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Kriminalfall Kim Wall

28.889 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: 2017, Dänemark, U-boot ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Kriminalfall Kim Wall

Kriminalfall Kim Wall

09.10.2017 um 00:52
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Wäre er zum Beispiel nach Norden gefahren, hätte ihn dort höchstwahrscheinlich niemand gesucht. Er muss ziemlich von der Rolle gewesen sein.
Bei dem Beinahezusammenstoss um 0:00 Uhr (D) fuhr er ja Richtung Osten (!), (vielleicht war er zuvor westlich des Windmühlenparks Middelgrundet nach Süden gefahren, abseits der Hauptschiffahrtslinie östlich davon).

Nun wurde es eng. Er versuchte den Schiffahrtsweg zu kreuzen, mit Richtung offener Öresund, nördlich von Saltholm. Von dort hätte er dann weiter nach Norden vorstossen können, so wie du es vorschlägst.

Warum tat er es nicht? Hat ihn die Beinahekatastrophe zum Umdenken bewegt?
Was könnte der Grund für eine Planänderung gewesen sein?


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Kriminalfall Kim Wall

09.10.2017 um 01:32
Zitat von parabolparabol schrieb:Wie groß ist denn die Reichweite seines U-Boots?
Bis Amerika dürfte es reichen, wenn der Motor hält... :-)
Zitat von TrimalchioTrimalchio schrieb:Was könnte der Grund für eine Planänderung gewesen sein?
PM musste vor dem Hellwerden abtauchen und nach dem Auftauchen ungesehen die Leichenteile loswerden, da war der Meerenge im Norden mMn. deutlich ungeeigneter als die "verlassene" Köge-Bucht. Mehr als 20 Meter Tiefe hätte er im Norden auch nicht erreicht, dafür aber im viel befahrenen Gebiet. Und aus dem Öresund wäre er bis zum Hellwerden nördlich kaum raus gekommen, um rechtzeitig und ungesehen abtauchen zu können.


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Kriminalfall Kim Wall

09.10.2017 um 01:34
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:In derselben Tasche befanden sich ein Messer und Bleigewichte, um die Tasche zu beschweren. Gegen Mittag haben wir dann erst das eine, dann das andere Bein gefunden. Kurz danach fanden wir dann den Kopf in einer zweiten Tasche. Die war mit Metallstäben beschwert.

quelle: http://www.mdr.de/brisant/Kopf-und-Beine-von-Journalistin-entdeckt-100.html (Archiv-Version vom 11.10.2017)
In der Sendung wird gesagt, dass die Suche mit Tauchern erst am Donnerstag wiederaufgenommen worden sei.

Es wird (min 1:31-1:36) auch eine Karte gezeigt in der eine Zone schraffiert ist, in der PM abgetaucht sein soll: Es ist der Bereich unmittelbar südlich der Öresundbrücke, um den Drogdenleuchtturm herum. Das widerspricht aber unseren bisherigen Erkenntnissen, genau dieser Bereich war bis 6:03 schon systematisch durchsucht worden, und ich halte es daher für eine Fehlannahme der Brisantredaktion, hervorgegangen aus der späteren Wiederentdeckung "südl. Drogdenfyr".

Es wird jedenfalls spannend sein, morgen zu beobachten, wohin genau sich die Aurora begibt.


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09.10.2017 um 01:59
Zitat von Sector7Sector7 schrieb:PM musste vor dem Hellwerden abtauchen und nach dem Auftauchen ungesehen die Leichenteile loswerden, da war der Meerenge im Norden mMn. deutlich ungeeigneter als die "verlassene" Köge-Bucht. Mehr als 20 Meter Tiefe hätte er im Norden auch nicht erreicht, dafür aber im viel befahrenen Gebiet. Und aus dem Öresund wäre er bis zum Hellwerden nördlich kaum raus gekommen, um rechtzeitig und ungesehen abtauchen zu können.
Schon unglaublich wie strukturiert und klar er nach dem massaker denken konnte. 
Zitat von TrimalchioTrimalchio schrieb:Es wird jedenfalls spannend sein, morgen zu beobachten, wohin genau sich die Aurora begibt.
Aber sowas von - Holla die Waldfee ... Ich drück die Daumen von und aus tiefstem Herzen. 


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09.10.2017 um 02:04
@lightbride

Klar, er kannte ja das Gebiet, guck mal, was da im Norden jetzt noch los ist und die Hälfte von der Meerenge im Norden ist schwedisches Gebiet. Also die Köge-Bucht erscheint mir vom roten Kreuz aus gesehen auch gemütlicher, wenn ich nicht alle 10 Minuten entdeckt werden will.

mt2


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09.10.2017 um 02:12
@Sector7
Good job 👏🏻 

Danke. Du machst das richtig nachvollziehbar. Jetzt muss ich sagen, dass es wirklich seine einzige Chance war, diese Koge Bucht. Vor deiner plastischen Veranschaulichung dachte ich echt, er hätte super rational gedacht. Jetzt sehe ich, er war ein Hase in der Falle. Zu hoch gepokert. No way out. Last exit prison. 


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09.10.2017 um 02:20
Kann bitte dies in das Wiki aufgenommen werden? Also das Veranschaulichungsbild von @Sector7@Trimalchio kannst du das hinzufügen bitte? Erscheint mir wichtig. 


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09.10.2017 um 02:45
Hier kann man sich die hochmoderne Ausstattung und Überwachungstechnik des Bootes von Kristian Isbak ansehen, der am Fr. 11.8. um 10:00 Uhr von Ishøj (westl. Kögebucht) aus zur Suche nach dem vermissten Uboot aufbrach, dieses um 10:30 erreichte (= Erster Funkkontakt? PM stand im Turm am Steuer) und es bis zur Versenkung um 11:00 Uhr sekundierte (Isbak machte auch die Fotos von der "Rettung"):

http://isbak.dk/produkter/demo-boat.aspx


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Kriminalfall Kim Wall

09.10.2017 um 07:32
Zitat von TrimalchioTrimalchio schrieb:Hier kann man sich die hochmoderne Ausstattung und Überwachungstechnik des Bootes von Kristian Isbak ansehen,
Danke. Sehr interessant. Isbak scheint von der Professionalität her der Gegenentwurf zu Madsen zu sein. 


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09.10.2017 um 07:39
Zitat von lightbridelightbride schrieb:Nein. Aber die Speicherkarten dürften auch nicht mehr in den Handys sein. Die sind "in trockenen Tüchern", die Handys als Gerätschaften dümpeln iwo rum, sind aber auch nutzlos. Ohne Speicherkarten. Ich sag mal so: die Ermittler haben so lange nach großen Teilen (Kopf, Arme, Beine) gesucht - die werden die Speicherkarten
Vielleicht war das der Grund, weshalb er das Angebot der Polizei nicht annahm, seine nasse Bekleidung zu wechseln.


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09.10.2017 um 08:11
Hier wird ja wieder kiloweise Spekulatius gegessen.. gibt es denn einen irgendwie gearteten Hinweis, das die Mobiltelefone Speicherkarten hatten? Überhaupt haben können? Tut mir leid, wenn ich hier jetzt einige in ihren Horrorspinnereien unterbreche.


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09.10.2017 um 08:38
Zitat von ElzappoElzappo schrieb:Hier wird ja wieder kiloweise Spekulatius gegessen.. gibt es denn einen irgendwie gearteten Hinweis, das die Mobiltelefone Speicherkarten hatten? Überhaupt haben können? Tut mir leid, wenn ich hier jetzt einige in ihren Horrorspinnereien unterbreche.
eigentlich gibt es keinen Hinweis.

Aber man kann mit größter Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass dem so war, das beide Handy´s Speicherkarten hatten.

Kann es nicht beweisen, aber so ziemlich jeder Normalo, hat heutzutage eine drin, schon wegen der vielen Bilder und Apps usw... da wird die Wahrscheinlichkeit groß sein, das KW/PM dies auch so hatten.

Was ich dann eher anzweifle, ist, dass er beides, die Speicherkarten sowie die Handys getrennt voneinander entsorgt hat und nicht einfach die Handys so wie sie waren ausgeschaltet oder ins Wasser geworfen hat.


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09.10.2017 um 08:45
Zitat von ayahuaskaayahuaska schrieb:Kann es nicht beweisen, aber so ziemlich jeder Normalo, hat heutzutage eine drin, schon wegen der vielen Bilder und Apps usw... da wird die Wahrscheinlichkeit groß sein, das KW/PM dies auch so hatten.
Glaube nicht, dass das heutzutage noch so „normal“ ist. iPhones und auch die neusten Samsung Smartphones besitzen gar keinen Platz mehr für Speicherkarten. Daten werden nur über den internen Speicher (odee der icloud) gespeichert :)


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09.10.2017 um 08:45
Es gibt eine ganze Reihe an Geräten, allen voran z.B. iPhones, die keine Speicherkarten unterstützen.


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aero Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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09.10.2017 um 09:13
Eine anwältin, ein anwalt muß sich auch in eigenem interesse fragen inwieweit es für den eigenen nimbus, für das eigene ansehen ratsam ist, eine selbst für unstudierte faktisch offenliegende fall-und schuldsitutation im justizialen sinn so weiter zu verfolgen, das man es von der gegenseite sofort als unwahr oder gelogen erkennen kann ?

Ja ein anwalt soll bedingungslos seinem mandat nachkommen, aber in medien und meldungen liest man nun nachdem die neuesten erkenntnisse bekannt wurden sätze wie...

"...die anwaltin gab sich wortkarg..", vermutl. in anspielung auf ihre bisherige verteidigung.

In meiner persönlichen empfindung, in meinem ansinnen hat dies nun ein eher nicht so gutes licht auf die anwältin geworfen.
Madsens Verteidigerin Bertina Hald Engmark gab sich nach dem jüngsten Fund wortkarg. "Ich wurde über den Fund informiert", sagte sie der schwedischen Nachrichtenagentur TT. Der Fall sowie jegliche Beweise würden "zu gegebener Zeit vor einem rechtsstaatlichen Gericht" verhandelt,

"falls ein Verfahren eingeleitet" werde.
https://de.nachrichten.yahoo.com/leichenteile-schwedischer-journalistin-wall-gefunden-064628075.html

Auch die schlußbemerkung im satz muß sich für angehörige zynisch anhören.


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09.10.2017 um 09:18
Zitat von aeroaero schrieb:Eine anwältin, ein anwalt muß sich auch in eigenem interesse fragen inwieweit es für den eigenen nimbus, für das eigene ansehen ratsam ist, eine selbst für unstudierte faktisch offenliegende fall-und schuldsitutation im justizialen sinn so weiter zu verfolgen, das man es von der gegenseite sofort als unwahr oder gelogen erkennen kann ?
Deswegen bin ich der Meinung, dass sich PM und seine Anwältin schon vorher gekannt haben müssen und er sich ihrer "Loyalität" sicher gewesen war no matter what.


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09.10.2017 um 09:26
Zitat von TrimalchioTrimalchio schrieb:Hier kann man sich die hochmoderne Ausstattung und Überwachungstechnik des Bootes von Kristian Isbak ansehen, der am Fr. 11.8. um 10:00 Uhr von Ishøj (westl. Kögebucht) aus zur Suche nach dem vermissten Uboot aufbrach, dieses um 10:30 erreichte (= Erster Funkkontakt? PM stand im Turm am Steuer) und es bis zur Versenkung um 11:00 Uhr sekundierte (Isbak machte auch die Fotos von der "Rettung"):

http://isbak.dk/produkter/demo-boat.aspx
- Ishøj liegt etwa 20 km westlich vom Versenkungsort des U-Boots entfernt, von Drogdenfyr rund 25-30 km.
- Der Begegnungsort Madsen-Isbak kann nicht weiter als 5 km vom Versenkungsort entfernt gewesen sein
- Wenn der Treffpunkt westlich vom Versenkungsort lag sind es mind. 15 km bis Ishøj, wenn östlich etwa 25 km.
Wenn Isbak in 30 min von Ishøj bis zum U-Boot gelangte fuhr er also mindestens 2x15=30 km/h (16 kn) oder 2x25=50 km/h (27 kn).

Das Modell Viknes 1030 fährt, wenn ich das richtig recherchiert habe, max. 20-22 kn (37-40 km/h). Wenn das stimmt, kann der Treffpunkt mit Madsen um 10:30 nicht weiter als 18 oder 20 km von Ishøj entfernt gelegen haben, lag also südlich oder südwestlich des Versenkungsortes, und nicht weiter östlich Richtung Drogdenfyr.


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09.10.2017 um 09:38
Zitat von aeroaero schrieb:In meiner persönlichen empfindung, in meinem ansinnen hat dies nun ein eher nicht so gutes licht auf die anwältin geworfen.
Sie erinnert daran daß die Bewertung vor Gericht stattfindet, und noch nicht angestoßen wurde, ist doch naheliegend, was soll sie denn sonst machen?
Ihre Aufgabe ist es unschuldigen und schuldigen Personen Rechtsbeistand zu leisten.
Das beinhaltet z.B. PM dazu zu überreden auf die Vorhaltungen am Samstag nicht anzuspringen wenn es in seiner Lage seinen Zielen nicht dienlich ist.
Letztens hat PM geredet, da wars keinem recht, jetzt hört man von der Anwältin daß man nichts dazu hören wird erstmal, das ist auch wieder nicht recht.


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09.10.2017 um 10:02
muss man davon ausgehen dass PM sich selbst die Anwältin aussuchte? vielleicht hat sich seine Frau gekümmert..


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09.10.2017 um 10:05
Zitat von aeroaero schrieb:In meiner persönlichen empfindung, in meinem ansinnen hat dies nun ein eher nicht so gutes licht auf die anwältin geworfen.
Bei dem sogenannten Seeverhör war er ja noch ohne Anwalt, dort machte er die Aussage KW abgesetzt zu haben. Kurze Zeit später (ich glaube bereits am 2. Tag), gab er eine Seebestattung zu. Beides Aussagen die über den aktuellen Ermittlungsstand hinaus gegangen sind und sich so zu Lasten des PM auswirken können. Es war auf der Seite des PM scheinbar ein besonderer Druck, sich zu rechtfertigen, da er auch nach der Anhörung gerne mit der Presse sprechen wollte bzw. umfassend über den tragischen Unfall mit Luke vor Gericht aussagte. Da hätte ihm seine Anwältin stoppen müssen. Er hätte das alles nicht zwingend sagen müssen, da es sich negativ auf seine Glaubwürdigkeit auswirken wird. Seine Anwältin hat dsbzgl. m.E. keinen guten Job gemacht. Aber vielleicht gehört es ja zu einer Taktik, deren Ziel sich uns noch nicht erschließt.


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