wobel schrieb:Daten-SIM reichen aber nicht für Überwachung.
Natürlich reichen die aus. Wenn die Angeklagte Überwachungskameras mit zugehöriger Sim beschafft hat, sind es entweder Datensims oder gar IoT-Sims, und die können auch nicht telefonieren.
wobel schrieb:Die müssen schon auch telefonieren können, Du willst ja theoretisch vom Sofa aus zugucken können was passiert.
Das ist kein Aufzug mit Not- oder Gegensprechanlage, es handelt sich um Kameras, die die Daten via Mobilfunk übertragen. Die haben nicht mal ein Telefonmodul. Was willst du da telefonieren? Daten-Sims und IoT-Sims können SMS versenden und empfangen. Manche Kameramodelle lassen sich via SMS steuern, bzw. aufwecken, wenn sie aus Stromspargründen, die Datenverbindung abschalten, und diese nur bei Alarm eingeschaltet wird.
Ich habe vor drei Jahren auch mal Kameras gekauft mit integrierten Sim-Karten, die nach sechs Monaten 12,90 Euro pro Karte pro Monat für 20 GB gekostet haben. Da war nix mit anrufen. Konnte man auch ohne weiteres wechseln. Aber die Sim-Karten waren Multi-Network-Karten, d.h. diese funktionieren in den Netzen der Telekom, Vodafone und o2.
Die Kameras sind mit Akku und PV-Feld gewesen. Das darf man nicht unterschätzen, kein Stromanschluss, kein Wlan-Repeater nix nötig.
Und die Kameras haben nicht die Welt gekostet. Bei Vodafone gibts IoT-Sim-Karten schon ab 3 Euro im Monat. Wenn man nicht groß Datenvolumen braucht, weil man eh nur die Alarmfunktion nutzt, wird es nicht teurer. Man darf also nicht einfach nur weil das nun Kameras mit Sim-Karten sind, darauf schließen, dass diese 50 und mehr Euro im Monat kosten.
Natürlich wären auch 3 Euro zuviel gewesen bei ihr, bei dem was sie sonst offensichtlich im Monat unters Volk gebracht hat. Ihre 1400, mind. 1300 pro Monat vom Schwarzgeld von M.R.