Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.
gestern um 10:47Nun beharken sich Sascha Böttner, Verteidiger des Israelis, und Ingo Bott, Verteidiger von Christina Block, mal wieder. Bott betont (auch zum wiederholten Mal), dass seine Mandantin nichts von der Entführung ihrer Kinder gewusst habe. Böttner will daraufhin wissen, wie Christina Block denn wohl erklären wolle, dass Spielsachen aus den früheren Kinderzimmern (Böttner spricht von „Museumsstücken“) und Kleidung der Mutter in das Wohnmobil der Entführer geraten seien. Böttner sarkastisch: „Wurden die Sachen gestohlen? Oder bei Amazon bestellt?“ Bott kündigt eine Einlassung seiner Mandantin zu einem späteren Zeitpunkt an: „Dieser Punkt kann sehr einfach erklärt werden.“Quelle: https://www.mopo.de/hamburg/gericht/liveticker-der-41-tag-im-block-prozess/
Diese Erklärung erwarte ich schon mit einer gewissen Spannung.
Alles gut! Die Fülle von Artikeln ist manchmal verwirrend.leonor schrieb:Sorry, dann ist mir leider was Altes dazwischen gerutscht!
Ich hab mir einfach blühend vorgestellt, wie Anda und Petersen sich austauschen und die Geschichte ausbaldowern.
Da ist so ermüdend.Gernhard schrieb:Einmal davon abgesehen, dass IBs Platte schon wieder einen Sprung hat… Ein weiterer Beleg, dass die Ticker immer mit Vorsicht zu konsumieren sind.
Bott regt nun an, dass der Prozess gegen den Vater Stephan Hensel parallel geführt werden soll, schließlich liege das Verfahren bei der selben Kammer: „Es ist an der Zeit.“ Gegen Stephan Hensel läuft ein Verfahren wegen Kindesentzugs, weil er die Kinder im August 2021 nach einem Wochenende nicht zurück geschickt habe.Es läuft eben noch kein Verfahren gegen SH!
Wirkt fast so als hätte er Cato als großes Vorbild. Ceterum censeo Carthaginem …
Der Costard-Verteidiger betont nun, dass die „gelöste“ Stimmung bei seinem Mandanten am 2. Januar nur darauf zurückzuführen gewesen sei, dass er zu diesem Zeitpunkt schon gewusst habe, dass die Kinder in der Obhut der Mutter waren. Gestern hatte ein Zeuge von einem Treffen berichtet, bei dem Eugen Block und sein Vertrauter Andreas Costard gelöst gewirkt hätten und eine „Glückwunsch-Atmosphäre“ geherrscht habe.Quelle: https://www.mopo.de/hamburg/gericht/liveticker-der-41-tag-im-block-prozess/
Am 02.01. war hinlänglich bekannt, dass die Entführung mit erheblicher Gewalt durchgeführt wurde. Da mutet die „gelöste Stimmung“ schon sehr strange an, fast schon zynisch.



