon die Frage gestellt warum er nicht einfach alles verschwinden lässt? 2Leichen komplett verschwinden zu lassen dürfte ja nicht zu schwer sein.
Anders sieht es aus wenn hier etwas vertuscht oder etwas vllt. auch gar nicht entdeckt hätte werden sollen was man eben nicht so leicht hätte verschwinden lassen können oder nur mit erheblichem (finanziellen)Aufwand.
Und ich komme da immer wieder auf die Drogenproblematik am Mirador zurück.Warum?
Weil die Autoren selbst gesagt haben der El Pianista Trail wäre in regelrechter Drogen-Hotspot.
Selbiges heisst für mich:
1.Irgendwo innerhalb eines Tagesmarsches (also zwischen Boquete und Alto Romero) müsste ein Drogendepot liegen in welchem Drogen zwischengelagert werden.
2.Dort müssten Drogen in sehr hohem Wert liegen.
3.Es würde ein empfindlicher Verlust entstehen wenn solch ein Depot entdeckt wird.
Es gäbe also Grund genug wenn da niemand jedes Haus durchsuchen würde.
Nun mal angenommen dieses vermeintliche Drogendepot und die NL von K+L haben in sehr geringem Abstand voneinander gelegen und es waren eben diese Schmuggler die (durch die Blitze am 8.April auf das K+L aufmerksam geworden) am 11.April auf das NL und die sterbende Überreste der beiden gestossen sind.
Was hätten die Schmuggler und vor allem der Grundstücksbesitzer auf dem sich das Drogendepot befand tun sollen?
Lassen sie alles verschwinden wäre irgendwann sowieso auch dort gesucht worden---das Depot wäre entdeckt worden.
Lässt man eine eventuelle Notruf-SMS und ein Foto 509 auf denen eventuell eindeutige Hinweise auf den wirklichen Ort des NL zu sehen oder nachzulesen sind auf Handy und Kamera wäre auch in unmittelbarer Umgebung dieses Depots gesucht worden.
Also löscht man beides und platziert die Rucksack und evtl auch Leichenteile etwa 1-2 km unterhalb des eigentlichen NL so dass die Umgebung dieses Drogenlagers völlig unbeachtet bleibt.
Und ich glaube weiterhin dass dieses NL am Culebra etwas unterhalb von CB1 befand und dieses Drogendepot sich in einem der Häuser die laut der Autoren zwischen CB1 und CB2 liegen befand.