Mordfall Fabian (8), aus Güstrow
14.08.2026 um 08:19Ich bin auch schon gespannt auf ihre Einlassung. Ich frage mich, wenn sie das so vorliest, wie das mit den Livetickern geht. So schnell werden die das nicht mitschreiben können
Ist es aber nicht so, dass der Richter sie trotzdem fragen darf und sie eben die Fragen nicht beantworten muss? Dann könnte ich mir schon vorstellen, dass der Richter vielleicht die Fragen geschickt stellt, um ihr eine Antwort zu entlocken.Foxie123 schrieb:Fragen wird sie ganz bestimmt nicht beantworten, egal was man ihr dazu sagt (Missverständnisse ausräumen etc.). Ihre Show wird aus ihrer Sicht wunderbar und mehr gibt es da nicht zu sagen. Ihr Auftritt steht für sich.
Nein, wenn sie keine Fragen beantworten möchte darf man auch als Richter nicht 1h Fragen stellen in der Hoffnung sie quatscht dann doch noch.Goodbunny schrieb:Ist es aber nicht so, dass der Richter sie trotzdem fragen darf und sie eben die Fragen nicht beantworten muss? Dann könnte ich mir schon vorstellen, dass der Richter vielleicht die Fragen geschickt stellt, um ihr eine Antwort zu entlocken.
Das glaube ich auch. Da wird uns warschl. viel entgehen.Stiefel1973 schrieb:Ich bin auch schon gespannt auf ihre Einlassung. Ich frage mich, wenn sie das so vorliest, wie das mit den Livetickern geht. So schnell werden die das nicht mitschreiben können
Ich meine mich erinnern zu können dass Christian am Vormittag des Tat-Tags mit seinem Chef unterwegs war. Da wird er wohl eher tunlichst nicht Ginas Bildersegen angeschaut haben.Grillage schrieb:Zumal der Mann ja berufstätig war - zumindest hatte er ei Diensthandy - und an einem normalem Freitagvormittag was anderes zu tun gehabt haben dürfte, als GH zu kontaktieren.
Früher waren Diktiergeräte das täglich Brot der Anwälte - und ihrer Mitarbeiter, die das dann schön eintippen durften (hab das selbst mal als Ferienjob gemacht, solche Bänder abzutippen). Keine Ahnung ob das heute noch der Status Quo ist.Jesse6 schrieb:Gina nutzt ein Diktiergerät für ihre Einlassung. Mein Mitleid mit ihren Anwälten.
Also ich kenne mehrere Anwälte, die das weiterhin in der täglichen Arbeit einsetzen...wobel schrieb:Früher waren Diktiergeräte das täglich Brot der Anwälte - und ihrer Mitarbeiter, die das dann schön eintippen durften (hab das selbst mal als Ferienjob gemacht, solche Bänder abzutippen). Keine Ahnung ob das heute noch der Status Quo ist.
Das glaube ich nicht, weil sie ja einiges klarstellen will und aus ihrer Sicht berichten will. Diese Chance wird sie sich zu 100% nicht nehmen lassen...wobel schrieb:Vielleicht zieht sie das mit der Einlassung ja auch doch noch zurück, einfach weil sie garkeinen entsprechenden Text zusammen bekommt.
Denke ich auch. Aber ich tippe mal auf ein recht kurzes Statement. Bei sehr vielen Menschen mit denen sie vor der Tat in Verbindung stand ist nichts mehr zu retten. Somit tippe ich mal, sie leugnet das Kind ihrer großen Liebe MR getötet zu haben. Der wahre Täter sei noch frei und sie wurde um ihr Leben beraubt... irgendwie sowas.heavythoughts schrieb:Das glaube ich nicht, weil sie ja einiges klarstellen will und aus ihrer Sicht berichten will. Diese Chance wird sie sich zu 100% nicht nehmen lassen
Etliche Zeugen sagten an den vergangenen 21 Verhandlungstagen aus. Es ist davon auszugehen, dass Gina H. sich zu vielen dieser Aussagen äußern wird.
Löcker deutete aber laut einem Bericht des „Merkur“ an, sie wolle sich zu den Abläufen des angeblichen Tattages und zu einzelnen Zeugenaussagen äußern.
Außerdem wolle sie das Verhältnis zu ihrem Freund beleuchten – Matthias R. ist der Vater des getöteten Fabian.
Die Aussage bereitet Gina H. zusammen mit ihrer Verteidigung vor. Sie selbst habe sich Notizen gemacht, werde gemeinsam mit ihren Anwälten über mehrere Tage hinweg die richtigen Schwerpunkte setzen und das Statement mit einem Diktiergerät erarbeiten.Ich frage mich ernsthaft ob das überhaupt funktionieren kann.
„Frau H. lebt in der Hoffnung, dass sich das alles aufklärt. Das wirft sie uns vor: ,Warum dauert das so lange? Ich bin doch unschuldig.‘“Sie macht ihren Anwälten Vorwürfe?
Sie gehe nicht davon aus, dass die Einlassung wirklich irgendetwas zur Aufklärung des Falles beitragen könne. „Dies wird nicht stimmen aus ihrer Sicht und das wird nicht stimmen und alle sind schlecht zu ihr und alle reden schlecht über sie, aber sie ist es schlichtweg nicht gewesen“, sagte die Juristin gegenüber RTL. Das Ego von Gina H. sei mit dem eines Elefanten gleichzusetzen.OK, das mit den Elefanten war kein guter Vergleich - das sind nämlich extrem soziale Tiere.
Die können natürlich klar sagen, dass es mit dem Mandanten fest vereinbart ist, keine Fragen zu beantworten. Aber letztlich darf der Mandant das entscheiden und zwar auch spontan und entgegen einer vorherigen Verabredung mit seinen Anwälten.MINKA123 schrieb:Warschl. sind sich nicht mal die Anwälte sicher. Denn sonst könnten sie, im Vorfeld, klar nein zu Fragen sagen.
Wenn sie das zulässt. Ich kann mir vorstellen, dass sie mit Streichungen nicht besonders großzügig sein wird. Und am Ende hat sie das letzte Wort.Foxie123 schrieb:Aber am Ende auch Wurst. Es wird ja nicht frei einfach so genutzt sondern ihre Anwälte schauen da nochmal drauf.
Und da wird sicher vieles nochmal geändert oder gestrichen.
Sie kann konsequent sagen, dass sie Rückfragen nicht beantwortet, dass dürfen auch keine gestellt werden.Goodbunny schrieb:Ist es aber nicht so, dass der Richter sie trotzdem fragen darf und sie eben die Fragen nicht beantworten muss? Dann könnte ich mir schon vorstellen, dass der Richter vielleicht die Fragen geschickt stellt, um ihr eine Antwort zu entlocken.
Fragen werden sie nur in minimalem Umfang beantworten, kündigt Verteidiger Löcker an. Währenddessen pikt ihm Gina H. spaßhaft in die Seite und sagt kichernd etwas, der Verteidiger spricht leicht irritiert zu ihr schauend weiter. 14:28https://www.focus.de/panorama/welt/fabian-mordprozess-in-rostock-bei-leichen-schilderung-verlaesst-fabians-mutter-weinend-den-saal_561cdcb9-a0cf-4e1e-9a22-61f1296057b4.html
Von dem her was man so in den LT mitbekam, hatte ich jetzt nicht das Gefühl dass sie den Anwälten ständig Vorgaben macht oder irgendwie anmerkte die machen irgendwas nicht richtig. Meistens war es doch eher so, dass sie denen nur zuflüsterte dass irgendwas an Aussagen von Zeugen nicht stimmte. Also wo das jetzt herkommt, dass ihr denkt sie würde auf die Anwälte nicht hören... weiß ich nicht.Grillage schrieb:Wenn sie das zulässt. Ich kann mir vorstellen, dass sie mit Streichungen nicht besonders großzügig sein wird. Und am Ende hat sie das letzte Wort.
Sie wird bestimmt versuchen zu entkräften, dass MR ihr ja anfangs durchaus zugetraut hat, etwas mit dem Verschwinden von Fabian zu tun zu haben - ich tippe sie wird sich da explizit darauf beziehen, dass er dachte sie könne ihn abgeholt haben, aber doch nicht dass sie ihn ermordet!Foxie123 schrieb:Vielleicht ergänzt sie noch, dass selbst der Vater des Kindes nicht an ihre Schuld glaubt oder so. Aber ja, wir müssen abwarten.
Ich denke das nicht - sie wird das schon einsehen dass die Anwälte wissen was sie tun.Foxie123 schrieb:Also wo das jetzt herkommt, dass ihr denkt sie würde auf die Anwälte nicht hören... weiß ich nicht.
woran machst du das fest?wobel schrieb:Aber sie scheint immernoch zu glauben, dass sie freigesprochen wird.
Ich lese das aus diesem Statrment ihrer Anwälte, das @wobel zitiert hatte:Foxie123 schrieb:woran machst du das fest?
Die Frage soll nicht zickig klingen, interssiert mich ernsthaft. Ich finde es sehr spannend wie unterschiedlich Dinge wahrgenommen werden.
Jeder achtet auf andere Details.
Passt zu der Aussage, die sie gegenüber einem ihrer Budys gemacht hat, dass sie jetzt msl ihre Anwälte auf die Ermittler ansetzen eill die würden den Beamten schon Beine machen.wobel schrieb:Krass fand ich auch die Aussage Löckers:
„Frau H. lebt in der Hoffnung, dass sich das alles aufklärt. Das wirft sie uns vor: ,Warum dauert das so lange? Ich bin doch unschuldig.‘“
Daran (und das kommt immerhin von ihrem Anwalt):Foxie123 schrieb:woran machst du das fest?
„Frau H. lebt in der Hoffnung, dass sich das alles aufklärt. Das wirft sie uns vor: ,Warum dauert das so lange? Ich bin doch unschuldig.‘“Quelle: https://www.berliner-kurier.de/panorama/fabian-guestrow-aussage-gina-h-was-bekannt-ist-li.10289245
Unschuld meinst Du sicher.Foxie123 schrieb:Da sie mit MR wohl noch zusammen, scheint sie ihm gegenüber ihre Schuld zu beteuern.
Wobei die Anwälte sich da bisher aber auch wirklich zurückgehalten haben, Beispiel "Klamotten im Müllsack", da wurde ja nicht mal ein Beweisantrag gestellt, warum dieses Theater?Foxie123 schrieb:Aber dass da im Prozess bisher nichts entlastendes bei war, werden ihr die Anwälte sicher gesagt haben.
ah ok, ja das ergibt Sinn.Grillage schrieb:Ich lese das aus diesem Statrment ihrer Anwälte, das @wobel zitiert hatte:
Ups. Ja, Unschuld.wobel schrieb:Unschuld meinst Du sicher.
Und da MR den Prozess nicht besucht und sich die Unterlagen ja auch nicht anschauen will (könnte er vermutlich immernoch, wenn er wirklich wollen würde), glaubt er ihr auch wennn sie ihm erzählt dass fast alle Zeugen Lügen erzählen würden und das alles eine große Verschwörung gegen sie ist.
Zweifel sähen? Ist nur meine Vermutug.wobel schrieb:Wobei die Anwälte sich da bisher aber auch wirklich zurückgehalten haben, Beispiel "Klamotten im Müllsack", da wurde ja nicht mal ein Beweisantrag gestellt, warum dieses Theater?
Im Prinzip so lange sie will. Einziger Punkt ist, dass sie einigermaßen bei den tatrelevanten Umständen des Falls bleiben muss, also nicht wer weiß wie abschweifen darf. Dann kann es Ermahnungen geben, sie solle bitte enger bei der Sache bleiben.wobel schrieb:Wie lange ihre "Einlassung" in etwa dauern wird, scheint noch völlig unklar zu sein - mal ist von 1-2 Stunden die Rede, mal davon dass man den ganzen Tag dafür eingeplant hat, weil man davon ausgeht dass es länger dauert...
Kann das Gericht da im Zweifel auch eine Zeitvorgabe machen?
Weiß da jemand mehr?
Das dürfte M.R. aber mitbekommen haben:wobel schrieb:Und da MR den Prozess nicht besucht und sich die Unterlagen ja auch nicht anschauen will (könnte er vermutlich immernoch, wenn er wirklich wollen würde), glaubt er ihr auch wennn sie ihm erzählt dass fast alle Zeugen Lügen erzählen würden und das alles eine große Verschwörung gegen sie ist.
Dann passiert im Gerichtssaal etwas BemerkenswertesQuelle: https://www.rtl.de/news/fabian-prozess-manipulationsversuch-bei-gefaengnisbesuch-so-versuchte-gina-h-fabians-vater-von-ihrer-unschuld-zu-ueberzeugen-id31069123.html
Verteidiger Thomas Löcker sagt, er müsse dem Staatsanwalt „leider recht geben“, dass Gina H. versucht habe, Matthias R. hinsichtlich der Google-Anfrage zu manipulieren. Ein Satz, der sitzt. Denn damit räumt selbst die Verteidigung ein: Zumindest in diesem Punkt hat Gina H. offenbar versucht, Einfluss auf Matthias R. zu nehmen.
Kannst du die Quelle verlinken?Grillage schrieb:Ab ca. Minute 6.55 geht es um die Besitzverhältnisse der Pferde. Es wird gesagt, dass die 5 Pferde de facto ihre sind, sie offiziell, auf dem Papier aber dem Großvater gehören würden.