Zaunkönigin schrieb:Es wäre ihr Job gewesen, die Kinder bei der Regulation ihrer Emotionen zu unterstützen, die Kinder gleichermaßen zu behandeln. Es wäre ihre Aufgabe und Verantwortung gewesen, dem Kind das sich möglicherweise durch manipulatives Verhalten versucht Vorteile zu verschaffen, dem Kind andere Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, es zu regulieren und zu steuern.
Tut mir leid, aber dad ist doch rein-theoretisches blablabla aus einem Lehrbuch für Pädagogik. Wie behandelt man denn zwei unterschiedlich begabte Kinder gleichermaßen? Sicher nicht, in dem msn beiden gensu das gleiche zukommen lässt.
Jeder der mehr sld ein Kind hat, weiß dicj, wie schwer es oft ist, beiden Gerecht zu werden. Das eine braucht vielleicht mehr Förderung, bekommt dadurch mehr Aufmerksamkeit, während beim anderen Kind alles wie von alleine läuft.
Und frag mal die heute über 80-jährige Großmutter, welche Strategien und Techniken sie zur Regulation ihrer eigenen Emotionen sie praktiziert ...
Ich will die Großmutter gar nicht in Schutz nehmen, aber man muss die Messlatte an sie auch nicht höher hängen als in jeder normalen Familie.
Kinder werden im Alltag nicht erzogen, in dem msn ihnen "Handlungsmöglichkeiten" referiert , sondern Erziehung ist in den Alltag eingebunden, es läuft vieles unbewusst und durch Vorleben.
Zaunkönigin schrieb:Wenn man das nicht kann, dann kann man nicht zwei Kinder bei sich aufnehmen. Oder man nimmt sie bei sich auf und sucht sich die entsprechende Unterstützung der Jugendamt hat und Beratungsstellen.
Dass man das nicht kann, ist den wenigsten Menschen in so einer Situation bewusst. Auch wenn das Resultat schrecklich ist, meinen es die meisten Menschen doch gut und planen nicht, gezielt einen schlechten Menschen aus einem Kind zu machen.
Man steht plötzlich da mit zwei kleinen Kindern, die selber auch erst mal die Trennung von der Mutter und die Sorge, ob diese die Krankheit überlebt, verkraften müssen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Großeltern versucht haben, ihr bestes zu geben. Dass das was sie zu geben hatten, nicht ausreichend war, kann man im Nachhinein unf als Außenstehender leicht sagen und verurteilen.
Zaunkönigin schrieb:Sie hätte selbstständig den Kontakt zu ihren Kindern suchen können und wenn das nicht gelungen wäre, hätte sie das Jugendamt einschalten können.
Stattdessen hat sie die Kinder im Haushalt ihre eigenen Mutter gelassen, obwohl sie offenbar wusste, dass diese die Kinder manipuliert.
Du urteilst hier von einem sehr hohen Ross, über Menschen, über die Du aus dritter Hand ein paar Informationsschnipsel gelesen hast. Du blättert hier Handlungdoptionen auf, und wirfst Dir völlig fremden Menschen, über deren Lebenssituation Du nicht mehr weißt, als dass sie eine Krebserkrankung überlebt haben, vor, diese vor 25 bis 20 Jahren nicht genutzt zu haben.
Retsiemfoh schrieb:Wahrscheinlich kriegt ihre Schwester bei ihrer Einlassung jetzt auch noch ihr Fett weg !
Das hab ich auch schon gedacht. Wahrscheinlich hockt sie jetzt schon in ihrer Zelle, und überarbeitet ihre Einlassung. Die wird jetzt noch drei Seiten länger als geplant....