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Kassel/Wolfhagen Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke ermordet

4.603 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, 2019, Erschossen, Kassel, Wolfhagen-istha, Regierungspräsident

Kassel/Wolfhagen Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke ermordet

18.06.2019 um 02:17
Mikail schrieb:Also gab es offensichtlich keine anderen Fehler der Ermittler, hinsichtlich falsch zugeordnete DNA, in Deutschland?
Mir ist jedenfalls kein solcher Fehler bekannt, der zur Verurteilung eines Unschuldigen geführt hätte, also von jemandem, dessen DNA zwar an einem Tatort gefunden wurde, der aber nicht der Täter war. Wie gesagt gehört zu einer Verurteilung weit mehr als bloße DNA.

Wenn Ermittler eine DNA-Spur feststellen, die aber nicht zu sonstigen Ermittlungsergebnissen passt, werden sie wahrscheinlich nach den Erfahrungen aus der Vergangenheit sowieso wahrscheinlich misstrauisch werden und ihre eigenen Feststellungen noch mal gründlich prüfen.
Mikail schrieb:Das spräche natürlich unbedingt für einen Tatverdacht von E.

DASS man DNA von E gefunden hat, dürfte unzweifelhaft sein. Die Frage ist, wann und wie diese DNA an den Tatort/an den Toten (wo genau die DNA gefunden wurde, ist immer noch nicht bekannt) gelangt ist. Gibt es eine harmlose Erklärung dafür oder steht der Fund aufgrund bestimmter Anhaltspunkte in Verbindung mit der Tat? Welche sonstigen Verdachtsmomente gibt es gegen E? Worauf läßt das Ergebnis der Wohnungsdurchsuchung, ggf. des PC und des Handys, schließen? Hat E ein Alibi?

All das sind die Fragen, die sich die Ermittler jetzt stellen. Die DNA-Spur ist nur ein kleiner Ausschnitt. Wenn alle sonstigen Ermittlungsergebnisse negativ wären, also nichts mit E zu tun hätten, würden die Ermittler sich natürlich ernsthaft fragen, wie die DNA von E an den Tatort gelangt sein könnte, etwa durch Kontamination. Wenn aber viele Umstände auf E deuten, bestünde erst einmal kein begründeter kein Anlass, die DNA-Spur in Frage zu stellen, da sie sich in den Ermittlungskontext einfügt.


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18.06.2019 um 02:17
@sören42

Ich dachte erst " Kirmes " na ja, so viele Leute waren dort bestimmt nicht , dann sah ich im Internet mehre Bilder von der " KIRMES / VOLKSFEST " der ganze Ort war unterwegs , es wurde getanzt, überall standen / saßen die Besucher eng zusammen , viele standen vor den Imbissbuden etc....


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18.06.2019 um 02:20
Edelstoff schrieb:Die Unschuldsvermutung. Per Default ist der Mörder erstmal unschuldig, bis weitere Beweise vorgelegt werden, die es hier nach Aussage der Bundestopermittler noch gar nicht gibt. DNA und Geschichten aus der Vergangenheit machen den Verdächtigen unzweifelhaft verdächtig. Mehr aber auch nicht. Es hat eine Hausdurchsuchung stattgefunden, die ggf. Bezüge zum Tatort oder zum Opfer offenbaren wird. Spätestens in wenigen Wochen wissen wir mehr, wenn ERmittlungserfolge stolz in Pressekonferenzen verkündet werden oder eben diese Erklärungen ausbleiben.
Das hatten wir hier schon in so vielen Threads. Denn so ist es in den meisten Fällen, wenn nicht grad jemand auf frischer Tat ertappt wird oder gleich bei der Verhaftung gesteht. Deswegen heißt es bis zu einer etwaigen Verurteilung "Tatverdächtiger" oder "mutmaßlicher Täter" und nicht Täter.


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Mikail
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18.06.2019 um 02:35
Andante schrieb:DASS man DNA von E gefunden hat, dürfte unzweifelhaft sein. Die Frage ist, wann und wie diese DNA an den Tatort/an den Toten (wo genau die DNA gefunden wurde, ist immer noch nicht bekannt) gelangt ist. Gibt es eine harmlose Erklärung dafür oder steht der Fund aufgrund bestimmter Anhaltspunkte in Verbindung mit der Tat
Was ich immer interessant finde, beim ersten Festgenommen war der Name und Wohnort usw, sehr schnell bekannt gegeben worden.
Der Mann dürfte in dem 800 Seelen Dorf erledigt sein (komme selbst aus einem ähnlichen Ort).
"Ohne Grund wird hier doch niemand von der Polizei verdächtigt..."
Nachdem dieser Mann offensichtlich doch unverdächtig ist, geht dasselbe Spielchen mit dem nächsten Kandidaten los.
In anderen Fällen läuft das ja wohl genauso.
Warum darf die Polizei Menschen outen, die ja theoretisch bis zur rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig zu gelten haben?
Für einen Rechtstaat etwas ungewöhnlich.


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18.06.2019 um 02:55
Mikail schrieb:Warum darf die Polizei Menschen outen, die ja theoretisch bis zur rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig zu gelten haben?
Das ist falsch. Nicht für alle Missstände ist immer nur die Polizei verantwortlich. Sie outet keine Befragten oder Festgenommenen, sondern es sind gewisse Medien, die sich auf Polizeimeldungen stürzen und sofort herauszubekommen versuchen, welche Person da festgenommen wurde, und am liebsten gleich Bilder von dieser Person schießen würden. Je kleiner der Ort ist, aus dem die festgenommene Person stammt, desto leichter ist der Betreffende natürlich identifizierbar, und dest leichter ist es für Medien, dessen Namen herauszubekommen.

Andererseits ist die Polizei verpflichtet, die Öffentlichkeit in gewissem Umfang über ihre Handlungen zu informieren, je bedeutsamer die Öffentlichkeitswirkung des Falles ist, um so eher. Sie tut das bei der Mitteilung über Festnahmen aber selbstverständlich nicht mit Namensnennung und Bild des Festgenommenen.

Gerade im Fall Lübcke muss man feststellen, dass die Polizei mehrfach ausdrücklich in ihren Pressemitteilungen gebeten hat, nicht in wilde Spekulationen zu verfallen und niemanden vorzuverurteilen. Das ist so ziemlich das Gegenteil von Outing.


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Mikail
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18.06.2019 um 03:24
Andante schrieb:Gerade im Fall Lübcke muss man feststellen, dass die Polizei mehrfach ausdrücklich in ihren Pressemitteilungen gebeten hat, nicht in wilde Spekulationen zu verfallen und niemanden vorzuverurteilen. Das ist so ziemlich das Gegenteil von Outing.
Woher wissen die Medien, woher der Festgenomme kommt, und dass er S. E. heißt?
Die Presse betont ja immer, sie habe ihre Erkenntnisse aus "Ermittlerkreisen".
Kassel ist eine relativ große Stadt, wie die Presse die Adresse und den Namen herausbekommen soll, ist mir rätselhaft.
Und die Polizei informiert in manchen Fällen über Wochen nicht die Öffentlichkeit über ihre Arbeit.
Kommt mir etwas willkürlich vor.
(Was geht die Öffentlichkeit der Name und der Wohnort des Festgenommen an?)
In einem Rechtstaat gibt es eine öffentliche Verhandlung, die jeder besuchen kann (ausser Jugendstrafrecht).


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18.06.2019 um 04:55
Du meine Güte, wie hiess es bei Asterix und Obelix so schön: verkaufe nicht die Haut des Wildschweins bevor du es erlegt hat!

Hier ist ja schon wieder bei manchen alles klar. Die einen wussten schon immer, dass alle, die irgendwie rechts drehen potentielle Mörder sind und umgekehrt. Die anderen sehen die magischen Buchstaben DNA oder DNS und der Fall ist geklärt. Dann schmeisst man noch ein paar Informationen, die man sich auf wikipedia angelesen hat in den thread und ist zum Allmy-Juristen aufgestiegen.

Und dann hat die liebe Volksseele wieder ihre Ruh.

Leute, macht doch mal etwas langsamer. Die DNA Spur ist sicherlich eine sehr wichtige Spur, sie begründet offensichtlich auch einen dringenden Tatverdacht, der für die U-Haft notwendig ist. Aber damit ist der Fall noch lange nicht in trockenen Tüchern.

Eine ganz entscheidende Frage ist nun diese hier:
Andante schrieb:DASS man DNA von E gefunden hat, dürfte unzweifelhaft sein. Die Frage ist, wann und wie diese DNA an den Tatort/an den Toten (wo genau die DNA gefunden wurde, ist immer noch nicht bekannt) gelangt ist. Gibt es eine harmlose Erklärung dafür oder steht der Fund aufgrund bestimmter Anhaltspunkte in Verbindung mit der Tat? Welche sonstigen Verdachtsmomente gibt es gegen E? Worauf läßt das Ergebnis der Wohnungsdurchsuchung, ggf. des PC und des Handys, schließen? Hat E ein Alibi?

All das sind die Fragen, die sich die Ermittler jetzt stellen. Die DNA-Spur ist nur ein kleiner Ausschnitt. Wenn alle sonstigen Ermittlungsergebnisse negativ wären, also nichts mit E zu tun hätten, würden die Ermittler sich natürlich ernsthaft fragen, wie die DNA von E an den Tatort gelangt sein könnte, etwa durch Kontamination. Wenn aber viele Umstände auf E deuten, bestünde erst einmal kein begründeter kein Anlass, die DNA-Spur in Frage zu stellen, da sie sich in den Ermittlungskontext einfügt.
Der interessanteste Punkt ist erst einmal zu ermitteln, ob und wenn ja, welche Beziehungen es zwischen TV und Istha gibt. Denn da ergeben sich eventuell Möglichkeiten, das Vorhandensein der DNA zu erklären oder auch nicht. Umgekehrt genauso, der TV ist aus Kassel, dort arbeitete das Opfer. Zwar ist eine Begegnung dort eher unwahrscheinlich, aber das muss erst einmal abgeklärt werden. Dazu gehören natürlich auch Informationen über die exakte Beschaffenheit der DNA Spur, wo genau sie gefunden wurde und so weiter. Alles Informationen, die wir hier nicht kennen.

Und ja, unter vielen Juristen ist in den letzten Jahren die Skepsis gegenüber DNA Spuren erheblich gewachsen, ich gehöre selbst zu den Skeptikern. Problem ist dabei nicht die Behauptung, dass DNA Spuren wirklich einander entsprechen - schon das darf aber nicht ohne Vorbehalten gesehen werden - sondern wie und durch wen sie gesichert und untersucht wurden.

Nach der Frage nach den Beziehungen des TV zum Tatort kommen noch viele weitere Fragen: z.B. nach Herkunft und Verbleib der Waffe.

Schliesslich kommt dann noch die Frage nach dem Motiv, wobei diese in der Reihenfolge der Wichtigkeit für Juristen weit hinter den anderen Fragen kommt. Die bisher bekannten Informationen sind da auch nicht sonderlich ergiebig, geben aber eine gewisse Tendenz vor.

Fazit: hier liegt noch eine gehörige Wegstrecke an Ermittlungsarbeit vor den Ermittlern. Für "der Fall ist klar, alles ist erledigt" und die damit einhergehende Vorverurteilung in der Öffentlichkeit ist es noch viel zu früh und auch der Weltuntergang durch Rechtsterroristen wird noch ein wenig auf sich warten lassen müssen.

Das mag in unserer heutigen Zeit, die besonders in den Medien auf "instant gratification" setzt unangenehm sein, aber es ist immer noch so: die Mühlen der Justiz mahlen langsam. Und das ist auch gut so.


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18.06.2019 um 06:34
Andante schrieb:Die Tatwaffe soll Stephan E. nicht aus Beständen des Schützensvereins, in dem er Mitglied ist, haben. Das hat der Verein jedenfalls dem Spiegel mitgeteilt.
Tja, was soll der Vorsitzende des Schützenvereins da auch anderes sagen ;-)?

Dieser kleine Schützenverein ist auch Mitglied im "Bezirk 11" (der nächst größere Schützenverein für Kassel Wolfhagen). So dämlich, dass der in diesem kleinen Schützenverein rechte Parolen loslässt, ist der Täter sicher nicht. Aber für den eventuellen Ankauf von Waffen, Munition kann die Mitgliedschaft sehr wohl eine Rolle gespielt haben. Und Schützenvereine gelten generell wohl nicht unbedingt als "Wohlfühloasen" für Menschen mit Migrationshintergrund, oder ;-).


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18.06.2019 um 07:08
Kann anhand von den Patronenhülsen ballistisch festgestellt werden aus welcher Waffe geschossen wurde?

Ich habe mal irgendwo gelesen, das eine Waffe wie ein „Fingerabdruck“ identifiziert werden kann.

Oder verwechsle ich da was?


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18.06.2019 um 07:31
AntieStone schrieb:Und Schützenvereine gelten generell wohl nicht unbedingt als "Wohlfühloasen" für Menschen mit Migrationshintergrund, oder ;-).
Wer sagt das? Bei uns im Ort ist ein Mann, aus dem Kosovo stämmig, 1. Vorstand.
AntieStone schrieb:Tja, was soll der Vorsitzende des Schützenvereins da auch anderes sagen ;-)?
Was soll er sagen, wenn es so ist?


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18.06.2019 um 07:41
Mikail schrieb:Woher wissen die Medien, woher der Festgenomme kommt, und dass er S. E. heißt?
Ach so, ich dachte, du meintest den ersten Befragten, der in Gewahrsam genommen wurde. Bei Stephan E. ist es anders, dieser wurde festgenommen, und gegen diesen wurde dann auch ein Haftbefehl erlassen. Er ist damit Beschuldigter in einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren im Sinne der Strafprozessordnung. Vorname, seine Nationalität und der Anfangsbuchstabe seines Namens wurden nach Erlass des Haftbefehls in Pressemitteilungen der Ermittlungsbehörden genannt. In diesem Stadium des Ermittlungsverfahrens ist das zum Zwecke der Information der Öffentlichkeit erlaubt. E. ist Tatverdächtiger, und so wird er von den Ermittlungsbehörden fortan auch genannt werden. Täter ist er erst und darf von den Behörden und den Medien auch erst so genannt werden, wenn er rechtskräftig verurteilt ist.

Aber bestimmt haben GBA und andere den Medien zB nicht mitgeteilt, in welchem Schützenverein der TV Mitglied ist. Das haben die Medien selber herausbekommen. Wodurch, weiß ich nicht. Aber ein Journalist verdient schließlich seinen Namen nicht, wenn er nicht irgendwie an (zutreffende) Infos käme.
Mikail schrieb:Und die Polizei informiert in manchen Fällen über Wochen nicht die Öffentlichkeit über ihre Arbeit.
Kommt mir etwas willkürlich vor.
Aus ermittlungstaktischen Gründen, zum Zeugenschutz, weil sie auf ein Gutachtenergebnis wartet etc., kommt die Polizei oder die StA natürlich nicht alle naselang mit neuen Nachrichten um die Ecke. Ihre Arbeit ist ja keine daily soap wie im Fernsehen, wo es täglich eine neue Folge gibt.


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18.06.2019 um 08:00
Die Ausflüge zu anderen Mordfällen und weiteres Off-Topic bitte unterlassen.
Bleibt etwas enger am Thema.


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18.06.2019 um 08:10
Gerade im Morgenmagazin wurde berichtet, dass der Täter im Schützenverein Zugang zu Schusswaffen hatte - es wurden Bilder von Schießübungen gezeigt. Dieses Wissen und die Praxis im Umgang damit kann also vorausgesetzt werden.


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Kassel/Wolfhagen Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke ermordet

18.06.2019 um 08:40
ich formuliere mein gestriges Absetzen in Untertauchen um. Ein Terrorattentäter aus dem Umfeld taucht unter. Kontakte dafür sollte er haben. Mich wundert es weiterhin.


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18.06.2019 um 08:43
Ergänzend zur Verpflichtung der Ermittlungsbehörden, in festgelegtem Rahmen die Öffentlichkeit zu informieren, muss man natürlich sagen, dass diese Informationspflicht auch der Kontrolle der Behörden durch die Öffentlichkeit dient und nicht etwa ein Beschuldigter im Rahmen eines „Geheimverfahrens“ behandelt wird.

Nicht nur die Exekutive soll u.a. diese Weise „vom Volk“ kontrolliert werden, sondern auch Legislative und Judikative, indem zB die meisten Gerichtsverhandlungen öffentlich und zu Parlamentssitzungen Besucher zugelassen sind.


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18.06.2019 um 08:52
Enterprise1701 schrieb:Ein Terrorattentäter aus dem Umfeld taucht unter. Kontakte dafür sollte er haben. Mich wundert es weiterhin.
Taucht er dann gleich mit der gesamten Familie unter?
Bleibt einfach dem Job fern?
Bricht sämtliche sozialen Kontakte ab?
Macht sich so totaal unverdächtig?
Mich wundert hier auch Einiges.
Bei näherem Hinsehen allerdings nicht mehr.
Andante schrieb:Ergänzend zur Verpflichtung der Ermittlungsbehörden, in festgelegtem Rahmen die Öffentlichkeit zu informieren, muss man natürlich sagen, dass diese Informationspflicht auch der Kontrolle der Behörden durch die Öffentlichkeit dient und nicht etwa ein Beschuldigter im Rahmen eines „Geheimverfahrens“ behandelt wird.
Was genau meinst du?
Wo ist das festgehalten?
Meinst du die Lnadespressegesetze
Andante schrieb:Nicht nur die Exekutive soll u.a. diese Weise „vom Volk“ kontrolliert werden, sondern auch Legislative und Judikative, indem zB die meisten Gerichtsverhandlungen öffentlich und zu Parlamentssitzungen Besucher zugelassen sind.
Tatsächlich? Wo ist das fixiert?


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18.06.2019 um 09:01
Zyklotrop schrieb:Taucht er dann gleich mit der gesamten Familie unter?
Bleibt einfach dem Job fern?
Bricht sämtliche sozialen Kontakte ab?
Macht sich so totaal unverdächtig?
Mich wundert hier auch Einiges.
Bei näherem Hinsehen allerdings nicht mehr.
Dann lieber Familie und das neue Leben riskieren?


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18.06.2019 um 09:05
veggieMP schrieb:Kann anhand von den Patronenhülsen ballistisch festgestellt werden aus welcher Waffe geschossen wurde?

Ich habe mal irgendwo gelesen, das eine Waffe wie ein „Fingerabdruck“ identifiziert werden kann.

Oder verwechsle ich da was?
Nur wenn die Waffe vorliegt. Nur wenn das Projektil so intakt ist, dass dort ggf. individuelle Spuren erkennbar sind. Eine Hülse jedoch kann allerhöchstens bedingt Aufschluss auf den Waffentypen geben. Ihre Größe ist logischerweise ersichtlich und manche Waffentypen verformen die Hülse relativ spezifisch. Hier ist aber eher von Indizienlage zu reden. Gut zuzuordnen wie ein Fingerabdruck, und somit ggf. beweiskräftig, sind praktisch, wenn wie gesagt beides vorliegt, ein nicht zu stark deformiertes Projektil und eine konkrete Waffe.

Bitte um Verbesserung, wenn ich es selbst nicht verstanden habe.


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18.06.2019 um 09:07
@Enterprise1701
Ok, du hast dich mangels Masse dazu entschieden meine Fragen nicht zu beantworten.
Das verwundert mich jetzt nicht.

Ich will aber gerne die Höflichkeit aufbringen deine, wenn auch nicht sonderlich sinnvolle, Frage zu beantworten.
Enterprise1701 schrieb:Dann lieber Familie und das neue Leben riskieren?
Am sinnvollsten ist weiter zu leben wie bisher und nicht zusätzlich noch durch eine radikale Änderung der Lebensweise, bis hin zum Verschwinden, aufzufallen.


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18.06.2019 um 10:03
Ein Alibi scheint der Mann schon Mal nicht zu haben, sonst wäre er längst wieder frei. Allerdings wäre interessant zu wissen ob es daran liegt dass seine Familie schweigt, oder dass die Ermittler ein Alibi durch seine Frau nicht als zuverlässig werten.

Wenn ein Familienvater in einer Nacht "abgängig" ist in der ein Politiker ermordet wird auf dessen Kleidung sich später die DNA des Familienvaters findet, sind das schon Mal zwei starke Indizien. Wenn dann noch ein dermaßen offensichtliches Motiv hinzukommt, wird es richtig eng...


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