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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

29.714 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwunden, , Südamerika ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

24.08.2026 um 06:18
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:Ich würde es dann eher mit einer SMS an die Eltern versuchen in der alles drin stände was man zur Rettung wiissen müsste---und das haben sie ja nach meiner Story getan.
Aber diese SMS hätte doch irgendeinen Abdruck hinterlassen? Und sie wäre auf niederländisch gewesen.
Vielleicht wurde ja Miriams Kontakt aufgerufen um genau so eine Nachricht zu schreiben? Und dann haben sie festgestellt, dass die Nachricht ohne Empfang gar nicht rausgeht oder, dass ihr Spanisch nicht reicht, um sich zu erklären und dann haben sie es gelassen.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

24.08.2026 um 07:20
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:irgendwann muss man unweigerlich mal pullern, dafür könnten sie ein Stück vom Weg weggegangen sein
Ich halte es für ziemlich unwahrscheinlich, dass sie nach 3 bis 4 Stunden (d. h. 1 bis 2 Stunden hinter dem Mirador) hätten austreten müssen. Bei Wanderungen dieser Art verliert man viel Flüssigkeit über die Haut. Ihnen ist 1 Stunde hinter dem Mirador etwas zugestoßen, das nichts mit pinkeln gehen zu tun hatte.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

24.08.2026 um 07:20
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:dass ihr Spanisch nicht reicht, um sich zu erklären und dann haben sie es gelassen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in einer Notsituation wie ihrer sich dazu entscheidet, eine Hifenachricht aufgrund vermutlich mangelnder Spanischkenntnisse nicht zu versenden. Man hätte ja auch auf englisch schreiben können.

Bzgl. Myt(r)iam: wenn ich mich recht erinnere, wurde dieser Kontakt (sie hatte interessanterweise erst am 30.3. eine neue Handynummer bekommen) im WhatsApp-Menu aufgerufen wurde, was hinsichtlich einer etwaig geplanten Abfassung einer Nachricht noch seltsamer anmutet, denn sie sind sicherlich nicht davon ausgegangen, im Nebelwald Intrrnetempfang zu haben.

Dazu fallen mir nur drei potentielle Antworten ein:
1. Entweder haben sie die Nummer jemandem gezeigt, den sie auf dem Weg getroffen haben und ihn gebeten, Myriam zu benachrichtigen oder
2. sie haben den Kontakt aufgerufen, um die Nummer auf irgendetwas zu schreiben, um so eine Nachricht zu hinterlassen und einen Hinweis auf ihren Aufenthaltsort zu geben oder
3. sie waren gar nicht (mehr) im Nebelwald, sondern an einem Ort mit potentiellen Internetempfang (seien es WLAN oder eben nur mobile Daten).


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24.08.2026 um 07:35
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Ich halte es für ziemlich unwahrscheinlich, dass sie nach 3 bis 4 Stunden (d. h. 1 bis 2 Stunden hinter dem Mirador) hätten austreten müssen. Bei Wanderungen dieser Art verliert man viel Flüssigkeit über die Haut. Ihnen ist 1 Stunde hinter dem Mirador etwas zugestoßen, das nichts mit pinkeln gehen zu tun hatte.
Zum Zeitpunkt der ersten Notrufe, waren sie aber schon 7 Stunden unterwegs und ob sie in der Schule oder bei Miriam noch auf der Toilette waren, wissen wir nicht, es könnten also auch mehr Stunden gewesen sein. Ich glaube auch nicht so recht, dass das, was ihnen zugestoßen ist, damit zu tun hat. Aber möglich wäre es.
Zitat von DieboldDiebold schrieb:Man hätte ja auch auf englisch schreiben können.
Ich weiß nicht, ob man in so einem Moment auf die Idee kommt.
Zitat von DieboldDiebold schrieb:Bzgl. Myt(r)iam: wenn ich mich recht erinnere, wurde dieser Kontakt (sie hatte interessanterweise erst am 30.3. eine neue Handynummer bekommen) im WhatsApp-Menu aufgerufen wurde, was hinsichtlich einer etwaig geplanten Abfassung einer Nachricht noch seltsamer anmutet, denn sie sind sicherlich nicht davon ausgegangen, im Nebelwald Intrrnetempfang zu haben.
Ich vergesse immer, dass sie ja nur innerhalb des WLANs WhatsApp genutzt haben. Ja, dann macht WhatsApp eigentlich keinen Sinn. Es sei denn, WhatsApp war vorher ihre bevorzugte Kommunikation mit den Handys, dann ist ihnen vielleicht erst beim Aufrufen klar geworden, dass das nicht funktionieren kann. Die Frage ist, warum sie dann nicht auf SMS gekommen sind? Vielleicht haben sie soweit in dem Moment nicht gedacht.
Zitat von DieboldDiebold schrieb:1. Entweder haben sie die Nummer jemandem gezeigt, den sie auf dem Weg getroffen haben und ihn gebeten, Myriam zu benachrichtigen oder
Aber war das nicht 2 oder 3 Tage später? Und nachts? Meinst du, sie wären nachts ohne Licht dort unterwegs gewesen?
Zitat von DieboldDiebold schrieb:2. sie haben den Kontakt aufgerufen, um die Nummer auf irgendetwas zu schreiben, um so eine Nachricht zu hinterlassen und einen Hinweis auf ihren Aufenthaltsort zu geben oder
Könnte sein.
Zitat von DieboldDiebold schrieb:3. sie waren gar nicht (mehr) im Nebelwald, sondern an einem Ort mit potentiellen Internetempfang (seien es WLAN oder eben nur mobile Daten).
Aber dann wären ja auch die Notrufe rausgegangen. Gibt es denn prinzipiell Orte, wo es wlan aber quasi keine Netzabdeckung gibt?


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24.08.2026 um 07:39
Zitat von DieboldDiebold schrieb:Bzgl. Myt(r)iam: wenn ich mich recht erinnere, wurde dieser Kontakt (sie hatte interessanterweise erst am 30.3. eine neue Handynummer bekommen) im WhatsApp-Menu aufgerufen wurde, was hinsichtlich einer etwaig geplanten Abfassung einer Nachricht noch seltsamer anmutet, denn sie sind sicherlich nicht davon ausgegangen, im Nebelwald Intrrnetempfang zu haben.
Verschollen in Panama hat betont, dass die iPhone Logs belegen, dass der Kontakt „Mytiam“ im Telefonverzeichnis aufgerufen wurde. Dies steht im Widerspruch zu dem, was Imperfect Plan in einem seiner Artikel geschrieben hatte. IP nennte Whatsapp.
Jedoch, gibt es keinen Hinweis darauf, dass auf WhatsApp nach „Mytiam“ gesucht wurde.

Hier wird auch „Mytiam“ beschrieben, ebenso wie die Quelle, in der es nachgeschlagen wurde: https://christian-hardinghaus.de/wp-content/uploads/2025/10/Phones_Investigation_JanB_Report_V5.pdf


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24.08.2026 um 07:45
Zitat von DieboldDiebold schrieb:Man hätte ja auch auf englisch schreiben können.
Ich sehe das genauso.
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Ich weiß nicht, ob man in so einem Moment auf die Idee kommt.
Wenn sie wirklich lebensrettende Hilfe benötigt hätten (es war ja bereits der 3. April), hätten sie eine Nachricht auf Englisch hinterlassen können. Miriams Tochter Yaileth sprach gut Englisch.


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24.08.2026 um 08:12
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Wenn sie wirklich lebensrettende Hilfe benötigt hätten (es war ja bereits der 3. April), hätten sie eine Nachricht auf Englisch hinterlassen können. Miriams Tochter Yaileth sprach gut Englisch.
Die lebensrettende Hilfe wäre der Notruf gewesen. Im Prinzip hätten sie auch gar keine Sprache gebraucht, wäre ein Notruf oder eine Nachricht rausgegangen, hätte man sie orten können, dafür hätten ein paar sinnfreie Buchstaben gereicht.

Es ist sehr leicht, heute zu sagen, was sie alles hätten machen können, sie haben aber vieles davon gar nicht erst versucht, was für mich darauf hindeutet, dass sie das Handy einfach nicht mehr zu den potentiell lebensrettenden Hilfen gezählt haben. Vielleicht haben sie in Anbetracht der Tatsache, dass Lisannes Handy komplett leer war, einfach die Telefonnummer mit einem Stein in einen anderen Stein geritzt, um einen Hinweis zu geben, wer sie sind und wen Helfer kontaktieren müssen, wenn sie sie finden und sie nicht mehr in der Lage sind zu sprechen. Vielleicht haben sie an der NL einen ganzen Roman in einen Stein geritzt? Vielleicht haben sie sogar irgendwann Pfeile in Baumrinden geritzt um einen Rückweg zu haben oder nicht im kreis zu laufen? Vielleicht haben sie die roten Tüten in Fetzen gerissen, an Bäume geknotet und die restlichen an den Ast um sie nicht zu verlieren und sie weiter nutzen zu können? Was genau sie getan haben um aus der Situation zu finden, wissen wir nicht. Nichtmal ob sie überhaupt irgendwas getan haben oder was hätten tun können. Aber heute zu sagen, sie hätten das oder das tun müssen um erfolgreich gerettet werden zu können, ich weiß nicht, 12 Jahre später, 12 Jahre weiterentwickelte Technik, vom sicheren Zuhause aus, ich glaube nicht, dass das so viel bringt und das sich das auch nicht wirklich vergleichen lässt. In einer Notsituation wird es vermutlich darauf ankommen, wie man vorher gelebt hat. Welche Erfahrungen man gemacht hat und was man gelernt hat. Sie haben vorher recht viel über Handy und Internet kommuniziert, es gab aber kein Internet und auch kein Netz, die Handys waren somit nutzlos in ihrer Situation, vielleicht haben sie es doch mehr über analoge Möglichkeiten probiert.


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24.08.2026 um 09:23
@Nic-Kne

Die von ihnen (oder Dritten) hinterlassenen Spuren deuten jedoch tatsächlich auf eine Form der Telefonnutzung hin.

Der Kontakt „Mytiam“ wurde definitiv aufgerufen.
Wie ein User hier auf Allmy vorschlug: Möglicherweise wurde eine SMS hinterlassen, die aber am 11. April von einer unbekannten Person gelöscht wurde.


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24.08.2026 um 09:35
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Die von ihnen (oder Dritten) hinterlassenen Spuren deuten jedoch tatsächlich auf eine Form der Telefonnutzung hin.
Ja, aber nicht so, wie die meisten von uns es heute erwarten würden. Für mich ist es schon auch seltsam, was uns die Daten heute zeigen und im normalen Leben, bin ich eher der Typ „warum einfach, wenn es auch kompliziert geht“, dennoch komme ich in diesem Fall irgendwie nicht davon weg, dass Lost die einfachste Lösung ist, auch wenn es einige Ungereimtheiten gibt, was aber nicht bedeutet, dass ich alle anderen Theorien für ausgeschlossen halte. Am ehesten würde ich aber, wenn es ein FP gab, eine Kombination aus Lost und FP zu einem späteren Zeitpunkt für wahrscheinlich halten. Deshalb finde ich es sehr interessant, dass du den Ort des „Was ist passiert“ am ehesten im Bereich des W1 verortest.
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Der Kontakt „Mytiam“ wurde definitiv aufgerufen.
Wie ein User hier auf Allmy vorschlug: Möglicherweise wurde eine SMS hinterlassen, die aber am 11. April von einer unbekannten Person gelöscht wurde.
Aber, wenn die Frauen eine sms verfasst hätten, hätte das doch Spuren hinterlassen, zb App sms wurde geöffnet. Dafür gibt es aber, soweit ich das verstanden habe, keinen Beleg. D.h. Wer auch immer diese SMS gelöscht hat, hat dann anschließend dafür gesorgt, dass nicht nur die SMS weg ist, sondern auch jeglicher Beleg dafür, dass SMS jemals geöffnet wurde. Ich meine sogar mich zu erinnern, dass manche Apps Geodaten speichern, auch das hätte ein Dritter dann prüfen müssen.


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24.08.2026 um 11:22
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Ich glaube das nach wie vor nicht. Ich denke, wenn ich oder mein Wanderpartner nach einem 3 oder 4 Stunden- Marsch nicht mehr mobil ist, versuche ich auf jeden Fall Hilfe zu bekommen, ich würde mehrfach den Notruf probieren, mich dafür zumindest in einem gewissen Umkreis bewegen und aus allen möglichen Positionen nochmal probieren. Das würde ich aber nicht tun, wenn es kein akuter Notfall wäre und ich denken würde, dass ich spätestens am nächsten Tag den Weg zurück finde.
Und an einem gewissen Punkt müsste einem auch die naheliegendste "Lösung" in den Sinn kommen:
Man läuft den Wanderweg zurück ins Dorf. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Möglichkeit freiwillig ungenutzt geblieben ist. Selbst große Erschöpfung würde ich da nicht als Hindernis sehen.
Die einzigen Möglichkeiten, warum dieser Versuch scheinbar nicht stattgefunden hat sind für mich:

Sie konnten es physisch nicht. Was verschiedene Ursachen haben könnte:

- Schwere Verletzungen (bei beiden)
- Ein Nichterreichen des Ursprungswegs ("Absturz")
- Äußere Faktoren.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

24.08.2026 um 11:38
Zitat von Bane77Bane77 schrieb:Sie konnten es physisch nicht. Was verschiedene Ursachen haben könnte:

- Schwere Verletzungen (bei beiden)
- Ein Nichterreichen des Ursprungswegs ("Absturz")
- Äußere Faktoren.
- nichtfinden des Hauptweges

Bei schweren oder tödlichen Verletzungen bei beiden, frag ich mich, warum ein Dritter hinterher so einen Aufwand betreiben sollte, um ein längeres Überleben vorzutäuschen.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

24.08.2026 um 11:40
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:- nichtfinden des Hauptweges
korrekt
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Bei schweren oder tödlichen Verletzungen bei beiden, frag ich mich, warum ein Dritter hinterher so einen Aufwand betreiben sollte, um ein längeres Überleben vorzutäuschen.
Das ist ja nicht nachzuweisen, dass es diesen Dritten gibt.
Ich denke die "Vertuschungstheorie" bedarf keiner verletzten Kris/Lisanne.


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24.08.2026 um 11:41
Zitat von Bane77Bane77 schrieb:Und an einem gewissen Punkt müsste einem auch die naheliegendste "Lösung" in den Sinn kommen:
Man läuft den Wanderweg zurück ins Dorf. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Möglichkeit freiwillig ungenutzt geblieben ist. Selbst große Erschöpfung würde ich da nicht als Hindernis sehen.
Die einzigen Möglichkeiten, warum dieser Versuch scheinbar nicht stattgefunden hat sind für mich:

Sie konnten es physisch nicht. Was verschiedene Ursachen haben könnte:

- Schwere Verletzungen (bei beiden)
- Ein Nichterreichen des Ursprungswegs ("Absturz")
- Äußere Faktor
Wenn Du unter "äußere Faktoren" FP meinst, bin ich bei Dir. Ich muss noch mal auf Bild 508 (13:20 Uhr) zurückkommen. Ich sehe hier nach wie vor eine bei weitem nicht mehr so gut gelaunte Kris, Hose/Bein an mehreren Stellen sichtbar gestürzt oder abgerutscht, Lisanne (vorausgesetzt sie hat das Foto 508 gemacht) etliche Meter zurück. Dann drei Stunden keine Bilder, keine Telefonnutzung, erst um 16:39 Uhr der Notruf.

Bei dem Bild 508 glaube ich wirklich nicht, dass die Beiden da für drei Stunden auf der Suche nach Wasserfällen herumgeirrt sind. Im Gegenteil. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass sich genau in den drei Stunden etwas vorgefallen sein muss, das den weiteren Verlauf maßgeblich beeinflusst hat.
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Bei schweren oder tödlichen Verletzungen bei beiden, frag ich mich, warum ein Dritter hinterher so einen Aufwand betreiben sollte, um ein längeres Überleben vorzutäusch
Ganz einfach, um vom wahren Ort abzulenken. Ich bin da auch immer noch beim Drogenumschlag. Die hätten sicher Grund genug alles in eine andere Region zu verorten, um eben die Suche im "Drogengebiet" fern zu halten.


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24.08.2026 um 12:06
Zitat von Bane77Bane77 schrieb:Das ist ja nicht nachzuweisen, dass es diesen Dritten gibt.
Ja, das weiß ich, ausgeschlossen ist es aber auch nicht. Ich versuche alle Theorien zu verstehen, glaube aber selbst nicht an eine 3. Person, zumindest nicht, was das verschwinden selbst und den Tod der Frauen angeht, kann mir aber vorstellen, dass später der Rucksack platziert wurde.
Zitat von grimbosqgrimbosq schrieb:Im Gegenteil. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass sich genau in den drei Stunden etwas vorgefallen sein muss, das den weiteren Verlauf maßgeblich beeinflusst hat.
Was glaubst du, könnte da passiert sein? Ich glaube, sie haben noch kurz um die Ecke hinter Q1 geguckt und festgestellt, dass es dort immer so weiter geht und sind dann umgekehrt, dabei sind sie entweder vom Hauptweg abgekommen und haben sich dann hoffnungslos verlaufen. Ich vermute, dass alles, was wie ein Weg aussieht, auch einer ist, der irgendwo hinführt. Oder vielleicht sind sie auf ein „Drogenlager“ gestoßen. Ich denke, nichts davon ist unmöglich, aber für mich ist es wahrscheinlicher, dass sie sich verlaufen haben. Auf dem Hauptweg können sie jedenfalls nicht gewesen sein, sie hätten irgendjemanden treffen müssen.
Zitat von grimbosqgrimbosq schrieb:Ganz einfach, um vom wahren Ort abzulenken. Ich bin da auch immer noch beim Drogenumschlag. Die hätten sicher Grund genug alles in eine andere Region zu verorten, um eben die Suche im "Drogengebiet" fern zu halten.
Sicher, aber das wäre mMn einfacher machbar gewesen, als tagelang Handys ein und auszuschalten und im Dunkeln Fotos zu machen. Wobei ich bei den Fotos auch immer nicht weiß, was ein Dritter sich dabei gedacht haben könnte.


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24.08.2026 um 12:18
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Ja, das weiß ich, ausgeschlossen ist es aber auch nicht. Ich versuche alle Theorien zu verstehen, glaube aber selbst nicht an eine 3. Person, zumindest nicht, was das verschwinden selbst und den Tod der Frauen angeht, kann mir aber vorstellen, dass später der Rucksack platziert wurde.
Ich glaube, wir wollen da eigentlich auch das Gleiche sagen. Ich wollte damit nur ausdrücken, warum ich es für unwahrscheinlich halte, warum die jungen Frauen nie den Versuch des "Rückwegs" (um Hilfe zu holen) gewagt haben.
Deshalb vielleicht noch ein wenig deutlicher zur Einordnung:

- Verunglücken und physische immobilität
- Eine Unerreichbarkeit des ursprünglichen Weges, ggf. Terrainbeding/Absturz
- Das Nicht-Finden des Weges, wie du ansprichst. Wobei das für mich auch so ein Wenig die Bedingung hätte, dass sie zuvor durch Absturz/Verunglücken "weit" vom ursprünglichen Weg abgekommen sind.
- "Foul Play"

Wobei ich selber jetzt keine Bewertung habe, was die wahrscheinlichste Erklärung ist. Von dem was man weiß, scheint alles davon im Rahmen des Möglichen zu liegen.

Dass sie nicht auf diese Idee gekommen sind, obwohl diese Möglichkeit bestand, halte ich halt für wenig wahrscheinlich.


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24.08.2026 um 12:18
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Ja, das weiß ich, ausgeschlossen ist es aber auch nicht. Ich versuche alle Theorien zu verstehen, glaube aber selbst nicht an eine 3. Person, zumindest nicht, was das verschwinden selbst und den Tod der Frauen angeht, kann mir aber vorstellen, dass später der Rucksack platziert wurde.
Ich glaube, wir wollen da eigentlich auch das Gleiche sagen. Ich wollte damit nur ausdrücken, warum ich es für unwahrscheinlich halte, warum die jungen Frauen nie den Versuch des "Rückwegs" (um Hilfe zu holen) gewagt haben.
Deshalb vielleicht noch ein wenig deutlicher zur Einordnung:

- Verunglücken und physische immobilität
- Eine Unerreichbarkeit des ursprünglichen Weges, ggf. Terrainbeding/Absturz
- Das Nicht-Finden des Weges, wie du ansprichst. Wobei das für mich auch so ein Wenig die Bedingung hätte, dass sie zuvor durch Absturz/Verunglücken "weit" vom ursprünglichen Weg abgekommen sind.
- "Foul Play"

Wobei ich selber jetzt keine Bewertung habe, was die wahrscheinlichste Erklärung ist. Von dem was man weiß, scheint alles davon im Rahmen des Möglichen zu liegen.

Dass sie nicht auf diese Idee gekommen sind, obwohl diese Möglichkeit bestand, halte ich halt für wenig wahrscheinlich.


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24.08.2026 um 13:24
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:und sind dann umgekehrt, dabei sind sie entweder vom Hauptweg abgekommen und haben sich dann hoffnungslos verlaufen. Ich vermute, dass alles, was wie ein Weg aussieht, auch einer ist, der irgendwo hinführt.
Das ist eine völlig falsche Annahme, und ich hoffe sehr, dass du nicht zu jenen niederländischen Ermittlern gehörtest, die seinerzeit im Jahr 2014 „beschlossen“, dass K. und L. sich schlichtweg verlaufen hätten.

Das Urteil „verlaufen“ hing wie ein Damoklesschwert über den Kremers Köpfen, und FvdG war derjenige, der diese Entscheidung rückgängig machen konnte.

Nicht ohne Grund setzten die Eltern von Kremers ihre Hoffnungen auf FvdG und waren nach dessen Rückkehr so ​​erleichtert, da er zu dem Schluss gekommen war, dass ein Verlaufen ausgeschlossen werden könne.

Das Urteil „verlaufen“, war eine Entscheidung – eine, die auf Inkompetenz und vor allem auf mangelnder Kenntnis des Wanderwegs beruhte. Das ist inakzeptabel.


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24.08.2026 um 13:44
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Ich muss zugeben: Sobald wir den Mirador erreicht hatten, drängte uns unser Guide sofort dazu, auf den Fotos 'Daumen-hoch' zu tun. Unser Guide war zwar nicht Plinio, aber das zeigt, dass lokale Guides diese Praxis pflegen.
Hättest du ohne Guide den Weg bis zum Mirador eigenständig laufen können?
Wäre dir ohne Guide bewusst gewesen, dass du dich auf dem Gipfel des Mirador befunden hast?

Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Und wie hat die Person erklärt, dass sie nicht mit auf einem Foto sein möchte? Mir käme das komisch vor.
Ich kann mir schon noch vorstellen, dass diese Person nicht mit auf dem Foto sein wollte, aber man bittet doch diese Person ein Foto von sich, in dem Fall von K und L machen zu lassen, aber alle Bilder auf denen sie gemeinsam drauf sind, sind Selfies.

Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Wir hatten eigentlich nicht vor, für unsere Mirador-Fotos den Daumen hoch zu halten. Das haben wir auch noch nie auf einem Berggipfel getan – und wir haben schon so einige davon bestiegen.
Äußerst interessanter Punkt.
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Ich war überrascht, denn jahrelang hatte ich die Kommentare zu K+L's „Daumen hoch“ am *Mirador* für etwas weit hergeholt gehalten – doch nun erlebte ich es selbst ...
Dieses machtest du aber nicht aus einer eigenen "Euphorie" heraus, sondern weil dich dein Guide dazu animierte-richtig?
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Ich denke, wenn ich oder mein Wanderpartner nach einem 3 oder 4 Stunden- Marsch nicht mehr mobil ist, versuche ich auf jeden Fall Hilfe zu bekommen, ich würde mehrfach den Notruf probieren, mich dafür zumindest in einem gewissen Umkreis bewegen und aus allen möglichen Positionen nochmal probieren.
Dazu meine Frage: Würde es dein Wanderpartner nicht zeitgleich auch versuchen, wenn dieser aus gesundheitlichen Gründen es tun könnte?
Sollte dieser es nicht tun können, eventuell aus medizinischen Gründen, dann würdest du nachdem es mit deinem Handy kein Netzaufbau gab, dieses doch zeitnah auch mit dem Handy deines Wanderpartners tun, oder?
Was ich diesbezüglich auffallend finde ist und dieses zeigt sich schon am 31.03. Kris Handy schaltet sich immer deutlich später ein.
Wie passt dieses für ein Verlaufen oder auch FP-Annahme überein?


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24.08.2026 um 14:00
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Das ist eine völlig falsche Annahme, und ich hoffe sehr, dass du nicht zu jenen niederländischen Ermittlern gehörtest, die seinerzeit im Jahr 2014 „beschlossen“, dass K. und L. sich schlichtweg verlaufen hätten.
Wie gesagt, ich bin offen für jede Theorie, halte aber nach wie vor ein simples verlaufen für möglich. In den letzten Tagen habe ich mir nochmal die Videos vom Trail angesehen und ich komme zu dem Schluss, dass ich ein verlaufen nicht für unmöglich halte. Es gibt schon einige Weg, die deutlich als Wege zu erkennen sind und wir wissen nicht, ob nicht am Tag vorher oder sogar vor ihnen jemand einen der Wege benutzt und freigemacht hat. Ich finde dort sieht alles gleich aus, es gibt keine Anhaltspunkte für den richtigen Weg. Ja auf den Videos sieht man oft mal einen Stamm oder Ast über dieses Nebenwegen, wir wissen aber nicht, ob das auch so war, als K+L dort gewesen sind.
Was ich aber zum ersten Mal richtig wahrgenommen habe, ist, dass man vor dem Q1 teilweise sehr deutlich sieht, dass man sich auf einem Bergrücken befindet, rechts und links des Weges, fällt alles teilweise sehr steil und weit ab. Wie ist das auf dem Weg zum Mirador? Kannst du da was zu sagen? Ist das dort ähnlich (die Videos hab ich jetzt nicht mehr geschafft)?
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Ich kann mir schon noch vorstellen, dass diese Person nicht mit auf dem Foto sein wollte, aber man bittet doch diese Person ein Foto von sich, in dem Fall von K und L machen zu lassen, aber alle Bilder auf denen sie gemeinsam drauf sind, sind Selfies.
Interessanter Punkt.
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Dazu meine Frage: Würde es dein Wanderpartner nicht zeitgleich auch versuchen, wenn dieser aus gesundheitlichen Gründen es tun könnte?
Sollte dieser es nicht tun können, eventuell aus medizinischen Gründen, dann würdest du nachdem es mit deinem Handy kein Netzaufbau gab, dieses doch zeitnah auch mit dem Handy deines Wanderpartners tun, oder?
Ja, ich denke schon, deshalb kann ich mir einen Unfall auch nicht so recht vorstellen. Mir fehlt da einfach die Panik.
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Was ich diesbezüglich auffallend finde ist und dieses zeigt sich schon am 31.03. Kris Handy schaltet sich immer deutlich später ein.
Wie passt dieses für ein Verlaufen oder auch FP-Annahme überein?
Wie meinst du das? Vielleicht hat Kris einfach gern länger geschlafen, als Lisanne. Vielleicht war Kris ihr Handy weniger wichtig als Lisanne. Vielleicht spielt auch die Zeitverschiebung nach Hause eine Rolle, dass Kris frühes einschalten nicht so wichtig war.


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24.08.2026 um 14:08
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Hättest du ohne Guide den Weg bis zum Mirador eigenständig laufen können?
Ja, sicher.
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Wäre dir ohne Guide bewusst gewesen, dass du dich auf dem Gipfel des Mirador befunden hast?
Sicher. Man sieht Boquete im Süden und man kann auch Nordwerts gucken. Man sieht die Gelände Small Mountain-Paddock. Auch Annette hat davon eine Foto gemacht, aber ich kann die Website nicht mehr finden....

Man kann auch deutlich erkennen, wie der Weg entlang des Bergrückens weiterführt. Zur Linken und Rechten – also im Westen und Osten – sind die steilen Hänge sichtbar.
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Äußerst interessanter Punkt.
Während wir am Mirador standen, kamen weitere Wanderer (ohne Guide) aus Boquete an. Keiner von ihnen machte ein Foto mit erhobenem Daumen.
Wir waren die Einzigen, lol.
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Dieses machtest du aber nicht aus einer eigenen "Euphorie" heraus, sondern weil dich dein Guide dazu animierte-richtig?
Genau.


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