emz schrieb:Und wie schon gesagt, dürfte es für die Kinder die komfortablere Situation gewesen sein, im Mercedes mit Kury zu fahren, als mit Uniformierten im Polizeiauto.
Die Kinder waren seit Jahren an Polizeibeamten gewohnt, die Polizei war (leider auch notwendig) unzählige Male bei den Kindern in Dänemark. Sie waren mit Notrufknöpfe ausgestattet - mit Verbindung zur Alarmzentrale und waren gewohnt daran dass die Polizei am Haus in DK war.
Ich denke sie wären viel lieber von der Polizei geholt worden. Das erfahren wir sicherlich auch eines Tages.
emz schrieb:Genau darüber hat sich Kury Gedanken gemacht und es den Kindern so angenehm wie möglich gemacht.
Hast du selber diese Opern Lieder gehört? Das ist alles anders als "angenehm" in ein so dramatische Situation. Für mich sieht es eher aus als würde er die Kinder gerne zum weinen bringen, damit er dieses berichten könnte. Wenn es so wäre, klappte dieses anscheinend nicht..
Das wirkt wie in einen schlechten Film.
Klara soll ihm gesagt haben "wir sind entführt worden".
Vernehmung 19.11.2025:
Der Beisitzende Richter fragt nach der Situation, in der die Block-Kinder mit Anwalt Otmar Kury klassische Musik gehört haben. Astrid H. antwortet: „Klara hat erzählt, dass sie ihm gesagt hat: ,Wir sind entführt worden.‘“
Quelle:
https://www.bild.de/regional/hamburg/live-ticker-stiefmutter-der-block-kinder-sagt-in-hamburg-vor-gericht-aus-691c5818073d0eb6833e3cb8Im selben Schriftsatz berichtet Kury auch, dass er selbst die Kinder am 5. Januar 2025 in seinem Mercedes Cabrio zur Polizeiwache gefahren habe; damals habe das Oberlandesgericht beschlossen, dass die Kinder wieder nach Dänemark müssten. Im Auto hätten sie die „Mondscheinsonate“ und die Arie „Mein lieber Schwan“ aus Wagners „Lohengrin“. Dazwischen habe es „freundlich zugewandte Gespräche“ gegeben.
Quelle:
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus256385586/prozess-gegen-steakhaus-erbin-wie-der-anwalt-der-dame-block-den-vorwurf-der-kindesentfuehrung-umdreht.html