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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

12.545 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Entführung, Dänemark ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 12:20
Zitat von GernhardGernhard schrieb:
Wenn es diese Szene mit dem Sohn im Regen vor der Haustür gegeben hätte, hätte sich dieser unter das Vordach gestellt. „Niemals hätte ich meinen Sohn allein im Regen stehen lassen, das ist absurd.“
Wieder einmal interessant, dass sie so in ihrer Welt gefangen ist, dass sie sich permanent von den Kindern weiter wegschießt
.... und wieder macht CB den Fehler wörtlich auf den Vorwurf einzugehen. Sinngemäß: "Das kann gar nicht sein, dass er 'im Regen stand', weil da ein Vordach ist.."
Selbst wenn der Kleine unter dem Vordach stand: es regnete, er weinte und war barfuß. Also ist die Aussage der Nachbarin immer noch korrekt.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 12:21
„Es gab eine Situation, da ist Frau Block morgens losgefahren, hat ein Kind weinend stehen gelassen und kam dann zurück“, berichtet die Nachbarin und Zeugin Mirjam D. weiter, was sie am Haus der Familie Block in Hamburg beobachtet haben will. „Morgens Hektik, Kaffeetassen gingen zu Bruch, als sie auf dem Autodach vergessen wurden.“
Sie erinnere sich, dass die älteste Tochter Johanna von heute auf morgen weg gewesen sei: „Das tat mir unendlich leid.“
Quelle: https://m.bild.de/regional/hamburg/live-ticker-nachbarin-koennte-christina-block-im-prozess-belasten-69cb735d54f8bff84c532a37

Ich kann mir das tatsächlich vorstellen.
Kind weinend vor der Tür im Regen stehen lassen.
Kind morgens weinend zurücklassen und davonfahren.
Kind aus dem Auto schmeißen und heimlaufen lassen.
Kind durch Klapse motivieren.

Das schließt ja ein paar glückliche Momente nicht aus.
Aber, das Argument, dass Theo Schutz unter dem Vordach (?) hätte finden können, kaufe ich CB nicht ab.
Ein aufgelöster, verzweifelter Junge verhält sich vermutlich nicht so rational, wie CB denkt.
Der war sicherlich heilfroh, dass die Tochter der Nachbarin zu Hilfe kam.


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um 12:23
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Das wäre schon früher hilfreich gewesen, die gute Frau war ja total überfordert. Und hätte selbst auch Unterstützung gebraucht.
Soweit ich das erinnere, hat Hensel auch schon früher drauf hingewiesen, dass es Probleme und Überforderung im Haushalt Block gebe. Aber das Jugendamt fand ja immer alles prima.
Und natürlich wäre es super gewesen, wenn die Nachbarin das Jugendamt über ihre Beobachtung informiert hätte.
Dass es gewisse Hemmschwellen gibt, Nachbarn beim JA zu melden ist sicherlich in so ziemlich jeder Nachbarschaft so. Aber die einflussreiche und bekannte Frau Block zu melden ist sicherlich noch mal eine höhere Hürde. Das kann ich durchaus nachvollziehen.


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um 12:25
@Vivace
Wegen des Vordaches habe ich Street View geschaut, ist meiner Meinung nach max 80 cm vorstehend und nach 3 Seiten offen.


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um 12:27
Ich hoffe nur, Theo fühlt sich durch diese Gegenargumente seiner Mutter nicht veranlasst, gegen seinen eigentlichen Willen auszusagen, um das richtigzustellen. Will man ihn so zu einer Aussage provozieren?


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um 12:33
Das schlimme daran ist doch gar nicht ob Regen, Vordach, Schuhe oder nicht. Sondern nach meinem Empfinden diese Art der Bestrafung überhaupt. Aussperren, stehen lassen und wegfahren, aus dem Auto werfen … Ich glaube der schlimmste Fehler in der Erziehung von so kleinen Kindern den man machen kann ist, ständig Angst vor dem Verlassen oder Verstoßen werden auszulösen. Das zerstört so viel Urvertrauen.


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um 12:34
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:langsam wird man, dank der Hybris dieser Dynastie selbst zum VT‘ler.
Ich hatte ähnliche Gedanken. Und ganz ehrlich? Wen wunderts? Ich hoffe wirklich, dass sie die Frau in Ruhe lassen.
Zitat von M8nixM8nix schrieb:Danach dürfte die gute Nachbarschaft Geschichte sei
Das dürfte wahrscheinlich jetzt schon der Fall sein.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Das tut weh. Der arme Junge.
Ich finde die Vorstellung wirklich schlimm.

Im Stress ist jeder mal morgens, da kann es auch mal hektisch werden, Eltern sind genervt, Kinder gereizt - all das kommt vor.

Aber solche ☝️ Aktionen, bei einem kleinen Kind, das ist heftig. Und die Nachbarin hat keinen Grund zu lügen.


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um 12:38
Zitat von VivaceVivace schrieb:Selbst wenn der Kleine unter dem Vordach stand: es regnete, er weinte und war barfuß. Also ist die Aussage der Nachbarin immer noch korrekt.
Zitat von leonorleonor schrieb:Ich kann mir das tatsächlich vorstellen.
Kind weinend vor der Tür im Regen stehen lassen.
Kind morgens weinend zurücklassen und davonfahren.
Kind aus dem Auto schmeißen und heimlaufen lassen.
Kind durch Klapse motivieren.
Mangelnde Impulskontrolle, sowohl bei der „Behandlung“ ihrer Kinder wie auch bei ihren Einlassungen vor Gericht.
Erst Denken, dann Handeln. Innehalten, bis 10 zählen.
Diesen Grundsatz scheint CB nicht zu kennen.
Zitat von AIXAIX schrieb:Wegen des Vordaches habe ich Street View geschaut, ist meiner Meinung nach max 80 cm vorstehend und nach 3 Seiten offen.
Vielleicht fällt der Regen immer senkrecht bei absoluter Windstille.
Aber egal, man sperrt niemanden aus, egal wie alt und bei welchem Wetter.
Das erklärt für mich auch Ts Verhalten in HH CB gegenüber. Beschwichtigen, damit nichts weiter verletzendes, verunsicherndes passiert und er darüber vielleicht ein bisschen kontrollieren kann.


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um 12:39
Lächerlich finde ich ihre Aussage, sie wäre alleinerziehen. Das kann jemand anbringen, der sich kein Aupair leisten kann und auch keine Haushaltshilfe. Oma, Opa und der tolle Gernhard waren ja auch noch da, da guckt doch jeder mal - gut Eugen vielleicht besser nicht. Falls sie überfordert war, war das ihre eigene Schuld. MIt 4 KIndern kann man eben nicht auch allen Hochzeiten tanzen.


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um 12:44
Zitat von ottercatottercat schrieb:Die Aussage der Zeugin könne gar nicht stimmen, da CB sehr umweltbewusst sei und keine Plastiktüten verwendet. (Plastiktüten waren nie Teil Ihrer Aussage)
Ausserdem schon deshalb unsinnig, da es diese bedruckten Plastiktüten an den Kassen doch schon ewig nicht mehr gibt. Schon lange nur noch Papier oder Stoff.


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um 12:47
Zitat von ottercatottercat schrieb:Was macht IB daraus in seinem "Plädoyer"? Die Aussage der Zeugin könne gar nicht stimmen, da CB sehr umweltbewusst sei und keine Plastiktüten verwendet. (Plastiktüten waren nie Teil Ihrer Aussage)
Die Rindfleischindustrie zeichnet sich meines Wissens auch nicht durch besondere Nachhaltigkeit aus...
Nur mal am Rande bemerkt.


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um 12:49
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Soweit ich das erinnere, hat Hensel auch schon früher drauf hingewiesen, dass es Probleme und Überforderung im Haushalt Block gebe.
Gerd Uecker hat im Podcast auch über die Überforderung CB‘s gesprochen.
Sie zeichnete sich ja gerne als die gute, alleinerziehende Vierfachmutter, die gleichzeitig auch im Block Imperium aktiv ist, aber heute hat dieses Bild gewaltige Risse bekommen.

Dass Tal S. jetzt erschüttert ist und RA Böttner auf diesen Zug aufspringt, hätte ich nicht erwartet.
Zitat von emzemz schrieb:@AIX
Delling fährt doch Porsche.
Einen weißen Cayenne.


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um 12:54
@leonor
Zitat von leonorleonor schrieb:Einen weißen Cayenne.
Na der Suv in der Garage ist schwarz.


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um 12:54
Zitat von M8nixM8nix schrieb:Vielleicht fällt der Regen immer senkrecht bei absoluter Windstille.
Unbedingt! In Hamburg regnet es gaaanz selten, wenn, dann warm, Wind geht absolut nie und alles belegt CBs Unschuld!!


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um 12:56
Zitat von AIXAIX schrieb:In Google Street View von 2022 sieht man auch einen dicken SUV in der Garage
Ein SUV ist wohl Beweis genug, wie es um das Umweltbewusstsein der Familie Block bestellt ist ^^
SUVs sind an Nachhaltigkeit nicht zu überbieten. Höchstens von alten zerbeulten Peugeots.
Oh je...


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um 12:57
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Soweit ich das erinnere, hat Hensel auch schon früher drauf hingewiesen, dass es Probleme und Überforderung im Haushalt Block gebe.
Nur ist der Vater halt der schlechteste Zeuge für eine Überforderung.

Solche Vorwürfe gibt es regelmäßig bei Elternteilen im Clinch. Ich habe das auch schon so oft unmittelbar erlebt, bei Familien, Freunden und Bekannten. Und mich schwer getan, das als realistisch einzuschätzen. Es musste nicht mal Hass und Häme sein, wie beim Paar Block/Hensel, es reichte eine Bandbreite von "ohne mich schafft er/sie das nicht" bis hin zu "Pünktlichkeit und Ordnung waren noch nie sein/ihr Ding". Eskalierend dann bei Problemen der Kinder, in der Schule, in der Pubertät.

Und sicher: Der materielle Wohlstand verdeckt auch viel. Personal kann sich kümmern. Jedes Kind hat ein eigenes großes aufgeräumtes Zimmer. Spielzeug und Klamotten sind da. Der Marmorboden im Eingangsbereich und das Blattgold am Kronleuchter glänzen. Und die Mutter, die auf öffentlichen Veranstaltungen im Blitzlicht glänzt, die würde nie zugeben, dass sie in der Klemme steckt. Wenn sie es denn wahrnimmt.
Zitat von VivaceVivace schrieb:... desweiteren [eine] Mutter, die sicher nicht erst seit der Trennung komplett überfordert ist mit ihren vielen Rollen als Society Lady, Unternehmerin, Löwenmutter, perfekte Partnerin... (Belege gibt es zuhauf).
Frau Block und vier kleine Kinder. Alleine. Im Genick die Großeltern. Unzeitgemäße Erziehungsmethoden.

Alle zwei Wochen dann zum Vater nach Dänemark, offenbar eine andere Welt, ohne Druck. Der Stellung bezog, wenn die Kinder berichteten, was sie belastete. Der sie gegen die Mutter unterstützte. Natürlich hat das Trennungstendenzen verstärkt. Aber das ist halt auch nicht vermeidbar. Wahrscheinlich gilt Gleiches für den Kontaktabbruch.


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um 13:02
„Am Nachmittag hörte ich dann, dass Frau Block und ihre älteste Tochter nicht angetroffen worden waren zu Hause“, fährt der Zeuge und Kriminalbeamte M. fort.

Er habe auch mit Gerhard Delling und einem Anwalt gesprochen, erinnert sich der Zeuge. „Ich habe ihm erklärt, was das bedeutet, wenn es sich um einen erpresserischen Menschenraub handelt. Ich habe ihn dann auch gefragt, ob er wisse, wo seine Lebensgefährtin Frau Block sei. Dann meinte er, er habe keine Ahnung.“

„Da kamen dann allerdings einige Unstimmigkeiten. Ich fragte Herrn Delling, ob seine Lebensgefährtin per Handy erreichbar sei. Er meinte, er wisse es nicht. Aber sie habe ein Haustelefon, das sei eine Handynummer und das hatte er in seiner Hosentasche.“ Auch das Handy der ältesten Tochter habe im Haus gelegen. Der Zeuge M. sagt jetzt im Gericht, er habe die Schilderungen von Delling nicht für „lebensnah“ gehalten. „Auch, dass die Lebensgefährtin einfach ein paar Tage verschwindet und er nicht in Kontakt mit ihr steht.“ Diesen Eindruck habe er Delling damals auch vor Ort geschildert.
„Da kamen einige Unstimmigkeiten“
Kriminalbeamter M. über sein Gespräch mit Gerhard Delling
Quelle: https://www.mopo.de/hamburg/gericht/liveticker-block-prozess-geht-weiter-nachbarin-von-christina-block-soll-aussagen/

Über diese "Unstimmigkeiten" sind wir hier ja auch schon mehrmals gestolpert.


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um 13:02
Zitat von OriginesOrigines schrieb:
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Soweit ich das erinnere, hat Hensel auch schon früher drauf hingewiesen, dass es Probleme und Überforderung im Haushalt Block gebe.
Nur ist der Vater halt der schlechteste Zeuge für eine Überforderung.

Solche Vorwürfe gibt es regelmäßig bei Elternteilen im Clinch.
Wurde hier im Verfahren nicht ausgesagt, dass EB bereits vor der Trennung von CB und SH verlangt habe, dass Kindermädchen eingestellt werden sollen. Das scheint ja auch passiert zu sein, denn zumindest SH hat meiner Erinnerung nach davon berichtet, als gefragt wurde, wer das und jenes mit den Kindern gemacht habe.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 13:04
@Photographer73
Ich denke darüber nach, warum Frau Block auf so antiquierte Erziehungsmassnahmen zurückgegriffen hat.
Es heißt ja immer, wir alle als Eltern ( wenn man zb ein sehr restriktives Elternhaus hatte), wir wollen alles, nur nie so werden, wie unsere Eltern.
Und am Ende, erwischt man sich dabei, dass man bereits selbst so geworden ist.
Womöglich hat Frau Block adaptiert, was ihr selbst damals nicht geschadet hat?
Bei Eugen Block zumindest hat unter Garantie Ordnung geherrscht und hübsch alles durchgetaktet und geregelt. Er war sicher sehr dominant diesbezüglich , selten zu Hause, aber wenn, dann hatte er Erwartungen.
Trotzdem wundert es mich etwas, Frau Block hatte einen Partner ( Ex Mann Hensel) über Jahre. Kaum vorstellbar, dass er solche Erziehungsmassnahmen toleriert oder angewendet hat.
Womöglich war sie tatsächlich überfordert? Was an sich erst mal nichts ungewöhnliches ist. Wenn man dann niemanden hat, der so etwas korrigiert oder ihr Hilfe anbietet?
Verstörend finde ich es eher, dass sie das heute so lapidarisch mit „ wäre doch ein Vordach vorhanden“ abtut.
Da scheint echt überhaupt keinerlei Selbstreflexion mehr vorhanden zu sein, oder Ansätze von Scham.
Jede andere Mutter würde doch vor Scham den Kopf senken, wenn sie konfrontiert wird, mit ihren Schwächen.
So viel Eitelkeit, um ihre Reputation als Perfect mother aufrechtzuerhalten. Es gibt keine perfekten Eltern. Auch Herr Hensel ist uG kein Perfect father.
Warscheinlich ist sie noch nicht so weit, sich auch mal Schwächen einzugestehen. Warum eigentlich? Wäre das so schlimm?


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um 13:07
Zitat von VivaceVivace schrieb:Es würde mich nicht überraschen, wenn jetzt weitere Angeklagte sich langsam von CB abwenden.
Wer sollte sich denn von ihr abwenden? Im Grunde hängen sie alle davon ab, dass die Taten sich ihr entweder gar nicht zuschreiben lassen oder sie möglichst milde bestraft wird. Denn die Bestrafung der anderen stehen in einem direkten Zusammenhang mit der von CB.
Delling wird weiter öffentlich an ihrer Seite stehen.
Costard und Andreas P. werden weiterhin gar nichts sagen, was ich ausgesprochen klug finde.
Cousinchen und ihr Mann werden auch weiterhin zu CB stehen.
Zitat von leonorleonor schrieb:Dass Tal S. jetzt erschüttert ist und RA Böttner auf diesen Zug aufspringt, hätte ich nicht erwartet.
Interessant, wie unterschiedlich die Eindrücke sein können. Das macht den Austausch hier so spannend.
Mich hat das überhaupt nicht überrascht, da es sich nach meinem Eindruck einfügt in die bisherigen Äußerungen von Tal S.
Er tut wirklich alles dafür, das Narrativ vom edlen Retter zu schärfen. Nach meinem Eindruck betont er bei jeder sich bietenden Gelegenheit, dass er im guten Glauben gehandelt habe, die Kinder zu retten. Dass er geglaubt habe, es gehe ihnen beim Vater schlecht und bei der Mutter gut.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Und mich schwer getan, das als realistisch einzuschätzen.
Natürlich ist das bei hochstrittigen Eltern besonders schwer.
Aber die Mitarbeitenden der Jugendämter sind dafür ausgebildet.
Hier ist ja die Frage, ob das überhaupt ordnungsgemäß geprüft wurde.
Bei einer gefährdungsmeldung muss das Jugendamt das überprüfen und protokollieren.
Wenn die Kinder alt genug sind, muss auch mit den Kindern gesprochen werden.
Ob das hier tatsächlich mal strukturiert und geordnet passiert ist oder ob die Kinder immer nur im Kontext der familiengerichtlichen Verfahren gehört wurden, ist mir nicht so ganz klar.
Aber nach meinem Eindruck gab es hier deutliche Versäumnisse auf Seiten des Jugendamtes.
Man hätte da vielleicht schon deutlich eher Hilfen zu Erziehung anregen sollen.


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