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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

29.650 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

12.07.2026 um 12:43
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Eigentlich braucht er keinen Anwalt, die Ermittler werden ihn gründlich durchleuchtet und keinerlei Hinweise gefunden haben, dass er was mit der Tat zu tun hat. Gina H kann gerne behaupten, er habe Fabian gehasst. Aber warum hätte er das tun sollen?
Das trifft sicherlich zu. Andererseits: Wenn man weiß, welch falsche Schlange Gina H. darstellt, dann wäre es vielleicht doch geboten, sich vorsichtshalber anwaltlichen Beistand zu holen, wie @wobel meint.

Einer hätte aber auf jeden Fall einen Rechtsbeistand verpflichten müssen: Matthias R. Anfänglich stand er ja sogar noch als potenziell Tatverdächtiger im Raum (siehe die akribische Prüfung seines Alibis). Aber auch danach hätte er den Rat eines Anwalts sehr gut gebrauchen können, vor allem mit Blick auf seinen Zeugenauftritt vor Gericht.

Da wirkte Matthias R. völlig unsortiert und verstörend. Dabei hätte er gut und gerne -wie Fabians Mutter- als Nebenkläger auftreten können - mit entsprechender Begleitung durch einen Rechtsanwalt. Da wäre vielleicht manche Peinlichkeit vereitelt worden - und MR hätte sich als Sachwalter seines toten Sohnes darstellen können (eine Rolle, die er gerade eben durch eine Stellungnahme auf Social Media nachzuholen versuchte).

Ich räume jedoch ein, dass die Übernahme eines solchen Mandats womöglich auch fähige Anwälte an ihre Grenzen gebracht hätte. Wie hätte ein Rechtsbeistand zum Beispiel der Öffentlichkeit überzeugend verklickern sollen, dass der Vater des Mordopfers wieder von neuem eine Beziehung zu jener Frau eingegangen ist, die aufgrund einer erdrückenden Indizienlast mehr denn je als Mörderin seines Kindes gelten muss?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

12.07.2026 um 13:45
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Ich räume jedoch ein, dass die Übernahme eines solchen Mandats womöglich auch fähige Anwälte an ihre Grenzen gebracht hätte. Wie hätte ein Rechtsbeistand zum Beispiel der Öffentlichkeit überzeugend verklickern sollen, dass der Vater des Mordopfers wieder von neuem eine Beziehung zu jener Frau eingegangen ist, die aufgrund einer erdrückenden Indizienlast mehr denn je als Mörderin seines Kindes gelten muss?
Tja, nicht anders als es der Vater selbst getan hat: MR glaubt an die Unschuld von Gina.
Ob die öffentliche Meinung überwiegend eine andere ist, ist da ja irrelevant. Es ist wie es ist.
MR will nicht Nebenkläger sein, weil er seiner Off-On-Freundin glaubt.
Dass er sich damit die Einsicht in die Akten entgehen lässt - sein Bier.

Das mag uns - bzw. der öffentlichen Meinung - unverständlich sein angesichts der Indizienlage, aber so lange die Angeklagte nicht verurteilt ist, gilt nun mal die Unschuldsvermutung, und MR vermutet die nicht nur, er glaubt fest daran. Das darf er. Ist ja nicht so als gäbe es keine "verfickten Zufälle" im Leben und/oder Menschen die tatsächlich unschuldig nicht nur angeklagt, sondern auch verurteilt wurden.
Würde MR als Nebenkläger auftreten, wäre diese Klage ja eben gegen die Angeklagte gerichtet - das ergibt natürlich keinen Sinn wenn man an deren Unschuld glaubt.

Was MR für sein Anliegen (beweisen dass Gina unschuldig ist) brüchte, wäre wohl weniger ein Anwalt für sich selbst (er steht ja nicht in Verdacht) als viel mehr ein Privatdetektiv, der den*die wahren Täter*in*nen ermittelt. Vielleicht hat er den ja auch schon lange, nur hat der halt noch nichts herausfinden können das Gina entlastet hätte bzw. halt nichts handfestes, für das man einen "Beweisantrag" (oder wie auch immer der korrekte Ausdruck dafür ist) stellen könnte. Vielleicht passiert das ja noch während der Sommerpause...
Produktiver wär's natürlich wenn er in die Akten schauen könnte - da muß er sich jetzt halt auf die Verteidiger der Angeklagten verlassen dass die seine unschuldige Gina da rausholen.

Wo MR wirklich einen Anwalt brauchen wird, ist sein eigenes Verfahren wg. Falschaussage.
Ob das dann Ohm oder Löcker übernehmen würde? Schätze mal eher nicht, das könnte auch wieder zumindest seltsam wirken.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

12.07.2026 um 14:32
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Eigentlich braucht er keinen Anwalt, die Ermittler werden ihn gründlich durchleuchtet und keinerlei Hinweise gefunden haben, dass er was mit der Tat zu tun hat. Gina H kann gerne behaupten, er habe Fabian gehasst. Aber warum hätte er das tun sollen? Der Junge war ab und zu bei seiner Nachbarin auf die er ein Auge geworfen hatte zum Spielen zu Besuch. Wäre er bei Gina H erfolgreich gewesen, wäre MR und damit doch auch Fabian aus deren Leben verschwunden. Da lässt dich doch kein Motiv für einen Mord an einem Kind ableiten.
Zumal es sicher auch Zeugen gibt, die belegen können, dass er nett und freundlich zu Fabian war oder der ihm schlichtweg egal war.
Das ist genauso sinnfrei wie Rafaela zu verdächtigen oder den großen Unbekannten ins Spiel zu bringen. Keiner hätte ein Motiv,dem Jungen etwas zu tun. Außer Gina, die, wie ich finde, gleich mehrere Gründe hatte.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

12.07.2026 um 14:58
Zitat von Milka18Milka18 schrieb:Auffällig ist ja auch, dass sie sich ausschließlich Männer für Ihre Manipulationen ausgesucht hat. Auch männlichen Hausarzt, männlichen Therapeuten usw. Und nur zwei ältere Frauen (geschätzt im Alter ihrer eigenen Mutter - Heike und AWO-Mitarbeiterin) in ihrer näheren Umgebung hatte. Keinerlei Frauen in Ihrem Alter wurden von G.H. geduldet. Da kann man freilich viel spekulieren, ob das aufgrund eines niedrigen Selbstwertgefühls und ständiger Konkurrenzangst und somit massiver Eifersucht der Fall war und sie furchtbare innere Angst vor Ablehnung hatte ( er könnte ja eine andere besser finden als sie). Und im Falle der Trennung kam dann die Ablehnung mit voller Wucht!
Das hielt sie nicht aus
Ich denke, dass man das so nicht sehen kann. Vor Gericht tanzt ja nicht ihr gesamtes soziales Umfeld als Zeuge vor, sondern nur die Personen, die etwas zu Klärung des Falles beitragen können. Es ist also eine Auswahl an Menschen, die vor allem darauf beruht, wer in den Tagen vor und nach der Tat engen Konakt zu ihr hatte. Es stimmt, dass bisher weniger Frauen darunter waren, aber ich denke nicht, dass sie ausschließlich Männer für sich eingespannt hat.

Meiner Meinung nach hatte sie z.B. Heike genauso vor ihren Karren gespannt unf das über mehrere Jahre. Die hatte ja berichtet, dass sie oft auf Gs Sohn aufgepasst hat. Und als sie jemanden für die Auffindung brauchte, hat sie ohne zu zögern Heike aktiviert, ohne Rücksicht darauf, was das für deren weiteres Leben bedeutet, die Leiche eines hr bekannten Kindes zu finden.
Ich denke, Gina H war es erst msl egal, ob Männlein oder Weiblein, sie hat benutzt, wen sie kriegen konnte und wer sich benutzten liess. Bei Männer kennen wir ihre Masche: Aufmerksamkeit, Klimpern mit den Plastewimpern und Nackedeibildchen. Dafür scheint sie auch schon über das Dorf hinaus bekannt gewesen sein, darum drehte sich ja das Herrengespräch der Steinesammler. Sie scheint ja durchaus so etwas wie den Ruf des Dorfflittchens weg gehabt zu haben..

Bei Frauen wird sie halt eine ähnliche Masche, nur ohne Plastewimpen und Bildchen, benutzt haben.
Hier kam ja schon die Frage auf, wie sie wohl im Frauenknast zurechtkommen wird und ob es ihr gelingen wird, dort ähnlich erfolgreich Menschen einzugarnen und vor ihren Karren zu spannen. Meiner Meinung ja und sie wird dafür nicht mal lange üben müssen, weil sie eh schon Meisterin der dazu notwendigen Techniken ist.

Solche Manipulatoren benutzen bei der Anbahnung von Beziehungen sog. Lovebombing. Gut zu erkennen bei CD, der mir nichts dir nichts 50 Nachrichten am Tag mit ihr austauschte, nachdem er erstmal auf ihrem Radar aufgetaucht war. Angeblich reden Ehepaare nach Abzug rein orgsorganisatorischer Gespräche im Durchschnitt 5 Minuten am Tag über persönliche Angelegenheiten miteinander. Da kann man sich gut vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn man sich plötzlich von jemand anderem so intensiv gesehen und verstanden fühlt.

Das Wort Lovebombing klingt zwar so, als wenn es dabei um eine intime Liebesbeziehung geht, aber es kann auch für jede andere Art von Beziehung wie z.B. Freundschaften oder beruflich angewendet werden.
Da ist man dann gleich die allerbeste Freundin, eine Seelenverwandte, Schwester im Geiste und im Herzen, so gut verstanden hat man sich noch von niemandem gefühlt, " dich hat mir der Himmel geschickt, in dieser ansonsten so traurigen Situation", "was täte ich nur ohne Dich!" Blablabla
Man kann "beste Freundin ever" auch beliebig gegen "beste Kollegin ever" oder was auch immer ersetzen. Z.B. Tierärztin oder Friseurin. Das mögen ja durchaus für viele Menschen langjährige Vertrauenspersonen sein, aber Gina H bombt ja auch die mit ihrem sehr persönlichen Privatkram voll.
Ich denke also, Gina h wird auch genug Frauen in ihrem Unfeld gehabt haben, die ihr zuträglich waren.

Man darf nicht vergessen, was @out_sider beschrieben hat: man kann bei solchen Leuten auch sehr schnell vom Status der "besten Freundin ever" zum Status des "Staatsfeind Nr. 1" mutieren, wenn man sich nur einmal falsch entscheidet.
Dementsprechend hoch ist der Verschleiß dieser Menschen an "Freunden". Sie arbeiten einfach nach dem Prinzip, mal auszuprobieren, wie weit sie kommen. Einige fallen gar nicht erst drauf rein, andere ziehen rechtzeitig die Reissleine und andere werden nach einer falschen Entscheidung mit viel Drama "entsorgt ".
Wenn man dich fragt, was Gina H nur an sich hatte, dass sie so viele Lakeien um sich scharen konnte, dann denke ich, dass das halt die sind, die in ihrem Netz hängen geblieben sind. Die hats halt stetig versucht, immer wenn jemsnd in ihre Reichweite geriet. Sieht man doch an CD: einmal auf ihr Bild im Fratzenbuch geklickt und schon ging das Lovebombing los.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

12.07.2026 um 15:03
Zitat von metalbabemetalbabe schrieb:Das ist genauso sinnfrei wie Rafaela zu verdächtigen oder den großen Unbekannten ins Spiel zu bringen. Keiner hätte ein Motiv,dem Jungen etwas zu tun. Außer Gina, die, wie ich finde, gleich mehrere Gründe hatte.
Naja, hätte man uns anfangs - ohne dass wir mehr wußten als dass Gina und MR sich kurz vorher getrennt hatten - gesagt, dass die Freundin des Vaters Fabian umgebracht haben könnte, hätten wir auch gesagt dass das sinnfrei ist.
Erst seit wir wissen wie groß ihre finanziellen Probleme waren, wie kaputt ihre Psyche ist und dass sie glaubte dass Fabian ihrer Beziehung im Weg stehen würde, ergibt das Sinn bzw. ein Motiv. An sowas irres glaubste doch sonst auch nicht, oder?
Hätte Gina sich nicht ständig selbst widersprochen und dann auch noch die Leiche gefunden - man hätte womöglich nie genauer hingeschaut und sie auch nie verdächtigt.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

12.07.2026 um 16:44
Zitat von K.VinskiK.Vinski schrieb:Mir ist es vollkommen ernst mit der Frage, warum ausgerechnet dieser Fall die Emotionen vieler Menschen derart hochkochen lässt. Hier im Forum ist es noch moderat, auf Social media sieht dies noch um einiges härter aus.
Hier im Forum wird dankenswerterweise streng moderiert, das Moderate entspringt wahrscheinlich nicht nur wortstammmäßig der Moderation. ;-)

Die Frage, warum ausgerechnet dieser Fall die Gemüter vieler Menschen so erhitzt, finde ich hochinteressant. Da blieb ich dran hängen, mich selber "erhitzt" der Fall emotional auch sehr. Aber warum eigentlich?

Der offensichtliche Hauptgrund ist wohl die (mutmaßliche, ich weiß) Täter - Opfer - Konstellation. Wie kann eine Frau (selbst Mutter) ein Kind (in dem Fall das "Ziehkind") töten? Das passt in kein Normalhirn rein. Und das auch noch auf eine für eine Frau eher sehr ungewöhnliche Art... Nun kommt das doch ab und an mal vor, es ist nicht singulär. Trotzdem ist es besonders.

Dann berührt Fabian ungemein. Er war ein argloses, achtjähriges Kind, dessen Vertrauen - wenn alles so war, wie in der Anklageschrift beschrieben, wovon ich in dem Fall ausgehe - auf niederträchtigste Weise missbraucht wurde.

Das angenommene Motiv erschüttert bis in die Grundfeste eines normale Menschen. Heimtücke par excellance, reinste niedere Beweggründe und indirekt zumindest m. M. nach auch Habgier. Da will jemand seinen eh schon arg fraglichen Lifestyle behalten, der so wichtig ist, dass dafür ein Kind sterben muss. Da schlägt jedes Normalempfinden Saltos...

Was für mein Empfinden im Fall Fabian extrem mit reinspielt, ist der mediale Overflow und die damit verbundene Halbtransparenz. Es gibt Fälle, da bekommt man nicht viel mit. Aber hier youtubed die beste Freundin der Mutter, es gibt den Haus- und Hofjournalisten, der exklusiv und viel berichtet, es gibt mehrere Live-Ticker aus dem Gerichtssaal, es entsteht fast ein medialer Wettlauf. Infos aller divers gefärbter Couleur ohne Ende. So extrem hab ich das noch nie erlebt.

Durch die vielen Infos kriegt man auch das Umfeld der TV mit. Du fällst da bei manchen Zeugenaussagen echt vom Glauben ab... Da ist beizeiten so viel Dumbheit und Empathiearmut, ist Homo sapiens wirklich so? Hoffentlich nicht... Und dann noch die doch nur gutmeinenden Sugardaddys, bei denen man wirklich das Würgen kriegt...

Die TV als solche triggert im Breitbandmodus. Sie triggert grundsätzlich alle Menschen, die schon mal Erfahrungen mit Narzissten gemacht haben (und das sind - so wie man hier lesen kann - nicht wenige). Mich triggert sie ungemein - ich habe eineinhalb Jahre mit extremem Narzissmus durch, die Mädels könnten Blutsschwestern sein. Meine Narzisstin hinterlies bis jetzt noch keine Toten, aber wirtschaftliche Katastrophen und ihr Weg ist gepflastert von psychischen Leichen. Bei ihr bist du auch die beste Freundin, für die du zu leisten hast - oder du musst beim ersten Widerwort zerstört werden. Ich bin Akademiker mit akzeptablem IQ und mit durchaus auch ausgeprägten social skills ausgestattet, trotzdem bin ich erst mal auf sie hereingefallen, in eine existentielle Abhängigkeit geraten und konnte mich da nur dank viel Impulskontrolle noch halbwegs gut rauswurschteln. Ich kenne Lovebombing, Manipulation, Hatespeech und das ganze Drumunddran. GH triggert mich total. Wer die Erfahrungen noch nicht gemacht hat, ist aber - denke ich - auch getriggert. Weil die TV den Glauben und das Vertrauen in Menschen ad absurdum führt.

Die vor Gericht abgespielten Sprachnachrichten sind zwar langsam ermüdend, aber sooo deutlich.

G.H. macht über den Fall Fabian hinaus Angst. Weil es noch mehr G.H.s gibt. Keiner hat geahnt, wie schlimm sie (mutmaßlich) ausufern wird, auch ihr Psychofuzzi nicht, jeder hatte nur von ihr gezielt plazierte und gewinnorientierte Stückchen von dem Ganzen, ich bin der Meinung, dass Fabians Tod auf Grundlage der vorher vorhandenen verstreuten Puzzleteile nicht vorhersehbar war, die Teile fügen sich erst jetzt mit dem Prozess zusammen. Das Kind ist aber schon im Brunnen bzw. verbrannt (und das meine ich nicht despektierlich!). Tötungsbereite Menschen sind - vor einer Tat - einfach nicht unbedingt klar erkennbar. Der ganze Fall führt jede bemühte Sozialprävention gegen Gewalt - siehe die AWO-Mitarbeiterin-Aussage - ad absurdum. Der Fall hinterlässt sehr viel Hilflosigkeit.

Eigentlich hab ich vor allem schreibend reflektiv für mich zusammengefasst. Ich kleb da ziemlich dran, weil ich verstehen mag und nicht verstehen kann. Ich versteh nicht, wie ein Individuum so handeln kann. Ich verstehe das Umfeld ein Stück, weil ich die Erfahrung ja auch schon hatte. Aber so nebelblind, dumb, empathielos und unkritisch zu reagieren hab ich dann doch nicht hinbekommen. Menschen, die dir nahe sind und dich wertschätzen, reden auch mal gegen deine Meinung, weil das zu einer Freundschaft dazugehört. Es ist deins, das als Gewinn annehmen zu können. Dazu braucht man doch auch keinen IQ über Normalmaß raus... Narzissmus ist ganz schrecklich für alle, die davon betroffen sind. Und klar, Narzissmus hat immer Ursachen, aber er rechtfertigt nicht, so zu agieren, wie der Narzisst das grad mag. Die eigene Freiheit hört auch für Narzissten da auf, wo die der anderen anfängt.

Und Leben hat da schon gleich mal gar nicht aufzuhören.

Der Fall ist extrem vielschichtig und infolastig. Irgendwie ist da zwangsläufig fast jeder irgendwo getriggert.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

12.07.2026 um 17:02
@LilliVanilli
Chapeau! Toller Text und er spricht mir aus der Seele. Wer solche Menschen noch nicht erlebt hat, kann Dinge einfach nicht nachvollziehen. Und wer sie erlebt hat, riecht inzwischen gewisse Muster und Verhaltensweisen sofort. Abstand ist da die einzige Devise!

Ergänzend dazu kommt im Fall Fabian vielleicht noch das kleinbürgerliche, ländliche Umfeld hinzu, in dem jeder jeden kennt und zu allem ne Meinung hat. Und viele eher einfach strukturiert sind. Ich denke, in einer Großstadt wäre die Sache nicht so eskaliert.
Und es geht auch um die Frage, wie eine „gute Mutter“ zu sein hat. Denn wieso Dorina so schnell massiv angefeindet wurde, habe ich lange nicht verstanden, weil selbst wenn die Tür zu ihrer Wohnung sperrangelweit aufgestanden wäre am Tattag, hat niemand ein Kind zu entwenden. Noch dazu denke ich, dass es früher oder später ohnehin passiert wäre, auch wenn sie an besagtem Tag nicht zur Arbeit gegangen wäre. Dann eben, wenn Fabian im Ort unterwegs gewesen wäre. Der Druck bei der Tatverdächtigen war einfach zu groß. Aber hätte, hätte bringt nichts und gegenseitig mit dem Finger auf sich zu zeigen auch nichts. Ich hoffe einfach, dass es am Ende ein gerechtes Urteil gibt, das auch keine Fragen offen lässt (Wunschdenken, I know).


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

12.07.2026 um 18:35
@LilliVanilli
Auch von mir "Applauso Applauso". Es geht mir genauso. Ich hatte mal mit so einer Person mal an der Arbeit zu tun (ja manche von "denen" arbeiten sogar) und innerhalb von 6 Monaten war das ganze Team (12 Personen) kurz vor dem Wahnsinn.

Da liefen Sachen ab, die schafften es sogar ins Lokalblatt.

Solche Menschen sollten nicht auf die Gesellschaft, und schon gar nicht (wie hier) auf Kinder losgelassen werden. Im Nachgang stellte sich heraus, dass genau das im Gesundheitscheck dieser Mitarbeiterin stand... Nur wenn man dieses halt nie aushändigt, sondern eins vom Hausarzt, dann sind dem Betrieb die Hände gebunden.

Allein die Vorstellung, privat mit so einer Person konfrontiert zu sein, löst mir Brechreiz aus.

Darum versteh ich nicht, wie man sich mit so jemand umgibt. Freiwillig!! Und auch nach so einer Tat nicht davon ablässt. Mich regt dieser Fall auch ungemein auf. Ich bewundere Dorina, die gefasst jeden Tag im Saal sitzt und sich diese Posse anhört.

Danke für deine Antwort auf meinen Beitrag.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

12.07.2026 um 21:34
Mich triggert dieser Fall dermaßen, weil 1. Es um ein Kind geht, 2. Die TV so verroht isr 3. So viele Menschen sie unterstützt haben dazu zählt auch der Staat bzw die Rentenversicherung.
Es macht mich so wütend, dass eine junge Frau die offensichtlich so viel Energie besitzt, dass sie 5 Pferde halten kann und sich um ein Kind und mehrere Männer kümmern kann eine unbefristete EM rente bekommt!? Ich kenne eine ältere Frau die ihr Leben lang als Reinigubgskraft gearbeitet hat. Sie hat fürchterliche Schmerzen und ihr antrag wurde abgelehnt. Sie sollte im Sitzen putzen!!! Und eigentlich wird durchaus danach geschaut ob man soziale Kontakte hat, ob man zeitintensive Hobbies hat.
Und diese Männer die sie alle finanziert haben.
Und dieser unschuldige Junge der ihr vertraut hat. Es macht einfach so wütend. Und Dorina die vom Vater ihres Kindes so hintergangen wird.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

12.07.2026 um 22:48
Danke an @LilliVanilli , ich kann Dir in allen Punkten nur zustimmen. Den Text auszuarbeiten hat sicher Zeit gekostet, aber er trifft es wirklich auf den Punkt.
Der Fall hat mich zunächst nur oberflächlich interessiert. Klar schaut man hin, wenn es Kind vermisst und dann ermordet aufgefunden wird. Als dann dur Ex des Vaters die Leiche fand, wurde es schon seltsam, da wird man denke ich automatisch neugierig, weil es eben eine sehr ungewöhnliche Konstellation ist.
Richtig krass hat der Fall mich gepackt, als sich jetzt im Laufe des Prozesses immer mehr Abgründe zeigten in Bezug auf den Charakter, den Lebensentwurf und das soziale Umfeld der Angeklagten. Das ist meiner eigenen Lebenswirklichkeit so fern und mir so fremd, dass ich nicht anders kann, als hinzustarren. Das hier zu diskutieren ist vielleicht der Versuch, das alles besser zu verstehen, vielleicht hat jemand anderes ja eine Erklärung oder einen anderen Blickwinkel.
Zitat von LilliVanilliLilliVanilli schrieb:Was für mein Empfinden im Fall Fabian extrem mit reinspielt, ist der mediale Overflow und die damit verbundene Halbtransparenz. Es gibt Fälle, da bekommt man nicht viel mit. Aber hier youtubed die beste Freundin der Mutter, es gibt den Haus- und Hofjournalisten, der exklusiv und viel berichtet, es gibt mehrere Live-Ticker aus dem Gerichtssaal, es entsteht fast ein medialer Wettlauf. Infos aller divers gefärbter Couleur ohne Ende. So extrem hab ich das noch nie erlebt.
Ich frage mich, ob der Fall auch ausserhalb dieser Bubble hier tatsächlich so intensiv wahrgenommen wird wie hier. Wer schaut sich die stundenlangen youtube-Videos zu jedem Prozesstag an?
Mein Eindruck ist, dass sich die Journalistenreihen im Gerichtssaal langsam lichten. Der Aufwand für fue Presse ist ja auch immens, wenn ein Journalist den ganzen Tag im Gerichtssaal hockt und an Ende da halt ein Bericht von max. 5 Minuten Leselänge rauskommt.
Zitat von LilliVanilliLilliVanilli schrieb:GH triggert mich total. Wer die Erfahrungen noch nicht gemacht hat, ist aber - denke ich - auch getriggert. Weil die TV den Glauben und das Vertrauen in Menschen ad absurdum führt.
Ich hatte bereits zweimal das "Vergnügen" - einmal im entfernten Bekanntenkreis und einmal im beruflichen Umfeld. Ich wusste damals nichts über solche Menschen und bin schnurstracks in die Falle getappt. Diese Kollegin hat im Unternehmen massiven Schaden angerichtet, allein dadurch, dass sie einige sehr gute und langjährige Mitarbeiter "weggebissen" hat. Der Vorgesetzte hst es überhaupt nicht durchschaut, für ihn war es lange die beste Mitarbeiterin, die er je hatte. Das mehrere Kollegen gegangen sind, teilweise sogar auf ihr Verlangen hin gekündigt wurden, hat sie ihm als notwendige "Aufräumarbeiten" verkauft. Die hat nichts als verbrannte Erde hinterlassen und er hat dabei auch wirklich viel Geld verloren.

Und genau deshalb fühle auch ich mich von Gina H extrem getriggert. Ich erkenne so viele der Verhaltensmuster bei ihr wieder und sehe zu, wie ihr Umfeld nach ihrer Pfeife tanzt. Man fragt sich, wie dämlich Menschen sein können, da mitzuturnen, für sie Buckel, Knechten und zahlen. Aber wenn man selbst mal so jemanden erlebt hat, kann man es zumindest teilweise nachvollziehen. Man muss weder besonders dumm noch schwanzgesteuert sein, um auf so einen Menschen reinzufallen, auch über einen längeren Zeitraum.

An vielen Stellen will ich einfach nur schreien: "Warum lässt Du Dir das bieten?! Schmeiß ihr die Brocken vor die Füsse und renn so schnell und so weit weg wie du nur kannst!"


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

12.07.2026 um 22:55
Der Beitrag von @LilliVanilli mit den Erklärungen,
warum der Fall Fabian so aufwühlt, verdient Respekt! Gerade auch die Schilderung der Probleme, denen Menschen ausgesetzt sind, die mit Narzissten zu tun haben, fand ich informativ und berührend.

Wenn ich mir noch ein paar Anmerkungen erlauben darf, die ich nicht als Kritik oder Korrektur verstanden wissen möchte, sondern nur als Ergänzungen.

Nach meiner Einschätzung erhitzt dieses Verbrechen die Gemüter vor allem wegen der besonderen personellen Konstellation. Da ist eine Frau, die den Spielkameraden ihres Sohnes bestialisch umbringt. Und da ist ein Mann, der zu dieser Frau, der mutmaßlichen Mörderin seines Kindes, ein Liebesverhältnis unterhält.

Das fällt völlig aus dem Rahmen und verstört viele Menschen total. Niemand kann wirklich nachvollziehen, was diese Frau und diesen Mann zu derartigem Verhalten bewogen hat. Das angenommene Motiv für die Bluttat -den Jungen zu töten, um die Beziehung zum Kindsvater zu kitten und davon auch finanziell zu profitieren- erscheint eigentlich viel zu absurd, als dass ein Normalbürger es als lebensnah empfinden kann.

Zu den von @LilliVanilli zusätzlich angeführten Aspekten nur noch eine Bemerkung: Ich finde den Hinweis auf die überbordende Behandlung dieses Falles insbesondere in den „sozialen Medien“ berechtigt.

Es ist schon krass, wie zum Beispiel bei YouTube oder anderen Plattformen der Fall Fabian ausgewalzt wird - mit dem offenkundigen Ziel, daraus Kapital zu schlagen. Da gibt es Formate, die mit Abos oder mit Werbung auf der Basis möglichst vieler Klicks Kasse machen wollen.

Ich finde das furchtbar. Das mag rechtlich nicht zu beanstanden sein, aber aus meiner Sicht übersteigt dies das sehr wohl nachvollziehbare Bedürfnis, über die Entwicklung dieses Mordfalles sachlich und seriös informiert zu werden.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

12.07.2026 um 23:13
Zitat von LilliVanilliLilliVanilli schrieb:Der Fall ist extrem vielschichtig und infolastig. Irgendwie ist da zwangsläufig fast jeder irgendwo getriggert.
Genau so wollte ich das auch sagen- wollte halt mal ein Alternatives Szenario hier präsentieren - was die meisten als solches nicht verstanden haben- egal.‘

Es steht 21:0 für die Staatsanwaltschaft- Verteidigung muss langsam aufholen sonst wird das nix mehr mit freilassen oder so


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

13.07.2026 um 07:02
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Das fällt völlig aus dem Rahmen und verstört viele Menschen total. Niemand kann wirklich nachvollziehen, was diese Frau und diesen Mann zu derartigem Verhalten bewogen hat. Das angenommene Motiv für die Bluttat -den Jungen zu töten, um die Beziehung zum Kindsvater zu kitten und davon auch finanziell zu profitieren- erscheint eigentlich viel zu absurd, als dass ein Normalbürger es als lebensnah empfinden kann.
So schlimm es klingt, dieser Fall hat jedoch "Story" Potential. Sie wie damals der Mord an Gaby Petito - der eigentlich eine "klassische" Beziehungsgeschichte mit einem Femizid am Ende war, wie es so häufig vorkommt.

Hier eine klassische Trennungsgeschichte mit einem getöteten Kind eines Partners am Ende. Davon gibt es mehrere, auch hier im Forum, die aber mehr und minder schnell "uninteressant"wurden.

Als es damals hieß, die Ex fand ihn, klingelten bei mir gleich alle Alarmglocken, weil 1. Trennung und 2. die Ex bis dato bei der Suche nie präsent war. Als ich dann ihr Interview las, wurde die Sachlage für mich immer deutlicher.

Youtube, Presse & Co. stürzen sich auch nur auf das, was Interesse hat. Wenn es keine breite Öffentlichkeit gäbe, die sich die Videos anschauen, gäbe es diese nicht. Also, ich glaub nicht, dass dieses Angebot das Interesse schürt, sondern eben das Interesse bedient.

GH ist gewissermaßen eine "schillernde" Persönlichkeit, das war sie von Anfang an. Sie fällt eben aus der Rubrik "Hausfrau und Mutter in MeckPomm" raus. Es fiel und fällt schwer, sie einzuordnen - außer den Personen, die mit Menschen ähnlicher Couleur schon zu tun hatten. Und sie hat es offensichtlich geschafft, ein Außenbild zu transportieren, welches mit den tatsächlichen Begebenheiten wenig zu tun hat.

Dazu nimmt dieser Fall mit jedem weiteren Tag an "Spannung" zu - es tun sich immer neue Geschichten, neue Erkenntnisse auf, die einem die Sprache verschlagen. Alleine dadurch bleibt das Interesse der Öffentlichkeit erhalten.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

13.07.2026 um 07:51
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Danke an @LilliVanilli , ich kann Dir in allen Punkten nur zustimmen. Den Text auszuarbeiten hat sicher Zeit gekostet, aber er trifft es wirklich auf den Punkt.
Diesem Dank, verbunden mit hohem Respekt schließe ich mich an. Dieser Fall ist einfach nur bizarr in mehreren Aspekten. Dass diese jeweils für sich bereits bizarren Aspekte hier zu einem Bündel zusammenkommen, hebt den Grad der Bizarrheit auf eine neue Stufe, die ihrerseits bizarr ist. Und das hat eine gewisse Faszination, die dazu verleitet, dran zu bleiben, um zu wissen, wie es am Ende ausgeht, auch wenn der Schuldspruch erwartbar eintreffen wird.

So einen Plot hätte sich ein Krimi-Autor nicht ausdenken können, und selbst ein William Shakespeare würde vor Neid erblassen, ob der Konstellation des Dramas, welches sich hier entfaltet und dessen wir Zeuge sein dürfen. Das ist die pure Faszination des Schreckens, die sich hier präsentiert und die alle in den Bann zieht, die sich darauf eingelassen haben, sich mit dem Fall zu beschäftigen.

Der größte Schrecken in diesem Drama ist jedoch der ermordete Fabian, dessen sinnloser Tod und nicht gelebtes Leben eine gerechte Verurteilung und Bestrafung der (immer noch mutmaßlichen) Täterin nach sich ziehen muss, auch wenn der Schrecken dieses hinterhältigen Mordes damit niemals gesühnt werden kann.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

13.07.2026 um 08:13
Zitat von LilliVanilliLilliVanilli schrieb:Die TV als solche triggert im Breitbandmodus. Sie triggert grundsätzlich alle Menschen, die schon mal Erfahrungen mit Narzissten gemacht haben (und das sind - so wie man hier lesen kann - nicht wenige).
Danke für diesen Text! Das fasst alles zusammen, was mir auch so durch den Kopf geht...
Und ich denke dass jede*r schon mal Erfahrungen mit solchen Menschen gemacht hat - nur hat sich halt nicht jede*r direkt als Opfer geeignet und ist vielleicht deshalb "nochmal davon gekommen". Gerade gutherzige, gutgläubige, hilfsbereite, mitfühlende Menschen werden da ruckzuck zum Opfer, meist ohne es zu merken bzw. erst viel zu spät. Sowas kann nicht nur einzelne Menschen sondern auch ganze Familien, ganze Gemeinschaften zerstören, die bisher aufgrund gegenseitiger sozialer Verantwortung gut funktioniert haben. Diese Menschen sind gefährlich nicht nur für ihre einzelnen Opfer sondern auch für die Gesellschaft, denn sowas zerstört nachhaltig das Urvertrauen in andere Menschen ohne das es keine Gemeinschaft geben kann, keinen Zusammenhalt, kein Miteinander, keine gegenseitige Hilfe - alles Dinge die den Menschen ausmachen.
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Genau so wollte ich das auch sagen- wollte halt mal ein Alternatives Szenario hier präsentieren - was die meisten als solches nicht verstanden haben- egal.‘
Also ich würde sehr gerne mal Dein Alternativ-Szenario lesen, leider kann ich es aber nicht finden, magst Du mal darauf verlinken?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

13.07.2026 um 08:28
Zitat von wobelwobel schrieb:Diese Menschen sind gefährlich nicht nur für ihre einzelnen Opfer sondern auch für die Gesellschaft, denn sowas zerstört nachhaltig das Urvertrauen in andere Menschen ohne das es keine Gemeinschaft geben kann, keinen Zusammenhalt, kein Miteinander, keine gegenseitige Hilfe - alles Dinge die den Menschen ausmachen.
Zumal Gina H ja nicht nur die Menschen aus ihrem direkten sozialen Umfeld schamlos ausgenutzt hat, sondern vor allem auch unser Sozialsystem, das auf Solidarität beruht. Sie hat nie etwas geleistet, nie nennenswert etwas beigetragen, und kassiert seit Jahren, eigentlich ihr ganzes Leben Leistungen. Nicht, weil sie nicht leistungsfähig ist, sondern weil sie keinen Bock auf eine geregelte Arbeit hat. Es ist mir ein Rätsel, wie sie sich da durch alle Filter gelogen hat, aber offenbar ist es ihr gelungen.
Stattdessen lebt sue exzessiv ihr großes Hobby, fährt mit ihrer Protzekarre durch die Gegend und lässt andere für sich schuften und zahlen.

Die 4 Jahre Beziehung zu ihr müssen doch die Hölle gewesen sein, die Nachrichten, die wir kennen sind eine Geschmacksprobe dafür. Wieso nur hält MR so verzweifelt an dem Konstrukt fest? Ich meine damit nicht mal nach ihrer Verhaftung, sondern in den Jahrem davor, in denen es ja wohl mehrere Off- Punkte, aber ebrn auch genau so viele Ons gab.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

13.07.2026 um 08:33
Zitat von GrillageGrillage schrieb:sondern vor allem auch unser Sozialsystem, das auf Solidarität beruht.
Das ist mir auch nicht klar, aufgrund welcher Diagnose G. da die EMR (inzwischen nach 2maliger Verlängerung unbefristet) erlangt hat.
Da müssen doch entsprechende Diagnosen gestellt worden sein. Und wenn es aufgrund einer Psychischen Erkrankung war, reicht doch der Hausarzt nicht aus.
Ich hoffe, dass man dazu noch etwas hoert.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

13.07.2026 um 08:42
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Die 4 Jahre Beziehung zu ihr müssen doch die Hölle gewesen sein, die Nachrichten, die wir kennen sind eine Geschmacksprobe dafür. Wieso nur hält MR so verzweifelt an dem Konstrukt fest? Ich meine damit nicht mal nach ihrer Verhaftung, sondern in den Jahrem davor, in denen es ja wohl mehrere Off- Punkte, aber ebrn auch genau so viele Ons gab.
Ich kann mir das nur so erklären, wie ich das selbst aus einer Beziehung mit so jemandem kenne - da lief das ANFANGS auch ganz anders, der Druck, die Lügen, die Isolation, das Gaslightning usw. hat sich da ganz unauffällig langsam über die Jahre eingeschlichen. Man denkt da lange das seien nur "Ausrutscher", man kennt sich doch, es war doch mal so schön und könnte auch wieder so schön sein, das Gegenüber hat grad nur eine schlechte Phase bla bla bla... Man rafft einfach nicht dass es umgekehrt ist, dass der Mensch in den man sich mal verliebt hat, garnicht dessen "wahres ich" war sondern nur eine einzige Lüge. Man glaubt auch nicht dass man sich so hat täuschen lassen, zweifelt an sich selbst usw. - und dann hat dieser Mensch längst gewonnen, denn Selbstzweifel sind sein Elixier, sein Material mit dem er baut.
Was am Ende zurückbleibt ist tiefsitzender Zweifel, jegliches Vertrauen in andere ist zerstört, das eigene Misstrauen macht es schwer wieder neue Kontakte zu knüpfen, man lässt niemanden mehr an sich heran und kann sich entsprechend auch selbst nicht mehr den "Frust" von der Seele reden (was aber ja doch immer mal wieder wichtig ist um sich davon zu befreien).


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

13.07.2026 um 09:25
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Da müssen doch entsprechende Diagnosen gestellt worden sein. Und wenn es aufgrund einer Psychischen Erkrankung war, reicht doch der Hausarzt nicht aus.
Ich hoffe, dass man dazu noch etwas hoert.
Der Hausarzt und auch ihr behandelnder Therapeut haben damit nichts zu tun, sondern die Rentenversicherung fordert durch entsprechend qualifizierte Ärzte erstellte Gutachten ein. Und deren täglich Brot ist es ja, dabei Simulanten von wirklich erkrankten und beeinträchtigten Menschen zu unterscheiden.
Wenn die Rente zunächst befristet gewährt wird, besteht auch eine Pflicht des Empfängers, aktiv daran mitzuwirken, dass sich sein Gesundheitszustand bessert, als z. B. eine stationäre Reha-Massnahme oder ambulante Therapien zu absolvieren.

Ich verstehe auch nicht, wie sie dass geschafft hat. Es reicht sicher nicht, dem Gutachter zu sagen, man bekomme immer einen Schweissausbruch, wenn man nur an Arbeit denkt.
Zitat von CorvusCoraxCorvusCorax schrieb am 09.07.2026:Spätestens jetzt dürfte es ja aufgeflogen sein, dass GH wahrscheinlich unrechtmässig EMR bezogen hat.
Wenn sich das bestätigen würde - wie würde das dann laufen? Würde die Rentenversicherung die gezahlte EMR zurückfordern?
Rein vom gesunden Menschenverstand empfinde ich es auch so, dass sie die Leistungen unrechtmässig bezogen hat. Wer 5 Pferde versorgen, Turniere reiten und mehrere Lakeien gleichzeitig so intensiv mit Nachrichten bespielen kann, der kann auch irgendeiner Form der Arbeit nachgehen.
Juristisch bin ich nicht sicher. Sie hat die EMR beantragt , das steht jedem frei. Dann haben Gutachter sie untersucht und befunden, dass sie nicht in der Lage ist zu arbeiten, daraufhin wurde die Rente genehmigt. Der Prozess ist mehrmals wiederholt worden, da die Rente zunächst ja befristet war und jedesmal wurde befunden, dass dir nicht arbeitsfähig ist.
Man müsste ihr schon nachweisen, dass sie die Gutachter gezielt und massiv belogen hat, was ich mir bei psychischen Problemen sehr schwer vorstelle. Ich habe keine Ahnung, nachbwelchen Kriterien hier überhaupt vorgegangen wird, weil der Gutachter ja alleine auf die Aussagen des Antragstellers angewiesen und nicht wie bei somatischen Beschwerden auf objektive Befunde wie z.B. Röntgenbilder oder Laborwerte zurückgreifen kann .
Und da würde ich es eben als eher typisch annehmen, dass Menschen , die sich Leistungen erschleichen wollen, dem Gutachter was vom Pferd erzählen. Das ist doch genau sein Job, das zu erkennen und ein entsprechendes Gutachten zu verfassen. Sonst bräuchte man ja keinen Gutachter.

Ich bin deshalb nicht sicher, ob man juristisch gesehen Gina H tatsächlich belangen könnte. Sie hat hslt EMR beantragt und ein Gutachter hat ihr bestätigt, dass sie zu krank zum arbeiten ist.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

13.07.2026 um 09:44
Zitat von GrillageGrillage schrieb:die Rentenversicherung fordert durch entsprechend qualifizierte Ärzte erstellte Gutachten
In meinem Bekanntenkreis kenne ich einen Fall, bei dem es ohne Gutachter ablief.
Vielleicht kommt es auf die Diagnose an?
In dem Fall, den ich kenne, war es Demenz (durch einen normalen Neurologen anhand der Standardtests bestätigt).


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