Elin-Haru schrieb:Wahrscheinlich waren das die ersten "Manipulationsopfer" der Gina H.
Was für ein Quatsch.
Die Großmutter hat die Kinder bei sich aufgenommen und damit eine Verantwortung übernommen der sie offenbar nicht gewachsen war.
Die beiden Mädchen waren kleine Grundschulkinder, deren Mutter schwer an Krebs möglicherweise lebensbedrohlich erkrankt war und hätten eine fürsorglich behütende Umgebung gebraucht.
Die Großmutter war die erwachsene Person mit Erziehungsverantwortung.
Es wäre ihr Job gewesen, die Kinder bei der Regulation ihrer Emotionen zu unterstützen, die Kinder gleichermaßen zu behandeln. Es wäre ihre Aufgabe und Verantwortung gewesen, dem Kind das sich möglicherweise durch manipulatives Verhalten versucht Vorteile zu verschaffen, dem Kind andere Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, es zu regulieren und zu steuern.
Wenn man das nicht kann, dann kann man nicht zwei Kinder bei sich aufnehmen. Oder man nimmt sie bei sich auf und sucht sich die entsprechende Unterstützung der Jugendamt hat und Beratungsstellen.
Das Verhalten der Großmutter, wenn es sich so zugetragen hat wie von der Schwester beschrieben empfinde ich als außerordentlich bösartig.
Die Kinder wären vielleicht in einer gut aufgestellten Pflegefamilie oder in einer therapeutischen Wohngruppe deutlich besser aufgehoben gewesen.
Elin-Haru schrieb:Sie ist einfach böse und man muss sich damit abfinden, dass es nun einmal solche Menschen gibt.
Ja sie ist böse.
Aber als kleines Mädchen war sie das vielleicht noch nicht. Vielleicht hätte es die Möglichkeit gegeben dass sie sich anders entwickelt, wenn sie in einem förderlicheren Umfeld aufgewachsen wäre.
Weiß man aber natürlich nicht.
Elin-Haru schrieb:Auch Ginas Mutter tut mir leid.
Auch die Mutter ist ihre Aufgabe den Kindern gegenüber nicht gerecht geworden.
Wenn es stimmt, dass die Großmutter den Kindern Lügengeschichten erzählt hat über die Mutter, ihnen erzählt hat, die Mutter wolle gar keinen Kontakt obwohl das nicht stimmt, stellt sich die Frage warum die Mutter dann nicht tätig geworden ist. Sie hätte selbstständig den Kontakt zu ihren Kindern suchen können und wenn das nicht gelungen wäre, hätte sie das Jugendamt einschalten können.
Stattdessen hat sie die Kinder im Haushalt ihre eigenen Mutter gelassen, obwohl sie offenbar wusste, dass diese die Kinder manipuliert.
sunrise2008 schrieb:Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die Oma so eine tragende, negative Rolle gespielt hat im Leben der Schwestern
Ich finde es hat sich ein bisschen angedeutet, dass es da auch Probleme gab.
Die Mutter von Gina und ihrer Schwester ist sicherlich auch nicht ohne Grund nicht in der Lage gewesen, die Kinder groß zu ziehen.
Die Krebserkrankung hat sie ja offenbar überstanden. Trotzdem gab es anscheinend jahrelang keinen Kontakt zu den Kindern.
Dass da vielleicht schon in der Kindheit der Mutter von Gina irgendwas nicht ganz rund gelaufen ist, hat sich meiner Meinung nach angedeutet