Ich möchte noch einmal auf ein Kapitel des Verbrechens zu sprechen kommen, das eher im Dunkeln liegt, das aber das ganze Ausmaß der Kaltschnäuzigkeit der mutmaßlichen Täterin Gina H. zu erkennen gibt.
Es geht um den Todeszeitpunkt von Fabian und das Verhalten der Angeklagten in diesem Zeitraum.
Unstrittig ist, dass Gina H. am 10.Oktober um 11.19 Uhr noch ein Foto von ihrem Hund im Wald nahe dem Tümpel gemacht hat. Um 11.22 Uhr schaltete sie dann ihr Handy aus - vermutlich im Bereich des Tümpels.
Anzunehmen ist, dass kurz darauf der Angriff mit sechs Messerstichen auf Fabian erfolgte. Laut Anklageschrift der Staatsanwaltschaft wartete die Täterin, bis sie den Tod des Jungen erkannte und fuhr dann Richtung Klein Upahl. Dort wurde sie gegen 12.30/12.45 Uhr von Steinesammlern um Olaf L. mit ihrem orangefarbenen Ranger beobachtet.
Wunderfitzchen schrieb am 07.12.2025:, am 10.10.2025 um ca. 12:30 12:45 beobachtete der Zeuge etwas, was er später auch Ermittlern erzählte.
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Fall-Fabian-Tatverdaechtige-muss-in-U-Haft-bleiben-id30099074.html
Der Essensbringer der Steinesammler, Zeuge O.L. sah nur das Auto von Gina „…Halb Einse, dreiviertel Einse … vom Wald Richtung Upahl wieder reinfahren…“
ChriRi schrieb:Handydaten 10.10. am Vormittag wurde das Handy der Angeklagten gut eine halbe Stunde nicht genutzt, in der Zeit wurde ihr Auto etwa 120 m entfernt von Fabians Wohnung von einer Überwachungskamera gefilmt; zwischen 11:22:18 Uhr und 12:42:51 Uhr Handy aus
Nachdem die Angeklagte erkannt hatte, dass Fabian verstorben war, begab sie sich zu ihrem Auto und fuhr in Richtung Klein Upahl. Um 12:43 Uhr aktivierte die Angeklagte ihr Smartphone und verabredete sich mit dem Bekannten
Quelle:Themen-Wiki, Anklageschrift
Der genaue Todeszeitpunkt von Fabian wurde bislang nicht bekannt. Offiziell nannten die Ermittler den Zeitraum von 10.50 Uhr bis 13 Uhr.
Vielleicht könnte man jedoch eine Eingrenzung auf etwa 11.30 Uhr (kurz nach Abschalten des Handys) bis ca. 12.30 Uhr (Sichtung des Pick Ups) vornehmen.
Das würde bedeuten, dass Gina H. rund eine Stunde am Tatort zugebracht haben müsste, um das sterbende Kind zu beobachten und sich zu vergewissern, dass der Junge gestorben war. Erst dann soll sie sich laut Ermittler entfernt haben - allerdings nur, um etwas später zurückzukehren und den Leichnam mit Grillanzünder in Brand zu setzen.
Die Vorstellung ist ja schon grausam genug, wie brutal die Mörderin ein Kind erstochen hat. Aber wie eiskalt muss man sein, dann auch noch am sterbenden Jungen so lange zu warten, bis er kein Lebenszeichen mehr von sich gibt?!
Man mag sich gar nicht ausmalen, was sich da noch im Detail abgespielt haben könnte. Es ist einfach unfassbar entsetzlich.