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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

24.208 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, September ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

um 14:01
Ich frage mich bei dem Fall, weshalb die Polizei immer die Unfallthese favorisiert hat (" für ein Verbrechen bestehen keine Anhaltspunkte").
Wenn eine junge, blonde Frau spurlos verschwindet, d.h. vermisst wird, ist da ein Verbrechen nicht eigentlich sogar am naheliegendsten? Es gibt ja leider Fälle zuhauf. Dass eine Leiche nicht gefunden wurde - kann man verschwinden lassen. Und wenn sie in ein Auto einstieg, verliert sich halt auch jede Spur. Dabei könnte der Täter ein unbekannter Spontantäter sein, oder eine Bekanntschaft vom Weg/locals o.ä. Rein statistisch gesehen kennen viele Frauen den Täter. Ich denke, sie war grds ehrgeizig genug, um den Weg zu Ende zu gehen, aber an dem Tag war sie spät dran. Ggfs spielte eine Verabredung eine Rolle.
Ich kann sehr gut verstehen, dass die Familie die Suche nicht aufgeben will und sich an jeden Strohhalm klammert. Die Ungewissheit muss zermürbend sein. Aber ich will nur auf das wording der Polizei hinaus. Sie könnte genauso gut sagen, dass ein Verbrechen wahrscheinlich ist, weil alle Suchen kein Ergebnis brachten und insbesondere die Ausrüstung in der blattlosen Zeit mit grosser Wahrscheinlichkeit gefunden worden wäre.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

um 14:10
Zitat von CorvusCoraxCorvusCorax schrieb:Warum ist das selbsterklärend?
Weil das strategisch betrachtet die einzig „logische“ Stelle ist, an der sie spurlos hätte verschwinden können?


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

um 14:25
Zitat von KompassiaKompassia schrieb:Weil das strategisch betrachtet die einzig „logische“ Stelle ist, an der sie spurlos hätte verschwinden können?
Am Wanderparkplatz im Wehratal? Unter Zugrundlegung eines Übergriffs? Oder ab Parkplatz weiterwandernd und auf dem Weststeig verschwunden nach Absturz?


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

um 14:29
Zitat von GrollieGrollie schrieb:und insbesondere die Ausrüstung in der blattlosen Zeit mit grosser Wahrscheinlichkeit gefunden worden wäre.
Grundsätzlich gehe ich mit, dass es sowohl als auch sein könnte und man zum jetzigen Punkt einfach nichts ausschließen kann aber -

ich denke nicht dass man das so sicher sagen kann - selbstverständlich gab es immense Suchaktionen, aber die 6.Etappe ist lang und das Gelände nicht gerade freundlich zum begehen, gerade wenn man sich die Abhänge abseits der Wege anschaut.
Bis zu 200 Meter hoch erheben sich die gewaltigen Felswände des Bannwaldes über dem tief unten tosenden Fluss
https://www.hochschwarzwald.de/touren/schluchtensteig-etappe-6-von-todtmoos-nach-wehr-7c7f714f65

Da kann schon etwas sehr lange unentdeckt bleiben - selbst wenn man den Kreis begrenzt und sagt das man nur die Strecke nach dem Parkplatz bis zum Wildenstein für interessant hält.

Wenn hier etwas in stark bewachsenen Flächen liegt sieht man das nicht ehe man wirklich nah ran kommt - wenn überhaupt.

Außerdem besteht der Schwarzwald maßgeblich aus Nadelbäumen, viel weniger aus Laubbäumen - blattlos, zumindest von oben, ist hier dann eher schwer.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

um 14:30
Das Verfolgen der Unfallthese zu Beginn ist für mich schon verständlich. Die Anzahl der Übergriffe auf Frauen auf dezidierten Wanderwegen hält sich doch in Grenzen. Und anfangs musste man ja davon ausgehen, dass sie die Wanderung angetreten hat und auf dem Weg mitten im Wald unterwegs war. Zwar ist Gegend schon bewohnt, aber nicht das typische Gelände & Gegend für ein Verbrechen. Weniger verständlich ist für mich allerdings auch, dass man so lange bzw. bis heute offiziell an einem Unfall festhält. Der Vergleich mit anderen Fällen hinkt - das Gelände ist stark begangen, die unzugänglichen Stellen wird sie nicht aufgesucht haben und die zugänglichen gefährlichen Stellen wurden sehr genau abgesucht. Bleiben ein Unfall im Wasser (wo man m.W. nicht zeitnah nachgesehen hat), ein erhebliches Abweichen von der Route oder ein freiwilliges Verschwinden.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

um 14:34
Die letzte Etappe geht grt. durch mindestens Fortstraßengebeit, teils durch Dörfer. Wenn S. nicht gerade massiv in eigentlich gesperretes Gelände gewandert ist (Bannwald), dann kann man dort nur schwer verlorengehen geschweige denn tödlich verunglücken. Bei ihren bisherigen Wanderungen hat sie stets sagen wir einmal viel begangene und gut ausgebaute Wege (Jakobsweg) oder zumindest touristisch sehr erschlossene (Asien) genutzt, nicht abewr irgendwelche Trips durch unwegsames Gelände. Der Bannwald und die genannten Wände sind für Otto-Normalverbraucher nicht oder nur sehr schwer zugängllich - sieht man auch gut auf den Vidoes. Und es gäbe keinen Grund, sich dort durch zu quälen, keine besonderen Fotomotive oder ähnliches.


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