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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

32.275 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 12:05
Zitat von ÜbergoldÜbergold schrieb:Worauf stützt du deine Annahme?
Auf gar keine, in diesem Fall! Die Anklage lautet hier ja Mord. Ich habe nur grundsätzlich gesagt, dass es auch da Abstufungen gibt unter gewissen Umständen (ebenso auch bei besonderer Schwere der Schuld).


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 12:08
Zitat von TsunamisnapTsunamisnap schrieb:Das ist ja klar, aber es gibt ja noch das Auto, das zur Verrechnung herangezogen werden kann, naja und die Pferde
Ob das Auto nicht durch einen anderweitigen Kredit finanziert ist, weiß man nicht - würde mich tatsächlich nicht wundern, wenn es so wäre.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 12:12
Zitat von Jesse6Jesse6 schrieb:G.H. war Fabians (Ex-) Stiefmutter für 4 Jahre
Nein, sie war die Freundin des Vaters, mehr nicht – Fabian hatte ja eine Mutter: Dorina. Bitte nicht die Gina-Narrative übernehmen ...


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 12:14
Zitat von Jesse6Jesse6 schrieb:Hier lag ganz klar Arglosigkeit und demzufolge Heimtücke vor.
Du hast es selber noch zitiert:
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Bei einem achtjährigen muss die Kammer eben prüfen, ob er schon zu Argwohn fähig gewesen wäre. Da spielt dann die Entwicklung des Kindes eine gewichtige Rolle
Fällt die Prüfung negativ aus, oder ist in Zweifel zu ziehen, ist die Arglosigkeit eben nicht mehr gegeben.
Zitat von Jesse6Jesse6 schrieb:Eine ihm fremde Person wurde ganz klar ausgeschlossen.
Das ist komplett egal wer sie dann ist. Kommt die Kammer zum Schluss, dass er eben aufgrund der Entwicklung zu Argwohn noch nicht fähig gewesen wäre, ist es komplett egal ob es ein Fremder war oder die "ach so liebende Ziehmama".

Ich persönlich gehe schon davon aus, dass man die Heimtücke bejahen wird, aber die pauschale Unterstellung, die Arg- und Wehrlosigkeit liegt vor, und damit die Heimtücke, ist eben nicht da. Dazu gehört bei Mord an Kindern eben auch die Prüfung dessen, zu was das Kind in der Lage war. Das ist halt genauso ein Irrtum, wie bei der besonderen Schwere der Schuld, dass man diese im Sack hat bei zwei Mordmerkmalen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 12:20
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Genauso unterliegt ein Verteidiger vor Gericht immer der Wahrheitspflicht. Wenn ihm von der Angeklagten gesagt wird, dass sie die Tat begangen hat, darf er keine Anträge stellen, von denen er weiß, dass deren Ziel, der ihm bekannten Wahrheit widerspricht.
Besteht eigentlich bei den zwei Anwälten auch Verschwiegenheitspflicht untereinander? Also falls sie Löcker die Tat gestanden hätte, dürfte er es Ohm sagen, oder anders herum?
Falls ja, könnte dann der unwissende Anwalt die Anträge stellen?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 12:20
Zitat von Jesse6Jesse6 schrieb:G.H. war Fabians (Ex-) Stiefmutter für 4 Jahre, wäre er ihr gegenüber nicht arglos gewesen, wäre er nicht freiwillig mit ihr mitgefahren und zum Tümpel gelaufen. Hier lag ganz klar Arglosigkeit und demzufolge Heimtücke vor.
Dies trifft zu, wenn Gina den Mord geplant hatte und sie Fabian genau zu diesem Zweck mit an den Tümpel genommen hat! Hätten die beiden einen harmlosen "Spaziergang" am Tümpel gemacht, ohne, dass es davor irgendeine Überlegung dazu gab, sondern es irgendwie spontan "eskalierte" durch Streit, psychische Vorerkrankung, vermeintliche "Trigger", man musste sich selbst wehren oder sonstwas, sieht es nunmal anders aus... Diesen Vorsatz bzw die Planung muss man aber nachweisen können oder es ein Geständnis geben. Gina sagt ja aber, sie wäre nie mit Fabian am Tümpel gewesen. Insofern bleiben eben nur Rekonstruktionen, Indizien und am besten: Beweise.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 12:25
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Dies trifft zu, wenn Gina den Mord geplant hatte und sie Fabian genau zu diesem Zweck mit an den Tümpel genommen hat! Hätten die beiden einen harmlosen "Spaziergang" am Tümpel gemacht, ohne, dass es davor irgendeine Überlegung dazu gab, sondern es irgendwie spontan "eskalierte" durch Streit, psychische Vorerkrankung, vermeintliche "Trigger", man musste sich selbst wehren oder sonstwas, sieht es nunmal anders aus... Diesen Vorsatz bzw die Planung muss man aber nachweisen können oder es ein Geständnis geben. Gina sagt ja aber, sie wäre nie mit Fabian am Tümpel gewesen. Insofern bleiben eben nur Rekonstruktionen, Indizien und am besten: Beweise.
Mich würde dieser plötzliche "psychische Trigger" interessieren, der eine "Ersatz-Mama" veranlasst, sechs mal auf ein kleines Kind einzustechen.

Und ganz zufällig hat man ein Messer dabei.

Zum Geständnis: Ich denke, das wird es niemals geben. Gina H. wird bis zum bitteren Ende darauf beharren, sie sei schuldlos. Nicht nur öffentlich, sondern auch gegenüber ihren Anwälten.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 12:38
Zitat von ÜbergoldÜbergold schrieb:Mich würde dieser plötzliche "psychische Trigger" interessieren, der eine "Ersatz-Mama" veranlasst, sechs mal auf ein kleines Kind einzustechen.
Es gibt keinen Beweis dafür! Und nur damit kann ein Gericht nunmal arbeiten oder mit einer wirklich dichten Indizienkette jemanden verurteilen. Und genau darum geht es ja seit Beginn des Prozesses (auf beiden Seiten).


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 12:43
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Es gibt keinen Beweis dafür! Und nur damit kann ein Gericht nunmal arbeiten oder mit einer wirklich dichten Indizienkette jemanden verurteilen. Und genau darum geht es ja seit Beginn des Prozesses (auf beiden Seiten).
Von ihr werden wir es wohl nie erfahren. Dementsprechend wird es für sehr wahrscheinlich für immer ein Rätsel bleiben, ob eine eindeutige Planung oder eine spontane Handlung vorlag.

Wobei die Indizienkette auf Ersteres hindeutet.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 12:51
@Tina1404
Zitat von Tina1404Tina1404 schrieb:Zu dem Zeitpunkt der Umschuldung
Ist die Umschuldung bestätigt?
Im Ticker der BILD stand "Umschulung" und "Umschuldung" wurde als Idee hier eingebracht. Gibt es einigermaßen offizielle Bestätigungen für den Zweck dieses Kredits?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 12:55
Zitat von rabunselrabunsel schrieb:Besteht eigentlich bei den zwei Anwälten auch Verschwiegenheitspflicht untereinander?
Jap, der Mandant muss die Anwälte gegeneinander von der Schweigepflicht entbinden. Ausnahme, wenn beide gemeinsam das Mandat wahrnehmen, und der Austausch dann mandatsbezogen ist. Es gibt zwar auch die Ansicht, dass ein Austausch bei der Verteidigung auch gedeckt ist ohne Entbindung, aber der preisgebende Anwalt steht halt u.U. immer mit einem Bein in der Verletzung des Berufsgeheimnisses. Daher machen es Anwälte die sicher gehen wollen immer über eine Entbindung, gerade bei einem Geständnis.
Zitat von rabunselrabunsel schrieb:Also falls sie Löcker die Tat gestanden hätte, dürfte er es Ohm sagen, oder anders herum?
Aus den spärlichen Informationen, würde ich sagen, dass beide ein separates Mandat haben. Damit müsste man für den Informationsfluss eben die Anwälte von der Schweigepflicht entbinden. Selbst mit solch einer Entbindung, wenn der Mandant sagt, gewisse Informationen darf ein Anwalt dem anderen nicht mitteilen, ist das eben gesetzt.
Zitat von rabunselrabunsel schrieb:Falls ja, könnte dann der unwissende Anwalt die Anträge stellen?
Ja, er weiß ja dann nicht, dass die Angeklagte dem anderen Anwalt ggü. die Tat eingeräumt hat, wenn die Informationen nicht geteilt werden (dürfen).


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 12:57
Zitat von ÜbergoldÜbergold schrieb:Von ihr werden wir es wohl nie erfahren. Dementsprechend wird es für sehr wahrscheinlich für immer ein Rätsel bleiben, ob eine eindeutige Planung oder eine spontane Handlung vorlag.

Wobei die Indizienkette auf Ersteres hindeutet.
Und was das angeht, ist das Motiv natürlich hier wahrscheinlich der ausschlaggebende Faktor bei einem 8-jährigen Kind! Dazu muss man sich ansehen, wer umittelbar etwas vom Tod Fabians gehabt hätte mit allen vorliegenden Indizien und Beweisen und welche Beweggründe, Beweise oder Indizien eben auf eine andere Person schließen lassen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 13:03
Zitat von soomasooma schrieb:Nein, sie war die Freundin des Vaters, mehr nicht – Fabian hatte ja eine Mutter: Dorina. Bitte nicht die Gina-Narrative übernehmen ...
ja, ich wollte ja auch nur darauf hinaus, dass er sie gut kannte und deshalb nicht argwöhnisch war. Bonus-Mutter wäre die korrekte Bezeichnung
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Dies trifft zu, wenn Gina den Mord geplant hatte und sie Fabian genau zu diesem Zweck mit an den Tümpel genommen hat! Hätten die beiden einen harmlosen "Spaziergang" am Tümpel gemacht, ohne, dass es davor irgendeine Überlegung dazu gab, sondern es irgendwie spontan "eskalierte" durch Streit, psychische Vorerkrankung, vermeintliche "Trigger", man musste sich selbst wehren oder sonstwas, sieht es nunmal anders aus... Diesen Vorsatz bzw die Planung muss man aber nachweisen können oder es ein Geständnis geben. Gina sagt ja aber, sie wäre nie mit Fabian am Tümpel gewesen. Insofern bleiben eben nur Rekonstruktionen, Indizien und am besten: Beweise.
Die Staatsanwaltschaft hat G.H. wegen heimtückischen Mordes angeklagt und den Tatablauf gut aufgezeigt und untermauert. Es wurden keine Abwehrspuren an Fabian gefunden. Ich verstehe die Diskussion nicht.
Das Kind ohne das Wissen der Eltern mitzunehmen, ist ausserdem Entziehung eines Minderjährigen und damit allein schon eine Straftat.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 13:13
Zitat von Newbie190626Newbie190626 schrieb:Einem achtjährigen Kind kann wohl von vornherein als Opfer eine gewisse Arg- und gegenüber einem/r erwachsenen Täter/in auch Wehrlosigkeit zugerechnet werden
Im Alter von acht Jahren ist ein Kind im Regelfall nicht mehr arglos.

Ich habe gerade mal die KI gefragt, und wenn es so stimmt, wie es da steht, geht das Strafrecht davon aus, dass Kinder sogar bereits ab drei Jahren nicht mehr arglos sind.

Arg- und Wehrlosigkeit müssen übrigens zusammenkommen und vom Täter bewusst ausgenutzt worden sein, um das Mordmerkmal der Heimtücke zu erfüllen.

Und zur Frage, ob die Tat geplant war oder nicht (anderer User): Darauf kommt es nicht an. Auch eine ungeplante Tat kann ein Mord sein, dazu muss halt mindestens ein Mordmerkmal nachgewiesen werden.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 13:20
Zitat von Cassandra71Cassandra71 schrieb:Und zur Frage, ob die Tat geplant war oder nicht (anderer User): Darauf kommt es nicht an. Auch eine ungeplante Tat kann ein Mord sein, dazu muss halt mindestens ein Mordmerkmal nachgewiesen werden.
Das mit der Planung steht ja in der Anklageschrift, wird ihr also konkret vorgeworfen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 13:38
Zitat von Cassandra71Cassandra71 schrieb:Im Alter von acht Jahren ist ein Kind im Regelfall nicht mehr arglos.

Ich habe gerade mal die KI gefragt, und wenn es so stimmt, wie es da steht, geht das Strafrecht davon aus, dass Kinder sogar bereits ab drei Jahren nicht mehr arglos sind.

Arg- und Wehrlosigkeit müssen übrigens zusammenkommen und vom Täter bewusst ausgenutzt worden sein, um das Mordmerkmal der Heimtücke zu erfüllen.
Die TV ist seitdem er Kleinkind war - seit der Hälfte seines Lebens, Bestandteil seines Lebens. Er hat sie in dieser Zeit als Vertrauensperson kennengelernt. Sie war eine Bezugsperson seines Vaters und er hatte zu ihr sogar noch Kontakt, als er keinen zu seinem Vater hatte. Bisher ist sie ihm gegenüber nicht handgreiflich geworden.

Ganz alleine daraus ergibt sich schon die Arglosigkeit des Mordopfers Fabian.
Zitat von ÜbergoldÜbergold schrieb:Von ihr werden wir es wohl nie erfahren. Dementsprechend wird es für sehr wahrscheinlich für immer ein Rätsel bleiben, ob eine eindeutige Planung oder eine spontane Handlung vorlag.
Ich fand tatsächlich, dass Petermann in dem zuvor verlinkten Artikel es gut dargelegt hat und ich denke, der psychiatrische Gutachter wird da noch was dazu sagen.

Sie hat projiziert - für die ganze nicht funktionierende Beziehung hat sich ihr Fokus in ihrer Welt, der nicht gegebenen Selbstreflexion auf das schwächste Glied der Kette gerichtet. Sie hätte ihren Fokus auch auf MR oder auf Dorina richten können (MR wird bestraft und es soll ihn keine Andere haben, Dorina muss weg damit MR ihr gehört) - hat sie aber nicht, sie hat sich Fabian ausgesucht. Wenn er "weg" ist, dann sind auch die Beziehungsprobleme weg und alles läuft so weiter wie zuvor. Sie hat weiter Kontrolle über MR und der Geldhahn MR läuft weiter.

Alle ihre Nachtathandlungen und vor allen Dingen ihre Äußerungen zeigen ganz klar, wie sie Fabian entmenschlicht hat - er war für sie max. noch als das dickliche, freche, vorlaute Kind vorhanden, was eh wegläuft, von der Mutter vernachlässigt wird. Sie nimmt noch nicht mal wahr, dass diese Äußerungen für eine Trauerrede unpassend sind. Sie hat nie auch nur ein gutes oder emphatisches Wort für das Opfer übrig - außer eben, es bedient die Darstellung, wie toll sie ist. Sie hat noch nicht mal ein Wort des Bedauerns geäußert, dass Fabian tot ist.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 13:41
Zitat von BohoBoho schrieb:Sie hat projiziert - für die ganze nicht funktionierende Beziehung hat sich ihr Fokus in ihrer Welt, der nicht gegebenen Selbstreflexion auf das schwächste Glied der Kette gerichtet. Sie hätte ihren Fokus auch auf MR oder auf Dorina richten können (MR wird bestraft und es soll ihn keine Andere haben, Dorina muss weg damit MR ihr gehört) - hat sie aber nicht, sie hat sich Fabian ausgesucht. Wenn er "weg" ist, dann sind auch die Beziehungsprobleme weg und alles läuft so weiter wie zuvor. Sie hat weiter Kontrolle über MR und der Geldhahn MR läuft weiter.

Alle ihre Nachtathandlungen und vor allen Dingen ihre Äußerungen zeigen ganz klar, wie sie Fabian entmenschlicht hat - er war für sie max. noch als das dickliche, freche, vorlaute Kind vorhanden, was eh wegläuft, von der Mutter vernachlässigt wird. Sie nimmt noch nicht mal wahr, dass diese Äußerungen für eine Trauerrede unpassend sind. Sie hat nie auch nur ein gutes oder emphatisches Wort für das Opfer übrig - außer eben, es bedient die Darstellung, wie toll sie ist. Sie hat noch nicht mal ein Wort des Bedauerns geäußert, dass Fabian tot ist.
Das ist gut zusammengefasst und deckt sich auch mit meinen persönlichen Eindrücken.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 14:27
Zitat von jaskajaska schrieb:Ist die Umschuldung bestätigt?
Im Ticker der BILD stand "Umschulung" und "Umschuldung" wurde als Idee hier eingebracht. Gibt es einigermaßen offizielle Bestätigungen für den Zweck dieses Kredits?
Hier ist auch von Umschuldung die Rede. https://www.mopo.de/im-norden/meck-pomm/fall-fabian-neue-details-ueber-gina-h/4959899


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 15:46
Zitat von out_siderout_sider schrieb:
Zitat von Jesse6Jesse6 schrieb:Hier lag ganz klar Arglosigkeit und demzufolge Heimtücke vor.
Du hast es selber noch zitiert:
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Bei einem achtjährigen muss die Kammer eben prüfen, ob er schon zu Argwohn fähig gewesen wäre. Da spielt dann die Entwicklung des Kindes eine gewichtige Rolle
Fällt die Prüfung negativ aus, oder ist in Zweifel zu ziehen, ist die Arglosigkeit eben nicht mehr gegeben.
Hier machst du mE aber ein rechtlich unnötiges Fass auf. In der Strafrechtsklausur gäbe das Abzüge, weil Irrelevantes zu lang diskutiert wird ;). Die von dir erwähnte Rspr beschäftigt sich mit Babies und Kleinkindern und ist völlig nachvollziehbar. Einen Säugling oder einen tapsenden 2jährigen muss ein Täter eben nicht hinterlistig in die Fall locken. Wie hier schon angesprochen, gibt es aber keinerlei Diskussion darüber, diese Rechtsprechung auch auf wesentlich ältere Kinder als 3-4 auszudehnen. Fabian war 8, selbstverständlich wird ihm da die Fähigkeit zum Argwohn unproblematisch zugesprochen...hätte Gina/ein Fremder ihm in der Wohnung offenbart, was sie Schlimmes vorhat oder mit gezücktem Messer vor der Tür gestanden, hätte er sich mit Händen und Füßen gewehrt und um Hilfe geschrien. Genau das macht ein Kleinkind nicht.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 15:48
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Ja, er weiß ja dann nicht, dass die Angeklagte dem anderen Anwalt ggü. die Tat eingeräumt hat, wenn die Informationen nicht geteilt werden (dürfen).
Vielen Dank für die Antwort, dann würde es sich ja anbieten als zuerst auftretender Anwalt der Mandantin zu raten dem zweiten das lieber nicht zu sagen und so möglichst breit aufgestellt zu sein.

Allerdings hab ich hier eigentlich nicht den Eindruck, dass einer der Anwälte mehr weiß. Aber eben weder, dass sie die Täterin ist, noch eine andere Erklärung für die Indizien.


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