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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

30.873 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 15:13
Auwei, Auwei, da sind ja Grimms Märchen ein Sch.... Dreck gegen G Geschichten.
Ob sie sich selber zugehört hat🤔


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 15:13
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Sie hat sich noch ein paar Worte abgerungen
Und selbst die klingen relativ ungeschickt. Man spielt ja darauf an, dass die Nebenklägerin überfordert mit der Erziehung gewesen wäre.

Zumal „privilegiert“ schon lustig klingt. Es wurde ja nichts auf die Kette gebracht. Der Sohn ist weg, man kann seinen Lebensstil nicht selbst bestreiten, sondern geht stehlen und hängt den ganzen Tag vor Apps mit Leuten, die wahrscheinlich auch nicht besonders viel auf einen gehalten haben.
Zitat von Foxie123Foxie123 schrieb:Ist mir ein Rätsel wie man sowas in so einem Fall mit all den Medien so (sorry) verkacken kann.
Ja, es wirkt alles nicht richtig geschmeidig. Zwar habe ich hier im Forum schon oft das Gefühl, dass Verteidiger oft einen schweren Stand haben, aber ich kann den Taktiken hier auch nicht viel abgewinnen.

Auch wirkt das ständige Drohverhalten ans Publikum unsympathisch. Als könnte der Verteidiger selbst beschließen, wann die Öffentlichkeit ausgeschlossen wird.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 15:15
Zitat von TsunamisnapTsunamisnap schrieb:Ob sie sich selber zugehört hat🤔
Sie wird wohl heut Abend in ihrer Zelle in Gedanken die Vorstellung feiern, wie die Frau von C in den Medien liest dass doch was lief.
Oder wie sauer Olaf sein wird, wegen ihrer Aussage. Und wie hübsch und heiß sie ist und dass ihr absolut nichts passieren kann - so wie immer.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 15:16
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Das wurde alles bereits widerlegt.
Deswegen braucht man auch so viele Zeugen ;-)
Ich sehe viel Aussage gegen Aussage. Nicht alles, aber viel.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 15:19
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ich sehe viel Aussage gegen Aussage. Nicht alles, aber viel.
Und das ist am Ende der große "Beweis" der in Summe zum Urteil führen kann.
Wenn Menschen unabhängig voneinander, ohne dass sie selbst davon profitieren, zum Nachteil der Angeklagten aussagen können - in dem sie wahrheitsgemäße Angaben machen können.

Ich bin sehr dankbar, dass wir nicht (mehr) in einer Zeit leben in denen jemand wie GH frei kommt, nur weil
ihre 3 Gehirnzellen ausreichten um die Mordwaffe verschwinden zu lassen (was nicht sonderlich schwierig ist).
Zwecks Spuren und Fasern brauchte sie sich keine Sorgen machen, da "Familie" und somit erklärbar.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 15:23
Sie belastet O, aber C wusste wo die Leiche liegt… und die Freundin hat sich das mit dem entlaufenen Hund ausgedacht, weil?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 15:25
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:ich zweifel nach wie vor an echten vorhandenen belastenden Beweisen.
Sie meinen sicher, Sie zweifeln noch, weil für Sie in diesem Prozess "keine echten belastenden Beweise vorhanden" sind. Denn wenn es für Sie echte belastende Beweise gäbe, hätten Sie ja auch keinen Grund zu zweifeln.

Zweifel an der Schuld der Angeklagten hatte ich vor ein paar Wochen auch noch. Aber dann wurde ich in diesem Forum auf eine Kette von starken Indizien hingewiesen. Und dazu gehören besonders aus heutiger Sicht auch die im Prozess herausgestellten früheren Aussagen, mitgeschnittene Telefonate und protokollierte Chatverläufe. Die Einlassung von heute widerspricht den eigenen Worten. Sogar die Rechtfertigung mit dem Blut ließe sich sicher dahingehend überprüfen, wie alt die Spur ist, da auch trockenes Blut sich im Lauf der Zeit verändert.
Gelegentlich wird hier die Frage aufgeworfen, ob es nicht doch einen Mittäter gegeben haben könnte. Sicher wurden diejenigen, die das annehmen, mit der heutigen Aussage wohl eher darin bestärkt, dass vielleicht einer der beiden Tümpelmänner ein Mittäter sein könnte.
Aber ich glaube: Würde es einen Mittäter geben, dann hätte Gina H. diesen längst ans Messer geliefert und ihm die Hauptschuld gegeben - in der Hoffnung, selbst ein milderes Urteil zu bekommen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 15:31
Zitat von fassbinder1925fassbinder1925 schrieb:Auch wirkt das ständige Drohverhalten ans Publikum unsympathisch. Als könnte der Verteidiger selbst beschließen, wann die Öffentlichkeit ausgeschlossen wird.
Als ich das gelesen habe musste ich lachen und an manchen Typus von Eltern denken, bei denen das eigene ziemlich fiese Kind ja das eigentliche Opfer ist und es nur darum die anderen so angeht weil es sich gegen sie wehren muss.
Ich möchte damit keineswegs das Verhalten von Prozessbesuchern rechtfertigen.
Im Gegenteil, es gab einige Situationen, wo ich diejenigen sofort des Saales verwiesen hätte.
Selbst wenn da vorne eine am Tod des Enkels desinteressiere, dafür aber dem Bier zugewandte Großmutter aussagt.
Das gehört sich trotzdem nicht.
Gleichzeitig frage ich mich aber auch, was Löcker damit bezwecken möchte.
Ihm muss doch klar sein, dass die Mehrheit eine andere Meinung von Gina hat.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 15:31
Zitat von trafotrafo schrieb:Sie belastet O, aber C wusste wo die Leiche liegt… und die Freundin hat sich das mit dem entlaufenen Hund ausgedacht, weil?
Genau. Weil Raffaela am 13.10. bereits gesagt hat, man solle mal in Upahl suchen... ( Ironie off)

Was macht man als Anwalt bei einer solch abstrusen Einlassung? Versuchen zu retten, was zu retten ist?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 15:31
Im Prozess hat Gina H. bislang wenig verständnisvolle Worte für Dorina L. übrig. Das ändert sich jedoch zum Ende ihrer Einlassung: „Wenn ich schlecht über Fabian sprach, wollte ich nicht ihn treffen, sondern Fabians Mutter. Dass es unfair seiner Mutter gegenüber war, habe ich längst erkannt. Sie war alleinerziehend und längst nicht so privilegiert wie ich, was ich ausgeblendet habe."
Sie schafft es echt, bei jeder Aussage noch negativer rüberzukommen als zuvor.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 15:32
Zitat von Newbie190626Newbie190626 schrieb:Sogar die Rechtfertigung mit dem Blut ließe sich sicher dahingehend überprüfen, wie alt die Spur ist, da auch trockenes Blut sich im Lauf der Zeit verändert.
Anmerkung dazu: Das wurde mW im Prozess gefragt und dazu konnten wohl keine Angaben gemacht werden
Zitat von Newbie190626Newbie190626 schrieb:Gelegentlich wird hier die Frage aufgeworfen, ob es nicht doch einen Mittäter gegeben haben könnte. Sicher wurden diejenigen, die das annehmen, mit der heutigen Aussage wohl eher darin bestärkt, dass vielleicht einer der beiden Tümpelmänner ein Mittäter sein könnte.
Aber ich glaube: Würde es einen Mittäter geben, dann hätte Gina H. diesen längst ans Messer geliefert und ihm die Hauptschuld gegeben - in der Hoffnung, selbst ein milderes Urteil zu bekommen.
Auch ein Mittäter benötigt ein Motiv. Ob nun nachweisbar oder nicht. Aber da GH nicht über finanzielle Mittel verfügte, kann man dies ausschließen.
Keine Person hätte einen Vorteil vom Ableben des Jungen gehabt. Und die Option, für ein Paar Rubbelbildchen solch eine Tat durchzuführen oder zumindest dabei zu helfen ist äußerst unwahrscheinlich. Zumal jemand der für solch Kleinigkeit der Naivität der GH folgt, damit durchzukommen - sicherlich keiner polizeilichen Befragung Stand gehalten hätte.
Auch konnte keinerlei Kommunikation mit einem möglichen Mitwisser/Mittäter gefunden werden.
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Genau. Weil Raffaela am 13.10. bereits gesagt hat, man solle mal in Upahl suchen... ( Ironie off)
Kommt in die Kiste mit Dingen die er schon groß angkündigte und dann hörte man nie wieder was davon


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 15:32
Zitat von Newbie190626Newbie190626 schrieb:Sie meinen sicher, Sie zweifeln noch, weil für Sie in diesem Prozess "keine echten belastenden Beweise vorhanden" sind. Denn wenn es für Sie echte belastende Beweise gäbe, hätten Sie ja auch keinen Grund zu zweifeln.
Nö, ich zweifel nicht an ihrer Schuld.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 15:36
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Der bisherige Auftritt von Gina überrascht mich nicht.

Diese zwei Stunden „Ich, ich, ich“ werden den Prozess nicht verändern. Viel Kleinklein mit dem Versuch, manche Dinge aus ihrer Sicht gerade zu rücken - auch wenn sie hier und da Selbstkritik durchschimmern lässt (wohl aus taktischen Gründen).

In der Substanz kam aber so gut wie nichts. Sie hat keine zentrale Anschuldigung auch nur annähernd ins Wanken gebracht.
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Wie dreckig!!! Da zeigt sie ganz deutlich dass ihr ihre Mitmenschen nichts bedeuten, bzw. wenn sie die nicht mehr melken kann hat sie fertig. „Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen“
Zitat von ELSAUNDANNAELSAUNDANNA schrieb:Oh Mann, es ist wirklich nicht zu fassen, was hier zu Tage kommt. Eine solche Schmierenkomödie, die die Mutter live miterleben muss, ist unfassbar
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Insgesamt ist die gesamte Einlassung genauso wie zu erwarten.
Langweiliges selbstmitleidiges Geschwafel und ein paar Tritte tief unter die Gürtellinie in Richtung der Tümpelzeugen.
Zitat von Nev82Nev82 schrieb:Wie erwartet nichts neues, bekanntes Mimimi, viel Selbstmitleid und der Versuch, andere zu belasten
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Ansonsten viel Bla Bla Bla, Ich Ich Ich... Geheule und Gejammere und überhaupt ist sie immer der Sündenbock, das Bauernopfer und sogar die Heike lügt! Hab ich was vergessen? Ach ja, natürlich hat sie sich aufopferungsvoll um die Großeltern gekümmert, 24/7. Das könnte das Gericht ja ruhig mal würdigen!
War etwas anderes zu erwarten, heute? Ernsthaft? Oder erfüllt hier die Angeklagte nicht gerade genau das, was das hochinteressierte Publikum von ihr erwartet hat?

Man mag sich zu Recht oder Unrecht über die Chuzpe der Angeklagten empören oder gar ereifern, aber sie ist eine arme Sau. Genau die Defizite, die sie an sich beschreibt, werden in ihrer Aussage unmittelbar offenbar: keine Empathie, emotionale Instabilität, depressives Erleben, finanzielle und emotionale Dependenz, manipulatives Handeln, Realitätsferne, selektives Verhältnis zur Wahrheit, geringe Frustrationstoleranz, Opferneurose usw.

Menschen mit solchen Behinderungen befinden sich im Blindflug, gerade dann, wenn sie nicht ausgleichend durch familiäre Sicherheit, Normen, soziale Anpassung und rationale Analyse "richtig geeicht" worden sind und ihre Defizite erfolgreich ausgleichen können. Sondern wirklich nicht selbst erfassen können, wie und warum andere Menschen fühlen und reagieren. Solche nicht kompensierten Persönlichkeitsstörungen sind eine große Bürde für die Betroffenen wie für ihre Umwelt. Sie trampeln durch die Gegend, verletzen und stoßen brüsk zurück, laufen in jedes offene Messer, kennen weder Freund noch Feind und werden je nach Gelegenheit Täter und Opfer. Doch Täter zu sein, dafür fehlt solchen Menschen jede Einsichtsfähigkeit.

Ich glaube gerne, dass die Angeklagte oft Opfer war (und ist). Und gerade deshalb in vielerlei Hinsicht Täterin war und ist. Das Muster ist ja sehr oft: Täter waren selbst Opfer. Und weil sie eine arme Sau ist, mutmaßlich zwischen Hybris und Verzweiflung gefangen, tötete sie mutmaßlich so sinnlos und unverständlich Fabian. Ich meine, wir werden das nie wirklich begreifen können - schon weil sie es selbst nicht begreift und die Tat so offensichtlich so weit weg von sich schiebt. Stattdessen schildert sie sich als das Opfer, ausschließlich als das Opfer, als das sie sich sieht, ja sehen muss.
Zitat von Foxie123Foxie123 schrieb:
Zitat von metalbabemetalbabe schrieb:Glaubt sie selbst, was sie da sagt?
Ganz großes JA
Sie glaub es nicht nur, sie glaubt auch dass es alle anderen glauben werden.
Sie glaubt daran, muss daran glauben, sonst würde sie diese untaugliche Beichte nicht vor das Gericht bringen. Die Verteidiger haben dazu sicher nicht geraten, doch wenn es die Mandantin will, bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als das zu Papier zu bringen - und die allerschlimmsten Klopper abzubügeln. Nach Überzeugung der Verteidigung dürfte diese Einlassung vermutlich nichts groß ändern am Schuldspruch des Gerichts, zumindest weder schaden noch nützen.

Wer den Tatbestand einer schweren Straftat begangen hat, der muss bestraft werden. Persönlichkeitsmerkmale ändern daran nichts. Aber ich denke, es ist schon aus Gründen reiner Menschlichkeit oder reiner Rationalität angeraten, auch Empathie mit den Menschen aufzubringen, die töten. Die ein Kind töten. Gerade wenn sie eigentlich so bemitleidenswert wären wie die Angeklagte. Warum? Um die Dimension der Tat zu verstehen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 15:46
Zitat von OriginesOrigines schrieb:War etwas anderes zu erwarten, heute? Ernsthaft? Oder erfüllt hier die Angeklagte nicht gerade genau das, was das hochinteressierte Publikum von ihr erwartet hat?

Man mag sich zu Recht oder Unrecht über die Chuzpe der Angeklagten empören oder gar ereifern, aber sie ist eine arme Sau. Genau die Defizite, die sie an sich beschreibt, werden in ihrer Aussage unmittelbar offenbar: keine Empathie, emotionale Instabilität, depressives Erleben, finanzielle und emotionale Dependenz, manipulatives Handeln, Realitätsferne, selektives Verhältnis zur Wahrheit, geringe Frustrationstoleranz, Opferneurose usw.

Menschen mit solchen Behinderungen befinden sich im Blindflug, gerade dann, wenn sie nicht ausgleichend durch familiäre Sicherheit, Normen, soziale Anpassung und rationale Analyse "richtig geeicht" worden sind und ihre Defizite erfolgreich ausgleichen können. Sondern wirklich nicht selbst erfassen können, wie und warum andere Menschen fühlen und reagieren. Solche nicht kompensierten Persönlichkeitsstörungen sind eine große Bürde für die Betroffenen wie für ihre Umwelt. Sie trampeln durch die Gegend, verletzen und stoßen brüsk zurück, laufen in jedes offene Messer, kennen weder Freund noch Feind und werden je nach Gelegenheit Täter und Opfer. Doch Täter zu sein, dafür fehlt solchen Menschen jede Einsichtsfähigkeit.

Ich glaube gerne, dass die Angeklagte oft Opfer war (und ist). Und gerade deshalb in vielerlei Hinsicht Täterin war und ist. Das Muster ist ja sehr oft: Täter waren selbst Opfer. Und weil sie eine arme Sau ist, mutmaßlich zwischen Hybris und Verzweiflung gefangen, tötete sie mutmaßlich so sinnlos und unverständlich Fabian. Ich meine, wir werden das nie wirklich begreifen können - schon weil sie es selbst nicht begreift und die Tat so offensichtlich so weit weg von sich schiebt. Stattdessen schildert sie sich als das Opfer, ausschließlich als das Opfer, als das sie sich sieht, ja sehen muss.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Sie glaubt daran, muss daran glauben, sonst würde sie diese untaugliche Beichte nicht vor das Gericht bringen. Die Verteidiger haben dazu sicher nicht geraten, doch wenn es die Mandantin will, bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als das zu Papier zu bringen - und die allerschlimmsten Klopper abzubügeln. Nach Überzeugung der Verteidigung dürfte diese Einlassung vermutlich nichts groß ändern am Schuldspruch des Gerichts, zumindest weder schaden noch nützen.

Wer den Tatbestand einer schweren Straftat begangen hat, der muss bestraft werden. Persönlichkeitsmerkmale ändern daran nichts. Aber ich denke, es ist schon aus Gründen reiner Menschlichkeit oder reiner Rationalität angeraten, auch Empathie mit den Menschen aufzubringen, die töten. Die ein Kind töten. Gerade wenn sie eigentlich so bemitleidenswert wären wie die Angeklagte. Warum? Um die Dimension der Tat zu verstehen.
Ist sicher viel Wahres dran. Aber auch bei solchen Störungen, kann man Dinge sagen und Leute anklagen, obwohl man genau weiß, dass man im Unrecht ist und es halt macht weil es einem nützt.

Und auch fernab der Tat und Einlassungen, weiß ich jetzt nicht, ob G. so bemitleidenswert ist. Gibt sicher Leute, die eine einfachere Kindheit hatten und unbeschwerter sind, aber es gibt auch viele Leute, die unter noch schwereren Störungsbildern leiden und viel mitmachen mussten. Und alles andere als wenig Leute.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 15:56
Zitat von OriginesOrigines schrieb:ersönlichkeitsmerkmale ändern daran nichts. Aber ich denke, es ist schon aus Gründen reiner Menschlichkeit oder reiner Rationalität angeraten, auch Empathie mit den Menschen aufzubringen, die töten.
Empathie wird ja gern auch als Einfühlungsvermögen bezeichnet.
Es ist weder möglich noch gesund, für jeden Menschen unbegrenzt Mitgefühl oder Einfühlungsvermögen aufzubringen.

Man sollte hierbei auch beachten, dass es nicht nur eine Gina gab. Genauso wie es nicht nur eine Foxie gab.
Es gab mal eine 5 jährige GH, eine 10 Jährige GH, ein Kind namens GH. Es gab eine junge Erwachsene GH, etc. etc.

Mit einigen von diesen GHs könnte ich durchaus Mitgefühl, Empathie haben.
Aber mit der GH die einen kleinen Jungen arglos tötete für ihren eigenen Vorteil: Mit dieser Person habe ich keine Empathie und werde sie auch nicht haben.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Gerade wenn sie eigentlich so bemitleidenswert wären wie die Angeklagte.
Auch hier gilt für mich jaein: Sicherlich würde ich ihre Kindheit niemandem wünschen.
Und da sollte man auch mit dem urteilen vorsichtig sein, denn auch da kennen wir nur Minimale Auszüge.

Aber... Sie hat sich durchaus, auch wegen ihrer Kindheit, zu einer jungen Frau entwickelt die ihr Leben selbstbestimmt leben wollte und konnte.
Sie war nicht fremdbestimmt. Sie hatte oft die Wahl und traf dennoch scheinbar selten eine gute. Aber sie wäre kognitiv in der Lage gewesen die richtige Entscheidung zu treffen.

Und darum geht es auch, glücklicherweise, in den Verhandlungen in unserem Land:
War es der mutmaßlichen Täterin möglich zwischen Richtung und Falsch zu entscheiden?
War es ihr möglich die Konsequenzen ihrer Tat zu begreifen.

GH weiß durchaus was richtig und was falsch ist - ganz abseits von den Bildchen und OnOff Beziehungen oder Flirty Themen
Sie übernahm die Verantwortung für Tiere, wenn auch sie diese nicht gänzlich allein erfüllte (was bei Pferden eher die Regel ist)

Sie weiß, auch aufgrund der Verluste die sie selbst bereits erleiden musste was der Tot bedeutet.

Also nein, ich empfinde sie nicht als bemitleidenswert - anders: Ich denke nicht, dass Sie dahingehend Mitleid verdient/ihn wert ist.

ich leide nicht mit, dass sie sich zur der Tat "gezwungen" sah aufgrund ihrer eigenen Entscheidungen (z.B. finanziell)
Ich leide nicht mit, wenn sie in Haft muss - denn da gehört eine Straftäterin hin
ich leide nicht mit, wenn sie ihr Leben in Haft verbringen muss - denn das von Fabian ist für immer beendet. Sie hatte ca. 20 Jahre mehr "Leben". Somit ist selbst das nicht einmal "fair"


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 16:02
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Das könnte nochmal interessant werden.
Anwalt Thomas Löcker deutet an, dass Gina H. eventuell doch Fragen beantworten könnte. Er fragt den Vorsitzenden Richter nach einem Zeitplan. "Wenn Sie sich entscheiden sollten, auf Fragen zu antworten, dann würde sich der 28. August" anbieten, so der Richter.
Sehr verständlich dass der Richter Fragen hat, die haben wir alle.
Wahrheitsgemäße Antworten wird es von Gina H mMn nicht geben

Nach 95 Seiten Einlassung wissen wir immer noch nicht viel mehr

Die Wildschwein-Suche hat sie eingeräumt. Die Begründung/Befürchtung dazu ist abenteuerlich

Fabian verschwand aus Güstrow, mitten in der Stadt. Wie kommt sie zu der Annahme, dass Fabian sich im 15km entfernten, sehr abgelegenen Klein Upahl befinden könnte? Wie kam er dorthin? Ausgerechnet auch noch zu einem Zeitpunkt, an dem Gina sich nachweislich ebenfalls dort aufgehalten hat. Ach ja, vermutlich gehört das zu den verfkt Zufällen

Genauso wie sie ausgerechnet zum Tatzeitpunkt "ihren Kopf frei haben wollte" und ihr Handy selbst ausschaltete
Zitat von Newbie190626Newbie190626 schrieb:Aber ich glaube: Würde es einen Mittäter geben, dann hätte Gina H. diesen längst ans Messer geliefert und ihm die Hauptschuld gegeben - in der Hoffnung, selbst ein milderes
Wie beim Satteldiebstahl. Natürlich "nicht ihre Idee" und der Bekannte wollte alles auf sich nehmen..
Zitat von OriginesOrigines schrieb:aber sie ist eine arme Sau
Moment mal, Gina H ist alles andere, aber bestimmt keine "arme Sau". Sie steuert ihre "Defizite" schon sehr gezielt
Zitat von OriginesOrigines schrieb:keine Empathie, emotionale Instabilität, depressives Erleben, finanzielle und emotionale Dependenz, manipulatives Handeln, Realitätsferne, selektives Verhältnis zur Wahrheit, geringe Frustrationstoleranz, Opferneurose usw.
Dir ist klar, wie viele Menschen sich mit solchen "Diagnosen" auseinandersetzen müssen und trotzdem nicht fortwährend anderen Menschen in ihrer Umgebung Schaden zufügen?
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Menschen mit solchen Behinderungen befinden sich im Blindflug
Nein! Einfach nur Nein
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Aber ich denke, es ist schon aus Gründen reiner Menschlichkeit oder reiner Rationalität angeraten, auch Empathie mit den Menschen aufzubringen, die töten. Die ein Kind töten
Reine Menschlichkeit? Empathie gegenüber jemanden, der ein 8jähriges Kind bestialisch tötet und anschließend verbrennt?

Sicher hier noch ein deutlicheres Nein als ich es eben schon gesetzt habe!


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 16:16
24.08.2026 - 14:42 Uhr
Messer soll erneut untersucht werden
Richter Schütt teilt mit, dass laut Rechtsmedizin das Campingmesser nur noch einmal untersuchbar ist: entweder auf Reinigungsmittel oder auf DNA. Die Kammer hat entschieden, es auf Reinigungsmittel untersuchen zu lassen, da es bereits zweimal auf DNA untersucht wurde.
Quelle: https://www.bild.de/regional/rostock/live-ticker-zum-mordprozess-um-fabian-gina-h-raeumt-alibi-deal-ein-69f2f4ded6078134c45a3b9c
^^
Wieder so eine Merkwürdigkeit.
Würde man nicht schon bei der Allerersten Untersuchung feststellen können, ob ein Gegenstand
gereinigt wurde?
Und wie passt es dann damit zusammen, dass ja bereits DNA darauf gefunden wurde?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 16:23
Zitat von Foxie123Foxie123 schrieb:Es ist weder möglich noch gesund, für jeden Menschen unbegrenzt Mitgefühl oder Einfühlungsvermögen aufzubringen.
Von "unbegrenzt" war nie die Rede. Ich denke, die Grenzen habe ich dargelegt. Und jeder Richter muss im Übrigen Einfühlungsvermögen aufbringen, wenn er Motive, Tatgeschehen und Nachtatverhalten verstehen will.
Zitat von Foxie123Foxie123 schrieb:Sie war nicht fremdbestimmt. Sie hatte oft die Wahl und traf dennoch scheinbar selten eine gute. Aber sie wäre kognitiv in der Lage gewesen die richtige Entscheidung zu treffen.
Zitat von fassbinder1925fassbinder1925 schrieb:Gibt sicher Leute, die eine einfachere Kindheit hatten und unbeschwerter sind, aber es gibt auch viele Leute, die unter noch schwereren Störungsbildern leiden und viel mitmachen mussten.
Völlig klar: Der Angeklagten dürfte sehr wohl bewusst gewesen sein, dass sie Unrecht begeht. Und damit ist sie schuldfähig. Und natürlich gibt es sehr viele Menschen, die starke seelische Einschränkungen oder ein schweres Los zu tragen haben - und die nicht töten. Die Angeklagte ist die absolute Ausnahme.

Deshalb bleibt mir das Motiv auch so unbegreiflich, ich kann es nur mit seelischen Ausnahmezuständen (bei vollem Unrechtsbewusstsein) erklären. Nur "böse" ist mir zu platt.
Zitat von Nev82Nev82 schrieb:Reine Menschlichkeit? Empathie gegenüber jemanden, der ein 8jähriges Kind bestialisch tötet und anschließend verbrennt?
Jeder Mensch ist ein Mensch. Daran ändert auch ein fettes "Nein!" nicht. Eine solche Täterin wird nicht zum Tier, nicht zum "Unmenschen", auch wenn wir solche Taten als "unmenschlich" bezeichnen (so als ob "menschliche" Morde der Normalfall wären).

Die Menschenwürde des Grundgesetzes verpflichtet zwar nur die staatliche Gewalt. Aber eine aufgeklärte Zivilgesellschaft sollte in gleicher Weise an den Beweggründen für schreckliche Taten interessiert sein - alleine schon aus Gründen der Prävention.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 16:24
Zitat von Foxie123Foxie123 schrieb:12:30 "Am Abend des 10. Oktober reinigte Gina H. ihr Auto. Die Staatsanwaltschaft glaubt, sie habe Spuren verwischen wollen. Gina H. sieht das anders. Christian D. habe sie "regelmäßig damit aufgezogen, dass es mal wieder nötig wäre" – daher habe sie das Auto gereinigt, dafür aber keine chemischen Reinigungsmittel verwendet."
Auch hierzu gibt es wieder Sprachnachrichten von ihr, wo sie sich dem einen Bekannten gegenüber Sorgen macht, daß an den Fußmatten was von Fabian gefunden wird und sie nichts wegwischen kann, was sie nicht sieht. Wenn ich mich richtig erinnere war das auch, die Sprachnachricht, wo sie sich Gedanken um den "Brandbeschleuniger" in ihrem Auto macht. Also hat sie das Auto nicht nur sauber gemacht, weil C. sie damit aufgezogen hat.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 16:28
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Und jeder Richter muss im Übrigen Einfühlungsvermögen aufbringen, wenn er Motive, Tatgeschehen und Nachtatverhalten verstehen will.
Ich glaube du vertauscht hier ganz wichtige Wörter.
Es hat Nichts mit Einfühlungsvermögen zu tun, ein Tatgeschehen nachvollziehen zu können.
Der Richter muss darüber urteilen ob die Dinge schlüssig sind.

Es ist nicht schlüssig, dass jmd ein Kind tötet - wenn er eigentlich lt Aktenlage 100km entfernt war.
Es ist schlüssig, dass jemand seinen finanziellen Status behalten oder verbessern will.
All das hat wenig mit Einfühlungsvermögen zu tun.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Deshalb bleibt mir das Motiv auch so unbegreiflich, ich kann es nur mit seelischen Ausnahmezuständen (bei vollem Unrechtsbewusstsein) erklären. Nur "böse" ist mir zu platt.
Versteh ich (dass dir das zu platt ist).
Aber ich fürchte da ist man heute durch TrueCrime, Netflix und Co auch etwas überreizt.
Sie ist nicht "böse" im Sinne von schwarzer Gestalt im dunkeln. Ihre "böse" Seite liegt viel mehr genau darin, dass sie eben keines ist aber zu Dingen bereit ist, wenn sie von Vorteil sind, die jegliche Grenze überschreiten.
Zitat von metalbabemetalbabe schrieb:Auch hierzu gibt es wieder Sprachnachrichten von ihr, wo sie sich dem einen Bekannten gegenüber Sorgen macht, daß an den Fußmatten was von Fabian gefunden wird und sie nichts wegwischen kann, was sie nicht sieht. Wenn ich mich richtig erinnere war das auch, die Sprachnachricht, wo sie sich Gedanken um den "Brandbeschleuniger" in ihrem Auto macht. Also hat sie das Auto nicht nur sauber gemacht, weil C. sie damit aufgezogen hat.
Korrekt. Ich hab einfach alles aufgezählt was so konkret an/gegen C oder O ging. Ganz egal ob neue Info oder Beweise vorliegen.
Aber exckl. dass C ein Kind von einer Affäre hat und solch unnützem Wissen


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