wollferkel schrieb:
Lesedi schrieb:obwohl
, wenn man davon absieht, es sich doch eigentlich um eine Frau handelt, die scheinbar ein relativ normales Leben geführt hat. Mit einem Kind und einem Hobby, was sie scheinbar liebte. Eine Frau, die in jedem Dorf leben könnte. Scheinbar unauffällig,
Also ich kann das nicht unterschreiben. Sehe es nicht als die Norm, wenn man als Frau und Mutter sich mit X versch. Kerlen rumtreibt/kommuniziert/nachts im Wald trifft usw....
Ich folge weder dem einen noch dem anderen.
Was ist denn bitte "normal" an einem Leben mit EMR ohne jemals gearbeitet zu haben? Was ist denn "normal" daran, bei den Großeltern aufzuwachsen (zumal wenn da die Großmutter ganz offensichtlich auch schon einen schwierigen Charakter hat)? Ich seh da keine Normalität. Und das obwohl mir in diesem Prozess so einiges begegnet, was ich aus meinem eigenen Umfeld kenne (nur dass es da niemand "normal" findet außer der fraglichen Person).
Sich "mit X versch. Kerlen rumzutreiben" finde ich auch überspitzt ausgedrückt - ich tu das auch und niemand findet daran irgendwas anrüchiges, man ist halt mit Freunden unterwegs, wo ist das Problem? Wieso sollte man sich nicht mit anderen Menschen treffen dürfen wenn man Kind und Beziehung hat? Eine Beziehung, die mir das verbietet, würde ich sofort canceln - und das aus gutem Grund.
jeangreen schrieb:Kann man ja alles machen, wenn ein Paar damit d'accord oder man Single ist (ob man das selber dann gut findet, spielt ja keine Rolle - ich glaube, das kommt öfter vor, als man denkt - in allen Schichten).
Also bitte - muß man denn in einer Beziehung permanent aneinanderkleben und darf nichts mehr mit anderen unternehmen?
Dann verzichte ich gerne auf den Rest meines Lebens auf eine feste Beziehung! Sex kriegste an jeder Ecke, aber das ist nun mal nicht das Wichtigste im Leben, nicht mal in Beziehungen!
Was sind denn das für komische Vorurteile die ich da rauslese? Auch von wegen "in allen Schichten" usw.?
Es ist NORMAL auch mit anderen etwas zu unternehmen!
Lesedi schrieb:Das ist bestimmt nicht die Norm, aber es kommt trotzdem vor, dass Frauen bzw. Männer sich trotz vermeintlich funktionierender Beziehung noch mit anderen treffen. Und trotzdem traut man diese Leuten nicht gleich eine solche Tat zu.
Das ist doch Nonsense. Ich seh das komplett anders: Es ist völlig normal auch mit anderen etwas zu unternehmen! Im Gegenteil, wenn man sich komplett aus dem gesellschaftlichen Leben zurückzieht und nur noch mit dem festen Partner zusammenhängt ist das eben NICHT normal! Im Gegenteil, das würde ich eher für fast schon krank halten!
Daraus dann auch noch Schlüsse ziehen zu wollen, ob man "so jemand" eher einen Mord zutrauen würde finde ich komplett wild.
Ich traue ausnahmslos jedem einen Mord zu!
jeangreen schrieb:Was weißt Du über das komplette Leben deiner Nachbarn (das hinter verschlossenen Türen stattfindet)?
Also ich weiß da ziemlich viel. Und ich lebe in einer Kleinstadt, nicht auf dem "Dorf".
Ich weiß auch wessen Kinder von anderen Männern stammen, wer Kinder als eigene ausgibt, obwohl sie eigentlich Enkel sind, wer in welcher Familie die anderen beschissen hat - all sowas. Einfach weil ich mich in dieser Kleinstadt gut auskenne. Und da bin ich nicht alleine.
Spricht man darüber? Nein. Man kümmert sich um seine eigenen Probleme, denn irgendeine "Leiche" hat am Ende jede Familie im Keller und niemand hat Lust drauf dass die ans Tageslicht gezerrt wird.
RitterTrenk schrieb:Es muss sich um jemanden aus dem familiären Umfeld mit besonderer Schutzbedürftigkeit handeln, der noch nicht ausgesagt hat. Von den bislang der Öffentlichkeit bekannten Familienmitgliedern bleiben da nicht viele übrig.
Es muß kein Familienmitglied sein wenn es heißt "aus dem familiären Umfeld" - das kann genauso gut ein Freund der Familie sein.