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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

30.494 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 08:19
Ich bin auch schon gespannt auf ihre Einlassung. Ich frage mich, wenn sie das so vorliest, wie das mit den Livetickern geht. So schnell werden die das nicht mitschreiben können


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 08:28
Zitat von Foxie123Foxie123 schrieb:Fragen wird sie ganz bestimmt nicht beantworten, egal was man ihr dazu sagt (Missverständnisse ausräumen etc.). Ihre Show wird aus ihrer Sicht wunderbar und mehr gibt es da nicht zu sagen. Ihr Auftritt steht für sich.
Ist es aber nicht so, dass der Richter sie trotzdem fragen darf und sie eben die Fragen nicht beantworten muss? Dann könnte ich mir schon vorstellen, dass der Richter vielleicht die Fragen geschickt stellt, um ihr eine Antwort zu entlocken.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 08:35
Zitat von GoodbunnyGoodbunny schrieb:Ist es aber nicht so, dass der Richter sie trotzdem fragen darf und sie eben die Fragen nicht beantworten muss? Dann könnte ich mir schon vorstellen, dass der Richter vielleicht die Fragen geschickt stellt, um ihr eine Antwort zu entlocken.
Nein, wenn sie keine Fragen beantworten möchte darf man auch als Richter nicht 1h Fragen stellen in der Hoffnung sie quatscht dann doch noch.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 08:37
Zitat von Stiefel1973Stiefel1973 schrieb:Ich bin auch schon gespannt auf ihre Einlassung. Ich frage mich, wenn sie das so vorliest, wie das mit den Livetickern geht. So schnell werden die das nicht mitschreiben können
Das glaube ich auch. Da wird uns warschl. viel entgehen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 09:20
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Zumal der Mann ja berufstätig war - zumindest hatte er ei Diensthandy - und an einem normalem Freitagvormittag was anderes zu tun gehabt haben dürfte, als GH zu kontaktieren.
Ich meine mich erinnern zu können dass Christian am Vormittag des Tat-Tags mit seinem Chef unterwegs war. Da wird er wohl eher tunlichst nicht Ginas Bildersegen angeschaut haben.
Kurz nach der Tat hat sie sich dann mit ihm am Bolzsee verabredet, direkt nach dem sie das Handy wieder eingeschaltet hat. Das war wohl deren Ding sich über Mittag an einem See zu treffen...
Zitat von Jesse6Jesse6 schrieb:Gina nutzt ein Diktiergerät für ihre Einlassung. Mein Mitleid mit ihren Anwälten.
Früher waren Diktiergeräte das täglich Brot der Anwälte - und ihrer Mitarbeiter, die das dann schön eintippen durften (hab das selbst mal als Ferienjob gemacht, solche Bänder abzutippen). Keine Ahnung ob das heute noch der Status Quo ist.
Bei Gina kommt's dann wahrscheinlich weniger auf den genauen Wortlaut an (die Bänder der Anwälte strotzten damals vor juristischen Spezialbegriffen und waren supersauber briefgerecht formuliert) sondern viel mehr darauf, aus dem Gestotter richtige Sätze zu bilden.
Gina wird das dann natürlich alles nochmal durchlesen müssen und wird sicherlich endlos viele Korrekturen daran haben.
Vielleicht zieht sie das mit der Einlassung ja auch doch noch zurück, einfach weil sie garkeinen entsprechenden Text zusammen bekommt.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 09:43
Zitat von wobelwobel schrieb:Früher waren Diktiergeräte das täglich Brot der Anwälte - und ihrer Mitarbeiter, die das dann schön eintippen durften (hab das selbst mal als Ferienjob gemacht, solche Bänder abzutippen). Keine Ahnung ob das heute noch der Status Quo ist.
Also ich kenne mehrere Anwälte, die das weiterhin in der täglichen Arbeit einsetzen...
Zitat von wobelwobel schrieb:Vielleicht zieht sie das mit der Einlassung ja auch doch noch zurück, einfach weil sie garkeinen entsprechenden Text zusammen bekommt.
Das glaube ich nicht, weil sie ja einiges klarstellen will und aus ihrer Sicht berichten will. Diese Chance wird sie sich zu 100% nicht nehmen lassen...

Keine Ahnung, was sie dann aus dem Hut zaubern will am 24. - lassen wir uns überraschen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 10:05
Zitat von heavythoughtsheavythoughts schrieb:Das glaube ich nicht, weil sie ja einiges klarstellen will und aus ihrer Sicht berichten will. Diese Chance wird sie sich zu 100% nicht nehmen lassen
Denke ich auch. Aber ich tippe mal auf ein recht kurzes Statement. Bei sehr vielen Menschen mit denen sie vor der Tat in Verbindung stand ist nichts mehr zu retten. Somit tippe ich mal, sie leugnet das Kind ihrer großen Liebe MR getötet zu haben. Der wahre Täter sei noch frei und sie wurde um ihr Leben beraubt... irgendwie sowas.

Und ich tippe mal das wird auch seitens der Verteidiger das sinnvollste sein. Das Motiv zweifelhaft zu machen. Vielleicht ergänzt sie noch, dass selbst der Vater des Kindes nicht an ihre Schuld glaubt oder so. Aber ja, wir müssen abwarten. Und danach folgen nur noch wenige Tage und dann ist der Prozess beendet samt Urteil.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 11:28
Die Gretchenfrage wird am Ende - unabhängig von ihrer Einlassung - sein, ob das Gericht ihre Schuld am Tod von Fabian zweifelsfrei als erwiesen ansieht.

Natürlich gibt es viele Indizien, die auf sie als Täterin hinweisen, aber etliche Zeugenaussagen erschienen aus dem, was man den Tickern entnehmen konnte, als eher wackelig.

Die Frage ist, ob das, was gegen sie spricht, am Ende ausreicht, um sie zu verurteilen. Der Spielraum bei Mord ist halt für das Gericht vermutlich eher gering. Lebenslänglich ist lebenslänglich - ob eine besondere Schwere der Schuld festgestellt wird: keine Ahnung...

Persönlich deutet für mich als juristischen Laien genug auf sie als Täterin hin, so dass es aus meiner Sicht auf Basis eines gesunden Menschenverstands zu einer Verurteilung kommen sollte. Ob das wirklich passieren wird, wird sich zeigen...


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 11:31
Etliche Zeugen sagten an den vergangenen 21 Verhandlungstagen aus. Es ist davon auszugehen, dass Gina H. sich zu vielen dieser Aussagen äußern wird.
Löcker deutete aber laut einem Bericht des „Merkur“ an, sie wolle sich zu den Abläufen des angeblichen Tattages und zu einzelnen Zeugenaussagen äußern.
Außerdem wolle sie das Verhältnis zu ihrem Freund beleuchten – Matthias R. ist der Vater des getöteten Fabian.
Die Aussage bereitet Gina H. zusammen mit ihrer Verteidigung vor. Sie selbst habe sich Notizen gemacht, werde gemeinsam mit ihren Anwälten über mehrere Tage hinweg die richtigen Schwerpunkte setzen und das Statement mit einem Diktiergerät erarbeiten.
Ich frage mich ernsthaft ob das überhaupt funktionieren kann.
Wenn ich bedenke dass wir hier nur die Ticker kennen, die ja in jedem Fall schon stark verkürzt zusammengefasst sind (sein müssen), frag ich mich wirklich ob Ginas Erinnerungsvermögen da ausreichen wird (meines ist schon vom Tickerlesen überfordert). Es hiess immer nur dass sie in Papieren geblättert bzw. gelegentlich drauf rumgemalt habe (also nicht explizit sich Notizen gemacht hat) - oder hab nur ich diesen Eindruck bekommen?

Bekommt sie als Angeklagte womöglich Transkripte der bisherigen Prozesstage? Ich kenn mich da nicht aus, kann es mir aber kaum vorstellen.
Was konnte sie sich denn überhaupt merken von den Zeugenaussagen? Nur das, was ihrem eigenen Szenario widerspricht?
Wird sie auf ihr eigenes Verhalten gegenüber den Zeugen eingehen? Das von den allermeisten, die den Prozess verfolgen, als häufig übergriffig und manipulativ beurteilt wird?
Wird sie die Öffentlichkeit wissen lassen dass Christian sehr wohl was von ihr wollte und lügen würde? Was hätte das Vorhandensein von sexuellem Interesse denn letztendlich mit der Tat zu tun? Wird sie sich mit ihren Anwälten verwerfen, wenn die ihr z.B. von so einer (unnötigen) Aussage abraten? Sowas wird ja hoffentlich nicht zu den "richtigen Schwerpunkten" gehören?

Krass fand ich auch die Aussage Löckers:
„Frau H. lebt in der Hoffnung, dass sich das alles aufklärt. Das wirft sie uns vor: ,Warum dauert das so lange? Ich bin doch unschuldig.‘“
Sie macht ihren Anwälten Vorwürfe?
Aber selbst merkt sie erst kurz vor Ende der Sommerpause, dass die CD, für die das "Selbstleseverfahren" angeordnet wurde, nicht funktioniert bzw. das Abspielgerät nicht?

Frau Habetha gefällt mir immer besser, ihre Erwartungen an die "Einlassung" teile ich 100%ig:
Sie gehe nicht davon aus, dass die Einlassung wirklich irgendetwas zur Aufklärung des Falles beitragen könne. „Dies wird nicht stimmen aus ihrer Sicht und das wird nicht stimmen und alle sind schlecht zu ihr und alle reden schlecht über sie, aber sie ist es schlichtweg nicht gewesen“, sagte die Juristin gegenüber RTL. Das Ego von Gina H. sei mit dem eines Elefanten gleichzusetzen.
OK, das mit den Elefanten war kein guter Vergleich - das sind nämlich extrem soziale Tiere.

Ob der Prozess verlängert werden muß, scheint immernoch unklar zu sein.
Ich kann mir das schon vorstellen, ich rechne damit dass es noch zwei, drei Beweisanträge seitens der Verteidigung geben wird.
Mir würde auch gefallen wenn es zu den Fahrzeug-Daten ein zweites Gutachten gäbe, so wie ja jetzt auch die Handy-Daten nochmal untersucht werden oder Olafs Messer nochmal untersucht wurde.

Quelle für alle Zitate: https://www.berliner-kurier.de/panorama/fabian-guestrow-aussage-gina-h-was-bekannt-ist-li.10289245

Wie lange ihre "Einlassung" in etwa dauern wird, scheint noch völlig unklar zu sein - mal ist von 1-2 Stunden die Rede, mal davon dass man den ganzen Tag dafür eingeplant hat, weil man davon ausgeht dass es länger dauert...
Kann das Gericht da im Zweifel auch eine Zeitvorgabe machen?
Weiß da jemand mehr?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 11:50
Zitat von MINKA123MINKA123 schrieb:Warschl. sind sich nicht mal die Anwälte sicher. Denn sonst könnten sie, im Vorfeld, klar nein zu Fragen sagen.
Die können natürlich klar sagen, dass es mit dem Mandanten fest vereinbart ist, keine Fragen zu beantworten. Aber letztlich darf der Mandant das entscheiden und zwar auch spontan und entgegen einer vorherigen Verabredung mit seinen Anwälten.

In dem Prozess, in dem ich das mitbekommen habe hatte der Angeklagte auch ein starkes Erklärbedürfnis und meinte er könne allen Indizien weglassen, wenn er nur zu Wort kommt.
Der Richter ist das geschickt angegangen, in dem er im erklärt hat, dass wenn er jetzt keine Verständnisfragen zulässt, halt einiges aus seiner Einlassung ungeklärt oder gar missverstanden stehen bleibt. Man sah fast, dass die Vorstellung dem Angeklagten fast körperliches Unwohlsein bereitete, so hat er sich auf seinem Platz gewunden. Und dann hat er natürlich zugestimmt, entgehen des eigentlichen mit dem Anwalt angesprochenen Plans Fragen zuzulassen. Er kann dann ja immer noch die Beantwortung ablehnen aber hören wollte er die Fragen unbedingt.
Natürlich hat er dann doch alle Fragen beantwortet.

Meiner Meinung nach geht es da gefühlt darüber, die Kontrolle über das Gesagte behalten zu wollen. Wenn man vielleicht missverstandene Sachen nicht korrigieren kann bleiben sie so, wie der Empfänger es (miss-)verstanden hat und haben nicht das an Infos transportiert, was der Erzähler beabsichtigt hatte.
Und damit hat Miss Oberkontrolleurin GH ein ganz großes Problem. Die will alles so sehr kontrollieren, dass ihr Goldesel ihr sogar Rechenschaft leisten muss, welche Hose er beim Zahnarztbesuch trägt.

Ich sehe das auch nicht als unfaire Taktik des Richters an. Seine Aufgabe ist es einen fairen Prozess zu führen und dazu gehört es auch, der Angeklagten klar zu machen, welche Konsequenz es hat, wenn sie Rückfragen per se ausschließt. Die Rückfragen, die Prozessbeteiligte stellen, sind ja eben zuallererst eine Chance für sie, Missverständnisse auszuräumen. Wenn sie gute Antworten liefert, wird ihre Argumentation glaubhafter, weil Lücken geschlossen werden können, die sie vorher gar nicht gesehen hatte.
Aber eben nur, wenn sie gute, einleuchtende und plausible Argumente hat.
Wenn nicht, birgt es natürlich die Gefahr, die Lücken sogar noch größer zu reißen, sich in Widersprüche zu verwickeln, und bei GinaH auch noch, dass sie wenn sie einmal frei reden soll, nicht mehr einzufangen ist. Aber das ist nicht Sache des Richters das abzuwägen, sondern die des Angeklagten in Rücksprache mit seinen Anwälten.
Bei Gina würde es maximal daneben gehen, davon bin ich überzeugt. Und ihre Anwälte und der Vorsitzende Richter werden es genauso sehen. Aber es ist nicht Aufgabe des Richters, sie vor ihrer eigenen Dämlichkeit zu schützen und es wäre unfair von ihm sie nicht auf die Chance hinzuweisen. Er kann ja nicht vorab erwägen, welchem Angeklagten er sowas zutraut und welchem nicht, und dementsprechend nur die in seinen Augen Klugen auf die Chance von Richtigstellungen hinweisen
Das wäre parteiisch und willkürlich, da nach seinem subjektiven Maßstab gemessen.

Insofern sehe ich ganz gute Chancen, dass GH sich auf Rückfragen einlässt.
Die müssen sich dann allerdings konkret auf die Einlassung beziehen. Die Prozessbeteiligten können also auch nicht alles, was ihnen schon lange unter der Lebet brennt, fragen; außer sie bekommen es hin, es an irgendeinem Anknüpfungspunkt in der Einlassung aufzuhängen.
Zitat von Foxie123Foxie123 schrieb:Aber am Ende auch Wurst. Es wird ja nicht frei einfach so genutzt sondern ihre Anwälte schauen da nochmal drauf.
Und da wird sicher vieles nochmal geändert oder gestrichen.
Wenn sie das zulässt. Ich kann mir vorstellen, dass sie mit Streichungen nicht besonders großzügig sein wird. Und am Ende hat sie das letzte Wort.
Zitat von GoodbunnyGoodbunny schrieb:Ist es aber nicht so, dass der Richter sie trotzdem fragen darf und sie eben die Fragen nicht beantworten muss? Dann könnte ich mir schon vorstellen, dass der Richter vielleicht die Fragen geschickt stellt, um ihr eine Antwort zu entlocken.
Sie kann konsequent sagen, dass sie Rückfragen nicht beantwortet, dass dürfen auch keine gestellt werden.
Es hieß aber vor einiger Zeit mal, sie werde Rückfragen nur in "minimalem Umfang beantworten:
Fragen werden sie nur in minimalem Umfang beantworten, kündigt Verteidiger Löcker an. Währenddessen pikt ihm Gina H. spaßhaft in die Seite und sagt kichernd etwas, der Verteidiger spricht leicht irritiert zu ihr schauend weiter. 14:28
https://www.focus.de/panorama/welt/fabian-mordprozess-in-rostock-bei-leichen-schilderung-verlaesst-fabians-mutter-weinend-den-saal_561cdcb9-a0cf-4e1e-9a22-61f1296057b4.html

Das könnte bedeuten, dass die Fragen gestellt werden, die Verteidiger sie notieren und dann in Ruhe entscheiden, welche GH beantworten will und welche nicht. Kostet halt Zeit, v.a. wenn sie die Antworten vorher mit ihr abstimmen wollen, wenn die nicht die Gefahr riskieren wollen, dass GH auch dabei einen akuten Anfall von Logorrhoe erliegen soll....


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 12:08
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Wenn sie das zulässt. Ich kann mir vorstellen, dass sie mit Streichungen nicht besonders großzügig sein wird. Und am Ende hat sie das letzte Wort.
Von dem her was man so in den LT mitbekam, hatte ich jetzt nicht das Gefühl dass sie den Anwälten ständig Vorgaben macht oder irgendwie anmerkte die machen irgendwas nicht richtig. Meistens war es doch eher so, dass sie denen nur zuflüsterte dass irgendwas an Aussagen von Zeugen nicht stimmte. Also wo das jetzt herkommt, dass ihr denkt sie würde auf die Anwälte nicht hören... weiß ich nicht.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 12:12
Zitat von Foxie123Foxie123 schrieb:Vielleicht ergänzt sie noch, dass selbst der Vater des Kindes nicht an ihre Schuld glaubt oder so. Aber ja, wir müssen abwarten.
Sie wird bestimmt versuchen zu entkräften, dass MR ihr ja anfangs durchaus zugetraut hat, etwas mit dem Verschwinden von Fabian zu tun zu haben - ich tippe sie wird sich da explizit darauf beziehen, dass er dachte sie könne ihn abgeholt haben, aber doch nicht dass sie ihn ermordet!
Zitat von Foxie123Foxie123 schrieb:Also wo das jetzt herkommt, dass ihr denkt sie würde auf die Anwälte nicht hören... weiß ich nicht.
Ich denke das nicht - sie wird das schon einsehen dass die Anwälte wissen was sie tun.
Aber sie scheint immernoch zu glauben, dass sie freigesprochen wird.
Und sie möchte unbedingt die Aussagen, die von Zeugen über sie getroffen wurden, richtigstellen (und diesen Zeugen eine Klatsche verpassen).


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 12:16
Zitat von wobelwobel schrieb:Aber sie scheint immernoch zu glauben, dass sie freigesprochen wird.
woran machst du das fest?
Die Frage soll nicht zickig klingen, interssiert mich ernsthaft. Ich finde es sehr spannend wie unterschiedlich Dinge wahrgenommen werden.
Jeder achtet auf andere Details.

Da sie mit MR wohl noch zusammen, scheint sie ihm gegenüber ihre Schuld zu beteuern.
Aber dass da im Prozess bisher nichts entlastendes bei war, werden ihr die Anwälte sicher gesagt haben.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 12:21
Zitat von Foxie123Foxie123 schrieb:woran machst du das fest?
Die Frage soll nicht zickig klingen, interssiert mich ernsthaft. Ich finde es sehr spannend wie unterschiedlich Dinge wahrgenommen werden.
Jeder achtet auf andere Details.
Ich lese das aus diesem Statrment ihrer Anwälte, das @wobel zitiert hatte:
Zitat von wobelwobel schrieb:Krass fand ich auch die Aussage Löckers:
„Frau H. lebt in der Hoffnung, dass sich das alles aufklärt. Das wirft sie uns vor: ,Warum dauert das so lange? Ich bin doch unschuldig.‘“
Passt zu der Aussage, die sie gegenüber einem ihrer Budys gemacht hat, dass sie jetzt msl ihre Anwälte auf die Ermittler ansetzen eill die würden den Beamten schon Beine machen.

Die Frau hat denke ich zu viele amerikanische Gerichtsfilme und Anwaltsserien gesehen, in denen der Staranwalt seinen unschuldig Angeklagten Mandanten mit drei brillant formulierten Fragen an den StA, der darauf keine Antwort kennt und folglich nur ein bisschen stottern kann, schon am zweiten Prozesstag raushaut und seine sifortige Freilassung beantragt.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 12:22
Zitat von Foxie123Foxie123 schrieb:woran machst du das fest?
Daran (und das kommt immerhin von ihrem Anwalt):
„Frau H. lebt in der Hoffnung, dass sich das alles aufklärt. Das wirft sie uns vor: ,Warum dauert das so lange? Ich bin doch unschuldig.‘“
Quelle: https://www.berliner-kurier.de/panorama/fabian-guestrow-aussage-gina-h-was-bekannt-ist-li.10289245
Zitat von Foxie123Foxie123 schrieb:Da sie mit MR wohl noch zusammen, scheint sie ihm gegenüber ihre Schuld zu beteuern.
Unschuld meinst Du sicher.
Und da MR den Prozess nicht besucht und sich die Unterlagen ja auch nicht anschauen will (könnte er vermutlich immernoch, wenn er wirklich wollen würde), glaubt er ihr auch wennn sie ihm erzählt dass fast alle Zeugen Lügen erzählen würden und das alles eine große Verschwörung gegen sie ist.
Zitat von Foxie123Foxie123 schrieb:Aber dass da im Prozess bisher nichts entlastendes bei war, werden ihr die Anwälte sicher gesagt haben.
Wobei die Anwälte sich da bisher aber auch wirklich zurückgehalten haben, Beispiel "Klamotten im Müllsack", da wurde ja nicht mal ein Beweisantrag gestellt, warum dieses Theater?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 12:34
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ich lese das aus diesem Statrment ihrer Anwälte, das @wobel zitiert hatte:
ah ok, ja das ergibt Sinn.
Leider bezieht sich die Presse da jeweils auf einen Bezahlartikel der Bild. Wann genau das gesagt wurde, konnte ich jetzt nicht genau finden.

Besten Dank, ist mir hier dann hier irgendwie durchgerutscht.
Zitat von wobelwobel schrieb:Unschuld meinst Du sicher.
Und da MR den Prozess nicht besucht und sich die Unterlagen ja auch nicht anschauen will (könnte er vermutlich immernoch, wenn er wirklich wollen würde), glaubt er ihr auch wennn sie ihm erzählt dass fast alle Zeugen Lügen erzählen würden und das alles eine große Verschwörung gegen sie ist.
Ups. Ja, Unschuld.
In wie weit der die Presse verfolgt, wissen wir nicht.
Und ja, er glaubt was sie sagt - warum auch immer.

Und wenn MR ihr glaubt, wieso dann eigentlich nicht der Rest der Welt? Scheint ihr unerklärlich.
Zitat von wobelwobel schrieb:Wobei die Anwälte sich da bisher aber auch wirklich zurückgehalten haben, Beispiel "Klamotten im Müllsack", da wurde ja nicht mal ein Beweisantrag gestellt, warum dieses Theater?
Zweifel sähen? Ist nur meine Vermutug.
Ich weiß gar nicht ob es da sooo viel gibt was man tun könnte. Paar Spielchen wie zu Beginn, sicherlich. Aber im Grunde wäre für die Anwälte ja schon viel "gewonnen", wenn es von Mord auf Totschlag ginge - aber dafür bietet der Fall wirklich kaum was, wo man ansetzen könnte.
Aus meiner Sicht schauen sie nur noch so, dass alles so läuft wie es richtigerweise sein sollte und mehr nicht. Und dafür sind sie ja auch da. Schauen, dass wenn GH verurteilt wird dann durch eine fairen Prozess und alles ordnungsgemäß inkl. Haftbedingungen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 12:47
Zitat von wobelwobel schrieb:Wie lange ihre "Einlassung" in etwa dauern wird, scheint noch völlig unklar zu sein - mal ist von 1-2 Stunden die Rede, mal davon dass man den ganzen Tag dafür eingeplant hat, weil man davon ausgeht dass es länger dauert...
Kann das Gericht da im Zweifel auch eine Zeitvorgabe machen?
Weiß da jemand mehr?
Im Prinzip so lange sie will. Einziger Punkt ist, dass sie einigermaßen bei den tatrelevanten Umständen des Falls bleiben muss, also nicht wer weiß wie abschweifen darf. Dann kann es Ermahnungen geben, sie solle bitte enger bei der Sache bleiben.
Aber ihr die Redezeit zu verkürzen ist schwer, weil sie als Angeklagte das Recht hat, sich zu verteidigen und zwar so wie sie es für richtig hält

Es gab mal einem Extremfall in dem der Angeklagte für sein letztes Wort 700 Seiten geschrieben hatte und dafür 72 Stunden Redezeit haben wollte. Er wollte da auch eine theatralische Show rausmachen und um Getichtssaal hin und her gehen, während er sprach, den Zahn hat ihm dir Richterin abet schnell gezogen. Aber gehen die schiere Dauer der Einlassung hatten sie keine Handhabe:

https://m.bild.de/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet-aktuell/muenster-neuenkirchen-angeklagter-haelt-endlos-langes-letztes-wort-75215300.bildMobile.html?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Da ging es allerdings um das letzte Wort das in einem Prozess dem Angeklagten zusteht bevor die Richter mit der Beratung beginnen.
Aber bei Einlassungen dürfte es ähnlich kritisch sein und das nur schwer zeitlich zu limitierten sein.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 15:06
Ich höre gerade den MV im Fokus-PC, Folge 22. In der Folge geht es um den Tag, an dem die Schwester ausgesagt hat.
Relativ zu Beginn der Folge geht es darum, warum GinaH bei den Großeltern blieb bzw. später wieder dorthin zurückgezogen ist und neben der finanziellen Unterstützung durch die Großmutter wurde als weiterer Grund genannt, dass die Pferde ja dort in Reimershagen unmittelbar in der Nähe des Wohnhauses der Großeltern standen.

Ab ca. Minute 6.55 geht es um die Besitzverhältnisse der Pferde. Es wird gesagt, dass die 5 Pferde de facto ihre sind, sie offiziell, auf dem Papier aber dem Großvater gehören würden.

Damit wäre dann diese leidige und hier vielfach diskutierte Frage auch geklärt.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 15:10
Zitat von wobelwobel schrieb:Und da MR den Prozess nicht besucht und sich die Unterlagen ja auch nicht anschauen will (könnte er vermutlich immernoch, wenn er wirklich wollen würde), glaubt er ihr auch wennn sie ihm erzählt dass fast alle Zeugen Lügen erzählen würden und das alles eine große Verschwörung gegen sie ist.
Das dürfte M.R. aber mitbekommen haben:
Dann passiert im Gerichtssaal etwas Bemerkenswertes

Verteidiger Thomas Löcker sagt, er müsse dem Staatsanwalt „leider recht geben“, dass Gina H. versucht habe, Matthias R. hinsichtlich der Google-Anfrage zu manipulieren. Ein Satz, der sitzt. Denn damit räumt selbst die Verteidigung ein: Zumindest in diesem Punkt hat Gina H. offenbar versucht, Einfluss auf Matthias R. zu nehmen.
Quelle: https://www.rtl.de/news/fabian-prozess-manipulationsversuch-bei-gefaengnisbesuch-so-versuchte-gina-h-fabians-vater-von-ihrer-unschuld-zu-ueberzeugen-id31069123.html

Da ging es um das abgehörte Gespräch in der JVA, bei dem auch ihre Großeltern dabei waren.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 15:10
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ab ca. Minute 6.55 geht es um die Besitzverhältnisse der Pferde. Es wird gesagt, dass die 5 Pferde de facto ihre sind, sie offiziell, auf dem Papier aber dem Großvater gehören würden.
Kannst du die Quelle verlinken?

Der Besitz von Tieren ist gar nicht so einfach zu bestimmen. Ich weiß nicht woher die Aussage basiert, es seien auf dem "Papier" die Tiere vom Großvater. Der Kaufvertrag allein entscheidet nicht. Wer die Fürsorge etc. trägt ist da sehr maßgeblich. Scheinbar hat sie ja mit Hilfe von MR die Pferde finanziert, sie hat die TA Termeine vereinbart, den Hufschmied einbestellt, sie Pferde trainiert, etc.

Nur weil er im Kaufvertrag steht, sind es nicht unbedingt seine.
Wäre das mal vor Gericht gelandet mit der Besitzfrage, wäre das mit dem Kaufvertrag allein nicht getan.


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