Origines schrieb:Was sie ja oft auch irgendwie angesichts besch... Lebensumstände und Schicksalsschläge sind. Zu 50%. Und zu 50% sind sie Täter. Was sie eben signifikant vom Rest der Bevölkerung unterscheidet, die trotz besch... Lebensumstände und Schicksalsschläge keine Tötung begeht.
@OriginesGerade habe ich auf arte die Reportage "Libyen: Die Falle für Migranten" gesehen. Das sind weiß Gott besch...... Lebensumstände.
50 % Opfer und zu 50 % Täter? Das erzähle mal Dorina deren Kind auf so eine grausame Weise sterben musste. Fabian wurde brutal, hinterhältig und sinnlos ermordet!
Die allerwenigsten Menschen, die eine schwere Kindheit durchmachen, mutieren zu Mördern oder schlagen eine kriminelle Laufbahn ein. Und es wäre furchtbar, wenn allen Menschen aus schwierigen familiären Verhältnissen lebenslänglich eine gestörte Empathiefähigkeit blühen würde. Auch wenn Kinder ihre familiären Lebenssituationen nicht aussuchen können, bleiben ihnen im weiteren Leben dennoch Wahlmöglichkeiten mitmenschlicher Interaktionen, meiner Meinung nach. Denke einfach an die Schwester von Gina, die ja vmtl in ähnlichen Familienverhältnissen aufgewachsen ist, sie ist persönlich gewachsen und hat Verantwortung für ihren eigenen Weg übernommen!
Für Gina war es eine überaus bequeme, erfolgreiche Masche, bei einigen Männern, über visuelle Sexualreize, jahrelang Aufmerksamkeit zu generieren. Doppelseitige Win-win-Situation sozusagen. Letzlich wurden ja beidseitig Belohnungssysteme in Gang gesetzt, auf ihrer Seite in finanzieller Hinsicht oder zumindest, wie Olafs Dienstbarkeiten, materielle Ausgleiche geschaffen - und in den neuronalen Netzwerken ihrer männlichen Gefolgschaft beflügelnde visuelle Sexualreize. Es war ihr Spiel, sie hatte Macht und kam damit komfortabel über die Runden!
Es mag vorkommen, dass in der Kindheit komplexe Kombinationen von traumatischen Erlebnissen eine gestörte Empathiefähigkeit auslösen und, klar, dass auch genetische Faktoren eine narzisstische Persönlichkeitsstörung oder Pseudologia fantastica hervorbringen können, aber das alles zusammengenommen ist keine Entschuldigung für die bestialische Ermordung eines unschuldigen Kindes!
Nein, Gina ist aufgrund einer möglicherweise problematischen Kindheit keine bemitleidenswerte arme Sau, wie du mal anmerktest. Hätten wir Menschen keine Wahlmöglichkeit, könnten wir nicht für unsere Taten verantwortlich sein! Auch ist davon auszugehen, dass Gina zum Zeitpunkt der Tat voll zurechnungsfähig war.