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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

29.461 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

06.07.2026 um 19:47
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Immerhin erwies sich Olaf K. noch als so „folgsam“, dass er Gina H. nach der Tat zunächst ein Alibi offerierte und sie nachts zur Leiche am Tümpel begleitete. Danach brach der Nachbar dann den Kontakt ab.
Wissen wir das denn mittlerweile sicher? Also ich erinnere mich nur, dass Gina am Samstag zu Christian sagte, dass Olaf ihr ein Alibi geben würde - nicht dass Olaf das wirklich getan oder versprochen hätte.
Zitat von Serval69Serval69 schrieb:Daraufhin wird die TV ein Teilgeständnis ins Spiel gebracht haben, d.h. es gab ein Verbrechen unter ihrer Beteiligung, aber sie war weder die Initiatorin, noch die Antreiberin, noch die alleinige Ausführende.
Ooookeeeeeh.... Aber wer war*en denn die Mit-Täter*in*nen? Und mit welchem Motiv? Und wurde sie gezwungen da mitzumachen oder wie?

Und vor allem: Warum hat sie das nicht schon lange erzählt? Warum deckt sie den oder die anderen?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

06.07.2026 um 19:49
Zitat von Serval69Serval69 schrieb:Kurzum: Bei der Einlassung geht es imho nicht um einen letzten großen Rundumschlag bevor man für Jahrzehnte in der Versenkung verschwindet, sondern um den konzertierten Versuch der TV und ihrer Anwälte dem Schiff mit einem Teilgeständnis noch eine etwas andere Richtung zu geben.
So gerne ich den Rundumschlag hätte, gehe ich auch davon aus, dass dieses Szenario das wahrscheinlichste ist.

Es wird dennoch ihr letztes großes Aufbäumen: der Versuch, mit all ihrem manipulativen Können das Gericht doch noch um den Finger zu wickeln und Milde zu erwirken.

Nur hat sie es diesmal mit einem intelligenten Richter zu tun und nicht mit triebgesteuerten Dorfdeppen.

So oder so, es wird interessant.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

06.07.2026 um 19:57
Zitat von ÜbergoldÜbergold schrieb:Es wird dennoch ihr letztes großes Aufbäumen: der Versuch, mit all ihrem manipulativen Können das Gericht doch noch um den Finger zu wickeln und Milde zu erwirken.

Nur hat sie es diesmal mit einem intelligenten Richter zu tun und nicht mit triebgesteuerten Dorfdeppen.
Aber auch wieder mit überwiegend Männern...
Bei manchen Fällen wär da vielleicht auch eine Quotenregelung nicht gänzlich falsch - wobei ich sowohl den Richter als auch die Staatsanwaltschaft bisher nicht im Verdacht hatte, sich so leicht einwickeln zu lassen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

06.07.2026 um 20:20
Ggü MR hatte sie schon mal Hacking ihres Handys ins Spiel gebracht, vielleicht versucht sie diese Story zu erweitern, eine Geschichte von Mr.X auftischen der sie Bedroht hat und die digitale Kontrolle übernommen hat, sie musste dann mitmachen weil sie so eine Angst hatte.

Umgebracht hat sie den Jungen natürlich nicht aber sie musste für ihn die "Drecksarbeit" erledigen, was ihre Spuren erklären soll.
Mr.X hat anschließend (da er ein ganz ein toller Hacker ist) alle seine Spuren auf ihrem Handy beseitigt und ist abgetaucht.

Ohnehin hat sie nichts mehr zu verlieren und Zeit hatte sie genug um sich was auszudenken, man erinnere sich an die Ladendiebstähle welche sie dem Kind in die Schuhe geschoben hat.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

06.07.2026 um 20:32
Wenn die Einlassung oder der Vortrag zuvor schriftlich festgelegt wurde, haben dann alle Beteiligten vorher Einsicht?
Und wenn nicht, was ich mir nicht vorstellen kann, darf der Richter eingreifen, wenn sie sich im Ton vergreift, abdriftet oder ähnliches?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

06.07.2026 um 20:52
Zitat von 111Birdy111111Birdy111 schrieb:Wenn die Einlassung oder der Vortrag zuvor schriftlich festgelegt wurde, haben dann alle Beteiligten vorher Einsicht?
Und wenn nicht, was ich mir nicht vorstellen kann, darf der Richter eingreifen, wenn sie sich im Ton vergreift, abdriftet oder ähnliches?
Die vergreift sich nicht im Ton.
Eher macht sie einen auf La Traviata.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

06.07.2026 um 20:52
Zitat von 111Birdy111111Birdy111 schrieb:Wenn die Einlassung oder der Vortrag zuvor schriftlich festgelegt wurde, haben dann alle Beteiligten vorher Einsicht?
Und wenn nicht, was ich mir nicht vorstellen kann, darf der Richter eingreifen, wenn sie sich im Ton vergreift, abdriftet oder ähnliches?
Die Einlassung wird erst nach Verlesung an die Prozessbeteiligten ausgehändigt. (Richter, StA, Nebenklage)

Der Richter sorgt für einen geordneten Ablauf des Verfahrens und kann natürlich eingreifen wenn es erforderlich ist.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

06.07.2026 um 20:58
Zitat von wobelwobel schrieb:Ooookeeeeeh.... Aber wer war*en denn die Mit-Täter*in*nen? Und mit welchem Motiv? Und wurde sie gezwungen da mitzumachen oder wie?
Das ist jetzt ein Missverständnis. Ich glaube nicht an MittäterInnen, sondern ich glaube, dass die TV weitere Tatbeteiligte erdichten wird, um 1.) sich selbst ein Stück weit zu entlasten und 2.) die Weichen in Richtung verminderte Schuldunfähigkeit zu stellen. Denn es würde ja überhaupt keinen Sinn machen einerseits auf unzurechnungsfähig zu plädieren (ihre beste und zugleich einzige Chance) und gleichzeitig die Tat als solche vehement abzustreiten.

Wen die TV als Komplizen ins Spiel bringt, weiß ich natürlich nicht, denn ich stecke ja nicht in ihrem Kopf. Aber da sie offenbar über eine rege Phantasie verfügt (Glasknochenkrankheit!), bin ich sicher, dass ihr auch dazu etwas einfällt. Und auch wenn es ihr dann (natürlich) niemand abkauft, ist wenigstens der Weg zur theoretisch möglichen Unzurechnungsfähigkeit nicht mehr blockiert.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

06.07.2026 um 21:02
Zitat von GoodbunnyGoodbunny schrieb:Ich glaube auch nicht, dass sie sich damit einen Gefallen tut.
Ob Gina H. sich mit einer Einlassung vor Gericht einen Gefallen tut oder nicht, ist mir schnurzpiepegal.

Das Einzige, was ich gutheißen würde, wäre ein umfassendes Geständnis und eine schonungslose Aufklärung ihres Handelns und ihrer Motive.

Salbungsvolle Selbstbemitleidungen brauchen wir ebenso wenig wie den krampfhaften Versuch, Anderen die Schuld zuzuweisen.

Von mir aus kann sich Gina H. mit einer Stellungnahme gerne noch weiter in die Tinte reiten. Das würde ich nicht bedauern - im Gegenteil!

Aber wenn sie schon die Tat nicht gesteht, sollte sie lieber schweigen, bevor sie mit irgendwelchen fatalen Erklärungen nur noch mehr Leid produziert.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

06.07.2026 um 21:05
Zitat von K.VinskiK.Vinski schrieb:Das glaubst Du doch selbst nicht, dass die einen geraden Satz formulieren kann.
Ehrlich gesagt glaub´ ich das nicht wirklich und gehe eher davon aus, dass der Text von den Verteidigern formuliert werden wird.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

06.07.2026 um 21:13
Zitat von X84X84 schrieb:Die Einlassung wird erst nach Verlesung an die Prozessbeteiligten ausgehändigt. (Richter, StA, Nebenklage)
Bist du dir sicher?
Oder, anders gefragt, woher weißt du das?

Ich habe gerade nochmal ein bisschen zu Einlassungen vor Gericht recherchiert und da hieß es, dass eine schriftliche Einlassung den Verfahrensbeteiligten in der Regel vor der Verlesung übergeben wird, damit sie den Inhalt prüfen und sich auf das weitere Verfahren vorbereiten können. Für die Öffentlichkeit wird sie dann erst durch die Verlesung bekannt.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

06.07.2026 um 21:18
Zitat von InchenerInchener schrieb:Ehrlich gesagt glaub´ ich das nicht wirklich und gehe eher davon aus, dass der Text von den Verteidigern formuliert werden wird.
Das vermute ich auch. Sonst würde es auch nur um Zwinkerzwinker, Bunga Bunga und Ringelpitz gehen. Was anderes kann sie nicht.

Wäre diese Tat nicht so haarsträubend, man könnte fast sagen, dass sie eine ganz arme Gestalt ist.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

06.07.2026 um 21:21
Zitat von 111Birdy111111Birdy111 schrieb:Für die Öffentlichkeit wird sie dann erst durch die Verlesung bekannt.
Der Angeklagte hat doch immer das Recht auf " das letzte Wort", das muss den Prozessbeteiligten nicht vorliegen. Dazu gibt es auch keine inhaltlichen Vorgaben


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

06.07.2026 um 21:42
Zitat von Serval69Serval69 schrieb:Das ist jetzt ein Missverständnis. Ich glaube nicht an MittäterInnen, sondern ich glaube, dass die TV weitere Tatbeteiligte erdichten wird, um 1.) sich selbst ein Stück weit zu entlasten und 2.) die Weichen in Richtung verminderte Schuldunfähigkeit zu stellen. Denn es würde ja überhaupt keinen Sinn machen einerseits auf unzurechnungsfähig zu plädieren (ihre beste und zugleich einzige Chance) und gleichzeitig die Tat als solche vehement abzustreiten.
Ich glaube nicht, dass diese Taktik gefahren wird, denn sie würde alles, was sie bisher gegenüber MR gesagt hat, ad absurdum führen.
Ihm gegenüber behauptet sie steif und fest, unschuldig zu sein und hat ihm schon eingeimpft, dass R dahinter steckt, dass sie der Tat bezichtigt wird.

Auch da zeigt sich der Narziss - R war ihr direkt ein Dorn im Auge bei der Suche und der Dorn sitzt bis heute. Mit ihr ist sie noch nicht fertig, genauso wenig, wie mit CD.

Sie wird behaupten, CD hätte sie bedroht und evtl. auch OK. Dazu die Bestechungsstory - sie wird behaupten, anderen Zeugen wäre auch Geld geboten/gegeben worden gegen sie auszusagen.

Ohm hat schon gesagt, es gibt kein Geständnis und dann wird es auch kein Teilgeständnis.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

06.07.2026 um 21:53
Zitat von Matula007Matula007 schrieb:Der Angeklagte hat doch immer das Recht auf " das letzte Wort", das muss den Prozessbeteiligten nicht vorliegen. Dazu gibt es auch keine inhaltlichen Vorgaben
Das letzte Wort hat der Angeklagte allerdings erst am Ende der Hauptverhandlung. Eine schriftliche Einlassung ist dagegen etwas anderes und liegt den Verfahrensbeteiligten, laut meiner kurzen Recherche, in der Regel bereits vor, bevor sie im Gericht verlesen wird.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

06.07.2026 um 21:59
Zitat von 111Birdy111111Birdy111 schrieb:Eine schriftliche Einlassung
In der Ankündigung hiess es , Sie wird aussagen. Ob sie das vorher sich selber ausmalt, mit den Anwälten abspricht oder wie auch immer, sie wird es nicht schriftlich einreichen sondern vortragen, und das offensichtlich nach der Beweisaufnahme


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

06.07.2026 um 22:02
Zitat von 111Birdy111111Birdy111 schrieb:Ich habe gerade nochmal ein bisschen zu Einlassungen vor Gericht recherchiert und da hieß es, dass eine schriftliche Einlassung den Verfahrensbeteiligten in der Regel vor der Verlesung übergeben wird, damit sie den Inhalt prüfen und sich auf das weitere Verfahren vorbereiten können. Für die Öffentlichkeit wird sie dann erst durch die Verlesung bekannt.
Also dass die Einlassung noch kurz vor der Verlesung verteilt wird, kommt sicherlich vor, dass weiss ich nicht genau, bzw. habe es immer genau andersrum erlebt.

Jedenfalls nicht Tage vorher.
Ausser natürlich die Verteidigung möchte es so.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

06.07.2026 um 22:09
Zitat von X84X84 schrieb:Ohnehin hat sie nichts mehr zu verlieren und Zeit hatte sie genug um sich was auszudenken, man erinnere sich an die Ladendiebstähle welche sie dem Kind in die Schuhe geschoben hat.
Es gab mehrere Ladendiebstähle? Mir ist bisher nur einer bekannt...
Es dem Kind in die Schuhe zu schieben, dafür braucht es wenig Phantasie, zumal ja vermutlich sonst auch niemand dabei war den sie hätte beschuldigen können. Zudem ist da noch die Sache mit der Schuldunfähigkeit.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

06.07.2026 um 22:19
Zitat von Serval69Serval69 schrieb:Das glaube ich nicht. Ihre Anwälte werden ihr auseinandergesetzt haben, dass sie nach aktuellem Stand mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer langen Freiheitsstrafe verurteilt wird und dass sie durch vehementes Abstreiten nichts an diesem Fakt ändern kann. Daraufhin wird die TV ein Teilgeständnis ins Spiel gebracht haben, d.h. es gab ein Verbrechen unter ihrer Beteiligung, aber sie war weder die Initiatorin, noch die Antreiberin, noch die alleinige Ausführende. Und dass sie sich überhaupt dazu hinreißen ließ, habe unmittelbar mit ihrer aktuellen psychischen Konstitution zu tun. Hier würde dann die verminderte Schuldfähigkeit bzw. Unzurechnungsfähigkeit ins Spiel kommen, die ihr die Anwälte vermutlich als einzig realistische Option offeriert haben, um etwas glimpflicher davonzukommen.

Kurzum: Bei der Einlassung geht es imho nicht um einen letzten großen Rundumschlag bevor man für Jahrzehnte in der Versenkung verschwindet, sondern um den konzertierten Versuch der TV und ihrer Anwälte dem Schiff mit einem Teilgeständnis noch eine etwas andere Richtung zu geben.
Wir können alle nur spekulieren, aber ich halte deinen Ansatz nicht für naheliehend.

Bei diesem Tatvorwurf kann es eigentlich nur "alles oder nichts" für die Angeklagte heißen. Sobald sie irgendeine Art von Tatbeteiligung einräumt, während gleichzeitig objektiv 0,0 für andere Beteiligte spricht, verspielt sie nicht nur die (ohnehin nur minimal kleine) Chance auf einen juristischen Freispruch und wird lebenslang mit besonderer Schwere bekommen, sondern verliert wohl auch Matthias und die letzten wenigen weiteren Unterstützer. Es gibt Angeklagte in Mordprozessen, die bei objektiv klar belastender Spurenlage kurz vor Schluss der Hauptverhandlung noch irgendwelche Geschichten von einem Unfall, einem düsteren Mastermind im Hintergrund oder sonstiges Abstruses erfinden, um wenigstens nicht lebenslang zu bekommen, aber erfolgreich sind solche Versuche eigentlich nie. Auch hier sehe ich dafür mit Blick auf die obkektive Indizienlage keinerlei Raum. Auch für eine verminderte Schuldfähigkeit spricht mE bislang nichts. Irgendeine psychische Auffälligkeit wird man bei jedem Mörder, erst recht bei einer Kindermörderin finden, aber bei einem so planvollen Vorgehen eine eingeschränkte Steuerungs- und Einsichtsfähigkeit herbeireden zu wollen, wird nicht gelingen.

Auch von der Persönlichkeit schätze ich die Angeklagte so ein, dass sie in Selbstüberschätzung bis zuletzt von einem Freispruch ausgeht, wenn sie nur erstmal zur manipulativen Hochform im Saal aufläuft. Und selbst, wenn auch sie erkennt, dass sie den Gerichtssaal nicht als freie Frau verlassen wird, würde sie wohl eher die nächsten Jahrzehnte die Rolle des skandalös zu Unrecht verurteilten Justizopfers mit eifrig kämpfenden Unterstützern (männlich) wählen, als irgendwie einzuräumen, dass sie die Verantwortung für das schreckliche Verbrechen trägt.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

06.07.2026 um 23:10
Was Ich mich Frage; es gibt ja theoretisch nur zwei Szenarien,

Sie ist schuldig, wäre es da nicht ratsam von Seiten Ihrer Verteidigung, wenn Sie sich Ihnen gegenüber wie auch immer offenbart hat, zu gestehen, sodass das Strafmaß milder ausfallen kann?

oder

Sie ist unschuldig, warum sagt Sie dann nichts. Ist in U-Haft. Nimmt in Kauf, den für Sie so wichtigen Kontakt zu Ihren Pferden, nicht halten zu können?

Ich bin gespannt, ob wir je die ganze Wahrheit erfahren werden.


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