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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

2.538 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Mord, Vergewaltigung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.08.2026 um 11:59
Zitat von nairobinairobi schrieb:Wann warst Du vor Ort? Wurden die Zuschauer gefilzt?
Ja, wie beim Flughafen. Man musste zum Reinkommen den Perso vorzeigen, die Tasche wurde durchleuchtet und man muss durch so eine Schranke.

Amy ist an den Messerstichen gestorben, innerlich verblutet. Es waren 9 Messerstiche. Drei Mal wurde mit einem Stein auf sie eingeschlagen. Den Teil mit dem Würgen hab ich akustisch nicht gut verstanden (nicht alle Zuschauer halten die Klappe).


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.08.2026 um 12:04
Schreibe im Laufe des Tages, was man über ihn und seine Version des Tathergangs erfahren hat. Muss erstmal mit dem Hund raus, dann geht’s weiter.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.08.2026 um 12:16
@long_weekend
Vielen Dank für den kleinen Bericht.

Ohne, dass er darauf stolz sein müsste: gut, dass er die Tat auch vor Gericht einräumt. So dürfte es doch rascher gehen und eine sehr lange quälende Beweisaufnahme ist nicht notwendig.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.08.2026 um 13:10
Das ZDF Berichtete - chronische Vergewaltigungsdisposition - das klingt schon gruselig:
Der von der Staatsanwaltschaft beauftragte psychiatrische Sachverständige sieht den heute 81-Jährigen nach bisheriger Einschätzung als voll schuldfähig an. Zwar bestehe bei ihm eine "chronische Vergewaltigungsdisposition mit mangelnder Fähigkeit zum Bedürfnisaufschub". Hinweise auf eine Einschränkung oder Aufhebung der Schuldfähigkeit zur Tatzeit gebe es nach bisheriger Einschätzung jedoch nicht.

Das Gutachten ist noch vorläufig. Seine endgültige Einschätzung soll der Sachverständige erst am Ende der Hauptverhandlung abgeben
Der heute 81-Jährige geriet fünf Jahre nach dem Mord wegen der versuchten Vergewaltigung einer 16-Jährigen in Koblenz ins Visier der Ermittler. Dafür wurde er zu sieben Jahren Haft verurteilt. Seine DNA wurde damals in der polizeilichen DNA-Datei gespeichert. Wegen gesetzlicher Löschfristen war diese Probe später jedoch nicht mehr verfügbar.
Laut Staatsanwaltschaft war der Mann schon in früheren Jahren strafrechtlich in Erscheinung getreten. Oberstaatsanwalt Mario Mannweiler sprach von Taten aus den 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahren, ohne weitere Details zu nennen.
Quelle:
https://www.zdfheute.de/panorama/kriminalitaet/amy-lopez-mordprozess-beginnt-100.html

Der Taeter besteht raeumt die Tat vollumfänglich ein:
Verteidiger Volker Klein erklärte, dass der Angeklagte die Tat vollumfänglich einräumt. Im Anschluss nickte der 81-Jährige und antwortete mit "ja", als der Vorsitzende Richter Rupert Stehlin fragte, ob dies der Wahrheit entspreche.
Quelle: s.o.
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:So dürfte es doch rascher gehen und eine sehr lange quälende Beweisaufnahme ist nicht notwendig.
Ich glaube nicht, dass man da auf viel verzichten kann - da wird es sachliche Beweise geben, aber Zeugen dürfte es ja keine geben, auf deren Anhörung man verzichten kann.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.08.2026 um 13:15
Der Gutachter hat von seinem Gespräch mit dem Taeter berichtet:
Der psychiatrische Gutachter Gerhard Buchholz sagte vor Gericht, er habe an zwei Tagen für mehrere Stunden mit dem Angeklagten gesprochen. Ihm gegenüber habe der Mann gesagt, dass er damals den Gedanken hatte, «dass er eine Frau vergewaltigen möchte, wenn er eine finden würde».

Dem Psychiater erzählte der Angeklagte demnach, dass er damals an der Festung die Handschellen dabeihatte, weil er bereits zuvor Vergewaltigungsfantasien gehabt hatte. Hatte der Mann gewusst, dass es sich bei einer Vergewaltigung um eine Straftat handelt? Dazu soll er in dem Gespräch gesagt haben: «Wissen und danach handeln sind zwei Paar Schuhe.»

«Nie geglaubt, dass ich jemanden umbringen könnte»
Der Gutachter berichtete, dass der Angeklagte ihm den sexuellen Missbrauch geschildert habe. Er erinnere sich demnach, dass Blut aus dem Unterleib der jungen Frau lief. An die Messerstiche könne sich der Angeklagte kaum erinnern.
Quelle:
https://www.zeit.de/news/2026-08/18/brutaler-mord-vor-30-jahren-fuenf-fakten-zum-fall-amy-lopez


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.08.2026 um 14:25
Dem Sachverständigen hat der Angeklagte (A) den Tag der Tat wie folgt geschildert:
Er war morgens auf dem Weg zu seiner Umschulung (zum Tischler). Zuvor hatte jemandem beim Aufräumen und Putzen einer Gaststätte geholfen. Wenn ich mich richtig erinnere, war es der “Pflaumenbaum“ (dieser besagte Pflaumenbaum ist mehrmals genannt worden in der Verhandlung). Auf Nachfrage des Sachverständigen, warum der A seinen Weg zur Umschulung abgebrochen habe, hat er ihm gesagt, er hätte “ keinen Bock“ gehabt hinzugehen. Er hat dann Amy gesehen und sie anhand des Rucksacks als Touristen eingeschätzt.
Er hat sie auf Deutsch und Englisch angesprochen, gefragt, wo sie hin will. Darauf hat sie gesagt, sie will zur Jugendherberge, worauf er wiederum gesagt hat, dass das falsche Weg sei und er könnte ihr einen „short way“ zeigen. Der Sachverständige hat auch einige englischen Worte zitiert, die der Angeklagte ihm von der Konversation mit Amy geschildert hat.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.08.2026 um 14:37
In dem General Aster Zimmer (wobei der Sachverständige/SV zweimal gesagt hat, dass der A immer nur das General Zimmer gesagt hat, weil er nicht wusste, wie das Zimmer richtig heißt), hätte er dann Amy aufgefordert, die Hände auf dem Rücken zu nehmen, um ihr die Handschellen anzulegen. Amy hätte zu dem Zeitpunkt nicht geschrien und sich auch nicht gewehrt.
Dann hat er ihren Unterkörper entkleidet, wobei der SV gesagt hat, dass der Angeklagte sich nicht hat erinnern können, ob er ihr Hose und Unterhose gleichzeitig ausgezogen hat. Dann hat er sich entblößt und versucht, eine Erektion zu erzeugen. Er hat Amy dann vaginal penetriert sowohl vor dem Tod als auch postmortal (wie das wohl nachweisbar ist?) und zwar nicht mit dem Penis, sondern digital. Er wusste nicht mehr, ob mit einem oder mit mehreren Fingern.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.08.2026 um 14:50
Der Angeklagte hätte ihm berichtet, dass in dem Zeitraum mit seiner damaligen Verlobten, zu der er dann am 1. Oktober, also ein paar Tage nach der Tat, zu ihr gezogen ist, ein erfülltes Sexualleben und keine Erektionsprobleme hatte.
Jedenfalls hatte er wohl bei der Tatbegehung Erektionsprobleme, vorher nicht. Wozu das wichtig ist, weiß ich nicht. Das hat der Sachverständige aus seinem Gutachten vorgelesen.

Weiter wurde noch berichtet, dass er sich nur an das erste Zustechen erinnern kann, der Angeklagte bezweifelt nicht, dass er mehrmals zugestochen hat, aber er kann sich nur an den ersten Stich erinnern.

Er hat berichtet, er hätte im Brustbereich zu gestochen und später gesehen, dass Blut aus der Vagina kam.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.08.2026 um 14:58
Zitat von long_weekendlong_weekend schrieb:Der Angeklagte hätte ihm berichtet, dass in dem Zeitraum mit seiner damaligen Verlobten, zu der er dann am 1. Oktober, also ein paar Tage nach der Tat, zu ihr gezogen ist, ein erfülltes Sexualleben und keine Erektionsprobleme hatte.
Jedenfalls hatte er wohl bei der Tatbegehung Erektionsprobleme, vorher nicht. Wozu das wichtig ist, weiß ich nicht. Das hat der Sachverständige aus seinem Gutachten vorgelesen.
Es könnte insofern wichtig sein, dass sein eigenes "Versagen" hier tatauslösend (für den Mord) war. (katathyme Tat - Tat aus affektivem Spannungszustand heraus, ausgelöst durch Scham/Überforderung).

Wobei dies natürlich nur ein möglicher Erklärungsansatz ist, der dem Kontext dieser Aussage etwas Sinn verleiht.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.08.2026 um 15:01
Er hat dann alles Rumliegende vom Tatort mitgenommen, unter anderem den Gürtel, den er Amy aufgeschnitten hatte. Das Gürtel-Aufschneiden sei übrigens sehr schnell gegangen, weil das Messer sehr scharf gewesen sei. Er hat dann Handschellen und so weiter im Rhein entsorgt und sei danach dann zu zwei Freunden gefahren - auf die gegenüberliegende Rheinseite und hätte dann aber auch schon gesehen, dass da zur Festung hoch viele Polizeiautos gewesen wären und dann hat er sich wohl 2 Stunden bei diesen beiden Freunden, die er aus dem Maßregelvollzug kannte, aufgehalten. Der Sachverständige hatte ihn dann gefragt, worüber sie sich unterhalten hätten. Dazu wurde gesagt, sie hätten sich über die Zeit im Maßregelvollzug unterhalten. Später sei er dann zu seiner Verlobten gegangen.

Diese Frau hatte er dann, ich glaub 1995, geheiratet und sie sind dann vor ein paar Jahren zusammen in das Altersheim gezogen, wo sie dann 2024 gestorben ist.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.08.2026 um 15:23
Von seiner Biografie wurde berichtet, dass er in Bautzen geboren wurde. Er hat zwei jüngere Geschwister, die beide bereits tot sind. Er ist acht Jahre in die Volksschule gegangen, mit Abschluss. Er war wohl im letzten Jahrgang, in dem die Volksschule nur acht Jahre gedauert hat. Er hätte ein Jahr verlängern können, was nicht wahrgenommen wurde. Er hat danach eine Ausbildung zum Kellner gemacht, die hat drei (?) Jahre gedauert. Die Prüfung hat er nicht bestanden. Er hat das damit begründet, dass er zu nervös gewesen sei. Er hat danach trotzdem als Kellner weiter gearbeitet.

Und dann wurde noch vom Richter von seinen Straftaten berichtet. Er ist mehrfach wegen Diebstählen verurteilt worden. Ich glaub die erste Verurteilung war schon 1961. Dann ging das dauernd so weiter. Dann gab’s auch eine Verurteilung wegen zwei Vergewaltigungen und eine davon mit Entführung (dafür hat er eine, wie ich finde, unverschämt kurze Strafe bekommen, die betrug nur etwas über zwei Jahre). Später kam dann noch diese versuchte Vergewaltigung dazu, für die er sieben Jahrebekommen hat. In der Zeit hat seine Frau ihn auch in der JVA besucht. Und wenn ich’s richtig in Erinnerung, hab war er bis 2010 unter Führungsaufsicht.

Zweimal hat der Sachverständige berichtet, dass der Angeklagte jetzt gläubig wär und die Tat wohl jetzt irgendwie mit dem Glauben aufgearbeitet hat (so sinngemäß).

Ich hoffe ich, geb alles richtig wieder. Da werden ja so viele Jahreszahlen und Aktenzeichen runtergerasselt, ich hab mir dummerweise nichts mitgeschrieben. Ich hoffe, ich hab alles korrekt wiedergegeben.

Amy‘s Familie hab ich nicht gesehen - oder nicht erkannt. Es gab einen Tisch, an dem saß die Staatsanwaltschaft. Das war ne Frau so Mitte/Ende 50. Ich glaube, die wurde als Oberstaatsanwältin vorgestellt und ein Mann, das war definitiv nicht der Mannweiler, aber den Namen kann ich grad nicht erinnern, der hat die Anklageschrift vorgelesen. Zwei Menschen saßen am Tisch der Nebenklage, ein Mann und eine junge Frau. Den Vater und den Bruder hab ich nicht gesehen am Nebenklage- Tisch. Und dann gab’s noch den Angeklagten mit einem Verteidiger.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.08.2026 um 15:29
Und mehrmals, mindestens drei oder vier mal, hat der Sachverständige vorgelesen, dass der Angeklagte über sich gesagt hat, er sei erschrocken, dass er mit dem Messer überhaupt zustechen und wirklich jemanden töten konnte.
Und der Sachverständige hat auch gesagt, dass ihm selbst (also dem Sachverständigen selbst), es wichtig ist, das dem Gericht so mitzuteilen.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.08.2026 um 15:42
Vielen Dank @long_weekend, dass Du dich so engagierst und uns über den Prozess informierst.

Zur Biografie des Angeklagten habe ich mal eine Frage. Er wurde 1945 in Bautzen geboren, also in der Oberlausnitz/Sachsen in der ehem. DDR. Siedelte die Familie schon vor dem Mauerbau am 13.08.1961 in die BRD über, sind die Straftaten also bereits in der Bundesrepublik begangen worden?
Zitat von long_weekendlong_weekend schrieb:Von seiner Biografie wurde berichtet, dass er in Bautzen geboren wurde.
Zitat von long_weekendlong_weekend schrieb:Und dann wurde noch vom Richter von seinen Straftaten berichtet. Er ist mehrfach wegen Diebstählen verurteilt worden. Ich glaub die erste Verurteilung war schon 1961. Dann ging das dauernd so weiter.



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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.08.2026 um 15:44
Es war jedenfalls sehr interessant und ich finde es jetzt schon bedauerlich, dass ich voraussichtlich nur noch am kommenden Donnerstag teilnehmen kann. Da ja immer nur 2 Stunden verhandelt werden kann, werden ja noch einige Prozesstag mehr anstehen, als die bisher veröffentlichten Termine (vermute ich mal). Ich selbst lebe und arbeite in Hessen und bin nur diese Woche in Koblenz.
Ich wiederhole mich, wenn ich sage, ich hoffe, dass die Angehörigen durch den Prozess ihre Fragen beantwortet bekommen.

Ansonsten kann ich noch sagen, dass das Bild von dem Angeklagten, was im Netz kursiert (glaube, das war von der Bild-Zeitung), dem Angeklagten nicht wirklich ähnelt oder es sich um ein uraltes Bild von ihm handelt.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.08.2026 um 15:51
Zitat von long_weekendlong_weekend schrieb:Es war jedenfalls sehr interessant und ich finde es jetzt schon bedauerlich, dass ich voraussichtlich nur noch am kommenden Donnerstag teilnehmen kann.
Das ist überhaupt nicht schlimm! Wir haben ja hier noch ein paar User aus Koblenz und der Region. Vielleicht hat Jemand von den Herren Interesse den Prozess live zu verfolgen?


(Ich nenne jetzt mal keine Usernamen😚!)


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.08.2026 um 15:56
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Siedelte die Familie schon vor dem Mauerbau am 13.08.1961 in die BRD über, sind die Straftaten also bereits in der Bundesrepublik begangen worden?
Das ist eine sehr gute Frage, die ich dir leider nicht beantworten kann. Es wurde von mehreren Umzügen berichtet, wobei ich mich an den genauen Ablauf der Umzüge nicht erinnern kann. „Umzug“ ist in dem Fall auch ein unglückliches Wort, ich hoffe, man versteht trotzdem, was ich meine.

Was ich noch erinnere, ist, dass er circa ein Jahr im Kinderheim war und in mehreren Pflegefamilien, weil die Eltern, die beide auch in der Gastronomie tätig waren, mit den Kindern wohl überfordert waren. Wie alt er war, als er im Heim war, weiß ich leider auch nicht mehr. Hätte ich geahnt, was für eine Informationsflut da kommt, hatte ich was zum Schreiben mitgebracht.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.08.2026 um 16:09
Was ich auch noch interessant fand, war, dass er, bevor er seine erste Verlobte kennen gelernt hat (er war vor der Hochzeit noch mit zwei anderen Frauen - nicht gleichzeitig- verlobt), ein triebhemmendes Medikament eingenommen hat. Das wurde dann abgesetzt, als er seine erste Verlobte kennen gelernt hat.
Jedenfalls hat er die Fachärztin aus dem früheren Maßregelvollzug gegenüber dem Sachverständigen nicht von ihrer Schweigepflicht entbunden. Unter anderen dies hat der Sachverständige als Argument vorgebracht, dass der Angeklagte unterscheiden kann, welche Informationen er preisgeben will und welche nicht.

@HolzaugeSHK: zwischendurch war der Angeklagte wohl auch in Österreich und ist dann da, ich nenn es mal „ausgewiesen“ worden (bestimmt das falsche Wort). Jedenfalls musste er Österreich verlassen, in welchem Alter das war, weiß ich leider nicht mehr.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.08.2026 um 18:20
Danke @long_weekend für den Bericht! Wäre ich noch dauerhaft in der Gegend und hätte Zeit würde ich hingehen - obwohl das andererseits alles ziemlich schlimm klingt...Harter Tobak.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.08.2026 um 19:06
Zitat von Bane77Bane77 schrieb:Es könnte insofern wichtig sein, dass sein eigenes "Versagen" hier tatauslösend (für den Mord) war.
Ich hoffe, dass wir dazu noch mehr erfahren. Und des Weiteren, dass das Gericht die Fachärztin aus dem Maßregelvollzug noch von der Schweigepflicht entbindet.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.08.2026 um 19:18
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Harter Tobak
Total.

@long_weekend
Herzlichen Dank.
Das ist nochmal deutlicher, als die Berichterstattung in der Zeitung.
Heftig, was da in 2 Stunden zur Sprache kam.


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