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Doch kein Suizid? Der Fall Jeremiah Duggan († 22)

Doch kein Suizid? Der Fall Jeremiah Duggan († 22)

26.02.2016 um 01:29
S_C schrieb:So wie du auf dem Foto das Blut auf dem Leichentuch erkennen kannst, sieht man aber auch, dass auf der Fahrbahn kein Blut vorhanden ist.
ich persönlich tu mir da mit rot auf weißem grund leichter als mit rot auf grau-schwarzem hintergrund.
S_C schrieb:Und wenn man der Auswertung der 42 Fotos durch den englischen Sachverständigen Paul Canning glauben schenken kann, dann war auch an den Fahrzeugen nichts zu finden.
dann hat er eventuell erst nach dem aufschlag auf den boden richtig zu bluten begonnen.


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Doch kein Suizid? Der Fall Jeremiah Duggan († 22)

26.02.2016 um 17:04
Das am Fahrzeug nichts gefunden wurde finde ch nicht sooo merkwürdig. Vor wenigen Wochen hat ein Mitarbeiter mit einem Sprinter bei 100km/h ein Reh erwischt. Das Fahrzeug ist total demoliert, aber es fand sich kein einziges Haar am Auto, kein Tropfen Blut. Wäre das Reh nicht tot gewesen, hätte die Polizei, laut eigener Aussage, nicht geglaubt, dass er wirklich ein Reh angefahren hat.


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S_C
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26.02.2016 um 23:35
@Theheist
Theheist schrieb:dann hat er eventuell erst nach dem aufschlag auf den boden richtig zu bluten begonnen.
Das kann natürlich auch sein und da bin auch gleich bei @suicidesquad : du sagst, dass der Sprinter total demoliert war und eine solche Aussage fehlt mir in diesem Fall, was die beteiligten Fahrzeuge betrifft. Ohne Beulen oder größere Blessuren geht so ein Zusammenstoß in der Regel nicht über die Bühne.


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28.02.2016 um 14:27
Wieder mal eine reichlich unlogische Verschwörungstheorie. Das ist so ein typisches Muster, das ich öfters sehe: Trauernde Angehörige stolpern in einem tragischen Todesfall über Details, die ihnen unrealistisch vorkommen. Dazu kommt noch ein passendes Feindbild, und schon eilen die Medien und die Experten zur Unterstützung herbei. Daraus wird dann ein Gesamtbild gestrickt, das aber in sich noch viel unrealistischer ist.

Die LaRouche-Bewegung hat einen völligen Außenseiter-Status in Deutschland und überall sonst auf der Welt. Sie passt weder so richtig nach links noch nach rechts und sitzt völlig isoliert auf ihrer selbstgestrickten Ideologie rum, weit weg von den Massen und den Mächtigen.

Die Vorstellung, dass die Wiesbadener Polizei und Staatsanwaltschaft für eine solche politische Randgruppe willentlich einen Mord deckt, finde ich absurd. Warum sollten die das tun? Die LaRouche-Bewegung hat keinen Einfluss, keine Macht, und wenn in der Presse über sie berichtet wird, dann immer negativ. Vor wem sollen die Untersuchungsorgane da Angst haben oder was soll ihnen das nützen?

Auch ist wohl allen klar, dass der frühmorgendliche Berufsverkehr rund um Wiesbaden nicht voller LaRouche-Anhänger ist, die auf einer Bundesstraße nach Belieben schalten und walten und danach der Polizei einen vom Pferd erzählen können.

Aus diesen Gründen halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass Duggan auf eine andere Weise zu Tode gekomme ist, als es die von den Behörden ermittelten Zeugen berichtet haben. Dass er nämlich minutenlang mitten im Schnellverkehr gelaufen ist, bis er sich vor ein Auto gestürzt hat.

Es ist natürlich trotzdem möglich, dass es innerhalb dieser Wiesbadener LaRouche-Gruppe Ereignisse gegeben hat, die letztlich zum Tode Duggans geführt haben, und die Polizei schlicht desinteressiert war oder es für unnötig hielt, dies vollständig aufzuklären. Aber das kann nicht unter den Tisch kehren, dass sich Duggan höchst irrational verhalten hat. Selbst wenn man ihm zugutehalten will, dass er zuvor bedroht, attackiert oder verfolgt wurde, ist sein Verhalten geradezu wahnhaft unsinnig. Vielleicht gab es ja einen "Schuldigen", der Aulöser für seine Panik war, aber die wahren Ursachen für ein solches Verhalten muss man bei Duggan selbst suchen.

Mich hat der Tod Duggans spontan an den Fall der Zwillingssschwestern Ursula und Sabina Eriksson erinnert, die sich in einer wahnhaften Störung ohne erkennbaren Grund in den Verkehr gestürzt haben:

Wikipedia: Ursula_and_Sabina_Eriksson
Youtube: Two Swedish twins attempt suicide on camera after being questioned at roadside by police


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S_C
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28.02.2016 um 17:48
@Waldeck
Waldeck schrieb:Wieder mal eine reichlich unlogische Verschwörungstheorie. Das ist so ein typisches Muster, das ich öfters sehe: Trauernde Angehörige stolpern in einem tragischen Todesfall über Details, die ihnen unrealistisch vorkommen. Dazu kommt noch ein passendes Feindbild, und schon eilen die Medien und die Experten zur Unterstützung herbei. Daraus wird dann ein Gesamtbild gestrickt, das aber in sich noch viel unrealistischer ist.
Im Groß und Ganzen: stimmt. Und wenn ich solche Überschriften lese:
A Neo-Nazi 'cult', a 'staged car crash' and a haunting last call to say, 'Mum, I'm in big, big trouble': Heartbroken British mother's 12-year fight for justice over the 'murder' of her Jewish son in Germany
http://www.dailymail.co.uk/news/article-3108777/A-Neo-Nazi-cult-staged-car-crash-haunting-call-say-Mum-m-big-big-trouble...
... bin ich eh besonders vorsichtig. Wenn dies nicht wäre:
S_C schrieb am 24.02.2016:Inzwischen wissen auch die hessischen Kripobeamten, dass ihre Suizid-Diagnose womöglich voreilig war: Zwölf Jahre nach Duggans Tod liegen der deutschen und britischen Justiz eine ganze Reihe von Indizien für eine Straftat vor. Und alle führen zu einer obskuren Politsekte.
Siehe Eingangspost.

Wenn es diese "Erkenntnis" nicht geben und der Fall deswegen nicht neu aufgerollt werden würde, wäre das Urteil "Verschwörung" oder "Uneinsichtigkeit" der Angehörigen relativ leicht zu treffen. So jedoch nicht.


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S_C
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Doch kein Suizid? Der Fall Jeremiah Duggan († 22)

12.05.2018 um 23:21
5. April 2018: Die deutschen Behörden stellen die Ermittlungen im Fall Duggan ein. Die Mutter kündigt an, gegen die Entscheidung (wieder) ankämpfen zu wollen.

https://www.thejc.com/news/world/germans-close-inquiry-into-death-of-jeremiah-duggan-1.461969


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13.05.2018 um 03:39
Das ist ein wirklich mysteriöser Fall, den @S_C hier noch einmal ans Licht geholt hat. Ich halte es für am wahrscheinlichsten, dass Duggan vom "Schiller-Institut" aus von Mitgliedern dieser LaRouche-Gruppe gejagt wurde und die Schnellstraße für ihn zur Falle wurde.

Hier ist noch ein aktueller deutscher Artikel, der zunächst LaRouche und dann auch den Tod von Duggan beleuchtet. Es wird zudem berichtet, dass der Anwalt der Duggans Beschwerde gegen den Einstellungsbeschluss der Wiesbadener Staatsanwalt einlegen will.

https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/367/seidenstrasse-faellt-aus-5024.html

Ich verstehe nicht, warum die deutsche Staatsanwaltschaft darauf beharrt, dass es Selbstmord gewesen sein muss. Für Selbstmord muss es doch Gründe geben. Aber derartige Hinweise oder Belege werden von der Staatsanwaltschaft nicht mitgeteilt. Stattdessen ist Duggan unbestritten nur aufgrund einer Veranstaltung einer dubiosen Politsekte in Wiesbaden. Da drängt sich doch förmlich der Verdacht auf, dass diese Gruppe in irgendeiner Weise, direkt oder indirekt, am Tod des jungen Mannes (mit-)schuld ist!


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