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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

33.138 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

13.08.2026 um 20:22
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Ich habe die Situation so in Erinnerung:
Gina war am Tattag mit Ch. verabredet.
Ihr normaler Umgang war wohl, andauernd Status Meldungen zu senden.
Jedoch diesmal nicht, denn ihr Handy war ewig Offline.
Einfach mal das Internet bemühen:
Rund eine halbe Stunde später entsperrt Gina H. ihr Handy um 11.11 Uhr und schickt kurz darauf einem Bekannten ein Foto von einem Waldweg. Dann schaltet sie ihr vollgeladenes Handy aus. „Dies ist ein besonderes Ereignis, weil das sonst überhaupt nicht stattfindet“, kommentiert der Polizist. Gina H. hat ihr Smartphone in all der Zeit nur dreimal ausgeschaltet: Nach der Einrichtung ihres Handys, am 10.10. im mutmaßlichen Tatzeitraum und am 13.10. abends bei der Suche am Tümpel in Klein Upahl.
Quelle: https://www.rtl.de/news/prozess-im-fall-fabian-8-aus-guestrow-gina-h-macht-am-tattag-fuer-anderthalb-stunden-ihr-handy-aus-id30945291.html?utm_source=chatgpt.com


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

13.08.2026 um 20:26
Zitat von wobelwobel schrieb:nachdem sie das Handy dann wieder angeschaltet hat.
Soweit im Ticker nachzulesen. (im Wiki auch)
Zitat von wobelwobel schrieb:Warum sollte er das fragen? Was geht Christian das an wo sie war?
Ich komm da echt nicht mit, bei MR hätt ich's ja noch einigermaßen verstanden, aber warum Christian?
Ch. hätte fragen können, darauf beruht diese Annahme.
Gina war sonst immer und überall erreichbar. An diesem Tag nicht für eine, für ihre Verhältnisse,
sehr lange Zeit.
Das, so glaubte sie, müsse sie erklären.
^^ Annahme, das sie es geglaubt haben könnte.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

13.08.2026 um 20:28
Zitat von Jesse6Jesse6 schrieb:Einfach mal das Internet bemühen:
Wofür? Ihr Handy war eine Weile abgeschalten. Ich habe nichts
Anderes gesagt. :shrug:


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

13.08.2026 um 20:39
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:
Zitat von Jesse6Jesse6 schrieb:Einfach mal das Internet bemühen:
Wofür? Ihr Handy war eine Weile abgeschalten. Ich habe nichts
Anderes gesagt. :shrug:
will sagen, mehr lässt sich in die Darstellungen zitierbarer Quellen nicht reininterpretieren. Du hast ja hier eine Diskussion angestiftet mit:
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:
Zitat von wobelwobel schrieb:
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Damit konnte sie ggü. Ch. erklären, warum sie nicht erreichbar war.
Funkloch im Wald oder Handy im Auto gelassen während der Gassi Runde.



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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

13.08.2026 um 22:07
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Was glaubst du denn, was der Inhalt war?
Wenn ich mir deine Antwort so ansehe, scheint es eher unterschiedliche Wahrnehmungen des Wortes "Statusmeldung" zu sein.

Für mich ist eine Statusmeldung: ich bin jetzt aufgestanden, ich frühstücke jetzt, ich gehe jetzt einkaufen, etc.

Aus dem was man bisher am Nachrichten kennt handelte es sich aber abseits MR eher um "Gespräche" also man schrieb über ein Thema oder über dies und jenes. Sicherlich gab es da auch mal ein "Guten morgen, bin gerade aufgestanden und mach mir erstmal einen Kaffee" aber Statusmeldungen sind für mich was anderes.

Die Summe der Kommunikation ist wirklich beachtlich. So viel verschwendete Zeit, herje. Aber solch (in meinen Augen) krankhaftes Handyverhalten haben heute ja leider viele. Und für Menschen wie GH kommt das dann sehr gelegen.
Wobei man da wohl eher CD die "Beachtung" für aussprechen müsste. Mit dem Arbeitshandy neben Frau und Kind. Wie auch immer das möglich war.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

13.08.2026 um 22:27
Zitat von wobelwobel schrieb:Warum sollte er das fragen? Was geht Christian das an wo sie war?
Zumal der Mann ja berufstätig war - zumindest hatte er ei Diensthandy - und an einem normalem Freitagvormittag was anderes zu tun gehabt haben dürfte, als GH zu kontaktieren.
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Ch. hätte fragen können, darauf beruht diese Annahme.
Gina war sonst immer und überall erreichbar. An diesem Tag nicht für eine, für ihre Verhältnisse,
sehr lange Zeit.
Ich habe dieses ganze Verhältnis zwischen GH und CD aber eher so verstanden, dass sie ihn aktiv mit Nachrichten und Bildchen kontaktiert hat, oft um sich bei ihm über ihren Beziehungsmüll zu MR auszuheulen. Er hat eher reagiert und weniger sie kontaktiert, wenn vorher kein Kontakt von ihr ausging.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

13.08.2026 um 22:49
Gina nutzt ein Diktiergerät für ihre Einlassung. Mein Mitleid mit ihren Anwälten.
Sie selbst habe sich Notizen gemacht, werde gemeinsam mit ihren Anwälten über mehrere Tage hinweg die richtigen Schwerpunkte setzen und das Statement mit einem Diktiergerät erarbeiten.
Quelle: https://www.berliner-kurier.de/panorama/fabian-guestrow-aussage-gina-h-was-bekannt-ist-li.10289245


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

13.08.2026 um 23:21
Geht nicht gegen dich, aber allgemein:
Zitat von Jesse6Jesse6 schrieb:Mein Mitleid mit ihren Anwälten.
Wie immer man das sehen will ...

Wie sollen denn die Anwaelte reagieren in diesem Fall?
Sie sind verpflichtet, die Angeklagte im Rahmen der Rechtssprechung soweit wie moeglich zu ihrem Gunsten zu unterstuetzen.
Aussichtlos oder nicht - also keine Wahl . . .


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

13.08.2026 um 23:37
Edit:
Bezahlt werden die Anwaelte doch eh.
Deswegen ist Mitleid nicht wirklich angebracht . . .


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

13.08.2026 um 23:45
Zitat von wobelwobel schrieb:Als vor der Sommerpause das "Selbstleseverfahren" vom Gericht angeordnet wurde, hat sie es immernoch nicht für nötig befunden sich das mal anzuschauen, das ist ihr erst kurz vom Ende der Sommerpause aufgefallen dass da was nicht funktioniert.
Davon gehe ich auch aus. Es ist nicht so, dass sie ihre Verteidiger erst da von dem Problem mit der CD informiert hat, sondern dass sie erst da überhaupt bemerkt hat, weil sie vorher nie versucht hat, die Dokumente auf der CD zu öffnen.
Zitat von MINKA123MINKA123 schrieb:Jetzt hab ich noch eine Frage zur Einlassung. Darf der Richter fragen Stellen zwischendurch? Ich weiß sie muss nicht antworten. Oder wird sie stur alles runterlesen? Wie läuft sowas ab?
Ich habe das mal live vor Gericht mitbekommen. Auch hier war vorher vom Verteidiger angekündigt, dass der Angeklagte keine Fragen beantworten woll.
Tatsächlich darf der/die Angeklagte ihren Sermon ungestört runterbeten. Und der darf sich auch dazu entscheiden, keine Fragen dazu zu beantworten.

In den von mir beobachteten Fall hat der vorditzende Richter danach sehr höflich gefragt, ob er und die anderen Prozessbeteiligten Verständnisfragen stellen dürfen, weil sonst eben vieles unverstanden oder missverstanden im Raum stehen bleiben würde. Der Angeklagte hat sich sofort gewunden, denn das wollte er ja auf keinen Fall; der Verteidiger wollte aber weiter drauf bestehen, dass keine Fragen gestellt werden dürfen.
Letztendlich hat sich der Angeklagte "durchgesetzt" , er darf das entscheiden, auch gegen den Rat seines Anwalts. Das war schön doof von ihm, weil er damit echt eine weite Tür aufgemacht hat...
Durch die Rückfragen musste er natürlich frei reden, und Dinge, die er nur so angedeutet hatte, präzisieren. Und dann ist es natürlich auch schwer, eine Trennlinie zwischen Verständnisfragen und Fragen zu offensichtlichen Lücken in seiner Argumentation zu ziehen.
Die meisten Menschen halten es nicht aus, auf ihnen gestellte Fragen gar nichts zu sagen. Auf dem Phänomen beruhen ja viele Fragetaktiken in Vernehmungen bei der Polizei, Bewerbungsgesprächen bis hin zu Konfliktgesprächen im privaten Umfeld. Man denkt automatisch, dass man sich dadurch " verdächtig" macht oder die Gegenseite das dann in ihrem Kopf mit Antworten auffüllt, die man nicht kontrollieren kann. Eine Frage im Gerichtssaal zu hören und dann vor allen Augen und Ohren zu sagen, dass man dazu nichts sagen will, dazu gehört schon ziemlich viel Willensstärke und Selbstbewusstsein.

Genau das ist aber ja GHs große Schwäche. Sie kann es einerseits schwer ertragen, die Situation bzw. hier die Informationen nicht kontrollieren zu können. Andererseits stellt Labern für sie ein bewährter Kontrollmechanismus dar. Wir haben es durch die Zeugen und die verlesenen Nachrichten ja mitbekommen, dass sie Leute einfach so lange mit ihren "Erklärungen" volllabert, bis sie bekommt was sie will. Sie hatte damit immer wieder Erfolg, nicht nur im privaten Umfeld, sondern oft genug bei Behörden (AWO, JA, EMR) und auch gegenüber professionellen Personen (Therapeut oder der Besitzer vom Reitsportgeschäft, der trotz des nachgewiesenen Diebstahls keine Anzeige erstattet hat).
Ich glaube deshalb, dass wenn sie eine Frage hört, noch dazu eine offensichtlich kritische, ihre Aussagen anzweifeln, es für sie kein Halten mehr gibt. "Kein Kommentar" ist für sie dann keine Option, da können ihre Anwälte sie noch so oft warnen oder sie in die Seite stumpen.

Das aber weit aus schwerwiegendere an so einmal aufgemachten Tür für Rückfragen ist, dass ein Angeklagter zwar prinzipiell ein Schweigerecht hat. Er muss also nichts sagen UND (!) das Schweigen darf vom Gerichts nicht zu seinem Nachteil gewertet werden. Die Richter dürfen also aus ihrem Schweigen nicht schlussfolgern, dass sie die Tat, wie vorgeworfen, begangen hat, denn wenn sie Unschuldig wäre, würde sie sich ja verteidigen. Und wenn sie auf die Fage: "Wo waren Sie am 10.10.2025 um 10.50 Uhr?" also nichts antwortet, darf ein Gericht daraus nicht schlussfolgern, dass sie da vor Fabians Haustür war, denn wenn sie da nicht gewesen wäre, hätte sie ja sagen können wo sie war.
Das gilt aber nur solange sie wirklich konsequent schweigt. Wenn sie aber anfängt, Fragen zu beantworten und sich dann weigert, auf einzelne bestimmte Fragen zu antworten, darf das Gericht dieses Verhalten sehr wohl in die Urteilsfindung einfließen lassen. Natürlich darf es sich auch da nicht Antworten ausdenken ( wie in dem Beispiel oben zur Frage nach dem Aufenthaltsort zur Tatzeit), aber es darf sich durchaus Grdanken machen, was daraus abzuleiten ist, wenn auf bestimmte Fragen die Antwort verweigert wird, für andere aber nicht.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

14.08.2026 um 00:31
Zitat von nur_die_faktennur_die_fakten schrieb:Bezahlt werden die Anwaelte doch eh.
Deswegen ist Mitleid nicht wirklich angebracht . . .
Mein Mitleid bezog sich rein auf das Diktiergerät!!
Es wäre sicherlich hilfreich, wenn die Angeklagte,
ihre Darstellung selbst zu Papier brächte und so eine gute Vorarbeit für ihre Anwälte leistet. Aber soweit käme es noch, dass sich Gina auf ihre 4 Buchstaben setzt und einen „Aufsatz“ schreibt, dessen Vortrag mehrere Stunden dauern soll.
Natürlich gibt es Software zum Transkribieren ihres unstrukturierten Gelabers, bei dem sie am Ende nicht mehr weiß, was sie zu Beginn gesagt hat und den Überblick über ihre Lügen verliert.

Ironie off

(PS. Ist mir klar, dass sie sich das anhören kann und den Anfang findet)


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

14.08.2026 um 00:35
Zitat von Jesse6Jesse6 schrieb:Mein Mitleid bezog sich rein auf das Diktiergerät!!
Ist schon klar.
Deswegen war die Aussage nicht persoenlich gemuenzt . . .


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

14.08.2026 um 01:05
Zitat von Jesse6Jesse6 schrieb:Natürlich gibt es Software zum Transkribieren ihres unstrukturierten Gelabers, bei dem sie am Ende nicht mehr weiß, was sie zu Beginn gesagt hat und den Überblick über ihre Lügen verliert.
Ja, völlig unvorstellbar, dass jemand wie sie per Diktiergerät irgendwas strukturiertes zusammenbringt, geschweige denn gleich mehrere Seiten. Das wird ein ganz übler stream of consciousness ohne Anfang und Ende, der von Hölzchen auf Stöckchen hüpft und wieder zurück zum ganzen Baum.
Das transkribieren wird dann Software mit ein paar Klicks erledigt sein, aber daraus eine argumentativ sinnhafte Einlassung zu basteln stelle ich mir als nahezu unmöglich vor. Zumal da inhaltlich ja mehr kommen muss als: "Meine Schwester hat einen Dachschaden und lügt!"


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

14.08.2026 um 03:31
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Andererseits stellt Labern für sie ein bewährter Kontrollmechanismus dar. Wir haben es durch die Zeugen und die verlesenen Nachrichten ja mitbekommen, dass sie Leute einfach so lange mit ihren "Erklärungen" volllabert, bis sie bekommt was sie will. Sie hatte damit immer wieder Erfolg, nicht nur im privaten Umfeld, sondern oft genug bei Behörden (AWO, JA, EMR) und auch gegenüber professionellen Personen (Therapeut oder der Besitzer vom Reitsportgeschäft, der trotz des nachgewiesenen Diebstahls keine Anzeige erstattet hat).
Ich glaube deshalb, dass wenn sie eine Frage hört, noch dazu eine offensichtlich kritische, ihre Aussagen anzweifeln, es für sie kein Halten mehr gibt. "Kein Kommentar" ist für sie dann keine Option, da können ihre Anwälte sie noch so oft warnen oder sie in die Seite stumpen.
Davon gehe ich auch aus und ich hoffe auch darauf. Bei einem vorbereiteten Statement konnten die Verteidiger zumindest vorher noch einen Blick darauf werfen, auf sie dahingehend einwirken, dass offensichtliche Widersprüche evtl nicht mit in die Einlassung einfließen etc. Wenn sie frei redet, könnte das verheerend für sie enden. Aber vll geht sie wirklich auch immer noch davon aus, dass sie einfach nur lang genug schwafeln muss und das Gericht ihr dann glaubt - eben weil sie damit bisher immer große Erfolge erzielte, egal wie unsinnig ihr Gelaber war.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

14.08.2026 um 07:05
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Aber vll geht sie wirklich auch immer noch davon aus, dass sie einfach nur lang genug schwafeln muss und das Gericht ihr dann glaubt - eben weil sie damit bisher immer große Erfolge erzielte, egal wie unsinnig ihr Gelaber war.
Davon gehe ich fest aus und es passt auch zum Ausdruck der Verteidigung, dass sie "die Hoffnung" hat hier überzeugen zu können.

Ich hatte einen Menschen im engsten Umfeld, der hier wie sie gestrickt war (was das Lügen und Laben angeht). So oft hab ich das mal fasziniert, mal beschämt beobachtet, wie dieser Mensch in solchen Situation in einen Laberflash verfiel und redete, redete, redete, ohne Punkt und Komma. Das Gegenüber ist dann mit der Fülle an Info (die null strukturiert ist) erstmal überfordert - man muss das ja zunächst verstehen, einordnen, zuordnen und mit Erkenntnissen/Erlebnissen abgleichen.

Es ist eine Taktik, die funktioniert, wenn einen das Gegenüber noch nicht genug kennt. Wenn das Gegenüber leicht einzuschüchtern ist. Wenn das Gegenüber irgendwelche Ängste um den Beziehungsstatus hat. Wenn das Gegenüber ermüdet ist oder in Zeitnot.

Sie ist hier aber vor Gericht und es geht um einen Mord an einem kleinen unschuldigen Kind.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

14.08.2026 um 07:34
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Genau das ist aber ja GHs große Schwäche. Sie kann es einerseits schwer ertragen, die Situation bzw. hier die Informationen nicht kontrollieren zu können. Andererseits stellt Labern für sie ein bewährter Kontrollmechanismus dar. Wir haben es durch die Zeugen und die verlesenen Nachrichten ja mitbekommen, dass sie Leute einfach so lange mit ihren "Erklärungen" volllabert, bis sie bekommt was sie will. Sie hatte damit immer wieder Erfolg, nicht nur im privaten Umfeld, sondern oft genug bei Behörden (AWO, JA, EMR) und auch gegenüber professionellen Personen (Therapeut oder der Besitzer vom Reitsportgeschäft, der trotz des nachgewiesenen Diebstahls keine Anzeige erstattet hat).
Ich glaube deshalb, dass wenn sie eine Frage hört, noch dazu eine offensichtlich kritische, ihre Aussagen anzweifeln, es für sie kein Halten mehr gibt. "Kein Kommentar" ist für sie dann keine Option, da können ihre Anwälte sie noch so oft warnen oder sie in die Seite stumpen.
Danke dir, für die ausführliche Information.
Warschl. sind sich nicht mal die Anwälte sicher. Denn sonst könnten sie, im Vorfeld, klar nein zu Fragen sagen.
Deine Einschätzung, Gina betreffend, sehe ich genau so. Es wird sehr schwierig für sie, nicht zu Antworten.
Zitat von Jesse6Jesse6 schrieb:Mein Mitleid bezog sich rein auf das Diktiergerät!!
Es wäre sicherlich hilfreich, wenn die Angeklagte,
ihre Darstellung selbst zu Papier brächte und so eine gute Vorarbeit für ihre Anwälte leistet. Aber soweit käme es noch, dass sich Gina auf ihre 4 Buchstaben setzt und einen „Aufsatz“ schreibt, dessen Vortrag mehrere Stunden dauern soll.
Warschl. wird sie jetzt von morgens bis abends das Dikrergerät voll labern. Viel Arbeit für die Anwälte Am Anfang hieß es ja, Gina sollte es aufschreiben. Das war warschl. zuviel für Gina.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

14.08.2026 um 07:49
Zitat von BohoBoho schrieb:Es ist eine Taktik, die funktioniert, wenn einen das Gegenüber noch nicht genug kennt. Wenn das Gegenüber leicht einzuschüchtern ist. Wenn das Gegenüber irgendwelche Ängste um den Beziehungsstatus hat. Wenn das Gegenüber ermüdet ist oder in Zeitnot.

Sie ist hier aber vor Gericht und es geht um einen Mord an einem kleinen unschuldigen Kind.
Ja und sie wurde wohl auch immer laut wenn sie sich bei einer Lüge ertappt fühlte. Ich denke, dass kann sie bei Gericht dann doch nicht bringen, wenn sie denn Fragen beantwortet.
Jedenfalls glaube ich jetzt schon kein Wort, was Gina bei der Einlassung vorbringen wird.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

14.08.2026 um 07:51
Zitat von MINKA123MINKA123 schrieb:Warschl. wird sie jetzt von morgens bis abends das Dikrergerät voll labern. Viel Arbeit für die Anwälte Am Anfang hieß es ja, Gina sollte es aufschreiben. Das war warschl. zuviel für Gina.
Mit "Sprachnachrichten" kennt sie sich ja aus und eventuell wäre was geschriebenes noch unverständlicher.

Aber am Ende auch Wurst. Es wird ja nicht frei einfach so genutzt sondern ihre Anwälte schauen da nochmal drauf.
Und da wird sicher vieles nochmal geändert oder gestrichen.

Fragen wird sie ganz bestimmt nicht beantworten, egal was man ihr dazu sagt (Missverständnisse ausräumen etc.). Ihre Show wird aus ihrer Sicht wunderbar und mehr gibt es da nicht zu sagen. Ihr Auftritt steht für sich.

Und wer was anders deutet ist dann der Böse.
Nur dass ihr nach der Verurteilung halt erst Recht meiner mehr zuhören wird. Da gibt's dann keine Prozesstage mehr wo sie den Kopf schütteln könnte etc.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

14.08.2026 um 08:07
Zitat von Foxie123Foxie123 schrieb:Aber am Ende auch Wurst. Es wird ja nicht frei einfach so genutzt sondern ihre Anwälte schauen da nochmal drauf.
Und da wird sicher vieles nochmal geändert oder gestrichen.

Fragen wird sie ganz bestimmt nicht beantworten, egal was man ihr dazu sagt (Missverständnisse ausräumen etc.). Ihre Show wird aus ihrer Sicht wunderbar und mehr gibt es da nicht zu sagen. Ihr Auftritt steht für sich.

Und wer was anders deutet ist dann der Böse.
Nur dass ihr nach der Verurteilung halt erst Recht meiner mehr zuhören wird. Da gibt's dann keine Prozesstage mehr wo sie den Kopf schütteln könnte etc.
Ja die Anwälte werden sicher viel ändern, aber ob ihr das dann so passt ist die andere Frage.
Schlauer wäre es, wenn sie keine Fragen beantworten würde. Aber ich bin mir da nicht so sicher. Ich bin mir sicher, Gina nimmt sich in Vorfeld vor, nicht zu antworten. Die Anwälte werden ihr das schon raten. Aber ob sie das schafft, wir werden sehen.
Ja die Bösen werden die anderen sein. Das kann sie ja dann MR erzählen, der hört ihr zu und widerspricht nicht.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

14.08.2026 um 08:18
Zitat von MINKA123MINKA123 schrieb:Ja die Bösen werden die anderen sein. Das kann sie ja dann MR erzählen, der hört ihr zu und widerspricht nicht.
Ob sie schuldig ist oder nicht, entscheidet immernoch Sie und kein Gericht der Welt.
Schon verrückt wie verrückt Menschen sein können.


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