Alex-SCVCC schrieb:Für mich persönlich ist der sog. "Tatort-Tourismus" einfach nicht nachvollziehbar und im Grunde auch nicht erklärt/erklärbar.
Ab der Tat lief es nicht so, wie sie es sich vorgestellt hatte.
MR war mit Suchen beschäftigt, hatte (für sie gefühlt) viel zu intensiven Kontakt mit D, mit R und mit anderen weiblichen Personen.
Und . er ließ sich nicht auf sie ein - sie hat alles versucht, heulen, jammern, schimpfen, Sex anbieten und doch war er nur damit beschäftigt, sein Kind zu suchen (was ein "Gewese" aber auch).
Dem musste sie ein Ende setzten - also musste das Kind gefunden werden.
TZ1 - ChD
Den spannt sie ein, weil sie davon ausgeht, dass er sie bei der Auffindegeschichte raushalten wird (Affäre).
Der spielt aber nicht mit und ihr Problem ist nicht gelöst.
TZ2 - OK
Impulsiv und ungeduldig wie sie ist, wird OK als nächster möglicher Finder eingespannt. Er hat sich Samstag schon bereit erklärt, ihr ein falsches Alibi zu geben (für welchen Zweck wird sich noch klären), also geht sie davon aus, er ist ihr gut gesonnen.
Sie würde ihn belabert haben, sie doch bitte aus der Auffindegeschichte rauszuhalten, weil "wie sieht das denn aus....".
Aber auch der spielt nicht mit.
TZ3 - gehbehinderte Freundin
Sie checkt erstmal morgens die Lage, ob nicht doch einer der beiden vorherigen Zeugen die Polizei gerufen hat. Keine da, also holt sie die Freundin ab und inszeniert das Auffinden. Wobei die ja auch nicht mitspielt und von ihr verlangt, dass sie nun sofort die Polizei ruft. Das war auch anders gedacht von ihr.
Und genau deswegen wird es dann auch so chaotisch und die Tatdetails werden angesprochen.