Mordfall Fabian (8), aus Güstrow
05.05.2026 um 14:39Er kapiert überhaupt nichts. Ich vermute, er glaubt halt einfach nur das was Gina ihm erzählt da alles andere eine Verschwörung für ihn ist.
Die Angaben bezogen sich nach meinem Verständnisse auf die aktuellere Situation und da wohnt sie bei den Großeltern und wird durchaus Wohngeld für sich und das Kind beziehen, da die Großeltern kein Teil der Bedarfsgemeinschaft sind.Bruynhield schrieb:Sorry, auch wenn das jetzt quasi schon "veraltet" ist, in anbetracht der ständig neuen Infos aus den Tickern, aber eine Sache sollte richtig gestellt werden. Sie wird mit Sicherheit keine Leistungen vom Amt bekommen haben in der Zeit, in der sie mit R. zusammenlebte. Die Rente wird geschätzt so um die 1000 Euro gewesen sein, vermutlich bekam sie Unterhalt oder mindestens Unterhaltsvorschuss für ihren Sohn. Letzterer liegt bei knapp 300 Euro. Lebt sie mit ihrem Partner zusammen, der ja offensichtlich vollzeit tätig war, wird dessen Einkommen mit angerechnet und da ergeben sich dann wohl kaum Ansprüche auf irgendwas "vom Amt"
14.31 Uhr: Der Richter erhöht den Druck: Auf dem Handy von Gina H. wird ein Foto gefunden, das am Tattag um 11.19 Uhr aufgenommen wurde. Das Foto entstand nur 1.600 Meter entfernt vom späteren Fundort der Leiche, wie eine Datenanalyse ergeben hat. "Darüber haben wir gar nicht gesprochen", so MatthiasQuelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/gesellschaft/id_101239906/fall-fabian-aus-guestrow-aktuell-vater-sagt-zu-gina-h-aus-neue-details.html
Also wer jetzt noch an ihre Unschuld glaubt, bzw. für wen es weiterhin alles nur Indizien sind, der glaubt noch an Weihnachtsmann, Christkind und den Osterhasen.Lumina85 schrieb:Er kapiert überhaupt nichts. Ich vermute, er glaubt halt einfach nur das was Gina ihm erzählt da alles andere eine Verschwörung für ihn ist.
vor Gericht sagt er heute: "Ich glaube an Ginas Unschuld". Für ihn gebe es nicht genug Beweise.Quelle: https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/rostock/getoeteter-fabian-8-aus-guestrow-prozess-im-liveticker-vater-erneut-im-zeugenstand-UR6LYHMRBNGVVMKM2HHVM375HM.html
auch vor Gericht sagt er heute: "Ich glaube an Ginas Unschuld". Für ihn gebe es nicht genug Beweise.So heftig!! Das kann doch kein Schutzmechanismus mehr sein??
In einer Sprachnachricht sagt Gina H.: „Ich brauchte nie mehr als meine Pferde und dich. Und Leo natürlich.“ Leo ist der Hund. Ihren eigenen Sohn und Fabian erwähnt sie nicht. (…)Als ich das jetzt las, hab ich mich kurz gewundert. Ich hatte vorhin den Namen ihres Sohnes zum ersten mal in einem Chat gelesen und hab mich gewundert, weil ich ihn anders als "Leo" in Erinnerung hatte. Aber es geht gar nicht um ihr Kind, das kommt in dem Traum vom Leben mit Matthias und den Pferden genauso wenig vor wie Fabian. Leo dagegen, ihr Köter, muss natürlich (!) dabei sein.
Wenn das nicht niedrige Beweggründe sind, ein Kind umzubringen, weiß ich es auch nicht. Für die besondere Schwere der Schuld bedarf es dann noch eines zweiten Mordmerkmals und ich bin mir sicher, dass die StA auch die Heimtücke darstellen können wird.Tiergarten schrieb:Wenn sie es tatsächlich in aller Kaltblütigkeit umgesetzt hat, sollte die Angeklagte dafür mit der besonderen Schwere der Schuld bedacht und für Jahrzehnte von der Öffentlichkeit ausgeschlossen werden.
Sehe ich auch so. Vor allem, wenn sie mit der Tötung von Fabian nicht aufgeflogen wäre. Die Beziehungsprobleme wären doch damit nicht wirklich aus dem Weg gewesen, man hätte sich dann halt über weiter über seine von ihr gehasste "asi-Familie" die "so vieles zerstört hat" zwischen ihnen gestritten. Da wäre dann schnell mal der nächste Störenfried in ihre Schusslinie geraten. Und nachdem sie einmal "Erfolg" mit so einer Tat hatte, wäre das in ihren Augen vielleicht nochmal ein probates Mittel der Problemlösung gewesen.Tiergarten schrieb:Ihr würde ich weitere Morde absolut zutrauen.
Vor 3 MinutenQuelle: https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/rostock/getoeteter-fabian-8-aus-guestrow-prozess-im-liveticker-vater-erneut-im-zeugenstand-UR6LYHMRBNGVVMKM2HHVM375HM.html
Alexander Kalski
Fabians Vater: "Ich glaube an Ginas Unschuld"
Der vorsitzende Richter berichtet davon, dass Fasern im Auto der Angeklagten gefunden wurden. "Sie sind vergleichbar mit denen von Fabians Pullover, den er zum Tatzeitpunkt trug." Den Pullover bekam der Achtjährige jedoch erst, nachdem er und Gina H. keinen Kontakt mehr hatten. Außerdem seien Fasern einer Reithose an Fabians Pullover gefunden worden.
Die Ermittler fanden auch eine Küchenrolle mit Blutspuren von Fabian im Auto der Angeklagten. Sie habe gesagt, dass es von einem vermeintlichen Badeunfall im August stamme. Die Ermittler würden das anzweifeln, da sie ansonsten sehr penibel auf die Sauberkeit im Auto achtete, wie Matthias R. während seiner Vernehmung auch bestätigt.
In einem Gespräch mit Matthias R., das bei einem Besuch in der JVA Bützow aufgenommen wurde, beichtet Gina H., dass sie nicht die ganze Zeit bei einem Freund war, wie ursprünglich angegeben. Sie sei nach Güstrow gefahren, um etwas für ihre Großeltern zu besorgen. Dabei sei sie auch an Fabians Wohnung vorbeigekommen. Weil sie angeblich ihre Geldbörse vergessen habe, sei sie wieder umgekehrt "Ich glaube dir", sagt Matthias R. daraufhin – auch vor Gericht sagt er heute: "Ich glaube an Ginas Unschuld". Für ihn gebe es nicht genug Beweise.
Vor 15 Minuten
Alexander Kalski
Videoaufzeichnung zeigt Gina H.s Auto am Tattag bei Fabians Wohnung
Zwischen 10.30 und 11 Uhr speicherte die Kamera eines Elektrofachgeschäfts – wenige Meter von Fabians Wohnung entfernt – ein Video. Darauf zu sehen: ein orangefarbener Pick-up – das Auto von Gina H., wie das Kennzeichen verrät. Das Auto fährt in Richtung Fabians Wohnung. Nach knapp zehn Minuten kommt das Fahrzeug wieder zurück.
Ein Foto, das auf dem Handy der Angeklagten gefunden wurde, zeigt einen Waldweg. Aufgenommen am 10. Oktober, um 11.19 Uhr. Ein Vergleichsbild, das die Ermittler anfertigen ließen, zeigt, dass das Foto nur einige hundert Meter vom Ort entstand, an dem Fabians Leiche gefunden wurde.
„Sie ist da, wo Fabian verschwindet, und ist 30 Minuten später an dem Ort, an dem er gefunden wird“, sagt Richter Schütt fragend in Richtung von Matthias R. – das sei in den Gesprächen nie Thema gewesen, antwortet er.