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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

29.453 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 11:02
Zitat von Jesse6Jesse6 schrieb:Dass O.K. das “olle Messer” suchen könnte, kam ihr vielleicht auch nicht in den Sinn.
Damit hätte sie eigentlich rechnen müssen, wenn es normalerweise an der Tür angebracht war. Das fällt einem doch sofort auf, wenn dort etwas fehlt. Hätte das Messer stattdessen immer in einer Kiste gelegen, wäre das sicher anders gewesen.
Zitat von Jesse6Jesse6 schrieb:Sabine H. habe am Telefon geäußert, die Ermittler würden den Täter schon finden. Doch Gina H. war sicher, dass das nicht der Fall sein wird. Der Grund: Sie hatte von Fabians Vater erfahren, dass der Leichnam des Jungen schon zur Beerdigung freigegeben wurde. „Das können die gar nicht mehr. Die sagen ja, er wurde mit fünf Messerstichen erstochen.“
Ich interpretiere das eher so, dass sie meint, dass die Leiche vielleicht nicht mehr untersucht wurde, nachdem die Todesursache "Messerstiche" klar war.
Zitat von wobelwobel schrieb:Oma des Jungen? Welche? Dorinas Mutter?
Muss ja, denn die Mutter seines Vaters war ja schon an der Reihe. Allerdings, wer soll die andere Oma sein? Damit dürfte doch nur Ginas Oma gemeint sein, die ja damals erzählte, wie Gina ihr von der Leiche erzählt hatte. Schließlich soll der zugehörige Opa ja auch aussagen. Beides würde mich sehr interessieren, aber ich fürchte, es könnte ähnlich unergiebig werden wie bei der Mutter von Matthias. Schließlich geht es um ihre Enkelin.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 11:14
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Also auch da die Reaktion: Lieber behalten und gründlich reinigen?
Wobei das gerade bei den Schuhen eigentlich dämlich war. Die hätte sie einfach gründlich reinigen und dann damit 10 Runden um und durch den Pferdestall laufen sollen, damit nicht auffällt, dass sie gereinigt wurden.
Das gleiche gilt für ihre Karre. Die hat sie am Abend des Tattages gründlich gereinigt und mit der Begründung mussten Leo und Heikes Hund am nächsten Tag dann auf der Ladefläche fahren, um die Kabine nicht wieder schmuddelig zu machen. Auch da wäre es viel klüger gewesen, das Auto stillschweigend zu reinigen, statt jedem Hans&Franz davon zu berichten und am nächsten Tag die Hunde reinzusetzen, am besten nach einem ausgiebigen Schlammbad an irgendeinem anderen Tümpel oder See.
Ich denke, sie hat einfach immer nur maximal 5cm in die Zukunft gedacht.
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Jeder kennt es ja, dass man hektisch nach etwas sucht, aber nicht findet, und dass man es irgendwann später, wenn man sich damit abgefunden hat, dass es weg ist, also nicht mehr aufgeregt ist, doch wiederfindet und oft genau dort, wo es hätte sein sollen.
Das passiert aber zugegebenermaßen nur sehr selten, wenn dazwischen die Polizei da war und ein Foto vom fehlenden Messer gemacht hat - also von der Stelle, wo es normalerweise sein soll, es aber nicht ist. Dann ist denke ich klar, dass es dort nicht ist und nicht war.
Ich denke Gina H hat das mitbekommen und insofern war es keine Option, es einfach wieder an die Schuppentür zurückzuhängen.

Genauso oft passiert es ja auch, dass ein Gegenstand zufällig an einer Stelle wieder auftaucht, an der man ihn nie vermutet hätte, weil er da nichts zu suchen hat, und einem dann doch wieder einfällt, dass man ihn in einer bestimmten Situation doch dort hat liegen lassen,
Ich denke, darauf hat Gh spekuliert, aber Olaf war sich total sicher, dass er in der Kiste schon gesucht hatte.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 12:04
Noch einmal zu der verwirrenden Darstellung einer Zeitung, dass im August unter anderem der „Lebensgefährte von Fabians Mutter“ vernommen werden solle. Später war unter Hinweis auf eine Aussage des Zeugen Erik W., dem Automechaniker von Gina H., sogar von einem „Verlobten“ die Rede.

Da ist sowohl dem „Nordkurier“ als auch Erik W. offenbar Einiges durcheinander geraten. Könnte es sein, dass tatsächlich gemeint war, in der Zeugenliste würden Ginas Großeltern sowie Dorinas Mutter („eine Oma des Jungen“) und deren Lebensgefährte aufgeführt?

Einen aktuellen Lebensgefährten von Dorina L. gibt es ja augenscheinlich nicht, erst recht keinen Verlobten. Vermutlich hatte Erik W. diesen Begriff in seiner Zeugenaussage auf Matthias R. bezogen, den langjährigen Lebensgefährten von Gina H.

Kurz aufgeschwappt war eine Diskussion über den Status des Paares GH/MR hier zuletzt Anfang Juni. Da ging es u.a. um eine Information im heute nicht mehr abrufbaren Ticker der „Ostseewelle“, wonach Gina H. und Matthias R. seit dem 15.6. 2025 getrennt seien.

Dazu gab es dann diesen Beitrag:
Zitat von Lumina85Lumina85 schrieb am 09.06.2026:Laut der Ostseewelle gab es viele Trennungen aber auch Heiratsanträge. Vielleicht war der Zeuge noch auf dem Stand, dass sie verlobt sind? Wer weiß...
Das deutet meiner Ansicht nach darauf hin, dass Erik W. als Verlobten MR im Blick hatte, als er vor Gericht erklärte, seiner Meinung nach lebe „der Verlobte an dem See“, an dem seinerzeit nach Fabian gesucht worden war. Gemeint war der Inselsee bei Güstrow. MR wohnt jedoch in Groß Breesen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 12:21
Zitat von wobelwobel schrieb:Der ganze Artikel strotzt nur so von Fehlern, vielleicht sollten wir den einfach außen vor lassen.
Naja, Du bist ja mit ihm hier aufgeschlagen :D
Beitrag von wobel (Seite 1.545)

Der Nordkurier scheint korrigiert zu haben. Die überfälligen Großeltern sind aus der Aufzählung zum 6. August verschwunden:
Am 6. August sollen zunächst ein Hufschmied und ein Förster gehört werden. Der Schmied hatte am vermutlichen Mordtag vormittags bei den Pferden der Angeklagten zu tun, wo sie auch dabei gewesen sein soll. Der Förster soll erklären, ob die Angeklagte am 10. Oktober in einem bestimmten Waldstück spazieren war, wie sie es bisher angegeben hat. Davon hängt ab, ob sie zeitlich in der Lage war, den Mord auszuführen.

Ein Fachmann des Bundeskriminalamtes wird sich zur Kommunikation in dem Fall äußern, zu der es riesige Mengen an Sprachnachrichten vor allem zwischen Fabians Vater und der Angeklagten, die die Ex-Freundin ist, gibt. Dann soll eine Schwester von Gina H. gehört werden.

Auch Fabians Oma und der Opa von Gina H. sollen aussagen

Am 7. August will die Kammer unter anderem den Lebenspartner von Fabians Mutter, eine Oma des Jungen sowie den Großvater der Angeklagten, bei dem die 30-Jährige mit Schwester aufwuchs und zuletzt auch länger lebte und ihre Pferde hat, anhören. Dann soll am 24. August die Einlassung von Gina H. erfolgen.
Quelle: https://www.nordkurier.de/regional/rostock/mordfall-fabian-der-prozess-geht-weiter-jetzt-ruecken-neue-zeugen-und-die-familie-in-den-fokus-4751885

So macht das dann eher Sinn.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 12:43
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Muss ja, denn die Mutter seines Vaters war ja schon an der Reihe. Allerdings, wer soll die andere Oma sein? Damit dürfte doch nur Ginas Oma gemeint sein, die ja damals erzählte, wie Gina ihr von der Leiche erzählt hatte.
Fabian kann doch nur zwei (biologische) Omas haben. Da kann also nur die Mutter von Dorina gemeint sein.
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Schließlich soll der zugehörige Opa ja auch aussagen.
Nein, denn da steht ja:
Auch Fabians Oma und der Opa von Gina H. sollen aussagen

Am 7. August will die Kammer unter anderem den Lebenspartner von Fabians Mutter, eine Oma des Jungen sowie den Großvater der Angeklagten, bei dem die 30-Jährige mit Schwester aufwuchs und zuletzt auch länger lebte und ihre Pferde hat, anhören.
Quelle: https://www.nordkurier.de/regional/rostock/mordfall-fabian-der-prozess-geht-weiter-jetzt-ruecken-neue-zeugen-und-die-familie-in-den-fokus-4751885

Das kann entsprechend nicht der "zugehörige Opa" sein, das eine ist Fabians (bzw. Dorinas) Familie, das andere ist Ginas Familie.
Der genannte Opa ist der Großvater der Angeklagten, also Ginas Opa, nicht der von Fabian.
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Beides würde mich sehr interessieren, aber ich fürchte, es könnte ähnlich unergiebig werden wie bei der Mutter von Matthias. Schließlich geht es um ihre Enkelin.
Oder eben auch ganz anders. Der Spruch von wegen "Blut ist dicker als Wasser" ist halt einfach nicht wahr. Gibt genug Fälle, in denen die eigene Familie gegen Angeklagte aussagt. Ich würde auch jederzeit gegen meinen Bruder aussagen, nicht nur weil ich einen Ehrlichkeits-Fimmel habe, sondern weil ich weiß wozu er fähig ist.
Für Ginas Großeltern ist Gina womöglich eher Belastung als Hilfe in irgendeiner Form, Gina kostet sie 'ne Menge Geld und benutzt sie zudem als kostenlose Kinderbetreuung. In dem Alter sollte das wirklich eher umgekehrt sein (wobei ich das auch in der direkten Nachbarschaft sehe, dass ü80jährige sich gnadenlos ausnutzen lassen von den eigenen Kindern und Enkeln - scheint nicht mehr normal zu sein, dass Kinder und Enkel sich um Eltern bzw. Großeltern kümmern und denen helfen - und das ist ganz sicher nicht der politischen Situation geschuldet, sondern einfach nur erbärmlich).
Wenn ich mich recht erinnere, waren die Großeltern von Gina auch nicht sonderlich begeistert dass Gina wieder zu ihnen gezogen ist - ich weiß aber nicht mehr in welchem Zusammenhang das vor Gericht gesagt wurde, war's die AWO-Dame? Vielleicht weiß es ja jemand...


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 12:50
Zitat von soomasooma schrieb:Naja, Du bist ja mit ihm hier aufgeschlagen :D
Beitrag von wobel (Seite 1.545)
Nein, das war @susnmaroosn - ich hab mich nur darauf bezogen und ihn auch direkt kritisiert, weil so viele Fehler drin sind.
Ich hätte von dem Artikel garnicht erfahren, wenn er nicht hier verlinkt worden wäre.
Zitat von wobelwobel schrieb:
Zitat von susnmaroosnsusnmaroosn schrieb:https://www.nordkurier.de/regional/rostock/mordfall-fabian-der-prozess-geht-weiter-jetzt-ruecken-neue-zeugen-und-die-familie-in-den-fokus-4751885

Ui das wird ja noch spannend nächste Woche. Auf die Aussagen der Schwester und des Großvaters bin ich besonders gespannt. Wobei ich allerdings glaube, dass hier wieder das alte "ich weiß von gar nix"-Spiel gespielt wird..
Ohje - da sind aber viele sachliche Fehler drin... Der Schreiberling hat den Prozess wohl bisher nicht verfolgt.



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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 13:00
@wobel
Du hast recht, nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil! :peace:


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 13:01
Zitat von soomasooma schrieb:Du hast recht, nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil! :peace:
Kein Problem, passiert wohl jedem Mal.

Denke wir sollten den Artikel nicht überbewerten - da steht so viel falsches drin dass man mit Fug und Recht behaupten könnte, dass wir hier (also zumindest diejenigen, die schon länger dabei sind) es besser wissen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 13:22
Zitat von soomasooma schrieb:So macht das dann eher Sinn.
Eben nicht.

Der „Nordkurier“ hat zwar seinen Artikel aktualisiert, aber nicht entscheidend korrigiert. So ist immer noch davon die Rede, dass am 7. August „der Lebenspartner“ von Fabians Mutter“ als Zeuge aussagen soll. Ich bin mal gespannt, wer das denn wohl sein soll.

Auch an einer anderen Stelle ist der Bericht unscharf. So wird dargestellt, dass ein Förster dazu aussagen soll, ob Gina H. am 10. Oktober in einem bestimmten Waldstück spazieren gegangen ist.

Es ist mir neu, dass es dafür einen Zeugen gibt. Nach meiner Kenntnis hat der Förster vielmehr genau die Stelle einordnen können, an der Gina H. um 11.19 Uhr im Wald in unmittelbarer Nähe zum Tatort das Foto von ihrem Hund gemacht hat.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 13:26
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Auch an einer anderen Stelle ist der Bericht unscharf. So wird dargestellt, dass ein Förster dazu aussagen soll, ob Gina H. am 10. Oktober in einem bestimmten Waldstück spazieren gegangen ist.

Es ist mir neu, dass es dafür einen Zeugen gibt. Nach meiner Kenntnis hat der Förster vielmehr genau die Stelle einordnen können, an der Gina H. um 11.19 Uhr im Wald in unmittelbarer Nähe zum Tatort das Foto von ihrem Hund gemacht hat.
Als ich "Förster" las, dachte ich im ersten Moment dass da wohl der Förster gemeint sein wird, mit dem sich MR am Tat-Tag innerhalb des Tat-Zeitraums getroffen hat (auch wenn MRs Alibi als wasserdicht gilt).
Was das angeht hätte ich das jetzt nicht gebraucht, dass der Förster, der Ginas Gassigang-Foto genau zuordnen konnte, vor Gericht aussagen muß - da hätte mir gereicht was die EB durch ihn ermitteln konnten.

Aber wer weiß, vielleicht gibt es die Überwachungskameras dort doch vor denen Gina Angst hatte - hier in der Gegend gibt es tatsächlich welche die nur aufgestellt werden, um Holzdiebe zu überführen (unfassbar, was teilweise so alles geklaut wird, gerade im landwirtschaftlichen Bereich).


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 13:38
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:
Zitat von Jesse6Jesse6 schrieb:Dass O.K. das “olle Messer” suchen könnte, kam ihr vielleicht auch nicht in den Sinn.
Damit hätte sie eigentlich rechnen müssen, wenn es normalerweise an der Tür angebracht war. Das fällt einem doch sofort auf, wenn dort etwas fehlt. Hätte das Messer stattdessen immer in einer Kiste gelegen, wäre das sicher anders gewesen.
Immerhin hat er erst 11 oder 12 Tage nach dem Verschwinden von F. bemerkt, dass es fehlt.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 13:43
Zitat von wobelwobel schrieb:Was das angeht hätte ich das jetzt nicht gebraucht, dass der Förster, der Ginas Gassigang-Foto genau zuordnen konnte, vor Gericht aussagen muß - da hätte mir gereicht was die EB durch ihn ermitteln konnten.
Naja, es ist schon von enormer Bedeutung, wo genau das „Gassi-Foto“ entstanden ist. Es ist schließlich der Beleg dafür, dass Gina H. zum Tatzeitpunkt unmittelbar am Tatort war.

Das Waldgebiet zwischen Lohmen und Klein Upahl ist ja ziemlich groß, und da macht es schon einen Unterschied, ob das Bild in ein paar hundert oder in mehreren Kilometern Entfernung aufgenommen worden ist.

Die direkte Befragung des Försters könnte da angebracht sein - zumal bei Nachfragen der Verfahrensbeteiligten.

Oft ist ja davon die Rede, dass diese Stelle 1 600 Meter vom Tümpel entfernt liegt. Ich gehe von deutlich weniger aus, vielleicht 500 Metern. Offensichtlich wollte Gina H. ihren Hund nicht mit an den Tatort nehmen, sondern im Auto lassen - und hat ihn, damit er nicht unruhig wird, noch mal schnell Gassi geführt.

Zwei Minuten später schaltete sie dann ihr Handy aus.
Zitat von wobelwobel schrieb:Aber wer weiß, vielleicht gibt es die Überwachungskameras dort doch vor denen Gina Angst hatte - hier in der Gegend gibt es tatsächlich welche die nur aufgestellt werden, um Holzdiebe zu überführen (unfassbar, was teilweise so alles geklaut wird, gerade im landwirtschaftlichen Bereich).
Das ist durchaus vorstellbar. Vielleicht könnte der Förster auch dazu Näheres wissen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 13:52
Zitat von Jesse6Jesse6 schrieb:Immerhin hat er erst 11 oder 12 Tage nach dem Verschwinden von F. bemerkt, dass es fehlt.
Sagt aber auch nicht mehr, als dass er es halt so lange nicht gebraucht hat.
Du würdest Dich wundern bei wie vielen Dingen ich erst jetzt, nach rund einem dreiviertel Jahr seit ich meinen Ex rausgeschmissen habe, merke dass er sie einfach mitgenommen hat, obwohl sie mir gehören (größtenteils sogar mit Namen beschriftet).
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Naja, es ist schon von enormer Bedeutung, wo genau das „Gassi-Foto“ entstanden ist. Das Waldgebiet zwischen Lohmen und Klein Upahl ist ja ziemlich groß, und da macht es schon einen Unterschied, ob das Bild in ein paar hundert oder in mehreren Kilometern Entfernung aufgenommen worden ist.

Die direkte Befragung des Försters könnte da angebracht sein - zumal bei Nachfragen der Verfahrensbeteiligten.
Dass dieses Foto sehr aussagekräftig ist stelle ich garnicht in Frage. Ich wundere mich nur was es darüber so großartig zu fragen gäbe (zumindest solange da dort im Wald nicht zwischenzeitlich alles gefällt wurde, so dass die Stelle nicht mehr identifizierbar ist.
Wenn da nicht noch mehr ist als das, frage ich mich halt was denn der Förster noch so alles aussagen könnte außer "ja, das ist die Stelle mit den Koordinaten bla bla bla", und da weiß ich halt nicht ob dafür eine Zeugenaussage vor Gericht nötig ist, denn das ist ja im Zweifel auch für beliebige andere Menschen (auch Polizisten) wiedererkennbar sofern da nicht zwischenzeitlich alles abgeholzt wurde.
Wenn man diesen Förster dafür extra antanzen lässt, rechne ich mit mehr als nur der Identifizierung der Foto-Location.
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Oft ist ja davon die Rede, dass diese Stelle 1 600 Meter vom Tümpel entfernt liegt. Ich gehe von deutlich weniger aus, vielleicht 500 Metern. Offensichtlich wollte Gina H. ihren Hund nicht mit an den Tatort nehmen, sondern im Auto lassen - und hat ihn, damit er nicht unruhig wird, noch mal schnell Gassi geführt.
In den rund 1,5 Stunden die Gina da mit Leo spazieren gegangen sein will, läuft ein normaler Mensch im Durchschnitt 7-8km.
Da kommt's dann wirklich nicht drauf an ob das Foto 1600 oder 500m vom Tümpel entfernt aufgenommen wurde.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 14:01
Zitat von wobelwobel schrieb:In den rund 1,5 Stunden die Gina da mit Leo spazieren gegangen sein will, läuft ein normaler Mensch im Durchschnitt 7-8km.
Da kommt's dann wirklich nicht drauf an ob das Foto 1600 oder 500m vom Tümpel entfernt aufgenommen wurde.
Das sagst Du so in Deinem jugendlichen Leichtsinn…:)..

Für mich zum Beispiel wäre es schon gravierend, ob sich Gina H. auf einem solchen angeblichen Spaziergang nun fünf Kilometer oder 500 Meter und vielleicht sogar noch dichter dem Tatort Tümpel angenähert hätte…


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 14:06
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Der „Nordkurier“ hat zwar seinen Artikel aktualisiert, aber nicht entscheidend korrigiert. So ist immer noch davon die Rede, dass am 7. August „der Lebenspartner“ von Fabians Mutter“ als Zeuge aussagen soll. Ich bin mal gespannt, wer das denn wohl sein soll.
Ich vermute, dass es um den Lebensgefährten von Fabians GROßmutter geht. Dass wäre sozusagen nur ein Missverständnis bzw. Fehlinfomation um wenige Buchstaben.
Es würde insofern Sinn machen, als dass dann die Großeltern mütterlicherseits am gleichen Tag aussagen würden.
Wir wissen ja dass Dorinas Mutter einen Lebensgefährten hat. Das ist der Mann, den Gina H mit MRs Handy von der Beerdigung von dessen Vater ausgeladen hat, ohne MRs Wissen.
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Es ist mir neu, dass es dafür einen Zeugen gibt. Nach meiner Kenntnis hat der Förster vielmehr genau die Stelle einordnen können, an der Gina H. um 11.19 Uhr im Wald in unmittelbarer Nähe zum Tatort das Foto von ihrem Hund gemacht hat.
Ich denke um genau den geht es. Ich denke es wird eher ein kurzer Auftritt, es sind ja eine ganze Reihe weiterer Zeugen geladen.
Zitat von wobelwobel schrieb:Was das angeht hätte ich das jetzt nicht gebraucht, dass der Förster, der Ginas Gassigang-Foto genau zuordnen konnte, vor Gericht aussagen muß - da hätte mir gereicht was die EB durch ihn ermitteln konnten.
Es gilt das Mündlichkeitsprinzip. Wenn es einen Zeugen gibt, der etwas direkt Aussagen kann, reicht es nicht, den Ermittler zu hören, der ihn vernommen hat. Theoretisch könnte sonst die Polizei ja Zeugenaussagen einfach fälschen. Deshalb müssen vor Gericht die Zeugen das, was sie längst ausgesagt haben, noch mal mit eigenen Wortem darlegen und Fragen beantworten.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 14:10
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Für mich zum Beispiel wäre es schon gravierend, ob sich Gina H. auf einem solchen angeblichen Spaziergang nun fünf Kilometer oder 500 Meter und vielleicht sogar noch dichter dem Tatort Tümpel angenähert hätte…
Auf jeden Fall!
Und wenn der Förster, z.B. durch persönliche Wahrnehmung oder auch "nur" von Kameras her mehr darüber weiß: Um so besser!
Wenn hier rumspekuliert wird, dass Gina ja während ihrem Spaziergang am Tümpel etwas "komisches" wahrgenommen haben könnte (das von uns bzw. von der Staatsanwaltschaft als "Täterwissen" interpretiert wird), ist das auf jeden Fall wichtig welchen Weg sie da wohl genommen hat.
Glaube kaum dass der Förster von sich aus aussagen will, weil ihm diese Leute, die trotz Verbot dort ihre Hunde frei laufen lassen, zurecht auf den Keks gehen (Tierschutz).

P.S.: Auf die Schnelle gegoogelt:
https://www.regierung-mv.de/Aktuell/?id=102348&processor=processor.sa.pressemitteilung


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 14:12
Zitat von wobelwobel schrieb:In den rund 1,5 Stunden die Gina da mit Leo spazieren gegangen sein will, läuft ein normaler Mensch im Durchschnitt 7-8km.
Da kommt's dann wirklich nicht drauf an ob das Foto 1600 oder 500m vom Tümpel entfernt aufgenommen wurde.
Sie behauptet doch nur, dass sie 1,5 Stunden gegangen ist, und zwar um ihr lückenhaftes Alibi aufzufüllen.

Bei der Aussage geht es darum, wie nah sie unmittelbar vor der wahrscheinlichen Tatzeit dem Tatort war. Nicht darum, ob sie den Tümpel in den angegebenen 1 1/2 Stunden erreicht haben könnte.
Zitat von wobelwobel schrieb:Glaube kaum dass der Förster von sich aus aussagen will, weil ihm diese Leute, die trotz Verbot dort ihre Hunde frei laufen lassen, zurecht auf den Keks gehen (Tierschutz).
Wie kommst Du denn darauf? Man kann sich doch nicht während eines Gerichtsprozesses freiwillig als Zeuge melden, weil man auch mal was zu einem völlig abseitigen Thems sagen will...
Zeigen werden vom Gericht ausgewählt und geladen, weil sie irgendwas erhellendes zum verhandelten Fall beitragen können.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 14:17
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Sie behauptet doch nur, dass sie 1,5 Stunden gegangen ist, und zwar um ihr lückenhaftes Alibi aufzufüllen.
Das ist unsere Interpretation.
Ihre Geschichte dazu wird eine andere sein.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Bei der Aussage geht es darum, wie nah sie unmittelbar vor der wahrscheinlichen Tatzeit dem Tatort war. Nicht darum, ob sie den Tümpel in den angegebenen 1 1/2 Stunden erreicht haben könnte.
Dass sie problemlos den Tümpel erreicht haben könnte steht doch außer Frage - die Angabe mit den 1600m kommt ja nicht aus dem Nirwana, und auf 100m hin-oder-her kommt's da wirklich nicht an.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 14:23
Zitat von GrillageGrillage schrieb:
Zitat von wobelwobel schrieb:Glaube kaum dass der Förster von sich aus aussagen will, weil ihm diese Leute, die trotz Verbot dort ihre Hunde frei laufen lassen, zurecht auf den Keks gehen (Tierschutz).
Wie kommst Du denn darauf? Man kann sich doch nicht während eines Gerichtsprozesses freiwillig als Zeuge melden, weil man auch mal was zu einem völlig abseitigen Thems sagen will...
Zeigen werden vom Gericht ausgewählt und geladen, weil sie irgendwas erhellendes zum verhandelten Fall beitragen können.
Dass war eher ironisch gemeint.

Wir werden sehen ob der Förster mehr zu sagen hat als nur "ja, das ist die Stelle an der das Foto gemacht wurde".
Ich bin sehr gespannt - ich geh aber auch davon aus dass man den Förster nicht nur zur Identifizierung der Foto-Location befragen wird. Dafür mag er natürlich ein Sachverständiger sein (und jeden Baum persönlich kennen), aber dafür müßte man ihn doch nicht vorladen, oder?

Vielleicht sagt er ja auch noch was zu den Jagdrechten aus bzw. welcher Jäger zuständig ist.
Aber das wär wieder dieses Christian-Thema, und ich glaube nicht dass den noch jemand für verdächtig hält.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 14:47
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ich vermute, dass es um den Lebensgefährten von Fabians GROßmutter geht. Dass wäre sozusagen nur ein Missverständnis bzw. Fehlinfomation um wenige Buchstaben.
Es würde insofern Sinn machen, als dass dann die Großeltern mütterlicherseits am gleichen Tag aussagen würden.
Wir wissen ja dass Dorinas Mutter einen Lebensgefährten hat. Das ist der Mann, den Gina H mit MRs Handy von der Beerdigung von dessen Vater ausgeladen hat, ohne MRs Wissen.
BINGO - das wird's sein.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Es gilt das Mündlichkeitsprinzip. Wenn es einen Zeugen gibt, der etwas direkt Aussagen kann, reicht es nicht, den Ermittler zu hören, der ihn vernommen hat. Theoretisch könnte sonst die Polizei ja Zeugenaussagen einfach fälschen. Deshalb müssen vor Gericht die Zeugen das, was sie längst ausgesagt haben, noch mal mit eigenen Wortem darlegen und Fragen beantworten.
Ich frag mich grad, wie schwer das wohl wäre, Text- oder Sprach-Nachrichten zu fälschen...
Nein, Aluhut runter, sorry...
Ein Vergleichsfoto hätte vermutlich auch gereicht (und wird wohl auch existieren, alles andere würde mich wundern) - und gerade ein Förster wird wohl bewußt die Ortung, die dann in der EXIF festgehalten wird, eben NICHT deaktiviert haben.

Aber vielleicht hoffe ich auch nur auf die "Hochsitz-Bombe" die Frau Habetha mal angekündigt hatte, da kam bisher jedenfalls immer mehr an Realität als bei der Verteidigung...


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