AlteTante schrieb:
Antestor schrieb:
wobel schrieb:Das denke ich nach wie vor auch - sie wußte dass da Wildschweine zugange waren.
Dann hätte sie aber auch einfach abwarten können, das hätte vielleicht sogar funktioniert.
Dass es ihr ursprünglicher Plan war, kann sogar sein. Andererseits hätte sie ihn dann auch besser nicht angezündet.
Ich vermute, dass sie die Leiche erst angezündet hat, als sie vom Bolzsee zurückkam. Vielleicht hat sie ja gehofft, dass inzwischen schon ein Wildschwein drangewesen wäre, und als das nicht der Fall war, wurde sie unruhig und beschloss, erst einmal die Spuren zu beseitigen.
Dem Richter ging es um die Bezeichnung des (Ablage)ortes.
Der Tümpel, so habe Gina H. es beschrieben, sei als "Schweinesuhle" bekannt. Dem Richter ist der Begriff "Schweinesuhle" wichtig. Er fragt mehrfach nach.
Würde der Ort ausschließlich durch die TV so bezeichnet werden, dann stünde hier ein direkter Bezug zwischen dem Ablageort, dem Opfer und (ausschließlich) ihr im Raum. Der Ort würde dann Bezug zu ihr aufweisen, den nur sie hätte und sonst niemand. Weil der Ort nur durch sie als Schweinesuhle wahrgenommen und so bezeichnet werden würde.
Ich denke, deshalb fragte der Richter hier nach. Das betrifft das Thema Exklusivität des Motivs zur Wahl des Tat- und Ablageortes.
Die Wildschweinfraß-Theorie würde auch das regionale Umfeld umfassen, denn dass es dort Schweine gibt, das würden auch eben andere wissen.
Man sucht halt nach Gründen.
usernickname schrieb:Die "Idee" mit den Wildschweinen kam ihr wahrscheinlich erst danach. Die Google Suche war nicht vor, sondern nach der Tag. Richtig?
Nach der Tat, ja. Ich las von ab 15h am Tattag.