23.06.2026 - 12:14 Uhr
Polizist: Fabians Vater wirkte unterwürfig
Jetzt kommen die Telefonate zwischen Gina H. und Fabians Vater Matthias R. zur Sprache. Nach Angaben des Ermittlers habe Matthias R. in den überwachten Gesprächen nur selten über seinen getöteten Sohn gesprochen. Er hatte viel Kontakt mit seiner Oma und immer davon gesprochen, seinen Frust „runtersaufen zu müssen.“
Der Vorsitzende Richter Schütt stellt fest, dass sich Matthias R. in einem elfminütigen Telefonat achtmal bei Gina H. entschuldigte. Der Ermittler bestätigte diesen Eindruck: „Man kann grundsätzlich sagen, dass er in der Zeit wie unterwürfig war.“
In den abgespielten Telefonaten drehte sich vieles um den öffentlichen Druck und die Ermittlungen. Gina H. beklagte immer wieder ihre eigene Situation: „Ich verstecke mich hier nur noch“, „Es ist ein Albtraum, was hier abgeht“.
Der Ermittler erklärte dazu, er habe bei der Telefonüberwachung den Eindruck gewonnen, dass Gina H. „kaum Empathie übrig“ gehabt habe und ihre persönliche Lage als schlimmer empfunden habe als den Tod des Jungen.
Quelle:
https://www.bild.de/regional/rostock/prozess-um-mord-an-fabian-freund-erzaehlt-von-gewalt-des-vaters-69f2f4ded6078134c45a3b9c?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.allmystery.de%2FHervorhebungen von mir.
Matthias R. entschuldigte sich mehrfach während des Telefonats, der Ermittler beschrieb ihn als "unterwürfig"
Gina H. beschrieb ihre Situation damals als Alptraum
als es in dem Telefonat, das vorgespielt wurde, um Sex zwischen den Beiden ging, zeigte Gina H. heute erstmals Reaktionen im Gerichtssaal, sie lächelte, hielt die Hand vor das Gesicht und schüttelte den Kopf
in dem abgehörten Telefonat beschreibt Gina H. sich als diejenige, die dafür gesorgt hat, dass der Vater Gewissheit hat
Quelle:
https://www.ostseewelle.de/nachrichten/Liveticker-Fall-Fabian-id1655266.htmlHervorhebungen von mir.
Hier wird einiges sehr deutlich, was zu vermuten war.
- MR hat ein Alkoholproblem und ist GH offenbar hörig. Er braucht dringend Hilfe.
- MR und GH haben sich mit ihren persönlichen Eigenschaften destruktiv ineinander gefügt und eine Dynamik entfaltet, die nur einen Weg kennt: nach ganz unten.
- GH hat ein immenses Bedürfnis, Macht und Kontrolle auszuüben, sich über alle/s zu erheben. Und das einzige, was in ihr Regungen hervorruft, ist ihr Bezug zu Sex. Sie hat gewiss schon lange Hilfe gebraucht und sie ja angeblich bekommen - ob sie einsichtig und therapiefähig war/ist/sein wird.....
- GH tötet mutmasslich Fabian, zieht diverse Personen hinein und geriert sich mit allen Schritten dieser mutmasslichen Tat als Kontrollinstanz (Ablauf, Nachtatverhalten, "Auffindung"), Richterin (über Leben und Tod, über Kontakt und Nichtkontakt etc.) und Retterin (sie bezeichnet sich selbst als diejenige, die dafür sorgt, dass der Vater Gewissheit hat!)
- sie ist diejenige, die MR ausbeutet und benutzt, manipuliert und steuert, sie ist mutmasslich diejenige, die ihm seinen Sohn nimmt, sie ist diejenige, die ihn "subtil" beschuldigt, sie ist diejenige, die ihm Gewissheit verschafft. Das ist maximal perfide.
Generell: Hier gibt es fast nur Elend und Verlierer. Wer wird denn seines Lebens noch froh? Alle Angehörigen, Ehepartner, Nachbarn, Kollegen, Freunde. Und ich meine nicht, dass vor dem Verbrechen alles oder viel in Ordnung war. Das war es offenbar gar nicht. Aber die Menschen hätten vielleicht eine
Option gefunden, ihr Leben gut zu meistern, jeder für sich. GH hat in dieses Milieu etwas geträufelt oder besser geschüttet, dass irreversibel zerstört - konsequent für Fabian und für alle anderen noch Lebenden lebensverändernd.