wobel schrieb:Das erweitert die mögliche Dauer des Brands ja sogar auf 12:00 bis 15:00 Uhr....
Das meinte ich von wegen "unklare Branddauer" - der Brandsachverständige war sich nicht sicher ("blanker Schätzwert aus dem Bauch heraus").
Auf jeden Fall könnte es demnach möglich sein, dass Gina den Brand schon gelegt hat, bevor sie zum Bolzsee gefahren ist.
Aber irgendwie passen die verschiedenen Sichtungen weder zur einen noch zur anderen Version so wirklich...
Also nach meiner unqualifizierten Meinung passt eben beides.
Sie kann den Brand direkt nach dem Mord gelegt haben, bevor sie zum Bolzsee fuhr und dann hätte die Pflegefachkraft um 13.00 nochwas da schon Rauch sehen können.
Oder GH ist nach dem Bolzsee nochmal zurück und hat dann den Brand gelegt. Das hätte die Verteidigung ja gerne widerlegt, dass sie das gekonnte hätte - mittels Autodaten von CD. Nun hat aber die Auswertung ihres Handys das dargelegt - sie bzw. ihr Handy befand sich zur von CD angegebenen Endzeit des Treffens für eine ausreichende Fahrtzeit zum Tümpel im vehicle Modus. Danach blieb es dann mal länger liegen und dann lief sie hin und her, bis es dann wieder im Auto fuhr - und das alles passte dann zu den Sichtungen des Autos.
Von daher meint eben der StA, dass es "egal" ist, wann der Brand gelegt wurde, denn sie hatte je die Möglichkeit.
Der Sachveständige zum Brand wies auch ausdrücklich darauf hin, dass so ein Brand auch "dynamisch" ist und sich nicht zwingend linear von der Stärke entwickelt.
Dass aber Fabian um 14.00 Uhr noch in Güstrow lebend gesehen wurde und um 15.00 ein Leichnam im Vollbrand war ist einfach nicht realistisch darlegbar. Von daher ist es einfach nur hirnlos, hier ein kleines Kind vorzuladen, damit es dieser Stresssituation ausgesetzt, um ggf. etwas auszusagen, was eben null Gehalt hat.