Tina1404 schrieb:Schauen wir mal was sie bei ihrer Einlassung zu berichten hat. Kennen wir eigentlich schon alle ihre Aussagen bei der Polizei oder kommt da noch mehr?
Ihre Anwälte kennen ihre Aussagen und sie kann denen auch jederzeit mitteilen, was diese einen Zeugen fragen sollen.
wobel schrieb:Das hätte die Tierärztin aber dann doch ausgesagt, wenn bei ihr derartige Medikamente gefehlt hätten. Sowas ist bei Tierarzt unter Verschluß und da wird regelmäßig der Bestand kontrolliert, da kannst Du sicher sein. Das liegt nicht offen rum.
Und Gina hatte es ja garnicht nötig Fabian irgendwie zu betäuben, ihr hat er ja vertraut.
Also wenn jemand da mit Betäubungsmitteln gearbeitet hätte, dann wohl eher der fragliche "Mister X" als Gina.
Umgekehrt wird aber doch ein Schuh draus.
Das toxikologische Gutachten wurde ja früh im Ermittlungsverfahren in Auftrag gegeben und angefertigt. Da lagen doch noch gar keine Aussagen der Tierärztin vor.
Man weiß bei Ermittlungen doch nie, was sich später noch ergibt.
Es wurde ja auch nichts gefunden. Aber was hätte man denn gemacht, wenn die später ausgemachte und befragte Tierärztin tatsächlich gesagt hätte, ihr sei beim letzten Besuch auf Ginas Pferdefavela t
was aus ihrer Autoapotheke abhanden gekommen?
Außerdem gibt es für Pferde Beruhigungsmittel, die vom Tierarzt an den Tierhalter abgegeben werden, der sie dann einsetzten kann, wenn er es benötigt, z.B. wenn der Hufschmied kommt oder vor einer Hängerfahrt.
Früher hat man das mehr eingesetzt, heute aus Tierschutzgründen eher weniger, weil diese Mittel nicht angstlösend wirken, sondern eher zu Bewegungsunfähigkeit führen, so dass es nur so aussieht, als habe sich das Tier beruhigt. Tatsächlich steht es ja aber sogar noch unter stärkerem Stress.
Trotzdem wird es noch eingesetzt, wenn ein Pferd in einer bestimmten Situationen gar nicht anders handelbar ist.