wobel schrieb:Letztendlich hatte er das Richtige getan und sich von ihr getrennt, nichtsahnend was das auslösen könnte.
Interessanter Satz von Dir, denn - gerade bei toxischen Beziehung - ist das der gefährlichste und zwar lebensgefährlichste Moment der Beziehung.
Genau dann steht entweder das Leben des sich trennenden Partners auf dem Spiel oder auch das Leben der Kinder dieses Partners, gerne auch das Leben der eigenen Kinder.
Wenn man hier mal anfängt aufzuzählen...kommt man ganz schnell auf eine hohe Anzahl solcher Fälle.
Zumeist ist die Konstellation zwar Mann als Täter, es gibt aber auch Frauen als Täter.
Hätten wir hier die umgekehrte Konstellation, also MR als finanziell von GH abhängiger Partner mit diesem dokumentierten kontrollierenden Verhalten, den Zeugenaussagen dazu, etc. würde hier keiner auch ohne psychologisches Gutachten irgendwas in Frage stellen, was seine Psychologie und die Motivlage angeht.
Jetzt haben wir aber ein Frau und es gibt immer noch die Aufschreie derer, die diese "ungerecht" oder gar "unmenschlich" behandelt sehen - vom Gericht und vom Gutachter. Man lässt ja "kein gutes Haar an ihr"....
Warum wird hier immer noch mit einem anderen Maß gemessen?