jeangreen schrieb:Und nicht nur das, sondern alle um sie herum haben kriminelle Energien oder sind evtl sogar selbst verdächtig...
Alle um die herum lügen. Dascerstaunliche dabei ist ja, dass diese Personen sich nicht mal zi kennen scheinen, maximal vom Sehen her. Man kann also davon ausgehen, dass sie sich nicht mal untereinander abgesprochen haben, um Gina H durch Lügen in die Sch... zu reiten. Vielmehr spinnt angeblich jeder von denen eine Story zusammen, die GH schlecht dastehen lässt. Warum sollten sie das tun?!
Ein " wahrer Täter" hätte natürlich einen Grund, die Schuld auf jemanden zu schieben. Aber CD, Tümpel-Olaf und Heike werden Fabian kaum gemeinsam umgebracht haben.
Selbst wenn man das völlig abwegig Gedankenspiel anstellt, einer der drei sei der Täter, welches Motiv sollten dann die anderen beiden haben, zu Lasten von GH zu lügen?
Egal wie man es dreht und wendet, es haben nicht drei Bekannte von GH ohne Motiv gelogen, sondern GH, denn diese hat ja wohl ein Motiv zu Lügen.
Tiergarten schrieb:Dass sie sich dabei heillos in Lügen und Widersprüche verstrickte, betrachte ich als sehr wohl relevant für die Frage ihrer Schuld. Warum hätte Gina H. zu solchen Mitteln greifen müssen, wenn sie in der Lage gewesen wäre, stringent und schlüssig darzulegen, dass sie nicht als Mörderin in Betracht kommen kann?
Eben. Man muss sich doch fragen, warum sie zu bestimmten Sachverhalten mehrmals falsche Storys erzählt, die sie jeweils an die Ermittlungsergebnisse anpasst.Das hat sie während der Ermittlungen mehrfach gemacht, wenn die Ermittler ihr vorgehalten haben, zu welchem Stelle sie Widersprüche zu GHs Aussage gefunden haben. V.a. aber auch gegenüber MR, und dann ihren Bekannten.
Jetzt macht sie vor Gericht weiter damit.
Das krasse dabei finde ich, dass sie sich nicht mal die Mühe gemacht zu haben scheint, ihre Einlassung den Ermittlungsergebnissen anzupassen. Am letzten Tag der Sommerpause bemerkt sie, dass sie die CD mit den Sprach- und Textnachrichten nicht öffnen kann. Madame H. hat es bis dahin also offenbar nicht für nötig gehalten, da mal reinzuschauen. Trotzdem hat die fleißig ihre 95 Seiten zusammengeschustert, denn die wird sie ja nicht in den paar Tagen zwischen Ende der Sommerpause und ihrer Einlassung verfasst haben.
Das fällt ihr jetzt extrem auf die Füße: GH behauptet was in ihrer Einlassung, dem Richter fällt ein Widerspruch zu den objektiven Indizien auf, er fragt deshalb noch mal nach, GH zieht die nächste Version aus der Tasche, worauf hin der Richter ein Knöpfchen drückt, um eine Tonaufnahme abzuspielen, die gleich beide Versionen widerlegt, woraufhin GH mit der dritten Version rausrückt und tatsächlich erwartet, dass ihr die noch jemand glaubt.
GH ist echt eine miserable und noch dazu faule Lügnerin. Sie haut einfach raus, was gerade zu passt scheint. Erschreckend, dass sie bis jetzt zumindest bei einigen Leuten damit durchgekommen ist. (Ein paar großzügig verteilte freizügige Niackidei-Bildchen werden dabei durchaus eine überzeugendere Rolle als ihre Argumente gespielt haben.
Aber nicht mal jetzt, wo für sie extrem viel auf dem Spiel steht, eigentlich der ganze Rest ihres Lebens, ind wo sie Einblick in die Akten hat und damit genau wissen könnte, was die Gegenseite weiss, macht die sich die Mühe, sich ihr Lügengerüst so zusammenzubauen, dass es nicht an jeder einzelnen Kante wackelt und bröckelt. Die hat echt gedacht, sie kommt damit durch!!!
Dazu passt auch die Aussage von einem ihrer Verteidiger, sie habe erst jetzt begriffen, was für sie auf dem Spiel steht. Ich habe das zunächst gar nicht verstanden, wie kann man das den bitte Monate lang nicht begreifen, wen man jede Woch ei bis zweimal mit Fußfesseln und Aktenordnet vor der Fratze in den Gerichtssaal geführt wird und sich 7 bis 8 Stunden anhören muss, was die Ermittler alles an erdrückenden Beweisen gegen einen zusammengetragen haben?!?!
Aber mittlerweile erkläre ich mir das so, dass due tatsächlich gedacht hat, sie streitet auf 95 Seiten einfach alles ab, bewirft einige der Belastungszeugen mit ein bisschen Dreck und dann sagt der Vorsitzende Richter: "Ach so hat sich das ganze abgespielt! Ja dann sitzen sie natürlich völlig zu Unrecht seit Monaten im Knast. Dann will ich sie mal frei sprechen. Bitte hier ist das Formular für die Beantragung der Haftentschädigung. Bitte entschildigrn sie die Umstände, die wi Ihnen im letzten halben Jahr zugemutet haben!"
RitterTrenk schrieb:Formal kann man die Abwesenheit von entlastenden Umständen nicht zusätzlich belastend werten.
So zum Beispiel etwa ein fehlendes Alibi. Niemand ist verpflichtet 24/7 einen Ehepartner/ Arbeitkollegen/Kumpel bei sich zu haben, der die Abwesenheit vom Tatort bezeugen kann. Das groteske im Fall von GH ist, dass sie sich gerade durch die zahlreichen und vorzeitigen Bemühungen um ein wasserdichtes aber falsches Alibi verdächtig gemacht hat und diese Bemühungen eben als durchaus schwerwiegendes Indiz bewertet werden dürfen.