Momomo schrieb:Es könnte zu einer stark blutenden Wunde gekommen sein. Scarlett möchte sie abbinden und reißt zu diesem Zweck den Reißverschluß aus dem Rucksack.
Ja klar, S.war am Verbluten und riss mal eben kurz den Reißverschluss aus dem Rucksack.
Sorry, aber in so einem Fall wird man doch eher etwas leichter verfügbares verwenden, wie etwa ein Ladekabel vom Handy, oder den Ärmel von einem Pullover. Außerdem wird niemand über solche außergewöhnlichen Kräfte verfügen, es sei denn ,der Rucksack wäre von äußerst geringer Qualität.
lemystere schrieb:Besonders fatal wäre ja, wenn sich der tatsächliche Ort, an dem Scarlett gefunden werden könnte, woanders befindet als im Wehratal, das mit diesen scheinbaren Spuren die ganze Aufmerksamkeit in den Medien und offenbar der Suchenden selbst erhält.
Es wäre wirklich schade, wenn soviel Zeit am falschen Ort verschwendet würde, nur weil sich ein allgemeiner Glauben an einen Fundort herausgebildet hat, der nicht der Realität entspricht.
Es gab die Parkplatzzeugin und den ET Zeugen in Zell. Logischerweise wird der Zeugin mehr Bedeutung zugeordnet, weil ihre Sichtung auch auf der von S. geplanten Route stattfand. Zur gleichen Zeit soll aber S., oder eine sehr ähnlich aussehende Frau, weitab der Route bei Zell gesehen worden sein. Wenn es in Zell nicht S. war, müsste dies schon ein sehr außergewöhnlicher Zufall sein oder der Zeuge in Zell hat die Geschichte einfach erfunden, aber warum sollte dieser das tun ? Übrigens könnte man diese unwahrscheinliche Vermutung auch auf die Aussage der Parkplatzzeugin anwenden.
schluesselbund schrieb:Das wird auch als solide Meldung in den Medien und anderen Plattformen so verbreitet.
Nur weil ein Sachverhalt in den Medien auf eine bestimmte Weise dargestellt wird, muss er nicht unbedingt wahrheitsgemäß sein. Gerade durch TV Produktionen wie XY usw. können sich produktionsbedingt Fehler einschleichen, die immer wieder übernommen werden und mit der Zeit als Wahrheit betrachtet werden.
Der Bereich um die Einsame Tanne hat zwar keine Felsspalten o.ä., in denen man verunglücken und für immer verschwinden könnte, aber es ist dort tatsächlich sehr einsam, es ist kein populärer Ort wie der Schluchtensteig, wo öfters Mal jemand vorbeikommt. Auch aus diesem Grund, und auch weil an diesem Ort nur ein Bruchteil der Suchbemühungen wie im Wehratal investiert wurde, hat besagte Gegend schon Potenzial, dass S.dort verschwunden sein könnte.
Wenn das Verschwinden durch Fremdeinwirkung stattfand und alle Spuren beseitigt wurden, wäre die einzige Chance, den möglichen Täter herauszufinden, um den Fall zu lösen.
Zusätzlich könnte man auch annehmen, dass beide Zeugensichtungen falsch sind und S. nochmal woanders verschwunden ist. Das würde bedeuten dass man z.b. mutmaßliche Fundstücke, die von S. stammen könnten, aber abseits der bisher besprochen Stellen aufgefunden wurden, auch ernst nehmen sollte.