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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

29.484 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwunden, , Südamerika ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 06:18
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:Ich würde es dann eher mit einer SMS an die Eltern versuchen in der alles drin stände was man zur Rettung wiissen müsste---und das haben sie ja nach meiner Story getan.
Aber diese SMS hätte doch irgendeinen Abdruck hinterlassen? Und sie wäre auf niederländisch gewesen.
Vielleicht wurde ja Miriams Kontakt aufgerufen um genau so eine Nachricht zu schreiben? Und dann haben sie festgestellt, dass die Nachricht ohne Empfang gar nicht rausgeht oder, dass ihr Spanisch nicht reicht, um sich zu erklären und dann haben sie es gelassen.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 07:20
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:irgendwann muss man unweigerlich mal pullern, dafür könnten sie ein Stück vom Weg weggegangen sein
Ich halte es für ziemlich unwahrscheinlich, dass sie nach 3 bis 4 Stunden (d. h. 1 bis 2 Stunden hinter dem Mirador) hätten austreten müssen. Bei Wanderungen dieser Art verliert man viel Flüssigkeit über die Haut. Ihnen ist 1 Stunde hinter dem Mirador etwas zugestoßen, das nichts mit pinkeln gehen zu tun hatte.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 07:20
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:dass ihr Spanisch nicht reicht, um sich zu erklären und dann haben sie es gelassen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in einer Notsituation wie ihrer sich dazu entscheidet, eine Hifenachricht aufgrund vermutlich mangelnder Spanischkenntnisse nicht zu versenden. Man hätte ja auch auf englisch schreiben können.

Bzgl. Myt(r)iam: wenn ich mich recht erinnere, wurde dieser Kontakt (sie hatte interessanterweise erst am 30.3. eine neue Handynummer bekommen) im WhatsApp-Menu aufgerufen wurde, was hinsichtlich einer etwaig geplanten Abfassung einer Nachricht noch seltsamer anmutet, denn sie sind sicherlich nicht davon ausgegangen, im Nebelwald Intrrnetempfang zu haben.

Dazu fallen mir nur drei potentielle Antworten ein:
1. Entweder haben sie die Nummer jemandem gezeigt, den sie auf dem Weg getroffen haben und ihn gebeten, Myriam zu benachrichtigen oder
2. sie haben den Kontakt aufgerufen, um die Nummer auf irgendetwas zu schreiben, um so eine Nachricht zu hinterlassen und einen Hinweis auf ihren Aufenthaltsort zu geben oder
3. sie waren gar nicht (mehr) im Nebelwald, sondern an einem Ort mit potentiellen Internetempfang (seien es WLAN oder eben nur mobile Daten).


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 07:35
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Ich halte es für ziemlich unwahrscheinlich, dass sie nach 3 bis 4 Stunden (d. h. 1 bis 2 Stunden hinter dem Mirador) hätten austreten müssen. Bei Wanderungen dieser Art verliert man viel Flüssigkeit über die Haut. Ihnen ist 1 Stunde hinter dem Mirador etwas zugestoßen, das nichts mit pinkeln gehen zu tun hatte.
Zum Zeitpunkt der ersten Notrufe, waren sie aber schon 7 Stunden unterwegs und ob sie in der Schule oder bei Miriam noch auf der Toilette waren, wissen wir nicht, es könnten also auch mehr Stunden gewesen sein. Ich glaube auch nicht so recht, dass das, was ihnen zugestoßen ist, damit zu tun hat. Aber möglich wäre es.
Zitat von DieboldDiebold schrieb:Man hätte ja auch auf englisch schreiben können.
Ich weiß nicht, ob man in so einem Moment auf die Idee kommt.
Zitat von DieboldDiebold schrieb:Bzgl. Myt(r)iam: wenn ich mich recht erinnere, wurde dieser Kontakt (sie hatte interessanterweise erst am 30.3. eine neue Handynummer bekommen) im WhatsApp-Menu aufgerufen wurde, was hinsichtlich einer etwaig geplanten Abfassung einer Nachricht noch seltsamer anmutet, denn sie sind sicherlich nicht davon ausgegangen, im Nebelwald Intrrnetempfang zu haben.
Ich vergesse immer, dass sie ja nur innerhalb des WLANs WhatsApp genutzt haben. Ja, dann macht WhatsApp eigentlich keinen Sinn. Es sei denn, WhatsApp war vorher ihre bevorzugte Kommunikation mit den Handys, dann ist ihnen vielleicht erst beim Aufrufen klar geworden, dass das nicht funktionieren kann. Die Frage ist, warum sie dann nicht auf SMS gekommen sind? Vielleicht haben sie soweit in dem Moment nicht gedacht.
Zitat von DieboldDiebold schrieb:1. Entweder haben sie die Nummer jemandem gezeigt, den sie auf dem Weg getroffen haben und ihn gebeten, Myriam zu benachrichtigen oder
Aber war das nicht 2 oder 3 Tage später? Und nachts? Meinst du, sie wären nachts ohne Licht dort unterwegs gewesen?
Zitat von DieboldDiebold schrieb:2. sie haben den Kontakt aufgerufen, um die Nummer auf irgendetwas zu schreiben, um so eine Nachricht zu hinterlassen und einen Hinweis auf ihren Aufenthaltsort zu geben oder
Könnte sein.
Zitat von DieboldDiebold schrieb:3. sie waren gar nicht (mehr) im Nebelwald, sondern an einem Ort mit potentiellen Internetempfang (seien es WLAN oder eben nur mobile Daten).
Aber dann wären ja auch die Notrufe rausgegangen. Gibt es denn prinzipiell Orte, wo es wlan aber quasi keine Netzabdeckung gibt?


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 07:39
Zitat von DieboldDiebold schrieb:Bzgl. Myt(r)iam: wenn ich mich recht erinnere, wurde dieser Kontakt (sie hatte interessanterweise erst am 30.3. eine neue Handynummer bekommen) im WhatsApp-Menu aufgerufen wurde, was hinsichtlich einer etwaig geplanten Abfassung einer Nachricht noch seltsamer anmutet, denn sie sind sicherlich nicht davon ausgegangen, im Nebelwald Intrrnetempfang zu haben.
Verschollen in Panama hat betont, dass die iPhone Logs belegen, dass der Kontakt „Mytiam“ im Telefonverzeichnis aufgerufen wurde. Dies steht im Widerspruch zu dem, was Imperfect Plan in einem seiner Artikel geschrieben hatte. IP nennte Whatsapp.
Jedoch, gibt es keinen Hinweis darauf, dass auf WhatsApp nach „Mytiam“ gesucht wurde.

Hier wird auch „Mytiam“ beschrieben, ebenso wie die Quelle, in der es nachgeschlagen wurde: https://christian-hardinghaus.de/wp-content/uploads/2025/10/Phones_Investigation_JanB_Report_V5.pdf


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um 07:45
Zitat von DieboldDiebold schrieb:Man hätte ja auch auf englisch schreiben können.
Ich sehe das genauso.
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Ich weiß nicht, ob man in so einem Moment auf die Idee kommt.
Wenn sie wirklich lebensrettende Hilfe benötigt hätten (es war ja bereits der 3. April), hätten sie eine Nachricht auf Englisch hinterlassen können. Miriams Tochter Yaileth sprach gut Englisch.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 08:12
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Wenn sie wirklich lebensrettende Hilfe benötigt hätten (es war ja bereits der 3. April), hätten sie eine Nachricht auf Englisch hinterlassen können. Miriams Tochter Yaileth sprach gut Englisch.
Die lebensrettende Hilfe wäre der Notruf gewesen. Im Prinzip hätten sie auch gar keine Sprache gebraucht, wäre ein Notruf oder eine Nachricht rausgegangen, hätte man sie orten können, dafür hätten ein paar sinnfreie Buchstaben gereicht.

Es ist sehr leicht, heute zu sagen, was sie alles hätten machen können, sie haben aber vieles davon gar nicht erst versucht, was für mich darauf hindeutet, dass sie das Handy einfach nicht mehr zu den potentiell lebensrettenden Hilfen gezählt haben. Vielleicht haben sie in Anbetracht der Tatsache, dass Lisannes Handy komplett leer war, einfach die Telefonnummer mit einem Stein in einen anderen Stein geritzt, um einen Hinweis zu geben, wer sie sind und wen Helfer kontaktieren müssen, wenn sie sie finden und sie nicht mehr in der Lage sind zu sprechen. Vielleicht haben sie an der NL einen ganzen Roman in einen Stein geritzt? Vielleicht haben sie sogar irgendwann Pfeile in Baumrinden geritzt um einen Rückweg zu haben oder nicht im kreis zu laufen? Vielleicht haben sie die roten Tüten in Fetzen gerissen, an Bäume geknotet und die restlichen an den Ast um sie nicht zu verlieren und sie weiter nutzen zu können? Was genau sie getan haben um aus der Situation zu finden, wissen wir nicht. Nichtmal ob sie überhaupt irgendwas getan haben oder was hätten tun können. Aber heute zu sagen, sie hätten das oder das tun müssen um erfolgreich gerettet werden zu können, ich weiß nicht, 12 Jahre später, 12 Jahre weiterentwickelte Technik, vom sicheren Zuhause aus, ich glaube nicht, dass das so viel bringt und das sich das auch nicht wirklich vergleichen lässt. In einer Notsituation wird es vermutlich darauf ankommen, wie man vorher gelebt hat. Welche Erfahrungen man gemacht hat und was man gelernt hat. Sie haben vorher recht viel über Handy und Internet kommuniziert, es gab aber kein Internet und auch kein Netz, die Handys waren somit nutzlos in ihrer Situation, vielleicht haben sie es doch mehr über analoge Möglichkeiten probiert.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 09:23
@Nic-Kne

Die von ihnen (oder Dritten) hinterlassenen Spuren deuten jedoch tatsächlich auf eine Form der Telefonnutzung hin.

Der Kontakt „Mytiam“ wurde definitiv aufgerufen.
Wie ein User hier auf Allmy vorschlug: Möglicherweise wurde eine SMS hinterlassen, die aber am 11. April von einer unbekannten Person gelöscht wurde.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 09:35
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Die von ihnen (oder Dritten) hinterlassenen Spuren deuten jedoch tatsächlich auf eine Form der Telefonnutzung hin.
Ja, aber nicht so, wie die meisten von uns es heute erwarten würden. Für mich ist es schon auch seltsam, was uns die Daten heute zeigen und im normalen Leben, bin ich eher der Typ „warum einfach, wenn es auch kompliziert geht“, dennoch komme ich in diesem Fall irgendwie nicht davon weg, dass Lost die einfachste Lösung ist, auch wenn es einige Ungereimtheiten gibt, was aber nicht bedeutet, dass ich alle anderen Theorien für ausgeschlossen halte. Am ehesten würde ich aber, wenn es ein FP gab, eine Kombination aus Lost und FP zu einem späteren Zeitpunkt für wahrscheinlich halten. Deshalb finde ich es sehr interessant, dass du den Ort des „Was ist passiert“ am ehesten im Bereich des W1 verortest.
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Der Kontakt „Mytiam“ wurde definitiv aufgerufen.
Wie ein User hier auf Allmy vorschlug: Möglicherweise wurde eine SMS hinterlassen, die aber am 11. April von einer unbekannten Person gelöscht wurde.
Aber, wenn die Frauen eine sms verfasst hätten, hätte das doch Spuren hinterlassen, zb App sms wurde geöffnet. Dafür gibt es aber, soweit ich das verstanden habe, keinen Beleg. D.h. Wer auch immer diese SMS gelöscht hat, hat dann anschließend dafür gesorgt, dass nicht nur die SMS weg ist, sondern auch jeglicher Beleg dafür, dass SMS jemals geöffnet wurde. Ich meine sogar mich zu erinnern, dass manche Apps Geodaten speichern, auch das hätte ein Dritter dann prüfen müssen.


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