wobel schrieb:Aber es war doch zuhause, als Dorina nachhause kam, oder nicht?
Dann hätte es also "Mister X" dort abstellen müssen?
Klar war es das.
Aber das reicht der Verteidigung nicht.
Fabian hat es einfach abgestellt nachdem er im Radius der beiden Kumpel unterwegs war und ist dann nochmal zu Fuß rumgelaufen, ums Eck, wo ihn dann die Männer welche hinter ihm her waren geschnappt und in ein Auto verfrachtet hatten.
Gab es nicht noch die Geschichte vom schwarzen SUV?
Ich denke mit den kindlichen Zeugen haben sich folgende Unklarheiten/ Probleme ergeben:
Frage ist wann die Kinder erstmals verhört wurden?
Vor- oder nach dem Auffinden der Leiche.
Wurden die Aussagen ohne Überprüfung protokolliert?
Oder hat man evtl auch etwas nachgestellt?
Bsp. Mann (heute waren es Männer) verfolgt Fabian.
Ca. Zehn Schritte, leichter Bart, passen Sichtradius des Mädchens zu einem wirklichen Geschehen...
Bei den Jungen waren es z.B. die Ungereimtheiten über den Nachmittag.
Waren sie nun zusammen oder nicht?
Wurde damals beim Bäcker nachgefragt und anderen Läden wem was auffiel?
Konnten sich die Aussagen aller decken?
Ich gehe, wie ich vorhin schrieb,
Beitrag von Suppengespenst (Seite 1.712) nicht von einem bewussten Lügen aus.
Aber Erinnerungen sind eine knifflige Sache und hängen viel mit unseren täglichen Gewohnheiten ab.
Erinnerungen lassen sich bewusst, aber auch unbewusst beeinflussen und verändern.
Das ist völlig normal.
Und nicht zuletzt, es sind Kinder.
Ist ja auch nichts schlimmes.
Nächsten Monat ist die Tat ein Jahr her.
Es Fabian zu Anfang so viele Theorien zu seinem Verschwinden, da muss einen
"der schwarze" Mann nicht wundern.
Das hat man gemerkt.
Das Mädchen antwortete z.B. heute auf die Frage ob sie GH kenne mit ja.
Weil sie sie im TV gesehen hat.
Sie kennt sie darum nicht.
Sie weiß nur wer sie ist.
Dennoch ihre Antwort ist keine Lüge in dem Sinn.
Sie hat die Frage eben auf ihre Art beantwortet.
Klar, die Verteidigung reibt sich jetzt die Hände.
Viel bringen wird es jedoch nichts.