Dr.Doyle schrieb:Mein Fazit für heute:
Es gibt immer noch nichts handfestes.
Also man muss sagen: wir haben hier schon eine riesige Menge an Indizien, etwa Handydaten, Überwachungskameraaufnahmen kurz vor dem Verschwinden (!), Fotos mit Zeitstempel. Chatverläufe...
Dennoch wird alles einzeln in Zweifel gezogen, immer mit der Begründung "es könnte ja alles doch ganz anders gewesen sein". Auch wenn das Alternativszenario noch so lebensfremd ist. Das Phänomen beobachtet man auch in anderen Fällen (etwa bei RR).
Welchen Beweis wünscht man sich denn hier, damit "kein vernünftiger Zweifel" mehr besteht, so wie es das Strafrecht vorsieht?
Direkte Tatzeugen, ein Video der Tat? Die Tatwaffe unter dem Kopfpolster?
Ich frag mich wie das früher in solchen Fällen lief, als man diese ganzen digitalen Spuren nicht zur Verfügung hatte und sich auf ein paar Zeugenaussagen verlassen musste.