Zudem erklärte sie: „Was denkst du, was hier los war, nur weil du den Mund aufgemacht hast.“ Gina H. behauptete außerdem, Christian D. und Olaf K. seien durch die Aussagen von Heike M. in Schwierigkeiten geraten.
Quelle:
https://m.bild.de/regional/rostock/prozess-um-mord-an-fabian-freund-erzaehlt-von-gewalt-des-vaters-69f2f4ded6078134c45a3b9c#6a3a37ae84d1ec4a45f9988f[/quote]
Ich schließe aus der Bemerkung, Heike M. habe mit dem Hinweis auf die nächtlichen „Tümpelzeugen“ Olaf K. und Christian D. in Schwierigkeiten gebracht, eines: Dass Gina H. die beiden Männer an den Tatort führte, sollte nicht bekannt werden - und weder OK noch CD hatten vor, sich bei der Polizei zu melden.
Gina H. hatte wohl gedacht, ihre Freundin Heike M. würde die morgendliche Mitteilung, dass der tote Fabian mit Hilfe der „Jungs“ gefunden worden sei, vertraulich behandeln und die Info von den nächtlichen Fahrten zum Tümpel für sich behalten.
Heike M. sollte ja nur die Aufgabe übernehmen, zusammen mit Gina H. einen Spaziergang zur „Schweinekuhle“ zu unternehmen, bei dem dann die Hunde zufällig auf die Leiche Fabians stoßen sollten. Am liebsten wäre es GH wohl gewesen, wenn die Freundin davon dann auch die Polizei unterrichtet hätte.
Doch das lief gründlich schief. Die Freundin zwang GH, selber bei der Polizei anzurufen - und ihrerseits steckte Heike M. den Ermittlern noch am Tümpel, dass Gina H. in der Nacht davor schon zwei Mal mit Bekannten am Tatort war.
Das brachte die 30-Jährige dann wohl voll ins Visier als Verdächtige. Und entsprechend zornig beschimpfte sie Heike M. wegen ihrer Redseligkeit gegenüber den Ermittlern.