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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

32.275 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:46
@Tiergarten

Zu deinem zweiten Absatz. Nein, umgekehrt wird ein Schuh draus. Fabian hatte aus bestimmten Gründen keinen Argwohn gegen Gina, ibwohl er altersentsprechend zu Argwohn an sich in der Lage war. Und das hat sie 'heimtückisch' ausgenutzt.

Die grundsätzlich Fähigkeit Argwohn zu verspüren ist meines Wissens gerade eine Voraussetzung für das Mordmerkmal Heimtückischen. Denn nur dann kann man wiederum in bestimmten Situationen bewusst 'arglos' sein, zB eben weil man einer nahestehenden Person vertraut. Und wenn diese dann dieses Vertrauen ausnutzt, um eine Tötung zu begehen ist es eben Heimtücke.

Ich hoffe ich habe das richtig ausgedrückt, ist vertrackt


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:55
Sorry für die Tippfehler. Das sollte heißen:

Die grundsätzliche Fähigkeit des Opfers, Argwohn zu verspüren, ist meines Wissens gerade die Voraussetzung für das Mordmerkmal Heimtücke


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:58
Zitat von Cassandra71Cassandra71 schrieb:Ich habe gerade mal die KI gefragt, und wenn es so stimmt, wie es da steht, geht das Strafrecht davon aus, dass Kinder sogar bereits ab drei Jahren nicht mehr arglos sind.
Zum Glück fällt die KI (noch) keine Urteile in einem Mordprozess. Ich arbeite inzwischen auch viel und gern mit KI, dort, wo es Sinn macht und mir viel Kleinarbeit abnimmt.
Aber die "Intelligenz" der aktuell zur Verfügung stehenden Module wie Chat GPT, Gemini oder Claude wird oft überschätzt. Manchmal stellt sie sich sogar richtig dumm an.

Und im Gegensatz zu Ihrer KI-Antwort können Kinder mit acht Jahren - gerade, wenn sie mit "Vertrauenspersonen" zusammen sind - in hohem Maße arg- und wehrlos sein. Wäre das nicht so und hätte KI recht, dann müsste man sämtliche Prozesse gegen Straftäter, die wegen Verbrechen an Kindern auch mit dieser Begründung rechtskräftig verurteilt worden sind, neu bewerten.
Ich hoffe, das Schwurgericht am Landgericht Rostock bezieht die Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers in diesem Fall mit ein.
Wäre ich Richter und müsste jetzt ein Urteil gegen die TV fällen, wäre meine Bewertung des Falles:
Totschlag - NEIN
Tatvorsatz - Ja
Opfer arg - und wehrlos - Ja
Besondere Schwere der Schuld - Ja
Strafe: Lebenslang mit anschließender Sicherungsverwahrung.

Aber den Job machen andere. Und die werden im Namen des Volkes auch wissen, was sie tun!


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:25
Natürlich war Fabian arglos. Aber er war eben arglos, nicht weil er als kleiner Junge gar keinen Argwohn verspüren konnte, sondern weil er Gina kannte und mochte und sie ihm vermutlich eine überzeugende Story erzählte. Weil er zB kurz vor seinem Tod dachte, er sieht da am Tümpel jetzt gleich tolle Tiere.

Eine solche Situation herbeizuführen und ein solches Vertrauen auszunutzen ist Heimtücke.Deshalb die Anklage auf Mord wegen des Merkmals Heimtücke. Und vermutlich auch das Urteil.

Das andere Merkmal ja sicher die niederen Beweggründe (bin jetzt zu müde um nochmal nachzuschauen).

Ich bin kein Fan des ganzen Konzept Mordmerkmale. Aber wenn schon dieses Konzept, springen sie hier mMn wirklich ins Auge.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:33
Zitat von Cassandra71Cassandra71 schrieb:Im Alter von acht Jahren ist ein Kind im Regelfall nicht mehr arglos.

Ich habe gerade mal die KI gefragt, und wenn es so stimmt, wie es da steht, geht das Strafrecht davon aus, dass Kinder sogar bereits ab drei Jahren nicht mehr arglos sind.

Arg- und Wehrlosigkeit müssen übrigens zusammenkommen und vom Täter bewusst ausgenutzt worden sein, um das Mordmerkmal der Heimtücke zu erfüllen.
Zitat von Cassandra71Cassandra71 schrieb:Wenn du meinen Beitrag genau liest, wirst du feststellen, dass ich mich nicht auf diesen Fall bezogen habe, sondern es allgemein meinte.
Auch wenn das nur allgemein gemeint war, verdreht die Aussage der KI die Rechtslage leider völlig.

​Im Strafrecht verliert man Arglosigkeit ja nicht ab einem bestimmten Alter.
Ein Mensch ist mit 8 Jahren genauso arglos wie mit 30 oder 80 Jahren, solange er in dem Moment keinen Angriff erwartet und der Person vertraut.

​Die Sache mit den 3 Jahren hat eine andere Bedeutung. Sehr kleine Babys können rechtlich halt gar nicht arglos sein, weil sie das Konzept von Gefahr/Böswilligkeit ja noch gar nicht begreifen.
Ab etwa 3 Jahren entwickeln Kinder dieses Verständnis überhaupt erst. Sie sind also ab diesem Alter überhaupt erst in der Lage, selbst arglos zu sein.
Zu behaupten, Kinder seien ab 3 Jahren nicht mehr arglos, dreht die Rechtslage also ins genaue Gegenteil um.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 00:34
Zitat von Jesse6Jesse6 schrieb:
Zitat von soomasooma schrieb:Nein, sie war die Freundin des Vaters, mehr nicht – Fabian hatte ja eine Mutter: Dorina. Bitte nicht die Gina-Narrative übernehmen ...
ja, ich wollte ja auch nur darauf hinaus, dass er sie gut kannte und deshalb nicht argwöhnisch war. Bonus-Mutter wäre die korrekte Bezeichnung
Nein, Bonusmutrer ist nicht korrekt, das ist irgendein neumodischer Begriff.

GH war die Stiefmutter von Fabian. Immerhin war sie auch 4 Jahre mit dem Vater zusammen, Fabis halbes Leben, und es gab ja wohl eine zeitlang auch das Wechselmodell, dann passt das schon. Sie hatte sich selber als Ziehmama bezeichnet, das trifft es mMn eher nicht (da es die leibliche Mama gibt).
Definition Stiefmutter: Wann gilt man als Stiefmama?

In der Alltagssprache bezeichnet man die neue Frau des Vaters als Stiefmutter. Dabei ist es gleich, ob der Vater sich von der leiblichen Mutter getrennt oder geschieden hat oder ob die leibliche Mutter verstorben ist. Ebenso unerheblich ist es, ob die neue Frau mit dem Vater verheiratet ist oder nicht.
Quelle: https://www.hallo-eltern.de/eltern/rechte-und-pflichten-als-stiefmutter-tipps-fuer-patchworkfamilien-93004343.html


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 08:30
Zitat von aehnaehn schrieb:​Im Strafrecht verliert man Arglosigkeit ja nicht ab einem bestimmten Alter.
Ein Mensch ist mit 8 Jahren genauso arglos wie mit 30 oder 80 Jahren, solange er in dem Moment keinen Angriff erwartet und der Person vertraut.
So ist es. Und in Fabians Fall geht man (unabhängig vom Alter) von Arg- und Wehrlosigkeit aus, da die Obduktion eben darauf hinweist + davon auszugehen ist, dass er freiwillig unter einem Vorwand mit zum Tümpel ging. Es gab (soweit feststellbar) keine Abwehrspuren, die ersten zwei Stiche erfolgten direkt ins Herz bzw die Herzgegend, einige (?) Stiche erfolgten aufgrund der Wucht (Brustbein durchstochen) anscheinend im Liegen oder mit einem anderen "Gegendruck" von hinten, der ein Zurückweichen bzw die "Abschwächung" der Stiche verhinderte, sonst wäre diese Wucht anscheinend nicht möglich gewesen. Außerdem gab es sogenannte "Petechien" in den Augen, die auf eine Kompression des Körpers hinweisen (im Allmystery Themenwiki wird das nicht aufgeführt, wurde aber in den Live-Tickern vom 9. Prozesstag so genannt).
Der Körper wies insgesamt 6 Stichverletzungen im Brustbereich auf.
Ein Stich hatte das Brustbein durchgestochen.
Es konnten keine Abwehrverletzungen festgestellt werden, auch weil nicht alle Körperbereiche auf entsprechende Merkmale hin untersucht werden konnten.
Fabian ist verblutet.
Die Tatwaffe ist ein Messer, einschneidig, Klinge etwa 10-15cm lang und 2cm breit.
Die toxikologische Untersuchung hat keine Betäubungsmittel, keine Medikamente und auch keine veterinärmedizinische Präparate festgestellt.
Die Stiche wurden mit hoher Kraft zugefügt; laut dem Rechtsmediziner vermutlich im Liegen. Vermutlich habe es ein Nachsetzen gegeben, dafür spreche die Schwere der Verletzungen.
Vermutlich kam es nicht zu großen Verschmutzungen der Umgebung mit Blut, da die Brusthöhle vieles davon auffängt.
Es hatte keinen Wildfraß an der Leiche gegeben
Quelle: Allmystery Themenwiki, 9. Prozesstag, 4.6.2026

Dass es anscheinend keinen Wildfraß gegeben hat, hatte ich so gar nicht mehr auf dem Schirm...


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 08:42
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Dass es anscheinend keinen Wildfraß gegeben hat, hatte ich so gar nicht mehr auf dem Schirm...
Ja, das ist eine wichtige Erkenntnis der Obduktion - denn, am 11.10. googelte sich ja bereits nach "Fressen Wildschweine Menschen".

Es gab aufgrund der Brandsituation eine Erscheinung am Leichnam, welche als Wildfraß hätte interpretiert werden können. Das hatte der Pathologe dargelegt - die Details wurden jedoch aus Rücksicht gegenüber dem Opfer aus dem Ticker wieder herausgenommen.

Ich hatte es immer so vermutet, dass sie auch vor dem 13.10. am Tümpel war und ihre Handbewegungen scheinen dies zu befürworten. Daher hätte sie am 11.10. etwas wahrnehmen können, was sie zu der Suche umtrieb. Genauso wie ihre Frage nach der Leichenstarre m.M. einem anderen Erscheinungsbild aufgrund des Brandes geschuldet war.

Man muss sich das auch mal auf der Zunge zergehen lassen, dass die TV sehr wahrscheinlich an den 5 Tagen bis zum offiziellen Fund täglich an den Tümpel gepilgert ist.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 08:57
Zitat von BohoBoho schrieb:Ja, das ist eine wichtige Erkenntnis der Obduktion - denn, am 11.10. googelte sich ja bereits nach "Fressen Wildschweine Menschen".
Nicht nur das... Laut Aussage von Heike am 18.6., Verhandlungstag 13, sagte Gina, nachdem sie am 14.10. unten am Tümpel war:
Gina H. ist bereits nach zwei bis drei Minuten zurückgekehrt mit der Aussage „Er ist das noch. Er sieht schlimmer aus als beim ersten Mal.“
Quelle: Allmystery Themenwiki

Laut ihrer Einlassung letzte Woche wusste sie doch gar nicht, dass es überhaupt sicher Fabian war und sie hätte doch eh vorher gar nichts erkennen können, weil nachtblind und eh nur Christian das Nachtsichtgerät hatte...


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 09:23
Ich muss mich korrigieren, was sie in ihrer Einlassung sagte, was die zwei Sichtungen mit Christian und Oalf am Vorabend anging:
So weit die bisherigen Geschichten der Tümpelzeugen. Gina H. stellte es in ihrer Einlassung am Montag vor dem Landgericht Rostock nun etwas anders dar. Am Abend des 13. Oktober habe sie sich mit ihrem Bekannten Christian D. getroffen, um nach Fabian zu suchen. Sie habe ihn aber entgegen seiner Aussage nicht direkt zum Tümpel geführt.

Es sei auch nicht ihre Idee gewesen, an der Schweinesuhle zu suchen – sowieso habe sie den Begriff in der Nacht zum ersten Mal gehört. Denn es handle sich um ein Wort aus der Jägersprache. „Ich kann zu 100 Prozent ausschließen, dass ich vor ihm ging“, sagte Gina H. jetzt in ihrer Stellungnahme.

Christian D. sei direkt zum Tümpel gegangen und habe dort alles ausgeleuchtet. Dann habe er gesagt: „Da ist eine verbrannte Puppe.“ Gina H. habe die Polizei rufen wollen, doch er habe das nicht gewollt, weil er Angst gehabt habe, seinen Jagdschein zu verlieren.

„Ich war mir bereits in diesem Moment sicher, dass wir Fabian gefunden haben“, sagte Gina H. laut Berichten in ihrer Einlassung. „Ich weiß ganz sicher, dass ich gesagt habe, dass wir jetzt die Polizei anrufen müssen. Er bat mich inständig, das nicht zu tun. Und ich hatte das Gefühl, dass dieser große und starke Mann gleich weinen würde.“

Also fuhren sie zurück nach Reimershagen. Später kehrte Gina H. mit ihrem Nachbarn Olaf K. zum Tümpel zurück. Er habe sich mit der Taschenlampe alles genau angesehen und dem toten Fabian direkt ins Gesicht geleuchtet. Allerdings soll auch er den Anruf bei der Polizei abgelehnt haben.

Mehrfach habe sie gesagt, sie müssten jetzt die Polizei rufen. „Er meinte nur, dass ich das auf keinen Fall tun solle. Wie würde das denn aussehen, wenn wir mitten in der Nacht zu zweit unterwegs seien und Fabian finden?“, sagte Gina H. „Wir würden doch sofort in Verdacht geraten. Ich fand sein Verhalten völlig unerklärlich und unangemessen.“

Am 14. Oktober sei sie dann am Vormittag mit ihrer Freundin Heike M. zum Tümpel zurückgekehrt. Diese habe ihr geraten, noch einmal zur Leiche zu gehen und Spuren zu hinterlassen. Gina H. selbst habe dann die Polizei angerufen, schon nach kurzer Zeit seien die ersten Streifenwagen vor Ort gewesen. Dass Heike M. bereits im Polizeiauto die Wahrheit erzählt habe, sei für Gina H. eine Erleichterung gewesen.
Quelle: https://www.berliner-kurier.de/article/gina-h-packt-im-fall-fabian-aus-guestrow-aus-so-fand-sie-seine-leiche-10323790


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 09:45
Ich möchte auch nochmal auf den 6. Verhandlungtag, am 27.5.2026 eingehen.
Hier wurden u.a. Handyauswertungen und Sprachnachrichten im Gericht vorgespielt (es handelt sich also um Beweise und nicht um vage Aussagen von Zeugen!):
Der Chatverlauf mit ChatGPT wird vorgestellt; Gina H. hatte am 9. Oktober 2025 Nachrichten an Matthias R. vorformulieren lassen ebenso wie ein eigenes Testament.
In mehreren Sprachnachrichten vom Tattag an einen Freund Christian D. beschreibt die Angeklagte ihre Verzweiflung und abends um 20:50 Uhr erzählt sie davon, dass Fabian wenn er krank war alleine zuhause sei bis abends.
Ebenfalls am Tattag schickte die Angeklagte ein Dutzend Nachrichten an Matthias R., um ihm ihre Hilfe beim Suchen anzubieten. Dabei klingt wieder Eifersucht durch, weil er mit anderen Kontakt hatte und mit anderen Personen suchte, nur mit ihr nicht.
Aus einer Sprachnachricht vom 11. Oktober 2025 um 17:58 Uhr wird klar, dass Gina H. ihr Alibi mit einem "Olaf" abgesprochen hat.
Quelle: Allmystery Themenwiki


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 09:53
Gibt es keine neuen Erkenntnisse?

Ich glaube, jemand hier denkt das Gericht lese hier mit und ließe sich von den vielen Wiederholungen beeindrucken.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 09:59
Zitat von kollbergkollberg schrieb:Tiergarten

Zu deinem zweiten Absatz. Nein, umgekehrt wird ein Schuh draus. Fabian hatte aus bestimmten Gründen keinen Argwohn gegen Gina, ibwohl er altersentsprechend zu Argwohn an sich in der Lage war. Und das hat sie 'heimtückisch' ausgenutzt.
@kollberg hat vollkommen Recht. Genau das ist auch meine Meinung: Gina H. hat heimtückisch gehandelt, indem sie ihre Vertrauensposition gegenüber Fabian so geschickt ausnutzte, dass dieser keinen Argwohn entfaltete.

Ich hatte mich missverständlich ausgedrückt in der Reaktion auf einen vorhergehenden Beitrag, in dem das Vorliegen von Heimtücke angezweifelt wurde, weil laut KI Kinder ab drei Jahren „nicht mehr arglos“ seien. Für Heimtücke müsse aber sowohl Arg-als auch Wehrlosigkeit vorliegen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 10:01
Zitat von tombarnabytombarnaby schrieb:Ich glaube, jemand hier denkt das Gericht lese hier mit und ließe sich von den vielen Wiederholungen beeindrucken
Ich glaube das denkt niemand hier! Und beeindrucken lassen schon gar nicht, da diese Dinge ja faktisch auf dem Tisch liegen (eben auch nicht seit gestern - wie Du richtig sagtest). Manch einer vergisst das aber vielleicht im Laufe der Monate oder hat es nicht mehr so präsent, nach den vielen, mittlerweile vorgetragenen Versionen und Erklärungsversuchen seitens der TV/der Verteidigung, zuletzt am 22. Verhandlungstag in der Einlassung.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 10:04
Zitat von tombarnabytombarnaby schrieb:Ich glaube, jemand hier denkt das Gericht lese hier mit und ließe sich von den vielen Wiederholungen beeindrucken.
Und wer soll dieser 'jemand' sein ?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 10:14
Zitat von tombarnabytombarnaby schrieb:Gibt es keine neuen Erkenntnisse?
Aber im Grunde hast Du Recht: es gibt nichts Neues! Spannend wird es erst morgen wieder, wenn die Fanmilienbetreuerin erneut und die Anstaltspsychologin der JVA ausagen und am Dienstag weitere Sprachnachrichten abgespielt werden. Am Donnerstag sagen die drei Kinder aus...


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 10:39
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Spannend wird es erst morgen wieder, wenn die Fanmilienbetreuerin erneut und die Anstaltspsychologin der JVA ausagen und am Dienstag weitere Sprachnachrichten abgespielt werden
Soll am 1.9. nicht der psychiatrische Gutachter aussagen? So hieß es jedenfalls noch vorige Woche.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 10:44
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Spannend wird es erst morgen wieder, wenn die Fanmilienbetreuerin erneut und die Anstaltspsychologin der JVA ausagen und am Dienstag weitere Sprachnachrichten abgespielt werden
Und welche Erkenntnisse erhofft man sich von dieser Familienbetreuerin, wenn diese ein zweites Mal aussagt?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 10:49
Zitat von GoodbunnyGoodbunny schrieb:Soll am 1.9. nicht der psychiatrische Gutachter aussagen? So hieß es jedenfalls noch vorige Woche.
Vermutlich darf der erst sein Gutachten vorstellen, wenn alle Zeugenaussagen berücksichtigt sind.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 10:55
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Laut ihrer Einlassung letzte Woche wusste sie doch gar nicht, dass es überhaupt sicher Fabian war und sie hätte doch eh vorher gar nichts erkennen können, weil nachtblind und eh nur Christian das Nachtsichtgerät hatte...
Übrigens auch lustig, die Verteidigung in ihrem Bemühen aus R's Suchaufrauf für Zeugensichtungen Täterwissen zu konstruieren. In dem Video wird nach drei Tagen gefragt, wohingegen die TV jedoch bereits Samstag wusste, dass nur der Freitag hinsichtlich eines Alibis wichtig sein wird.
Zitat von Jesse6Jesse6 schrieb:Die Anwälte von Gina H. haben in einem Beweisantrag das Video eines Privatermittlers angeführt. Auf den Monitoren und Leinwänden des Gerichtssaals wird dies nun abgespielt.

Zu sehen ist Raffaela J., eine Freundin von Fabians Mutter, in ihrem Auto. Es ist eine Aufnahme einer Story. Darin sagt sie: „Letzte Woche ist der Sohn von meiner Freundin verschwunden. Fabian. Wer hat letzte Woche Freitag, Samstag, Sonntag etwas gesehen? Beobachtungen gemacht. Vielleicht in Klein Upahl. Vielleicht in Groß Upahl. Wer Hinweise geben kann, bitte bitte".

Christine Habetha, Anwältin von Fabians Mutter, regt an, das Handy von Raffaela J. auszuwerten. Es würde sich herausstellen, dass das Video nicht – wie von der Verteidigung angegeben – am 13.10. veröffentlicht wurde. Sondern zu einem späteren Zeitpunkt. Nach ihrer Aussage stamme das Video vom 18. Oktober.

„Das macht gar keinen Sinn", kontert Verteidiger Thomas Löcker.
Quelle: https://www.rtl.de/news/live-ticker-zum-fall-fabian-aus-guestrow-ich-leide-auch-sprachnachrichten-von-gina-h-nach-dem-tod-von-fabian-8-id31224931.html



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