Mordfall Fabian (8), aus Güstrow
um 15:13Auwei, Auwei, da sind ja Grimms Märchen ein Sch.... Dreck gegen G Geschichten.
Ob sie sich selber zugehört hat🤔
Ob sie sich selber zugehört hat🤔
Und selbst die klingen relativ ungeschickt. Man spielt ja darauf an, dass die Nebenklägerin überfordert mit der Erziehung gewesen wäre.Photographer73 schrieb:Sie hat sich noch ein paar Worte abgerungen
Ja, es wirkt alles nicht richtig geschmeidig. Zwar habe ich hier im Forum schon oft das Gefühl, dass Verteidiger oft einen schweren Stand haben, aber ich kann den Taktiken hier auch nicht viel abgewinnen.Foxie123 schrieb:Ist mir ein Rätsel wie man sowas in so einem Fall mit all den Medien so (sorry) verkacken kann.
Sie wird wohl heut Abend in ihrer Zelle in Gedanken die Vorstellung feiern, wie die Frau von C in den Medien liest dass doch was lief.Tsunamisnap schrieb:Ob sie sich selber zugehört hat🤔
Deswegen braucht man auch so viele Zeugen ;-)Photographer73 schrieb:Das wurde alles bereits widerlegt.
Und das ist am Ende der große "Beweis" der in Summe zum Urteil führen kann.behind_eyes schrieb:Ich sehe viel Aussage gegen Aussage. Nicht alles, aber viel.
Sie meinen sicher, Sie zweifeln noch, weil für Sie in diesem Prozess "keine echten belastenden Beweise vorhanden" sind. Denn wenn es für Sie echte belastende Beweise gäbe, hätten Sie ja auch keinen Grund zu zweifeln.behind_eyes schrieb:ich zweifel nach wie vor an echten vorhandenen belastenden Beweisen.
Als ich das gelesen habe musste ich lachen und an manchen Typus von Eltern denken, bei denen das eigene ziemlich fiese Kind ja das eigentliche Opfer ist und es nur darum die anderen so angeht weil es sich gegen sie wehren muss.fassbinder1925 schrieb:Auch wirkt das ständige Drohverhalten ans Publikum unsympathisch. Als könnte der Verteidiger selbst beschließen, wann die Öffentlichkeit ausgeschlossen wird.
Genau. Weil Raffaela am 13.10. bereits gesagt hat, man solle mal in Upahl suchen... ( Ironie off)trafo schrieb:Sie belastet O, aber C wusste wo die Leiche liegt… und die Freundin hat sich das mit dem entlaufenen Hund ausgedacht, weil?
Im Prozess hat Gina H. bislang wenig verständnisvolle Worte für Dorina L. übrig. Das ändert sich jedoch zum Ende ihrer Einlassung: „Wenn ich schlecht über Fabian sprach, wollte ich nicht ihn treffen, sondern Fabians Mutter. Dass es unfair seiner Mutter gegenüber war, habe ich längst erkannt. Sie war alleinerziehend und längst nicht so privilegiert wie ich, was ich ausgeblendet habe."Sie schafft es echt, bei jeder Aussage noch negativer rüberzukommen als zuvor.
Anmerkung dazu: Das wurde mW im Prozess gefragt und dazu konnten wohl keine Angaben gemacht werdenNewbie190626 schrieb:Sogar die Rechtfertigung mit dem Blut ließe sich sicher dahingehend überprüfen, wie alt die Spur ist, da auch trockenes Blut sich im Lauf der Zeit verändert.
Auch ein Mittäter benötigt ein Motiv. Ob nun nachweisbar oder nicht. Aber da GH nicht über finanzielle Mittel verfügte, kann man dies ausschließen.Newbie190626 schrieb:Gelegentlich wird hier die Frage aufgeworfen, ob es nicht doch einen Mittäter gegeben haben könnte. Sicher wurden diejenigen, die das annehmen, mit der heutigen Aussage wohl eher darin bestärkt, dass vielleicht einer der beiden Tümpelmänner ein Mittäter sein könnte.
Aber ich glaube: Würde es einen Mittäter geben, dann hätte Gina H. diesen längst ans Messer geliefert und ihm die Hauptschuld gegeben - in der Hoffnung, selbst ein milderes Urteil zu bekommen.
Kommt in die Kiste mit Dingen die er schon groß angkündigte und dann hörte man nie wieder was davonSelma1898 schrieb:Genau. Weil Raffaela am 13.10. bereits gesagt hat, man solle mal in Upahl suchen... ( Ironie off)
Nö, ich zweifel nicht an ihrer Schuld.Newbie190626 schrieb:Sie meinen sicher, Sie zweifeln noch, weil für Sie in diesem Prozess "keine echten belastenden Beweise vorhanden" sind. Denn wenn es für Sie echte belastende Beweise gäbe, hätten Sie ja auch keinen Grund zu zweifeln.
Tiergarten schrieb:Der bisherige Auftritt von Gina überrascht mich nicht.
Diese zwei Stunden „Ich, ich, ich“ werden den Prozess nicht verändern. Viel Kleinklein mit dem Versuch, manche Dinge aus ihrer Sicht gerade zu rücken - auch wenn sie hier und da Selbstkritik durchschimmern lässt (wohl aus taktischen Gründen).
In der Substanz kam aber so gut wie nichts. Sie hat keine zentrale Anschuldigung auch nur annähernd ins Wanken gebracht.
margaretha schrieb:Wie dreckig!!! Da zeigt sie ganz deutlich dass ihr ihre Mitmenschen nichts bedeuten, bzw. wenn sie die nicht mehr melken kann hat sie fertig. „Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen“
ELSAUNDANNA schrieb:Oh Mann, es ist wirklich nicht zu fassen, was hier zu Tage kommt. Eine solche Schmierenkomödie, die die Mutter live miterleben muss, ist unfassbar
Zaunkönigin schrieb:Insgesamt ist die gesamte Einlassung genauso wie zu erwarten.
Langweiliges selbstmitleidiges Geschwafel und ein paar Tritte tief unter die Gürtellinie in Richtung der Tümpelzeugen.
Nev82 schrieb:Wie erwartet nichts neues, bekanntes Mimimi, viel Selbstmitleid und der Versuch, andere zu belasten
War etwas anderes zu erwarten, heute? Ernsthaft? Oder erfüllt hier die Angeklagte nicht gerade genau das, was das hochinteressierte Publikum von ihr erwartet hat?Photographer73 schrieb:Ansonsten viel Bla Bla Bla, Ich Ich Ich... Geheule und Gejammere und überhaupt ist sie immer der Sündenbock, das Bauernopfer und sogar die Heike lügt! Hab ich was vergessen? Ach ja, natürlich hat sie sich aufopferungsvoll um die Großeltern gekümmert, 24/7. Das könnte das Gericht ja ruhig mal würdigen!
Sie glaubt daran, muss daran glauben, sonst würde sie diese untaugliche Beichte nicht vor das Gericht bringen. Die Verteidiger haben dazu sicher nicht geraten, doch wenn es die Mandantin will, bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als das zu Papier zu bringen - und die allerschlimmsten Klopper abzubügeln. Nach Überzeugung der Verteidigung dürfte diese Einlassung vermutlich nichts groß ändern am Schuldspruch des Gerichts, zumindest weder schaden noch nützen.Foxie123 schrieb:
Ganz großes JAmetalbabe schrieb:Glaubt sie selbst, was sie da sagt?
Sie glaub es nicht nur, sie glaubt auch dass es alle anderen glauben werden.
Origines schrieb:War etwas anderes zu erwarten, heute? Ernsthaft? Oder erfüllt hier die Angeklagte nicht gerade genau das, was das hochinteressierte Publikum von ihr erwartet hat?
Man mag sich zu Recht oder Unrecht über die Chuzpe der Angeklagten empören oder gar ereifern, aber sie ist eine arme Sau. Genau die Defizite, die sie an sich beschreibt, werden in ihrer Aussage unmittelbar offenbar: keine Empathie, emotionale Instabilität, depressives Erleben, finanzielle und emotionale Dependenz, manipulatives Handeln, Realitätsferne, selektives Verhältnis zur Wahrheit, geringe Frustrationstoleranz, Opferneurose usw.
Menschen mit solchen Behinderungen befinden sich im Blindflug, gerade dann, wenn sie nicht ausgleichend durch familiäre Sicherheit, Normen, soziale Anpassung und rationale Analyse "richtig geeicht" worden sind und ihre Defizite erfolgreich ausgleichen können. Sondern wirklich nicht selbst erfassen können, wie und warum andere Menschen fühlen und reagieren. Solche nicht kompensierten Persönlichkeitsstörungen sind eine große Bürde für die Betroffenen wie für ihre Umwelt. Sie trampeln durch die Gegend, verletzen und stoßen brüsk zurück, laufen in jedes offene Messer, kennen weder Freund noch Feind und werden je nach Gelegenheit Täter und Opfer. Doch Täter zu sein, dafür fehlt solchen Menschen jede Einsichtsfähigkeit.
Ich glaube gerne, dass die Angeklagte oft Opfer war (und ist). Und gerade deshalb in vielerlei Hinsicht Täterin war und ist. Das Muster ist ja sehr oft: Täter waren selbst Opfer. Und weil sie eine arme Sau ist, mutmaßlich zwischen Hybris und Verzweiflung gefangen, tötete sie mutmaßlich so sinnlos und unverständlich Fabian. Ich meine, wir werden das nie wirklich begreifen können - schon weil sie es selbst nicht begreift und die Tat so offensichtlich so weit weg von sich schiebt. Stattdessen schildert sie sich als das Opfer, ausschließlich als das Opfer, als das sie sich sieht, ja sehen muss.
Ist sicher viel Wahres dran. Aber auch bei solchen Störungen, kann man Dinge sagen und Leute anklagen, obwohl man genau weiß, dass man im Unrecht ist und es halt macht weil es einem nützt.Origines schrieb:Sie glaubt daran, muss daran glauben, sonst würde sie diese untaugliche Beichte nicht vor das Gericht bringen. Die Verteidiger haben dazu sicher nicht geraten, doch wenn es die Mandantin will, bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als das zu Papier zu bringen - und die allerschlimmsten Klopper abzubügeln. Nach Überzeugung der Verteidigung dürfte diese Einlassung vermutlich nichts groß ändern am Schuldspruch des Gerichts, zumindest weder schaden noch nützen.
Wer den Tatbestand einer schweren Straftat begangen hat, der muss bestraft werden. Persönlichkeitsmerkmale ändern daran nichts. Aber ich denke, es ist schon aus Gründen reiner Menschlichkeit oder reiner Rationalität angeraten, auch Empathie mit den Menschen aufzubringen, die töten. Die ein Kind töten. Gerade wenn sie eigentlich so bemitleidenswert wären wie die Angeklagte. Warum? Um die Dimension der Tat zu verstehen.
Empathie wird ja gern auch als Einfühlungsvermögen bezeichnet.Origines schrieb:ersönlichkeitsmerkmale ändern daran nichts. Aber ich denke, es ist schon aus Gründen reiner Menschlichkeit oder reiner Rationalität angeraten, auch Empathie mit den Menschen aufzubringen, die töten.
Auch hier gilt für mich jaein: Sicherlich würde ich ihre Kindheit niemandem wünschen.Origines schrieb:Gerade wenn sie eigentlich so bemitleidenswert wären wie die Angeklagte.
Sehr verständlich dass der Richter Fragen hat, die haben wir alle.Photographer73 schrieb:Das könnte nochmal interessant werden.
Anwalt Thomas Löcker deutet an, dass Gina H. eventuell doch Fragen beantworten könnte. Er fragt den Vorsitzenden Richter nach einem Zeitplan. "Wenn Sie sich entscheiden sollten, auf Fragen zu antworten, dann würde sich der 28. August" anbieten, so der Richter.
Wie beim Satteldiebstahl. Natürlich "nicht ihre Idee" und der Bekannte wollte alles auf sich nehmen..Newbie190626 schrieb:Aber ich glaube: Würde es einen Mittäter geben, dann hätte Gina H. diesen längst ans Messer geliefert und ihm die Hauptschuld gegeben - in der Hoffnung, selbst ein milderes
Moment mal, Gina H ist alles andere, aber bestimmt keine "arme Sau". Sie steuert ihre "Defizite" schon sehr gezieltOrigines schrieb:aber sie ist eine arme Sau
Dir ist klar, wie viele Menschen sich mit solchen "Diagnosen" auseinandersetzen müssen und trotzdem nicht fortwährend anderen Menschen in ihrer Umgebung Schaden zufügen?Origines schrieb:keine Empathie, emotionale Instabilität, depressives Erleben, finanzielle und emotionale Dependenz, manipulatives Handeln, Realitätsferne, selektives Verhältnis zur Wahrheit, geringe Frustrationstoleranz, Opferneurose usw.
Nein! Einfach nur NeinOrigines schrieb:Menschen mit solchen Behinderungen befinden sich im Blindflug
Reine Menschlichkeit? Empathie gegenüber jemanden, der ein 8jähriges Kind bestialisch tötet und anschließend verbrennt?Origines schrieb:Aber ich denke, es ist schon aus Gründen reiner Menschlichkeit oder reiner Rationalität angeraten, auch Empathie mit den Menschen aufzubringen, die töten. Die ein Kind töten
24.08.2026 - 14:42 UhrQuelle: https://www.bild.de/regional/rostock/live-ticker-zum-mordprozess-um-fabian-gina-h-raeumt-alibi-deal-ein-69f2f4ded6078134c45a3b9c
Messer soll erneut untersucht werden
Richter Schütt teilt mit, dass laut Rechtsmedizin das Campingmesser nur noch einmal untersuchbar ist: entweder auf Reinigungsmittel oder auf DNA. Die Kammer hat entschieden, es auf Reinigungsmittel untersuchen zu lassen, da es bereits zweimal auf DNA untersucht wurde.
Von "unbegrenzt" war nie die Rede. Ich denke, die Grenzen habe ich dargelegt. Und jeder Richter muss im Übrigen Einfühlungsvermögen aufbringen, wenn er Motive, Tatgeschehen und Nachtatverhalten verstehen will.Foxie123 schrieb:Es ist weder möglich noch gesund, für jeden Menschen unbegrenzt Mitgefühl oder Einfühlungsvermögen aufzubringen.
Foxie123 schrieb:Sie war nicht fremdbestimmt. Sie hatte oft die Wahl und traf dennoch scheinbar selten eine gute. Aber sie wäre kognitiv in der Lage gewesen die richtige Entscheidung zu treffen.
Völlig klar: Der Angeklagten dürfte sehr wohl bewusst gewesen sein, dass sie Unrecht begeht. Und damit ist sie schuldfähig. Und natürlich gibt es sehr viele Menschen, die starke seelische Einschränkungen oder ein schweres Los zu tragen haben - und die nicht töten. Die Angeklagte ist die absolute Ausnahme.fassbinder1925 schrieb:Gibt sicher Leute, die eine einfachere Kindheit hatten und unbeschwerter sind, aber es gibt auch viele Leute, die unter noch schwereren Störungsbildern leiden und viel mitmachen mussten.
Jeder Mensch ist ein Mensch. Daran ändert auch ein fettes "Nein!" nicht. Eine solche Täterin wird nicht zum Tier, nicht zum "Unmenschen", auch wenn wir solche Taten als "unmenschlich" bezeichnen (so als ob "menschliche" Morde der Normalfall wären).Nev82 schrieb:Reine Menschlichkeit? Empathie gegenüber jemanden, der ein 8jähriges Kind bestialisch tötet und anschließend verbrennt?
Auch hierzu gibt es wieder Sprachnachrichten von ihr, wo sie sich dem einen Bekannten gegenüber Sorgen macht, daß an den Fußmatten was von Fabian gefunden wird und sie nichts wegwischen kann, was sie nicht sieht. Wenn ich mich richtig erinnere war das auch, die Sprachnachricht, wo sie sich Gedanken um den "Brandbeschleuniger" in ihrem Auto macht. Also hat sie das Auto nicht nur sauber gemacht, weil C. sie damit aufgezogen hat.Foxie123 schrieb:12:30 "Am Abend des 10. Oktober reinigte Gina H. ihr Auto. Die Staatsanwaltschaft glaubt, sie habe Spuren verwischen wollen. Gina H. sieht das anders. Christian D. habe sie "regelmäßig damit aufgezogen, dass es mal wieder nötig wäre" – daher habe sie das Auto gereinigt, dafür aber keine chemischen Reinigungsmittel verwendet."
Ich glaube du vertauscht hier ganz wichtige Wörter.Origines schrieb:Und jeder Richter muss im Übrigen Einfühlungsvermögen aufbringen, wenn er Motive, Tatgeschehen und Nachtatverhalten verstehen will.
Versteh ich (dass dir das zu platt ist).Origines schrieb:Deshalb bleibt mir das Motiv auch so unbegreiflich, ich kann es nur mit seelischen Ausnahmezuständen (bei vollem Unrechtsbewusstsein) erklären. Nur "böse" ist mir zu platt.
Korrekt. Ich hab einfach alles aufgezählt was so konkret an/gegen C oder O ging. Ganz egal ob neue Info oder Beweise vorliegen.metalbabe schrieb:Auch hierzu gibt es wieder Sprachnachrichten von ihr, wo sie sich dem einen Bekannten gegenüber Sorgen macht, daß an den Fußmatten was von Fabian gefunden wird und sie nichts wegwischen kann, was sie nicht sieht. Wenn ich mich richtig erinnere war das auch, die Sprachnachricht, wo sie sich Gedanken um den "Brandbeschleuniger" in ihrem Auto macht. Also hat sie das Auto nicht nur sauber gemacht, weil C. sie damit aufgezogen hat.