Mordfall Fabian (8), aus Güstrow
16.09.2026 um 10:07
Leute...
Ich war 7 Jahre mit einer *Borderlinerin* zusammen!
Zunächst muss man mal verstehen das es bei "Borderline" kein konkretes und einheitliches Krankheitsbild gibt. Als "Borderline" bezeichnet der Psychologe einfach nur das auftreten mehrerer Krankheitsbilder gleichzeitig. An welche Erkrankungen genau der einzelne Patient leidet lässt sich mit "Borderline" nicht klären/erklären, das sollten wir den Fachleuten überlassen und selbst die haben es bei diesem Krankheitbild nicht wirklich einfach! (Wie es mir damals mit meiner "Ex-Freundin" der Psychologe erklärte.)
Wir wissen nicht welche konkreten Störungen (Borderline / Multiple Persönlichkeitsstörung) in Gina H. stecken, das weiß der Richter/Staatsanwalt, ihre Anwälte und auch die ehemaligen Therapheuten wahrscheinlichst nicht, da können maximal Vermutungen in den Köpfen schwirren.
Zitat vom Psychologe damals *sinngemäß*: "Es gibt kaum etwas das schwerer und langwieriger zu diagnostizieren ist als Borderline und setzt die 100% Einsicht und den 100% Mitwirkungswille des Patienten vorraus". Das die Angeklagte jemals dazu bereit war ihre Psychische Situation aufzuklären bezweifle ich fast....
Zum Lügen... Gina H. jetzt ein Münchhausen Syndrom zu unterstellen, wie es manche getan haben, wäre zu einfach! Sollte ein Krankheitsbild hinter ihre Lügerei stecken, es gibt so viele unterschiedliche "Störungen" die infrage kommen, welche Störung genau dahinterstecken könnte werden wir hier sicher nicht abklären können...
Inwieweit Lügen bei Gina H. krankhaft ist wissen wir nicht, wir können aber davon ausgehen das ihr das Lügen bewusst ist. Ich vermute mal das sie ganz einfach, wie es bei Borderliner nicht unüblich ist, den Überblick verloren hat wem sie was wann "erzählt" hat, Das ist ja auch nachvollziehbar bei dem wirren durcheinander...
Ich lese hier permanent interessiert mit und behaupte mal das viel zu oft auf "Narzissmus" rumgeritten/reduziert wird, gleichzeitig aber "Borderline" weitläufig untergeht.
Ich habe in 7 Jahre, gemeinsam mit meine Ex-Freundin und mithilfe von Psychologen gelernt, das ich als "Laie" keine Chance habe "Verhaltensweisen" auf Borderline, Narrzissmus oder irgendwelche anderen psychischen Erkrankungen zurückführen zu können, das sollten wir wirklich den Fachleuten überlassen!
Und ich hatte es noch erheblich einfacher, meine "Ex" ist freiwillig und regelmäßig zu den Fachleuten gegangen, die hat sich nicht versperrt...
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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow
16.09.2026 um 10:17
Nach dem bisherigen Stand des Verfahrens sieht es für mich so aus:
Gina ist der größte Pechvogel auf Erden, die ganze Welt (alle Zeugen) sind gegen sie und lügen. Ob sie sich abgesprochen haben, weiß sie nicht. Aber es liegt nahe, denn sonst wäre ja der Zufall noch größer. Also, sehr wahrscheinlich läuft gegen sie eine große Verschwörung. Und keiner versteht sie. Das wahre Opfer des ganzen Dramas ist nur sie, ja leider ist auch der "Ziehsohn" tot, aber die einzige, die echte Probleme hat, ist sie. Weil: Sie war's nicht. Wer was anderes behauptet, lügt.
Soweit habe ich alles verstanden, kann ich nachvollziehen. Ich frage mich nur, wenn sie die einzige ist, die jetzt das Opfer ist - hat sie keine Angst, dass der "wahre Täter" noch auf freiem Fuß ist? Dass sie selbst vielleicht die nächste ist, die "dran glauben muss"? Oder ein anderes Kind? Alle ihre bisherigen Verbindungen (Christian, Olaf, Matthias, Heike ...) hat sie ja bereits "vor den Zug geworfen". Aber wenn sie nicht die Täterin ist, wer könnte (!) es dann gewesen sein?
Und das ist m.E. auch die größte Schwachstelle der Verteidigung: Es gibt keine alternativen Erklärungen, die auch nur ansatzweise einen Sinn ergeben würden und mit den bisherigen Ermittlungen übereinstimmen - selbst wenn man alle Sprachnachrichten und Einlassungen von Gina H. weglassen würde. Wer hätte ein Motiv und die Möglichkeit haben können, dieses Verbrechen an diesem Tag zu dieser Zeit an diesem Ort zu begehen? Und dann auch noch eine Indizienkette zu hinterlassen (Sichtungen, Fotos usw.), die denklogisch nur eine Schlussfolgerung zulassen und zu Gina H. führen?
Die Verteidiger unternehmen nicht einmal den Versuch einer alternativen Erklärung, die anfänglichen Zweifel-Punkte (z.B. war es Ginas Auto, welches in Güstrow gesehen wurde, und wenn ja, saß sie da überhaupt selbst drin) sind inzwischen aus der Welt geschafft, es ist nichts von Substanz übrig geblieben, außer eine vermeintliche Sichtung von Fabian, nachdem dieser nach Ermittlungsergebnissen bereits tot war.
Immerhin gab es nun mal die - zumindest für mich - neue Information, dass RA Ohm die Angeklagte bereits im Satteldiebstahl-Prozess (erfolglos?) vertreten hat. Bei diesem RA ist seine "Luschigkeit" und Ungepflegtheit entweder der "unique selling point", oder er ist einfach so, wie er eben rüber kommt. Durchaus sympathisch, aber reichlich hemdsärmelig und leicht (?) überfordert. Und nach wie vor erscheinen mir Löcker und Ohm nicht als "Team".
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