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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

21.832 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:53
Zitat von InterestedInterested schrieb:Wurde sie und hat sie auch vor Gericht beantwortet.
Ja und? Warum hatte sie denn einen Grund, nicht die Feuerwehr zu rufen?
Du scheinst ja hier über "mehr" Infos zu verfügen, also sag mal, warum.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:53
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Nachbar Olaf wird auf jeden Fall als Zeuge aussagen, vielleicht sagt er dann auch etwas über die Art der Beziehung zu ihr.
Ob der andere auch geladen ist, ist noch nicht bekannt
Er wird bestimmt danach gefragt werden (zur Art der Beziehung).

Olaf K klingt fuer mich so, als waere er etwas flirty unterwegs - oder er veralbert sie ein bisschen.
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:
Darin sagt sie: „Ich bin mir keiner Schuld bewusst, ich habe nichts getan … Scheiße, nicht dass ich den Brandbeschleuniger noch im Auto hab. Ich bete dafür, dass der nicht im Auto ist, sonst hängen die mir doch gleich den Scheiß an …“

Der Bekannte reagiert: „Und lag er noch im Auto? Oh Gina, Gina. Bete.“
Quelle: Bild Ticker



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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:59
Beweise und Indizien (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
Auto vor Tat: am Tatort (SV-GA), Auto kurz vor Tatzeit: am Wohnort Opfer (Video Überwachungskamera, Zeugin Nachbarin) und sodann 1600 m vom Tatort entfernt (Foto Handy Angeklagte), Auto zur Tatzeit: Nähe Tatort (Zeugen Steinsammler), Auto etwas später nach Tatzeit: Nähe Tatort (Zeugin ehemalige Freundin, Zeugin Erzieherin), Feuer und Rauch am Tatort (Foto, Zeugen Reiterin und Pflegerin), Faserspuren Hose Angeklagte am Pullover Opfer (SV-GA), Faserspuren Pullover Angeklagte unter Fingernägel Opfer (SV-GA), Faserspuren neuer Pullover Opfer im Auto Angeklagte (SV-GA), kein Hinweis und keine Spuren eines unbekannten oder bekannten anderen Täters (Indiz), Angeklagte und Verteidigung (und auch sonst niemand) haben jemals behauptet, dass das Auto der Angeklagten am Tattag oder die Tage davor und danach jemand anderem zur Verfügung gestellt oder von jemand anderem benutzt worden wäre (Angaben Angeklagte, Zeugen), Angeklagte und Verteidigung haben nie behauptet, dass die ganzen Sichtungen betreffend das Auto nicht das Auto der Angeklagten zeigen, sondern ein anderes, baugleiches Auto (Angaben Angeklagte), zahlreiche Widersprüche Angeklagte(Angaben Angeklagte), kein Alibi (Indiz), Auto am Tag vor der Tat in unmittelbarer Nähe der Wohnung des Opfers (Zeuge Franz H.), Handy aus oder Flugmodus zur Tatzeit und zur Zeit, als Auto in Güstrow war und Opfer Handy in Standby ging (Indiz), Opfer hätte keinem Fremden die Wohnung geöffnet oder wäre mit Fremden mitgegangen (Indiz), Gespräche über Alibi am Tag nach der Tat, als niemand außer dem Täter wusste, dass das Opfer tot und nicht nur vermisst ist (Indiz), Google Suche der Angeklagten am Tattag und am Tag danach nach Vermisste Personen, Polizei, Fressen Wildschweine tote Menschen - Tatort Schweinesuhle (Indiz), bringen von mehreren Menschen zum Tatort: Olaf, Christian und Gassifreundin (Zeugen) - Finden des vermissten Opfers (Indiz), Chatverläufe und Sprachnachrichten betreffend Beziehung zu Vater des Opfers und Opfer - Motiv (Indiz), Äußerungen Angeklagte über Opfer vor und nach dessen Tod (Indiz), behauptete entlastende Beweise nicht angeboten oder vorgelegt („gleicher“ Pullover von Sohn, Fahrten für Großeltern zur Bank, Alibi usw), mit am Tatort gefundener vergleichbarer Grillanzünder im Carport (Indiz), Aussageverhalten Vater und Großmutter des Opfers (Zeugen), psychische Erkrankung der Angeklagten (Indiz), Äußerungen über Charakter und Beziehung der Angeklagten zu Opfer und dessen Vater (Zeugen), Angeklagte schreibt Christian D. um 20.50 Uhr am Tattag, dass das Opfer bis Abends alleine zu Hause ist, wenn es krank ist (Indiz), digitale Daten Handy und Auto der Angeklagten (SV-GA), Sorgen wegen Brandbeschleuniger, als noch niemand wusste, dass ein solcher verwendet wurde (Indiz), Sorge über Spuren vom Opfer auf Fußmatte, als niemand wusste, dass sehr viel DNA vom Opfer im Fußraum gefunden wurde (Indiz), Fußspuren Opfer und Täterin am und rund um den Tatort an verschiedenen Stellen und von verschiedenen Schuhen der Täterin (SV-GA), Telefongespräche am 17. und 18.10. um nicht bekanntes Belastendes (Indiz), Äußerung gegenüber Polizisten bei Auffindung, dass ihre Spuren am Tatort sein werden (Indiz), in etwa soviel Flüssigkeit fehlt im Grillanzünder der Täterin wie erforderlich ist, um den Brandzustand des Opfers herbeizuführen (Indiz)


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:00
Zitat von Tina1404Tina1404 schrieb:Wo genau steht denn das G. am Auffindetag Gummistiefel trug?
Es gibt hier eine Suchfunktion.
Hast du die genutzt?
Ich habe gerade mal geschaut, wenn man dort Gummistiefel eingibt ä, kommen 25 Suchergebnisse.
Ich habe mir die nicht im einzelnen durchgelesen, aber dort findest du wahrscheinlich die Antwort auf deine Frage.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:02
@Dr.Doyle
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Du scheinst ja hier über "mehr" Infos zu verfügen, also sag mal, warum.
Zitat von InterestedInterested schrieb:Unbedingt sogar. Man kann mich künftig auch als Medium buchen. :'D
Könnte es damit zu tun haben?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:12
@ChriRi
Du hast dir wirklich sehr viel Mühe gemacht mit der Zusammenfassung, und die ist bestimmt auch gut durchdacht.
Aber sie ist wirklich anstrengend zu lesen
Versuch mal bitte zukünftig ein paar Absätze einzubauen.


***

Heute im Tagesverlauf hatte irgendjemand das Thema Revision ins Spiel gebracht.
Dabei ist mir aufgefallen, dass die Anwälte ziemlich "zahm" sind und relativ wenige Anträge stellen.
Ich bin keine Juristen kenne auch nicht wahnsinnig viele Gerichtsverfahren. Aber in einigen Verfahren, die ich verfolgt habe, haben Anwälte in ähnlich aussichtslosen Verfahren jede Menge Beweisanträge und Befangenheitsanträge etc gestellt, unter anderem auch, um Revisionsgründe zu provozieren.
Beispielsweise im sogenannten Doppelgängerinnen Mordprozess. Da wurde gefühlt an jedem zweiten Tag ein Bündel an Anträgen rausgehauen von den Anwälten.
Hier kommt sowas so gar nicht. Das wundert mich ein bisschen. Andere Anwälte könnten vielleicht schon entsprechende Anknüpfungspunkte gefunden. Auf mich wirken die zunehmend etwas lahm.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:17
Zitat von ChriRiChriRi schrieb:Sorgen wegen Brandbeschleuniger, als noch niemand wusste, dass ein solcher verwendet wurde
Na ja, wie gesagt: aus dem zu diesem Zeitpunkt gegebenen Kontext bezüglich der Berichtslage heraus, ist das nicht zutreffend.

Insgesamt aber ist die Indizienlage erdrückend, was die Schuldfrage bezüglich der Täterschaft von Gina H. betrifft. Deine Auflistung lässt das sehr deutlich werden. Von daher erst mal von meiner Seite ein herzliches Dankeschön für Deine Mühe.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:18
Beweise und Indizien gegen die Angeklagte

Das Fahrzeug der Angeklagten
Ein zentrales Element der Beweiskette ist das Auto der Angeklagten. Laut Sachverständigengutachten befand es sich bereits vor der Tat am Tatort. Kurz vor dem Tatzeitpunkt wurde es gleich an zwei Stellen registriert: zum einen durch eine Überwachungskamera und eine Zeugin — die Nachbarin des Opfers — in unmittelbarer Nähe von dessen Wohnort, zum anderen auf einem Handy-Foto der Angeklagten, das sie rund 1.600 Meter vom Tatort entfernt aufnahm. Zur Tatzeit selbst sahen Zeugen — darunter Steinsammler in der Gegend — das Fahrzeug nahe dem Tatort. Auch kurz danach wurde es dort noch gesichtet, diesmal von einer ehemaligen Freundin und einer Erzieherin. Bereits am Tag vor der Tat hatte ein Zeuge namens Franz H. das Auto der Angeklagten in unmittelbarer Nähe der Wohnung des Opfers beobachtet.
Weder die Angeklagte noch ihre Verteidigung haben jemals behauptet, das Fahrzeug sei an dem fraglichen Tag oder in den Tagen zuvor und danach von einer anderen Person genutzt worden. Ebenso wenig wurde je geltend gemacht, bei den zahlreichen Sichtungen könnte es sich um ein baugleiches, fremdes Fahrzeug gehandelt haben.
Spuren am Tatort und im Fahrzeug
Das Sachverständigengutachten belegt mehrere forensische Verbindungen zwischen der Angeklagten, dem Opfer und dem Tatort. An dem Pullover, den das Opfer trug, wurden Faserspuren von der Hose der Angeklagten gefunden. Unter den Fingernägeln des Opfers fanden sich Fasern vom Pullover der Angeklagten. Umgekehrt wurden im Auto der Angeklagten Fasern eines neuen Pullovers des Opfers sichergestellt. Fußspuren des Opfers und der mutmaßlichen Täterin wurden an mehreren Stellen rund um den Tatort gefunden — von verschiedenen Schuhen der Täterin. Digitale Daten aus Handy und Fahrzeug der Angeklagten wurden ebenfalls gutachterlich ausgewertet.
Hinweise auf einen anderen — bekannten oder unbekannten — Täter gibt es hingegen nicht. Es fanden sich keinerlei entsprechende Spuren.
Feuer, Brandbeschleuniger und die Tatwaffe
Am Tatort wurden Feuer und Rauch beobachtet; dies ist durch ein Foto sowie durch Aussagen einer Reiterin und einer Pflegerin belegt. In dem Grillanzünder, der der Täterin zuzuordnen ist, fehlt ungefähr so viel Flüssigkeit, wie nötig gewesen wäre, um den Verbrennungszustand des Opfers herbeizuführen. Ein vergleichbarer Grillanzünder wurde zudem in ihrem Carport gefunden.
Besonders auffällig: Die Angeklagte äußerte Sorgen über einen möglicherweise verwendeten Brandbeschleuniger — zu einem Zeitpunkt, als noch niemand wusste, dass ein solcher tatsächlich eingesetzt worden war. Ebenso äußerte sie sich besorgt über mögliche Spuren des Opfers auf der Fußmatte ihres Autos — obwohl zu jenem Zeitpunkt noch nicht bekannt war, dass im Fußraum tatsächlich erhebliche Mengen DNA des Opfers gefunden wurden.
Handy-Daten und digitale Spuren
Zur Tatzeit sowie zu dem Zeitpunkt, als das Auto der Angeklagten in Güstrow war und das Handy des Opfers in den Standby-Modus wechselte, war das Handy der Angeklagten ausgeschaltet oder im Flugmodus. Am Tag der Tat sowie am darauffolgenden Tag suchte sie bei Google nach Begriffen wie „Vermisste Personen", „Polizei" und — bezeichnenderweise — „Fressen Wildschweine tote Menschen". Der Tatort lag in der Nähe einer Schweinesuhle.
Am Tattag schrieb die Angeklagte um 20:50 Uhr an eine Person namens Christian D., dass das Opfer abends allein zu Hause sei, wenn es krank sei. Telefongespräche am 17. und 18. Oktober deuten auf Wissen über belastende Umstände hin, deren Inhalt jedoch nicht bekannt ist.
Verhalten nach der Tat
Am Tag nach der Tat führte die Angeklagte Gespräche über ein mögliches Alibi — zu einem Zeitpunkt, als außer dem Täter noch niemand wusste, dass das Opfer tot und nicht lediglich vermisst war. Sie führte mehrere Personen — darunter Olaf, Christian und eine Gassifreundin — zum Tatort, wo das Opfer schließlich aufgefunden wurde. Bei der Auffindung äußerte sie gegenüber Polizisten, dass ihre Spuren am Tatort zu finden sein würden.
Chatverläufe und Sprachnachrichten beleuchten das Verhältnis der Angeklagten zum Vater des Opfers sowie zum Opfer selbst und deuten auf ein mögliches Motiv hin. Auch Aussagen über den Charakter des Opfers und die Beziehung zwischen beiden wurden von Zeugen geschildert.
Fehlende Entlastung
Die Angeklagte hat mehrfach angekündigt oder angedeutet, entlastende Beweise vorlegen zu können — etwa einen „gleichen" Pullover ihres Sohnes, Fahrten für die Großeltern zur Bank oder ein Alibi. Keine dieser Behauptungen wurde je belegt oder entsprechendes Material vorgelegt.
Darüber hinaus weisen die Angaben der Angeklagten zahlreiche innere Widersprüche auf. Sie konnte kein Alibi nachweisen. Zeugenaussagen ihres sozialen Umfelds — darunter der Vater und die Großmutter des Opfers — sowie Erkenntnisse zu ihrer psychischen Erkrankung runden das Bild ab.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:19
So geht es besser zu lesen

Beweise und Indizien (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Auto vor Tat: am Tatort (SV-GA)
Auto kurz vor Tatzeit: am Wohnort Opfer (Video Überwachungskamera, Zeugin Nachbarin) und sodann 1600 m vom Tatort entfernt (Foto Handy Angeklagte)
Auto zur Tatzeit: Nähe Tatort (Zeugen Steinsammler)
Auto etwas später nach Tatzeit: Nähe Tatort (Zeugin ehemalige Freundin, Zeugin Erzieherin)
Feuer und Rauch am Tatort (Foto, Zeugen Reiterin und Pflegerin)
Faserspuren Hose Angeklagte am Pullover Opfer (SV-GA)
Faserspuren Pullover Angeklagte unter Fingernägel Opfer (SV-GA)
Faserspuren neuer Pullover Opfer im Auto Angeklagte (SV-GA)
kein Hinweis und keine Spuren eines unbekannten oder bekannten anderen Täters (Indiz)
Angeklagte und Verteidigung (und auch sonst niemand) haben jemals behauptet, dass das Auto der Angeklagten am Tattag oder die Tage davor und danach jemand anderem zur Verfügung gestellt oder von jemand anderem benutzt worden wäre (Angaben Angeklagte, Zeugen)
Angeklagte und Verteidigung haben nie behauptet, dass die ganzen Sichtungen betreffend das Auto nicht das Auto der Angeklagten zeigen, sondern ein anderes, baugleiches Auto (Angaben Angeklagte)
zahlreiche Widersprüche Angeklagte (Angaben Angeklagte)
kein Alibi (Indiz)
Auto am Tag vor der Tat in unmittelbarer Nähe der Wohnung des Opfers (Zeuge Franz H.)
Handy aus oder Flugmodus zur Tatzeit und zur Zeit, als Auto in Güstrow war und Opfer Handy in Standby ging (Indiz)
Opfer hätte keinem Fremden die Wohnung geöffnet oder wäre mit Fremden mitgegangen (Indiz)
Gespräche über Alibi am Tag nach der Tat, als niemand außer dem Täter wusste, dass das Opfer tot und nicht nur vermisst ist (Indiz)
Google Suche der Angeklagten am Tattag und am Tag danach nach Vermisste Personen, Polizei, Fressen Wildschweine tote Menschen - Tatort Schweinesuhle (Indiz)
bringen von mehreren Menschen zum Tatort: Olaf, Christian und Gassifreundin (Zeugen) - Finden des vermissten Opfers (Indiz)
Chatverläufe und Sprachnachrichten betreffend Beziehung zu Vater des Opfers und Opfer - Motiv (Indiz)
Äußerungen Angeklagte über Opfer vor und nach dessen Tod (Indiz)
behauptete entlastende Beweise nicht angeboten oder vorgelegt („gleicher“ Pullover von Sohn, Fahrten für Großeltern zur Bank, Alibi usw)
mit am Tatort gefundener vergleichbarer Grillanzünder im Carport (Indiz)
Aussageverhalten Vater und Großmutter des Opfers (Zeugen)
psychische Erkrankung der Angeklagten (Indiz)
Äußerungen über Charakter und Beziehung der Angeklagten zu Opfer und dessen Vater (Zeugen)
Angeklagte schreibt Christian D. um 20.50 Uhr am Tattag, dass das Opfer bis Abends alleine zu Hause ist, wenn es krank ist (Indiz)
digitale Daten Handy und Auto der Angeklagten (SV-GA)
Sorgen wegen Brandbeschleuniger, als noch niemand wusste, dass ein solcher verwendet wurde (Indiz)
Sorge über Spuren vom Opfer auf Fußmatte, als niemand wusste, dass sehr viel DNA vom Opfer im Fußraum gefunden wurde (Indiz) Fußspuren Opfer und Angeklagter am und rund um den Tatort an verschiedenen Stellen und von verschiedenen Schuhen der Angeklagten (SV-GA)
Telefongespräche am 17. und 18.10. um nicht bekanntes Belastendes (Indiz)
Äußerung Angeklagte gegenüber Polizisten bei Auffindung, dass ihre Spuren am Tatort sein werden (Indiz)
in etwa soviel Flüssigkeit fehlt im Grillanzünder der Angeklagten, wie erforderlich ist, um den Brandzustand des Opfers herbeizuführen (Indiz)


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:20
Diese beiden finde ich äusserst schwach:
Zitat von ChriRiChriRi schrieb:Sorgen wegen Brandbeschleuniger, als noch niemand wusste, dass ein solcher verwendet wurde (Indiz)
So eine Leiche bekommt man ohne Hilfsmittel wie Benzin etc nicht angezündet.
Grillanzuender finde ich persoenlich etwas ungewöhnlich - aber er hat funktioniert, wie wir wissen.
Zitat von ChriRiChriRi schrieb:in etwa soviel Flüssigkeit fehlt im Grillanzünder der Täterin wie erforderlich ist, um den Brandzustand des Opfers herbeizuführen (Indiz)
Wie schon geschrieben, so viel ist in einer Flasche Grillanzuender nicht drin. Warum haette sie sich auf 400-500ml beschränken sollen - damit bekommt man Shirt und Hose nicht getraenkt.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:22
Zitat von ChainofTrustChainofTrust schrieb:Die Angeklagte äußerte Sorgen über einen möglicherweise verwendeten Brandbeschleuniger — zu einem Zeitpunkt, als noch niemand wusste, dass ein solcher tatsächlich eingesetzt worden war.
Auch hierzu gilt, was ich vorhin an @ChriRi geschrieben hatte: Zum gegebenen Zeitpunkt ist das nicht korrekt. Aber auch an Dich ein herzliches Dankeschön für die Auflistung der Indizienkette, die insgesamt gesehen für Gina H. sehr erdrückend ist.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:23
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Wie schon geschrieben, so viel ist in einer Flasche Grillanzuender nicht drin. Warum haette sie sich auf 400-500ml beschränken sollen - damit bekommt man Shirt und Hose nicht getraenkt.
Falsch, laut SV genügt 500 ml


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:26
Fangen wir von vorne an. Noch vor dem 10. Oktober verschickt Gina H. Sprachnachrichten — sie wolle am liebsten mit Matthias R., Fabians Vater und ihrem Ex, neu anfangen, irgendwo anders, ohne Kinder. Das ist kein beiläufiger Satz. Das ist ein dokumentiertes Motiv. Ein Kind, das im Weg steht. Chatverläufe und Sprachnachrichten beleuchten das Verhältnis der Angeklagten zum Vater des Opfers sowie zum Opfer selbst und deuten auf dieses Motiv hin. Auch Aussagen über den Charakter des Opfers und die Beziehung zwischen beiden wurden von Zeugen geschildert.
Gina H. war finanziell vollständig von Matthias R. abhängig. Er unterstützte sie monatlich mit mehreren hundert Euro, ohne ihn wären ihre Ponys und der Hof nicht zu halten gewesen. Als die Beziehung zerbrach, nahm er seine Traktoren wieder mit. Der Hof war ohne ihn schlicht nicht mehr managebar. Sie hatte also nicht nur ein emotionales Motiv — sie brauchte ihn. Und Fabian, sein Sohn aus einer anderen Beziehung, stand einer Rückkehr im Weg.

Das Fahrzeug der Angeklagten
Ein zentrales Element der Beweiskette ist das Auto der Angeklagten. Laut Sachverständigengutachten befand es sich bereits vor der Tat am Tatort. Am Morgen des 10. Oktober 2025 ist Fabian zuhause, krank, allein — die Mutter auf der Arbeit. Ginas Auto steht neun Minuten in der Schweriner Straße. Fabians Handydisplay deaktiviert sich exakt in diesem Zeitfenster. Ein Zeuge sieht Fabian kurz darauf bei Zehna an einer Bushaltestelle — zusammen mit dem orangefarbenen Ford Ranger.
Kurz vor dem Tatzeitpunkt wurde das Fahrzeug gleich an zwei Stellen registriert: zum einen durch eine Überwachungskamera und eine Zeugin — die Nachbarin des Opfers — in unmittelbarer Nähe von dessen Wohnort, zum anderen auf einem Handy-Foto der Angeklagten, das sie rund 1.600 Meter vom Tatort entfernt aufnahm — um 11:19 Uhr, im Wald mit ihrem Hund. Danach schaltet sie, was sonst bei ihr alles andere als gewöhnlich war, ihr Handy ab oder in den Flugmodus. Zur Tatzeit selbst sahen Zeugen — darunter Steinsammler in der Gegend — das Fahrzeug nahe dem Tatort. Olaf L. und sein 18-jähriger Mitarbeiter sehen ihren Wagen aus drei bis vier Metern Entfernung auf dem Sand- und Feldweg, der direkt vom Tümpel wegführt — der 18-Jährige sieht sie dabei persönlich im Auto. Das ist keine Annäherung an den Tatort. Das ist der Abfahrtsweg vom Tatort. Auch kurz danach wurde das Fahrzeug dort noch gesichtet, diesmal von einer ehemaligen Freundin und einer Erzieherin. Bereits am Tag vor der Tat hatte ein Zeuge namens Franz H. das Auto der Angeklagten in unmittelbarer Nähe der Wohnung des Opfers beobachtet.
Weder die Angeklagte noch ihre Verteidigung haben jemals behauptet, das Fahrzeug sei an dem fraglichen Tag oder in den Tagen zuvor und danach von einer anderen Person genutzt worden. Ebenso wenig wurde je geltend gemacht, bei den zahlreichen Sichtungen könnte es sich um ein baugleiches, fremdes Fahrzeug gehandelt haben.

Spuren am Tatort und im Fahrzeug
Das Sachverständigengutachten belegt mehrere forensische Verbindungen zwischen der Angeklagten, dem Opfer und dem Tatort. Auf Fabians Leiche finden sich zwei Fasern. Eine lila Faser von Ginas Pullover — unter seinem Daumennagel. Eine Faser ihrer Reiterhose am Bündchen seiner Jacke. Beide Kleidungsstücke, beide Fasern, direkter Körperkontakt. Und der letzte dokumentierte Kontakt zwischen den beiden lag mindestens zwei Monate zurück. Fasern unter Fingernägeln halten sich keine zwei Monate. Umgekehrt wurden im Auto der Angeklagten Fasern eines neuen Pullovers des Opfers sichergestellt. Fußspuren des Opfers und der mutmaßlichen Täterin wurden an mehreren Stellen rund um den Tatort gefunden — von verschiedenen Schuhen der Täterin. Digitale Daten aus Handy und Fahrzeug der Angeklagten wurden ebenfalls gutachterlich ausgewertet.
Hinweise auf einen anderen — bekannten oder unbekannten — Täter gibt es hingegen nicht. Es fanden sich keinerlei entsprechende Spuren.

Feuer, Brandbeschleuniger und die Tatwaffe
Am Tatort wurden Feuer und Rauch beobachtet; dies ist durch ein Foto sowie durch Aussagen einer Reiterin und einer Pflegerin belegt. In ihrem Carport findet die Polizei eine geöffnete Flasche Grillanzünder der Marke „JA!". Laut Richter war die Flasche bereits geöffnet — es fehlen darin etwa 500 bis 600 Milliliter Flüssigkeit. Genau jene Menge, mit der die Leiche des kleinen Fabian am Tümpel in Brand gesetzt worden sein soll. Ein vergleichbarer Grillanzünder wurde zudem in ihrem Carport gefunden.
Besonders auffällig: Die Angeklagte äußerte Sorgen über einen möglicherweise verwendeten Brandbeschleuniger — zu einem Zeitpunkt, als noch niemand wusste, dass ein solcher tatsächlich eingesetzt worden war. Ebenso äußerte sie sich besorgt über mögliche Spuren des Opfers auf der Fußmatte ihres Autos — obwohl zu jenem Zeitpunkt noch nicht bekannt war, dass im Fußraum tatsächlich erhebliche Mengen DNA des Opfers gefunden wurden.

Handy-Daten und digitale Spuren
Zur Tatzeit sowie zu dem Zeitpunkt, als das Auto der Angeklagten in Güstrow war und das Handy des Opfers in den Standby-Modus wechselte, war das Handy der Angeklagten ausgeschaltet oder im Flugmodus. Noch am selben Tag, dem 10. Oktober, googelt sie „Vermisste Personen", „Polizeimeldungen Güstrow" und „Fressen Wildschweine Leichen" — bevor ihr offiziell irgendjemand gesagt hat, dass Fabian verschwunden ist. Der Tatort lag in der Nähe einer Schweinesuhle. Gegenüber einer Person äußert sie, sie verstehe nicht, dass um Fabian so ein Gewese gemacht wird, es würden ja ständig Kinder sterben.
Am Tattag schrieb die Angeklagte um 20:50 Uhr an eine Person namens Christian D., dass das Opfer abends allein zu Hause sei, wenn es krank sei. Telefongespräche am 17. und 18. Oktober deuten auf Wissen über belastende Umstände hin, deren Inhalt jedoch nicht bekannt ist.

Verhalten nach der Tat
Am Tag nach der Tat führte die Angeklagte Gespräche über ein mögliches Alibi — zu einem Zeitpunkt, als außer dem Täter noch niemand wusste, dass das Opfer tot und nicht lediglich vermisst war. Am 13. Oktober führt sie nachts zwei Männer zur Leiche — sie weiß exakt, wo sie liegt, an einem Ort, den laut Nachbarn kein Mensch einfach so anläuft, 13 Kilometer von ihrem Dorf entfernt. Einer der Männer fühlt sich später ausgenutzt. Sie versucht außerdem, Schuhe bei ihm zu deponieren — möglicherweise Schuhe mit Tatortabdrücken, denn Fußspuren des Opfers und der Täterin wurden an mehreren Stellen rund um den Tatort gefunden. Am 14. Oktober führt sie eine Freundin dorthin und inszeniert eine zufällige Entdeckung. Die Freundin besteht auf die Polizei — das nimmt Gina die Kontrolle aus der Hand.
Bei der Auffindung äußerte sie gegenüber Polizisten, dass ihre Spuren am Tatort zu finden sein würden.

Die einzige Gegenstory der Verteidigung
Die einzige Gegenstory der Verteidigung ist, der Jäger Christian D. habe ihr gesagt, am Tümpel liege eine Plastik- oder Sexpuppe — weshalb sie dorthin gefahren sei. Selbst wenn das stimmt, erklärt es nicht eine einzige der oben genannten Spuren. Nicht die neun Minuten in der Schweriner Straße. Nicht das Handy. Nicht den Zeugen bei Zehna. Nicht die Fasern unter dem Daumennagel. Nicht die Googlesuchanfragen vor der offiziellen Vermisstenmeldung. Nicht Olaf L. und seinen Mitarbeiter auf dem Tümpelweg. Und nicht die 500 bis 600 Milliliter, die in ihrer Grillanzünderflasche fehlen.

Fehlende Entlastung
Die Angeklagte hat mehrfach angekündigt oder angedeutet, entlastende Beweise vorlegen zu können — etwa einen „gleichen" Pullover ihres Sohnes, Fahrten für die Großeltern zur Bank oder ein Alibi. Keine dieser Behauptungen wurde je belegt oder entsprechendes Material vorgelegt. Darüber hinaus weisen die Angaben der Angeklagten zahlreiche innere Widersprüche auf. Sie konnte kein Alibi nachweisen. Zeugenaussagen ihres sozialen Umfelds — darunter der Vater und die Großmutter des Opfers — sowie Erkenntnisse zu ihrer psychischen Erkrankung runden das Bild ab.


Ein Alternativtäter ist nicht konstruierbar. Es gibt keine Person auf der Welt, die gleichzeitig Fabians Vertrauen besaß, seinen Aufenthaltsort kannte, diesen abgelegenen Tümpel kannte, ihre Fasern auf ihm hinterlassen hat — und spurlos verschwunden ist.
Die Indizienkette hat keine Lücke mehr. Das Gericht müsste jeden einzelnen Punkt gleichzeitig als Zufall, Irrtum oder Missverständnis werten. Das ist nicht möglich.
Der Prozess ist die formale Bestätigung von dem, was die Beweise seit Monaten sagen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:30
Zitat von ChriRiChriRi schrieb:Falsch, laut SV genügt 500 ml
Ich weiss, der SV meint, dass 400-500 ml ausreichend seien.

Aber - wenn ich an einer Leiche stehe und will, dass sie abfackelt, dann traenke ich doch die Klamotten.
Und 2 grosse Tassen (400-500 ml) durchtraenken keine Hose + ein Shirt ....mal praktisch gesehen.

- und wenn ich eine Flasche mit 1000 ml in der Hand habe, mache ich die doch leer.

Übrigens passt auch der Grillanzuender von Gina Garage/Carport nicht 100prozentig zu den Spuren, die am Tatort gefunden wurden.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:32
Zitat von ChriRiChriRi schrieb:Handy aus oder Flugmodus zur Tatzeit und zur Zeit, als Auto in Güstrow war und Opfer Handy in Standby ging (Indiz)
Weißt du noch, wie dicht das "off" gehen der Handys von Fabian und Gina am vormittag zeitlich auseinander lagen?
Wieviele Minuten vorher hatte Gina in Handy aus bzw auf Flugmodus geschaltet?

Vielen Dank übrigens, dass du den Beitrag noch einmal überarbeitet und besser lesbar gemacht hast
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Wie schon geschrieben, so viel ist in einer Flasche Grillanzuender nicht drin. Warum haette sie sich auf 400-500ml beschränken sollen - damit bekommt man Shirt und Hose nicht getraenkt.
Der Sachverständige hat gesagt, dass die Menge, die in der Flasche fehlt, ausgereicht hätte, um das "Ergebnis" zu erzielen, das er vorgefunden hat.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:und wenn ich eine Flasche mit 1000 ml in der Hand habe, mache ich die doch leer.
Ich glaube, man kann ihre Handlungen nicht daran messen, was man selbst getan hätte.
Nicht alles, was sie getan hat, ist logisch nachvollziehbar.

Sie hat einen grausamen scheußlichen Mord an einem wehrlosen Kind begangen. Man kann doch von so einer Person nicht erwarten, dass sie nachvollziehbar handelt
Oder so, wie du selbst handeln würdest.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:36
Zitat von ChainofTrustChainofTrust schrieb:Die Indizienkette hat keine Lücke mehr. Das Gericht müsste jeden einzelnen Punkt gleichzeitig als Zufall, Irrtum oder Missverständnis werten. Das ist nicht möglich.
Der Prozess ist die formale Bestätigung von dem, was die Beweise seit Monaten sagen.
So ist es. Unterschreibe ich komplett, nicht nur das Fazit. Von daher ist es mir auch vollkommen unverständlich, wieso manche immer noch an ihrer Schuld zweifeln können.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:41
hier aus Themen-Wiki

Handy Angeklagte
– 9:35 Uhr: Zufahrtsstrecke zum Fundort der Leiche
– Zwischen 9:50 und 10:08 Uhr: Funkzelle am Wohnort
– 11:10 Uhr: erneut Zufahrtsstrecke zum Fundort
– Zwischen 11:21 Uhr und 12:42 Uhr: keine Daten
– Zwischen 12:42 Uhr und 12:50 Uhr: südlich von Lohmen
– 12:43 Uhr: Telefonat
– 13:37 Uhr, Umfeld Bolzsee
– 15:00 Uhr: Krakow am See
– 15:30 Uhr: Zuhause in Reimershagen

Es gibt Aufnahmen einer Überwachungskamera einer Elektrofirma in Güstrow, gerade einmal 100m von Fabians Wohnort entfernt. Diese zeigen den auffälligen Pick up von Gina H. gegen 10:45 Uhr und 9min später zurückfahren. In diesem Zeitraum deaktivierte sich das Handydisplay von Fabian.
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Weißt du noch, wie dicht das "off" gehen der Handys von Fabian und Gina am vormittag zeitlich auseinander lagen?
Wieviele Minuten vorher hatte Gina in Handy aus bzw auf Flugmodus geschaltet?



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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:47
Jetzt habe ich doch nochmal ein paar Gedanken was die Flasche im Carport betrifft.

Wenn es genau diese "Tümpel- Flasche" war, dann wird Gina ja nicht erst gegoogelt haben wieviel sie davon für das Anzünden einer Leiche braucht.
Vielleicht hat sie aber tatsächlich grob die Hälfte des Inhalts verwendet, weil sie ohnehin öfter mal was in der Feuertonne hatte und aus Erfahrung gewusst hat wieviel sie braucht.

Oder aber es war nicht die Flasche, sondern eine andere auch von der Rewe Eigenmarke 'ja' , wovon sie mehr genommen hat.
Ich könnte mir beides denken.
Also dass sie einen kompletten Liter als nur knapp bis die Hälfte genommen hat.
Persönlich hätte ich wahrscheinlich eine komplette Flasche genommen, um sicher zu gehen.

Noch was:
Was für ein Motor hat eigentlich ihr Pick-up?
Diesel oder Benzin?
Bei der Durchsuchung wurden ja zwei Benzinkanister sichergestellt.
Diese wurden aber nicht im Zusammenhang mit dem Tümpelfeuer gesehen, eben weil man ja eine Analyse hatte.

Kann man daher darauf schließen, dass sie einen Benziner hat?
Für was hätte sie sonst zwei Kanister haben sollen?
Ist das zum Abfallverbrennen nicht auch viel zu schade?
Ich weiß, dass die Kanister sehr, sehr wahrscheinlich nichts damit zu tun haben, aber so ganz gehen sie mir auch nicht aus dem Kopf.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:47
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Von daher ist es mir auch vollkommen unverständlich, wieso manche immer noch an ihrer Schuld zweifeln können.
Aber das ist doch eigentlich in fast jedem Thread hier so, dass es ein paar Leutchen gibt, sie selbst bei ziemlich eindeutiger Beweislage an der Unschuld der Angeklagten/Täter festhalten.

@ChriRi
Danke fürs raussuchen!


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:55
Dagegen wurden bei der forensischen chemisch-physikalischen Analyse eines am Leichnam gesicherten Textilärmelbündchens sowie Bodenproben vom Fundort in geringem Maße Spuren von Petroleumsubstanzen gefunden, die auch in flüssigen Grillanzündern vorkommen, wie ein weiterer Sachverständiger mitteilte. Dabei seien auch Ähnlichkeiten mit der Substanz eines Grillanzünders festgestellt worden, der bei der Angeklagten im Carport gefunden worden sei.
Quelle:
https://www.zeit.de/news/2026-06/04/gutachten-im-fall-fabian-kammer-laesst-oeffentlichkeit-zu
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Der Sachverständige hat gesagt, dass die Menge, die in der Flasche fehlt, ausgereicht hätte, um das "Ergebnis" zu erzielen, das er vorgefunden hat.
Allerdings ist zu dem verwendeten Brennmittel lediglich eine Ähnlichkeit zu dem Grillanzuender gefunden worden, der in Gina's Carport stand - und keine Übereinstimmung.

Ich finde es dtl auffaelliger, dass sie sich im Telefonat ausfuehrlich ueber den Brandbeschleuniger ausgelassen hat.
Wesentlich auffaelliger, als eine angebrochene Flasche Grillanzuender zu Hause zu haben - das haben viele, auch ihr Nachbar.
Zitat von SuppengespenstSuppengespenst schrieb:Ist das zum Abfallverbrennen nicht auch viel zu schade?
zumindest Verbrennen von Gruenschnitt wird keiner auf die Idee kommen, stinkendes Benzin auf seinen Boden zu kippen...


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