Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994
28.08.2026 um 12:44Der Mann ist 86 Jahre alt ...HolzaugeSHK schrieb:Damit ist eine Freilassung nach 15 Jahren ausgeschlossen.
Der Mann ist 86 Jahre alt ...HolzaugeSHK schrieb:Damit ist eine Freilassung nach 15 Jahren ausgeschlossen.
Der Mann ist 81 Jahre alt und vermutlich pflegebedürftig.sooma schrieb:Der Mann ist 86 Jahre alt ...
Mehr als 30 Jahre nach dem Mord an einer US-amerikanischen Touristin ist in dem Prozess ein Urteil gefallen. Der 81 Jahre alte Angeklagte ist zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden, wie der Vorsitzende Richter Rupert Stehlin im Landgericht Koblenz verkündete.Quelle: https://www.ffh.de/nachrichten/hessen/wiesbaden/477587-mordfall-amy-lopez-urteil-am-landgericht-koblenz-erwartet.html
Zudem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest.
Anfang dieses Jahres ist in der JVA eine neue Pflegeabteilung des Landes eröffnet worden - für Gefangene aus den Haftanstalten in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Es sei die einzige ihrer Art in den Ländern, so Leiter Jörn Patzak. Derzeit sei die Abteilung mit fünf Gefangenen voll belegt.
Es gebe regelmäßig Anfragen aus anderen Anstalten. "Nach ärztlicher und vollzuglicher Prüfung werden die Gefangenen über eine Warteliste nach und nach aufgenommen, sobald Plätze frei werden", sagt Patzak. Generell aber sei die Abteilung für Gefangene mit Pflegegraden ausgelegt.
Hier haben Gefangene größere Räume, Pflegebetten, barrierefreie Badezimmer, einen Alarmknopf und eine Gemeinschaftsküche. Im normalen Haftraum gebe es keine Dusche, nur ein Waschbecken mit kaltem Wasser. Und er sei zu klein, um sich darin mit dem Rollstuhl bewegen zu können.
"Natürlich ist es so, dass ältere Menschen mehr Gebrechen oder mehr Krankheitsbilder haben. Dem muss man dann auch ein Stück weit Herr werden", sagt René Müller, Bundesvorsitzender des Bunds der Strafvollzugsbediensteten Deutschlands (BSBD). Insbesondere bei pflegebedürftigen Gefangenen werde es jedoch kritischer, da in den Vollzugsanstalten das medizinische Personal fehle.Es ist auch nicht ganz einfach und eine Herausforderung ältere Strafgefangene zu betreuen.
Wenn sich die Inhaftierten nur noch schlecht oder gar nicht alleine fortbewegen können, erhöhe das natürlich auch den Betreuungsaufwand. "Manches wird aufgrund von Krankheit oder Gebrechlichkeit nicht mehr in der Anstalt behandelt, sondern muss dann in auswärtigen Krankenhäusern behandelt werden." Dadurch erhöhe sich der Personalbedarf für Ausführungen.
"Ein Stück weit sind sie also schon arbeitsintensiver", sagt Müller mit Blick auf ältere Insassen. Das führe dann auch zu einer höheren Arbeitsbelastung für die Beamten. Besondere Schulungen für den Umgang mit pflegebedürftigen Häftlingen gebe es jedoch nicht, das könnten die Beamten auch gar nicht leisten, so Müller. "Wir wären ja schon froh, wenn wir unsere jetzigen Aufgaben vernünftig erledigen könnten. Stichwort: zu geringer Personalbestand, viel zu viele Aufgaben." Außer Wittlich sei ihm keine JVA bekannt, die darauf vorbereitet sei.
"Natürlich ist es so, dass ältere Menschen mehr Gebrechen oder mehr Krankheitsbilder haben. Dem muss man dann auch ein Stück weit Herr werden", sagt René Müller, Bundesvorsitzender des Bunds der Strafvollzugsbediensteten Deutschlands (BSBD). Insbesondere bei pflegebedürftigen Gefangenen werde es jedoch kritischer, da in den Vollzugsanstalten das medizinische Personal fehle.Quelle:
Wenn sich die Inhaftierten nur noch schlecht oder gar nicht alleine fortbewegen können, erhöhe das natürlich auch den Betreuungsaufwand. "Manches wird aufgrund von Krankheit oder Gebrechlichkeit nicht mehr in der Anstalt behandelt, sondern muss dann in auswärtigen Krankenhäusern behandelt werden." Dadurch erhöhe sich der Personalbedarf für Ausführungen.
"Ein Stück weit sind sie also schon arbeitsintensiver", sagt Müller mit Blick auf ältere Insassen. Das führe dann auch zu einer höheren Arbeitsbelastung für die Beamten. Besondere Schulungen für den Umgang mit pflegebedürftigen Häftlingen gebe es jedoch nicht, das könnten die Beamten auch gar nicht leisten, so Müller. "Wir wären ja schon froh, wenn wir unsere jetzigen Aufgaben vernünftig erledigen könnten. Stichwort: zu geringer Personalbestand, viel zu viele Aufgaben." Außer Wittlich sei ihm keine JVA bekannt, die darauf vorbereitet sei.

"Ein Stück weit sind sie also schon arbeitsintensiver", sagt Müller mit Blick auf ältere Insassen. Das führe dann auch zu einer höheren Arbeitsbelastung für die Beamten. Besondere Schulungen für den Umgang mit pflegebedürftigen Häftlingen gebe es jedoch nicht, das könnten die Beamten auch gar nicht leisten, so Müller. "Wir wären ja schon froh, wenn wir unsere jetzigen Aufgaben vernünftig erledigen könnten. Stichwort: zu geringer Personalbestand, viel zu viele Aufgaben." Außer Wittlich sei ihm keine JVA bekannt, die darauf vorbereitet sei.Der Mörder von Amy Lopez wird einen sehr anstrengenden, schmerzhaften, unglücklichen, einsamen Lebensabend im Gefängnis haben, wenn man alle Umstände in Betracht zieht. Das ist Fakt und stört mich überhaupt nicht. Der Mörder wird viel mehr leiden als ein vergleichbarer Mensch im Pflegeheim. Mehr Gedanken über diesen Mörder möchte ich mir nicht machen.
Dem kann ich mich nur anschließen!HolzaugeSHK schrieb am 18.08.2026:
Du @sallomaeander hast ein sehr gutes Auge, mMn besteht eine Ähnlichkeit mit dem Phantombild!sallomaeander schrieb am 18.08.2026:Wenn ich in der Bildergalerie ein wenig zurückgehe, bilde ich mir schon eine gewisse Ähnlichkeit zu dem damaligen Phantombild ein. Da liegen ja Jahrzehnte und auch etwas mehr Haare dazwischen.
Ich mir schon.Füchschen schrieb:Der Mörder von Amy Lopez wird einen sehr anstrengenden, schmerzhaften, unglücklichen, einsamen Lebensabend im Gefängnis haben, wenn man alle Umstände in Betracht zieht. Das ist Fakt und stört mich überhaupt nicht. Der Mörder wird viel mehr leiden als ein vergleichbarer Mensch im Pflegeheim. Mehr Gedanken über diesen Mörder möchte ich mir nicht machen.
Die Strafe für den Täter wird vermutlich eher aus den Kontakten mit anderen Strafgefangenen (soweit überhaupt möglich), Gefängnispersonal und jetzt und vor allem später mit Ärzten und Pflegepersonal, bestehen.Volvic schrieb:Ich glaube aber eher, dass er jetzt im Knast anstatt im Heim herumsitzt, bis auf die andere Umgebung keine nennenswerten Einschränkungen erlebt und darauf wartet, dass sein Gesundheitszustand eine Haftunfähigkeit bedingt, so dass er wieder im Heim landet und unter den Strich wenig Strafe spürt.
Das ist Fakt? Das ist Quatsch.Füchschen schrieb:Der Mörder von Amy Lopez wird einen sehr anstrengenden, schmerzhaften, unglücklichen, einsamen Lebensabend im Gefängnis haben, wenn man alle Umstände in Betracht zieht. Das ist Fakt
Personalmangel: Es fehlen massenhaft Pflegefachkräfte. Gesetzliche Vorgaben schreiben eine feste Quote an ausgebildetem Fachpersonal vor. Fehlt dieses Personal, müssen Betreiber Betten leer lassen oder ganze Einrichtungen aufgeben, weil der Betrieb nicht mehr sichergestellt werden kannQuelle: Google KI zum Pflegenotstand
Ja, dann gibt es auch noch die freiheitsentziehenden Maßnahmen in Heimen als pflegerische Maßnahme, wie das Fixieren am Bett. Wenn so etwas in Heimen geschieht, dann erst Recht im Gefängnis. Gesunde Gefangene können massenhaft Beschwerden einreichen wegen aller möglichen realen oder vermeintlichen Missstände. Ein kranker Mensch, der fixiert ist, kann nicht schreiben.Bundesferkel schrieb:In den harmlosesten Fällen spürt er nur Verachtung. Ansonsten vielleicht ein groberes Anpacken, wenn ihm der Hintern gewaschen wird oder versehentliches aus dem Bett fallen.
Wir sind aber nicht in einer Bananenrepublik der 3. Welt.Füchschen schrieb:Gesunde Gefangene können massenhaft Beschwerden einreichen wegen aller möglichen realen oder vermeintlichen Missstände. Ein kranker Mensch, der fixiert ist, kann nicht schreiben.
Auf dem Schild mit dem Wappen steht unten Schrägaufzug (100 m).brigittsche schrieb am 27.08.2026:Wenn nur der Sessellift, denn "Aufzüge" gab es nicht. Und wie man ein Fahrrad mit dem Sessellift transportieren soll, würde mich auch mal interessieren.