timmy123 schrieb:Der Richter wird sicher wissen, was er tut.
Aber nach meinem Eindruck gibt er ihr viele Möglichkeiten, bisherige Widersprüche (aus ihrer Warte) zu erklären und damit zu entkräften.
Aber genau das ist seine Aufgabe und der Sinn dieser Befragung: ihr die Möglichkeit zu geben, Widersprüche und Mussverständnisse aufzuklären.
Auch qenn wir uns hier (fast) alle einig und sicher sind, dass GH die Mörderin von Fabian ist, so muss sue trotzdem einen fairen Prozess bekommen. Dass der/ die Angeklagte sich im Prozess äußern und sich verteidigen darf ist doch wohl ein nicht verhandelbar Grundprinzip der Rechtsstaatlichkeit.
Er/ sie darf dabei auch lügen.
Sicher ist vieles, was sich ein Angeklagter so zurecht lügt gerade für die Angehörigen des Opfers schwer zu ertragen. Aber man muss dabei halt auch bedenken, dass es natürlich einen Freispruch nicht gerade fördert, wenn sich ein Angeklagter beim allzu offensichtlichen Lügen erwischen lässt.
Und natürlich weiß der Richter, dass die Angeklagte das Ziel hat, die Anschuldigungen gegen sie zu entkräften. Sie hat also eindeutig ein Motiv zu lügen. Ihre unzähligen Text- und Sprachnachrichten und die abgehöhrten Telefonate sprechen halt eine andere Sprache. Und damals gab es kein Motiv zu lügen, sie war sich nicht bewusst, dass das jemals in die Finger und Ohren anderer Menschen gelangen würde, es war einfach frei von der Leber weg an den jeweiligen Addressaten gerichtet. Insofern weiß das Gericht schon ganz genau, wie es welche Aussagen von ihr zu werten hat.
Ihr Handy habe im Auto gelegen, deshalb habe sie die Erinnerung nicht bemerkt.
Quelle:
https://www.bild.de/regional/rostock/live-ticker-zum-mordprozess-um-fabian-gina-h-raeumt-alibi-deal-ein-69f2f4ded6078134c45a3b9cJa klar hat das Handy im Auto gelegen, auch wenn es ansonsten an ihrer linken Hand quasi angewachsen war.
Und natürlich lässt man bei einem Techtemechtel mit dem potentiellen Goldeselnachfolger die Autotür offen stehen...