ELSAUNDANNA schrieb:Nein, das war meine Vermutung - wir haben hier auch im engsten Familienkreis jemanden mit Demenz - Wir haben hier auch eine Pflegestufe 2 -> aber: Wir bekommen kein Pflegegeld, keine Unterstützung. Und da die Großmutter noch telefonieren und die JVA kann, ist das Stadium m. E. noch nicht so schlimm. Unser Verwandter kann das nicht mehr und hat auch kein Kurzzeitgedächtnis mehr.
Du schriebst von Zeugen:
ELSAUNDANNA schrieb:- Da Laut Zeugen keine Hilfsdienste zu den Großeltern kommen, ist die Demenzstufe der Großmutter noch nicht schlimm, also wahrscheinlich kein Pflegegeld
Mein Vater war auch Demenzfall... Ist halt immer sehr unterschiedlich wie schwer so ein Fall ist.
Lumina85 schrieb:Nur weil sie pflegende Person ist, heißt das aber nicht, dass sie Pflegegeld bekommt. Wenn, dann bekommen das im Normalfall die zu pflegende Personen - und das wissen wir alles gar nicht. Dass sie mietfrei wohnen kann, ist auch keine Besonderheit.
Das ist ja eben die fragliche Konstellation: Pflegefall behält das Geld, als Ausgleich gibt's Mietfreiheit. Ist eben der genannte Klassiker der steuerlich/finanziell häufig praktiziert wird. Alles in Ordnung.
Geht natürlich auch ganz ohne Pflegestufe dass man einen Enkel mietfrei wohnen lässt gegen Hilfe. Alles völlig legitim.
Lumina85 schrieb:Ist es jetzt mittlerweile negativ auszulegen wenn man Familienmitglieder pflegt oder ihnen hilft? Das Verhältnis scheint ja sehr gut zu sein, also scheint sie sich wohl auch zu kümmern.
Ging nur darum, dass man das auch anders bewerten kann ("gute Seiten von Gina").
Lumina85 schrieb:Das bedeutet aber nicht, dass ihr der Haushalt geschmissen wird! Das muss sie schon selbst machen. Sie bekommt, wenn, Unterstützung bei der Organisation, eigentlich steht die Erziehungshilfe im Fokus!
Wir wissen doch garnicht was die Familienhelferin von Gina tatsächlich gemacht hat?
Und auch hier: Ich wollte nur aufzeigen dass man das auch anders bewerten kann!
Lumina85 schrieb:Ich bitte dich. Ist es nun negativ auszulegen wenn man sich Hilfe holt? Eine Familienhilfe ist keine kostenlose Haushaltshilfe!
Es wird positiv gewertet wenn sich freiwillig Hilfe organisiert wird und man kooperativ ist - und das war sie.
Naja, wie gesagt, sie kennt das von klein auf dass man sich staatliche Hilfe organisiert, das hat ja schon ihre Großmutter so gemacht.
Und klar ist man der Hilfe gegenüber kooperativ.
Alles gut so.
Nur werte ich das halt nicht als "gute Seite" wenn man sich helfen lässt.
Es ist verständlich und nachvollziehbar, macht einen aber nicht zum Gutmenschen.