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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

29.453 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwunden, , Südamerika ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 16:17
Zitat von DieboldDiebold schrieb:Ich stelle diese Fragen, um eine kritische (und konstruktive) Analyse dieses Themas anzuregen – nicht nur unter Fans der „Lost“-Theorie. Habt jemand Ideen oder Meinungen dazu? Ich bin gespannt!
Ich sehe da kein SOS. Für mich sieht es eher so aus, wie Papiertaschentücher, bzw. die Reste davon, das vielleicht zum trocknen dort ausgebreitet wurde.

Wobei mir aber auch bei diesem Bild auffällt, dass dort kein Regen zu sehen. @cyclic ist das eine Blickwinkelsache? Oder ist dort kein Regen? Kannst du dazu was sagen?


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 16:17
Folgende Punkte (un mehr) legen für mich die starke Vermutung nahe, dass außer Kris und Lisanne selbst noch jemand anderes in ihr Verschwinden verwickelt war (sei es absichtlich oder nicht):

1. Niemand konnte den genauen Zeitpunkt ihres Aufbruchs nennen. So ist es beispielsweise auffällig, dass Eileen nicht die korrekte Uhrzeit angeben konnte. Im Gegensatz zu den am Wanderweg ansässigen Bewohnern Panamas wusste Eileen genau, wer K. und L. waren; sie kannten einander bereits und waren gemeinsam stundenlang von BdT nach Bqt gereist.

2. Als nach drei Monaten endlich der korrekte Zeitpunkt feststand, hielten sich alle bedeckt: Forscher, Reporter und Mitarbeiter gleichermaßen. Das ist seltsam. Journalisten hätten natürlicherweise genau diesen Aspekt untersuchen wollen, taten dies jedoch nicht.

3. Die Spur von K+L endet abrupt an einer Stelle, an der es unmöglich ist, vom Weg abzustürzen oder sich zu verlaufen – und zu einer Zeit, in der die meisten Einheimischen (so wenige es auch waren – gerade einmal 5 bis 7 Personen) dort vorbeikamen. Es handelt sich um einen Ort auf Privatgelände, nur 5 Wanderminuten von einem bei Einheimischen beliebten Rastplatz entfernt.

4. Ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass Kris und Lisanne auf dem Weg *niemandem* begegnet sind, für praktisch gleich null.

5. RHWW wurde untersagt, den Mirador zu passieren, da man es für „unmöglich“ hielt, dass K+L in diese Richtung gegangen sein könnten – so als ob der Weg am Mirador einfach geendet hätte. Alle Beteiligten vor Ort akzeptierten die Situation, wie sie sich darstellte. Man fragt sich, was sie wohl gedacht haben mögen, als anderthalb Monate später die Fotos 507 und 508 auftauchten. Auch hier: betretenes Schweigen.

6. Die ungewöhnliche Telefonnutzung. Offshore7 konnte eine plausible Erklärung bezüglich des iPhones liefern.

7. Nach 14:00 Uhr am 1. April wurden keine Fotos mehr aufgenommen. Sie hatten so gar drei Geräte bei sich, mit denen man hätte fotografieren können.

8. Auffällige Lücken in der Ermittlungsakte.

9. Die seltsamen Nachtaufnahmen, die – sofern das Datum stimmt – erst eine ganze Woche nach ihrem Verschwinden entstanden sind.

10. Das fehlende Foto 509. Genau dieses Foto markiert den Übergang zwischen den normalen Tagesaufnahmen und den seltsamen Nachtaufnahmen.

11. Ich habe Zweifel daran, ob es sich bei der gefundenen Shorts tatsächlich um dieselbe handelt, die Kris auf den Fotos vom 1. April trug.

12. Außerdem vermute ich, dass der Rucksack an der Fundstelle platziert wurde. Oder sehr nah an der Fundstelle.

Zusammenfassend: Ich erkenne ein gewisses Muster der Schweigsamkeit.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 16:38
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Laut Verschollen in Panama wurde sie erst 6 Tage später befragt und wer weiß, vielleicht wurde sie nur nicht korrekt gefragt.
Am Abend des 2. April versuchte Eileen, K+L bei der Polizei als vermisst zu melden. Ich hoffe sehr, dass sie zu diesem Zeitpunkt noch wusste, wie spät sie Kris und Lisanne zuletzt gesehen hatte am 1. April.

Einen Tag später wurde Eileen (ebenso wie Myriam und die anderen) unter anderem von Sinaproc befragt. Ich hoffe sehr, dass sie zu diesem Zeitpunkt noch wusste, wie spät sie Kris und Lisanne zuletzt gesehen hatte.

Die Poster und Plakate, mit der Anzeige „zuletzt gesehen am 13:00 Uhr", wurden innerhalb weniger Tage gedruckt und hier und da in der Stadt aufgehängt.


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um 16:51
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Meiner Meinung nach, waren die Fotos in der Nacht kein Resultat eines klaren Verstandes. Das sind kein Fotos im eigentlichen Sinn, sie sollen nichts zeigen, nichts beweisen, für mich sind sie der bildliche Abdruck eines Signals.
Umso mehr ein Grund, am 1. April zwischen 14:00 und 16:30 Uhr Fotos zu machen. Oder am 2. April, falls sie tatsächlich heldenhaft die Nacht im Dschungel verbracht hatten.
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Kannst du ungefähr einschätzen, was dort im Umkreis einer halben Stunde erreichbar wäre? Vielleicht abseits des Hauptweges? Ich denke, einheimische, die vom Hauptweg abweichen müssen, werden grundsätzlich das nötige Werkzeug dabei haben, also wäre Nebenwege (oder sogar quer durch den Dschungel?) möglich.
R2 (ein Rastplatz für Einheimische)
Q1 von R2 aus nach Süden in Richtung Q1 (flussabwärts)
Q2
Paddock
Der Q2-Wasserfall
Und die Hütte (fotografiert von Kryt) westlich der Paddock

Das war’s im Grunde. Oder: zurück zum Mirador.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 17:19
Seite 1220
Erster Fund des Widerspruchs zu den Knochenbruch und der Frage 19,
Zitat von DoctectiveDoctective schrieb am 27.07.2025:
suche weiter...


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 17:25
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:R2 (ein Rastplatz für Einheimische)
Q1 von R2 aus nach Süden in Richtung Q1 (flussabwärts)
Q2
Paddock
Der Q2-Wasserfall
Und die Hütte (fotografiert von Kryt) westlich der Paddock

Das war’s im Grunde. Oder: zurück zum Mirador.
Dieser Rastplatz ist nicht unmittelbar am Hauptweg? Ich dachte immer, der wäre auf dem Weg.

Dieser Wasserfall ist ohne Führer (Oder zumindest wissender Begleitung) nicht erreichbar, oder reicht da eine Wegbeschreibung?

Die Hütte, gibt es einen Grund diese aufsuchen zu wollen (also bevor es irgendeinen plausiblen Hrund wie verlaufen oder Unfall gibt), gibt es da etwas spannendes?

Mirador können wir wohl ausschließen, dann hätten die Handys irgendwann wieder mehr Empfang geloggt (wenn ich das richtig verstanden habe).


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 17:43
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Dieser Rastplatz ist nicht unmittelbar am Hauptweg? Ich dachte immer, der wäre auf dem Weg.
Ja, sorry, der ist auf dem Weg.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 17:49
Zitat von morfriedmorfried schrieb:Erster Fund des Widerspruchs zu den Knochenbruch und der Frage 19
Was genau meinst du mit Widerspruch?
Doctective bezieht sich auf die Brüche, die Berichten zufolge, vom NFI beobachtet wurden, nicht vom IMELCF.
Er widerspricht sich selbst doch nicht?
Oder meinst du etwas anderes?


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 18:25
Es geht mir darum Anthurium, dass im Buch als 19. Frage hinterfragt wird, warum das NFI eine Fraktur bei Lisanne feststellt, IMELCF aber nicht.
Und warum es am 27.07.2025 ausgeschlossen wird.
Anscheinend hat sich ja in der zwischenzeit eine gewisse Haltung/Meinung verändert.

Was denkst du über die Fraktur/en an Lisannes Knöchel @Anthurium ?


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 19:48
Zitat von morfriedmorfried schrieb:Es geht mir darum Anthurium, dass im Buch als 19. Frage hinterfragt wird, warum das NFI eine Fraktur bei Lisanne feststellt, IMELCF aber nicht.
Und warum es am 27.07.2025 ausgeschlossen wird.
Anscheinend hat sich ja in der zwischenzeit eine gewisse Haltung/Meinung verändert.
„Wurde nicht festgestellt“ muss ja nicht unbedingt heißen „Waren keine da“.
Wir wissen ja heute, dass dieser Fall eher „schlampig“ oder sagen wir vielleicht lieber „unmotiviert“ ermittelt wurde. Mich würde es wirklich nicht wundern, wenn der zuständige Pathologe da nur kurz einen Blick draufgeworfen hat und keine Frakturen festgestellt hat.
Allerdings, gab es da nicht mal eine Diskussion drüber, dass es sich dabei um eine alte Sportverletzung gehandelt haben könnte und nicht um neue Frakturen?


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 20:11
Zitat von morfriedmorfried schrieb:Es geht mir darum Anthurium, dass im Buch als 19. Frage hinterfragt wird, warum das NFI eine Fraktur bei Lisanne feststellt, IMELCF aber nicht.
Und warum es am 27.07.2025 ausgeschlossen wird.
Anscheinend hat sich ja in der zwischenzeit eine gewisse Haltung/Meinung verändert.
Ich verstehe immer noch nicht, worauf du hinauswillst – tut mir leid.

So habe ich die Sache verstanden:
Das IMELCF hat keine Frakturen festgestellt.
Welche Methoden hat das IMELCF für diese Untersuchung angewandt? Das bloße Auge oder Röntgenaufnahmen? Es ist mir unbekannt.

Das NFI hat Berichten zufolge Frakturen festgestellt. Welche Methoden hat das NFI für diese Untersuchung angewandt? Das bloße Auge oder Röntgenaufnahmen? Auch unbekannt.

Die Erklärung lautet, dass die beiden „NFI-Mitarbeiter“ – die m.E. gar keine NFI-Mitarbeiter waren – die Frakturen nutzten, um ihre Theorie eines Sturzes zu stützen.

Meine Gedanken zu den Frakturen:

1. Wenn diese Frakturen tatsächlich da waren, warum hatte das IMELCF sie nicht festgestellt? Hat das IMELCF eine falsche Methode verwendet?

2. Wenn diese Frakturen tatsächlich existierten, wäre das für mich kein Beweis für einen Sturz.

3. Wenn diese Frakturen NICHT existiert haben, woher haben die beiden NFI-Mitarbeiter – die m.E. gar keine NFI-Mitarbeiter könnten sein– diese Weisheit bekommen?


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 20:24
Zitat von DoctectiveDoctective schrieb am 20.08.2025:Das hat doch das NFI gar nicht bestätigt. Woran wir uns halten können und was wir haben, ist eine Obduktion des gesamten Fußes mit vollständigem Bericht. Solange nichts anderes Offizielles bekannt ist, sollten wir uns daran halten. Alles andere ist reine Spekulation. Bestätigt ist: Keine Frakturen, Knochenhautentzündung (nicht in Zusammenhang mit einem Bruch oder einem akuten Trauma). Wenn das IMELCF eine Knochenhautentzündung feststellen kann, kann es auch Brüche feststellen. Der Bericht ist von drei Ärzten begutachtet und bestätigt worden.
Immerhin wissen wir, das IMELCF den Fuß von drei Ärzten begutachtet hat und keine Brüche festgestellt worden sind aber wohl eine Knochenhautentzündung ohne Brüche.


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um 20:32
Zitat von MissSmillaMissSmilla schrieb:Immerhin wissen wir, das IMELCF den Fuß von drei Ärzten begutachtet hat und keine Brüche festgestellt worden sind aber wohl eine Knochenhautentzündung ohne Brüche.
Eigentlich wissen wir nur, dass der „Bericht“ von 3 Ärzten begutachtet wurde.


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um 20:47
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:3. Die Spur von K+L endet abrupt an einer Stelle, an der es unmöglich ist, vom Weg abzustürzen oder sich zu verlaufen – und zu einer Zeit, in der die meisten Einheimischen (so wenige es auch waren – gerade einmal 5 bis 7 Personen) dort vorbeikamen. Es handelt sich um einen Ort auf Privatgelände, nur 5 Wanderminuten von einem bei Einheimischen beliebten Rastplatz entfernt.

4. Ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass Kris und Lisanne auf dem Weg *niemandem* begegnet sind, für praktisch gleich null.
wenn die beiden von irgendjemandem entführt worden wären hätten die Einheimischen die sich an dem Rastplatz aufhielten K+L+die Entführer doch auch sehen müssen.Und wenn aus irgendeinem Grunde nicht wären die angeblichen Entführer doch wieder mal ein extrem hohes Risiko eingegangen.

Sollten K+L+Entführer zurück zum Mirador gegangen sein wäre folgendes doch eigentlich Tatsache:
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Mirador können wir wohl ausschließen, dann hätten die Handys irgendwann wieder mehr Empfang geloggt (wenn ich das richtig verstanden habe).
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:7. Nach 14:00 Uhr am 1. April wurden keine Fotos mehr aufgenommen. Sie hatten so gar drei Geräte bei sich, mit denen man hätte fotografieren können.
wir wissen nicht wie sich die Stimmung zwischen den beiden entwickelt hat und auch nicht ob Lisanne ab dem Mirador überhaupt weitergehen wollte.
Und wir wissen auch nicht ob sich daraus ein Zwist entwickelt hat....in dem Fall hätte ich an Lisannes Stelle auch keine Bilder mehr geknipst (es war ja ihre Kamera).Der etwas angespannte Gesichtsausdruck von Kris auf Foto 508 könnte selbiges zumindest erahnen lassen.
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Oder am 2. April, falls sie tatsächlich heldenhaft die Nacht im Dschungel verbracht hatten.
wissen wir ob sie nicht zumindest ein Foto am 2.April gemacht haben?Nämlich besagtes Foto 509.
Wir diskutieren immer darüber dass am 11.April irgendetwas manipuliert wurde haben aber noch nie in Erwähnung gezogen dass sowohl Foto 509 als auch eine wirklich abgesendete Notruf-SMS nachträglich gelöscht wurde.
Und wenn wir mal ein anderes Szenario durchspielen nämlich dass hier gar nicht manipuliert wurde um ein längeres Überleben von K+L vorzutäuschen sondern dass es auch einen anderen Grund für Manipulationen geben könnte erscheint das Löschen mehr als nur plausibel.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 21:30
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:wir wissen nicht wie sich die Stimmung zwischen den beiden entwickelt hat und auch nicht ob Lisanne ab dem Mirador überhaupt weitergehen wollte.
Und wir wissen auch nicht ob sich daraus ein Zwist entwickelt hat....in dem Fall hätte ich an Lisannes Stelle auch keine Bilder mehr geknipst (es war ja ihre Kamera).Der etwas angespannte Gesichtsausdruck von Kris auf Foto 508 könnte selbiges zumindest erahnen lassen.
Irgendwas ist nach dem Mirador gehörig schiefgegangen, aber wenn Lisanne „zickig“ war, hätte Kris ihr Handy für weitere Fotos nutzen können. Hat sie aber scheinbar nicht.
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:Und wenn wir mal ein anderes Szenario durchspielen nämlich dass hier gar nicht manipuliert wurde um ein längeres Überleben von K+L vorzutäuschen sondern dass es auch einen anderen Grund für Manipulationen geben könnte erscheint das Löschen mehr als nur plausibel.
Warum sollte dann manipuliert worden sein, wenn nicht um ein längeres überleben vorzutäuschen?


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 22:22
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Irgendwas ist nach dem Mirador gehörig schiefgegangen, aber wenn Lisanne „zickig“ war, hätte Kris ihr Handy für weitere Fotos nutzen können. Hat sie aber scheinbar nicht.
sollte daraus ein regelrechter Zwist entstanden sein wissen wir nicht wie die Stimmung zwischen und von beiden war.Mir wäre je nach Intensität eines solchen Disputs irgendwie nicht danach einfach weiterzuknipsen.
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Warum sollte dann manipuliert worden sein, wenn nicht um ein längeres überleben vorzutäuschen?
ich stelle die Frage mal anders herum:Welchen Nachteil hätte ein Täter wenn er dieses längere Überleben NICHT vortäuscht?
Eigentlich gar keinen!Solange keine Spur auftaucht könnte man einem Täter doch nichts nachweisen und kurioserweise hat er ja selbige Spuren (bspw. Rucksack)selbst gelegt.
Wenn man bedenkt dass er somit Spuren (DNA;Fingerabdrücke) etc.hinterlässt verstehe ich den Sinn dieser Massnahme nicht.
Ich glaube du hast ja selbst schon die Frage gestellt warum er nicht einfach alles verschwinden lässt? 2Leichen komplett verschwinden zu lassen dürfte ja nicht zu schwer sein.

Anders sieht es aus wenn hier etwas vertuscht oder etwas vllt. auch gar nicht entdeckt hätte werden sollen was man eben nicht so leicht hätte verschwinden lassen können oder nur mit erheblichem (finanziellen)Aufwand.
Und ich komme da immer wieder auf die Drogenproblematik am Mirador zurück.Warum?
Weil die Autoren selbst gesagt haben der El Pianista Trail wäre in regelrechter Drogen-Hotspot.
Selbiges heisst für mich:
1.Irgendwo innerhalb eines Tagesmarsches (also zwischen Boquete und Alto Romero) müsste ein Drogendepot liegen in welchem Drogen zwischengelagert werden.
2.Dort müssten Drogen in sehr hohem Wert liegen.
3.Es würde ein empfindlicher Verlust entstehen wenn solch ein Depot entdeckt wird.

Es gäbe also Grund genug wenn da niemand jedes Haus durchsuchen würde.

Nun mal angenommen dieses vermeintliche Drogendepot und die NL von K+L haben in sehr geringem Abstand voneinander gelegen und es waren eben diese Schmuggler die (durch die Blitze am 8.April auf das K+L aufmerksam geworden) am 11.April auf das NL und die sterbende Überreste der beiden gestossen sind.
Was hätten die Schmuggler und vor allem der Grundstücksbesitzer auf dem sich das Drogendepot befand tun sollen?
Lassen sie alles verschwinden wäre irgendwann sowieso auch dort gesucht worden---das Depot wäre entdeckt worden.
Lässt man eine eventuelle Notruf-SMS und ein Foto 509 auf denen eventuell eindeutige Hinweise auf den wirklichen Ort des NL zu sehen oder nachzulesen sind auf Handy und Kamera wäre auch in unmittelbarer Umgebung dieses Depots gesucht worden.
Also löscht man beides und platziert die Rucksack und evtl auch Leichenteile etwa 1-2 km unterhalb des eigentlichen NL so dass die Umgebung dieses Drogenlagers völlig unbeachtet bleibt.

Und ich glaube weiterhin dass dieses NL am Culebra etwas unterhalb von CB1 befand und dieses Drogendepot sich in einem der Häuser die laut der Autoren zwischen CB1 und CB2 liegen befand.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 22:55
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:sollte daraus ein regelrechter Zwist entstanden sein wissen wir nicht wie die Stimmung zwischen und von beiden war.Mir wäre je nach Intensität eines solchen Disputs irgendwie nicht danach einfach weiterzuknipsen.
Ja, das mag sein. In so einer Situation hätte vermutlich niemand mehr große Lust, fröhliche Fotos zu knipsen.
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:1.Irgendwo innerhalb eines Tagesmarsches (also zwischen Boquete und Alto Romero) müsste ein Drogendepot liegen in welchem Drogen zwischengelagert werden.
2.Dort müssten Drogen in sehr hohem Wert liegen.
3.Es würde ein empfindlicher Verlust entstehen wenn solch ein Depot entdeckt wird.
Sowas in der Art hatte ich ja auch schonmal im Kopf. Aber auch da hätte es sicher Möglichkeiten gegeben, die Frauen oder deren Körper loszuwerden, ohne diesen Aufwand, ich halte das alles für einen potentiellen Täter nach wie vor zu gefährlich.
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:Was hätten die Schmuggler und vor allem der Grundstücksbesitzer auf dem sich das Drogendepot befand tun sollen?
Alles in Fluss schubsen und das Wasser alle Beweise zerstören lassen? Die meisten Daten wären dann zerstört worden, die Überreste hätten plausible Spuren von der Wasserbewegung aufgewiesen, von der NL hätte vermutlich niemand was erfahren und ein Unfall an einem Bach oder Wasserfall wäre deutlich plausibler erschienen.
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:Lässt man eine eventuelle Notruf-SMS und ein Foto 509 auf denen eventuell eindeutige Hinweise auf den wirklichen Ort des NL zu sehen oder nachzulesen sind auf Handy und Kamera wäre auch in unmittelbarer Umgebung dieses Depots gesucht worden.
Wenn in dieser sms ein Hinweis auf den Ort gewesen wäre, genau wie im Foto halte ich ein löschen durchaus für möglich,
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:Und ich glaube weiterhin dass dieses NL am Culebra etwas unterhalb von CB1 befand und dieses Drogendepot sich in einem der Häuser die laut der Autoren zwischen CB1 und CB2 liegen befand.
Warum verortest du die NL da?


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 23:25
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:ich halte das alles für einen potentiellen Täter nach wie vor zu gefährlich.
ausser man hat einen Helfer der bei der Polizei arbeitet und ihnen immer wieder wichtige Informationen liefert wann die Schmuggler ungestört etwas platzieren können.Meiner Meinung nach könnte dieser polizeiliche Helfer identisch mit der Person sein die den Niederländern verboten haben mit ihren Suchhunden hinterm Mirador zu suchen.Anders wäre letztgenanntes für mich auch nicht zu erklären.
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Sowas in der Art hatte ich ja auch schonmal im Kopf. Aber auch da hätte es sicher Möglichkeiten gegeben, die Frauen oder deren Körper loszuwerden, ohne diesen Aufwand,
die Frauen wäre man sicherlich losgeworden aber die Gefahr das die Polizei auch hinterm Mirador sucht und dabei ihr Lager entdeckt hätte weiter bestanden.Ich glaube dabei hätte ihr Helferlein von der Polizei auch auf Dauer nichts ändern können .
In dem sie den Auffindeort etwas weiter flussabwärts gelegt haben haben sie dafür gesorgt dass eben nur dort gesucht worden ist.Die ganze Manipulation hätte quasi dazu gedient von dem Bereich i m Umfeld des Drogendepots abzulenken.
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Warum verortest du die NL da?
der grosse Stein auf den Nachtfotos dürfte sich nur in einem grossen Fluss befinden und da wäre der Culebra naheliegend.
Auf den ersten Blick ist auf Romains Drohnenaufnahmen auch kein grosser Stein zu sehen.
Was ich aber mittlerweile vermute ist dass wir diesen Stein nicht sehen können weil er von Bäumen verdeckt sind (solche Bäume wachsen in den Subtropen ja sehr viel schneller).
Ich verlinke hier nochmal Romains Video...
Youtube: Kris Kremers and Lisanne Froon : 1rst Monkey Bridge and the Culebra (Drone footage)
Kris Kremers and Lisanne Froon : 1rst Monkey Bridge and the Culebra (Drone footage)
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was man immer wieder sieht ist dass grössere Steine dafür sorgen dass der Culebra geteilt wird und einzelne Bäume auf diesen Hindernissen wachsen.
Wenn du jetzt bei etwa 2:58 das Video stoppst liegt etwa in der Bildmitte eine Stelle an der der Culebra wiederum geteilt wird. Diesmal ist eine grössere Baumgruppe auf dieser "Insel" zu sehen.
Ich könnte mir vorstellen dass unter dieser Baumgruppe ein sehr grosser Stein liegen könnte der im Laufe der Zeit so viel Sediment um sich herum hat ansammeln lassen dass dort solch eine Baumgruppe überhaupt erst wachsen konnte.
Ich würde mal zu gerne wissen wie es unter diesen Bäumen aussieht.Für mich könnte dort das NL gewesen sein.
Diese Stelle liegt auch gar nicht sehr weit unterhalb der Kabelbrücke aber eben dort wo man von der Brücke nicht mehr gesehen werden kann.


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