yari schrieb:
Lanigiro schrieb:o.K., ich geb auf. Offenbar kann ich nicht verständlich machen, was ich meine
Doch, dass kannst du.
Nur kann es anscheinend nicht jeder verstehen. Außer Mord verjährt alles und man hätte anonym, egal wer, den Ermittlern Infos stecken können.
Danke 😅
Aber auch ohne Verjährung: Einfach ein verschleierter Hinweis, der genug erklärt ohne F. eindeutig zu belasten, hätte die Ermittlungen früher in eine andere Richtung lenken können, wenn es eine gäbe.
Origines schrieb:Ein Bezug zwischen dem Fortpflanzungsverhalten der Schwester und der mutmaßlichen Tat ist auch bei größter Geistesanstrengung nicht ersichtlich. Eine Schwangerschaft ist schlicht irrelevant, auch wenn sie die Ehefrau des Tatverdächtigen betrifft. Diese Schwangerschaft ist kein Mordmotiv und auch kein Geständnis.
Niemand behauptet, dass die Schwangerschaft ein Mordmotiv ist. Relevant ist sie aber weil:
Wenn z. B. ich auch nur den geringsten Verdacht hätte, dass mein Mann meine Schwester getötet haben könnte, könnte ich mit ihm kein Kind zeugen. Geht man davon aus, dass die meisten Frauen so ticken, könnte man in der Schwangerschaft ein Indiz für die weiterhin vermutete Unschuld Florians seitens Jessicas
sehen. Von daher demnach nicht irrelevant. Aber:
Nicht alle Frauen ticken gleich. Es gibt unterschiedliche Optionen, die eine ( gewollte) Schwangerschaft erklären würden.
1. Man zeigt der Öffentlichkeit demonstrativ Vertrauen in F.
2. Die von mir bereits angeführten psychologischen Mechanismen
3. Ein sich selbst vormachen: Beziehung ist trotz Stranguliervideos weiter intakt.
Von daher ist die Schwangerschaft Jessicas nicht irrelevant, aber, da gebe ich dir Recht, völlig ohne jede Aussage bezüglich Florians Täterschaft. Man da alles hineininterpretieren....