Kriminalfälle
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

18.067 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:21
@MissMoneypenny

Das habe ich mir auch gedacht. Meine Schwester ist vor 3 Jahren mit 36 Jahren aus dem Leben gerissen worden (allerdings kein Mord) und ich könnte jedes relevante Datum und Detail im Tiefschlaf runterbeten. Und wir standen uns im Leben nicht mal sonderlich nah. Klar reagiert jeder anders, aber es verwundert mich extrem, weil das so krasse Wendepunkte im Leben darstellen.


2x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:27
Zitat von XianiXiani schrieb:Muss nicht sein, dass es auffällt. Alkoholiker sind an einen gewissen Pegel gewöhnt und verhalten sich erst dann norma
Vielen Dank für diesen Bericht! Das Thema ist so wichtig und leider wird in der Gesellschaft ein teilweise völlig falsches Bild gezeichnet.

Ich selbst bin das Kind einer Trinkerin. Aber keine die bei der Tanke ihren Tag verbrachte. Nein, eine hübsche, gepflegte Frau die sogar eine gute Karriere hinlegte.
Erst war es nur jedes Wochenende. Dann jeden Abend. Dann schon zum Mittag.
Gemerkt hat das Jahre lang keiner oder sich nicht getraut anzusprechen. Wir Kinder kannten es nicht anders. Für uns war es völlig normal, dass sie manchmal schon vor uns auf dem Sofa einschlief. Und da brachten wir Kinder uns eben selbst ins Bett. Muss ich jetzt nicht bis ins Detail ausführen. Der Punkt ist: viele bemerken es nicht. Weder die betreffende Person, noch das nähere Umfeld muss es direkt bemerken.
=sunrise2008 bleiben trotzdem 2 Jahre, die sie hätte einzahlen müssen.
U
Sie hatte doch eine Ausbildung zur Lackerin begonnen aber abgebrochen, das müsste auch mit reinzählen oder könnte


1x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:42
Zitat von dante81dante81 schrieb:Das habe ich mir auch gedacht. Meine Schwester ist vor 3 Jahren mit 36 Jahren aus dem Leben gerissen worden (allerdings kein Mord) und ich könnte jedes relevante Datum und Detail im Tiefschlaf runterbeten. Und wir standen uns im Leben nicht mal sonderlich nah. Klar reagiert jeder anders, aber es verwundert mich extrem, weil das so krasse Wendepunkte im Leben darstellen.
Wobei ich ehrlich sagen muss: Von meiner Herzenshündin weiß ich noch alles, vom ersten Tag an bis zu dem Moment, als es ihr schlecht ging. Aber den genauen Todestag, das Datum der Einäscherung und diese ganze Zeit danach verdränge ich bis heute irgendwie.
Es war einfach unfassbar schmerzhaft, sie leiden zu sehen und sie am Ende beim Sterben zu begleiten. Wenn mich heute spontan jemand fragt, ob das nun drei oder vier Jahre her ist, könnte ich es nicht einmal sicher sagen, weil es sich emotional immer noch so anfühlt, als wäre es erst letztes Jahr gewesen.
Ich denke immer an ihren Geburtstag, aber fast nie bewusst an ihren Todestag und ganz ganz sicher nicht aus mangelnder Liebe. Diese Liebe ist bis heute da und wird auch immer bleiben.

Trotzdem ist das wohl alles nicht miteinander vergleichbar und das Sternedatum eines Lieblingshaustieres natürlich was schlimmes aber von dem eigenen Kind deutlich umfangreicher, größer sozusagen. Das zu vergessen ist mir dann doch schleierhaft.


melden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:44
Nach der Schilderung des Achtjährigen sei er auch spätabends oft allein gewesen, auch weil die alleinerziehende Mutter lieber im Garten mit Freunden gesessen und dort Alkohol getrunken haben soll. „Fabi war immer hungrig“, sagte die Zeugin.
Quelle: https://www.nordkurier.de/regional/mecklenburg-vorpommern/der-junge-hat-bei-uns-nach-liebe-gesucht-mutter-von-fabians-schulfreund-und-lehrerin-sagen-im-mordprozess-aus-4573670

Hier noch eine Ergänzung zu der Aussage der Zeugin heute.
Dennoch steht es außer Frage, wie sehr Dorina Fabian geliebt hat und wie sehr sein Tod sie zerstört.

Zur Einschätzung von MRs Alkoholkonsum: Ich denke, dieser ist so oder so nicht gesund. Ob er starker Alkoholiker war, kann man aus der Ferne nicht beurteilen. Aber auch allgemein nehmen viele Alkoholiker noch lange unbemerkt am Arbeitsleben teil.


melden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:51
Zitat von Foxie123Foxie123 schrieb:Sie hatte doch eine Ausbildung zur Lackerin begonnen aber abgebrochen, das müsste auch mit reinzählen oder könnte
So habe ich das auch in Erinnerung.

Ich meine auch, daß bei der vollen EM-Rente der Betrag oder besser die Punkte bzw. dere Durchschnitt der letzten x Jahre hergenommen wird und auf das reguläre Renteneintrittsalter aufgerechnet wird. womit sich eben eine höhere Rente ergibt.

Allerdings: ich habe das auch hinter mir, ich war älter als GH als ich berentet wurde und nach abgeschlossener Ausbildung immer Vollzeit arbeiten - bis auf das letzte Jahr vor der Berentung und n nach Kind halt- und ich habe nicht ganz die von ihrem Anwalt genannte Summe rein aus der staatl. RV. Also möglich ist das nur wenn man sich halt noch privat irgendwie abgesichert hat.
Nach der Schilderung des Achtjährigen sei er auch spätabends oft allein gewesen, auch weil die alleinerziehende Mutter lieber im Garten mit Freunden gesessen und dort Alkohol getrunken haben soll. „Fabi war immer hungrig“, sagte die Zeugin.
Das kann aber auch bedeuten, daß Dorina halt aus Rücksicht gegenüber Fabian ihren Freunden den Alkohol im Garten auftischte, weil sie es in der Wohnung nicht wollte. Und: ich war bei Freunden auch immer "hungrig", dort hat selbst der Apfel besser geschmeckt als daheim :)


melden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 02:21
Wenn die Angeklagte endlich reden würde ! Es ist ein Indizienprozess und da wird alles auf links gedreht .Sie sollte endlich reden !!


1x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 02:29
Zitat von Micky1970Micky1970 schrieb:Wenn die Angeklagte endlich reden würde ! Es ist ein Indizienprozess und da wird alles auf links gedreht .Sie sollte endlich reden !!
Den Teufel wird sie tun, da bin ich mir angesichts ihres bisherigen Verhaltens sicher. Außer wenn Matthias R. wider Erwarten umfallen sollte und sie plötzlich doch noch belasten würde, könnte ich mir eine Aussage durch sie doch noch vorstellen. Aber das ist m.E. nach auch eher unwahrscheinlich.


melden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 02:46
Zitat von SchnurriSchnurri schrieb:Das dachte ich auch sofort, sowas kriegst du als Mutter nicht mehr aus dem Kopf. Und es gibt keine Möglichkeit, irgendetwas wieder gut zu machen. Wenn ihr Junge wirklich so gedacht hat, dann ist das für die Mutter unerträglich, weil man nichts mehr tun kann. Auch bei Kindern, die noch da sind, quält einem das Schlechte Gewissen bei so einer Aussage. Wie mag sich das anfühlen, sowas nach dem Tod des Kindes zu hören.
Ganz genau, ich stelle mir das auch wirklich furchtbar vor. Wahrscheinlich mit das schlimmste, was man einer trauernden Mutter antun kann.
Der zitierte Beitrag von sunrise2008 wurde gelöscht. Begründung: Zeugen wird nichts unterstellt.
Zitat von Bienchen88Bienchen88 schrieb:ich schliesse mich den Meinungen einiger User hier an,mit diesen Aussagen dass Dorina eine schlechte Mutter war,soll wohl "Team Gina"befeuert werden.I
Aber warum sollte sich die Zeugin dafür hergeben? Ich verstehe es absolut nicht - sie ist selbst Mutter. Selbst wenn Fabian so etwas mal geäußert haben sollte, warum breitet sie das jetzt in dieser Form aus?
Zitat von AdolpheSaxAdolpheSax schrieb:Das die Verteidigung nicht möchte das Fabians Vater am Prozess teilnimmt, da sie ihn angeblich nochmal als Zeugen vorladen möchten, scheint mir ein vorgeschobenes Argument. Wahrscheinlich hat der Verteidiger ihm auch gesagt, er solle dem Prozess nicht über die Presse verfolgen. Der Vater ist doch der einzige "Goldesel" den sie haben, kommen dem auch nur ansatzweise Zweifel, könnte das komische Verteidigungsgerüst extrem ins Wanken geraten.
Das waren auch meine Gedanken. Aber wahrscheinlich hätte er auch ohne diese Ausführungen der Verteidigung nicht teilgenommen. Aus Desinteresse oder weil er sich "keine Lügen" über seine Gina anhören will...


2x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 03:48
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Aber warum sollte sich die Zeugin dafür hergeben? Ich verstehe es absolut nicht - sie ist selbst Mutter. Selbst wenn Fabian so etwas mal geäußert haben sollte, warum breitet sie das jetzt in dieser Form aus?
Ich hab hier den Eindruck, dass manche hier die Aufgabe und die Pflichten eines Zeugen vor Gericht etwas falsch einschätzen.
Ein Zeuge MUSS vor Gericht die Wahrheit sagen. Und das bedeutet, er darf zu dem, was er selbst erlebt und wahrgenommen hat nichts hinzufügen, aber eben auch nicht weglassen.

Wenn sie also bestimmte Fragen gestellt bekommt, muss sie darauf wahrheitsgemäß antworten. Sie kann nicht einfach sagen, dass sie den Eindruck hatte, Fabian habe sich zuhause geborgen und geliebt gefühlt, wenn sie diesen Eindruck DAMALS nicht hatte. Auch wenn sie sich heute selbst sagt, dass man über das Zuhause eines auf diese Weise zu Tode gekommenen Kindes nichts schlechtes sagen sollte, v.a. Wenn die Mutter daneben sitzt und das halbe Land im Newsticker mitliest.

Sie ist insofern eine wichtige Zeugin, als das sie etwas zum Ablauf des Tages vor der Tat sagen kann und zu Fabians Befinden an diesem Tag. Wir alles haben uns schon Monate gefragt, wieso er an dem Tag noch im Jugendclub war, obwohl er eher aus der Schule heim ist und am nächsten Tag krank war. Das ist doch sich eine relevante Frage für den Prozess und auch die Frage, wie Fabian allgemein lebte und das Verhältnis zu seinen Eltern war ist wichtig. Man kann diese Zeugin nicht einfach nicht hören, weil sie keinen guten Eindruck von Fabians Betreuung zuhause hatte.

Dass sie Zeugin ist, bedeutet aber eben auch, dass alle Prozessbeteiligten sie befragen dürfen und natürlich nutzt die Verteidigung das zu Gunsten von Gina H aus. Man kann die Fragen nicht verbieten, wenn es ein fairer Prozess sein soll. Rosinen rauspicken ist nicht, die Zeugin muss alle prozessrelevanten Fragen wahrheitsgemäß beantworten.
Das macht sie nicht zur "Zeugin der Verteidigung" und aus den Bruchstücken ihrer Aussage, die wir kennen, können wir nicht ableiten, dass sie einen Belastungseifer gegen Dorina gezeigt hat. Sie hat sich die Fragen, die sie beantworten musste, nicht ausgesucht, aber die Fragen, die gestellt wurden, musste sie wahrheitsgemäß beantworten.

Hätte sie jetzt bei allen Fragen gesagt, sie habe damals den Eindruck, bei Fabian zuhause sei immer alles tippitoppi gewesen, weil sie Dorina , die da gebeutelt auf der Anklägerbank sitzt, nicht verletzen wollte, hätte sie doch das gleiche getan, wie Fsbian Vater, über den sich alle - zu recht - aufregen. Nur eben in die andere Richtung.

Sehr sicher hat diese Zeugin ihre ersten Aussagen bei der Polizei schon direkt nach Fabians Verschwinden gemacht, weil die Polizei versucht hat, Fabians Verfassung am Verschwindetag zu rekonstruieren. Und da war wichtig, was er am Tag vorher gemacht hat, wie das mit dem Nasenbluten war und wie er allgemein als Kind so drauf war.
Erinnert Euch, dass am Anfang alle hofften, er habe sich einfach auf eigene Faust zum Vater aufgemacht. Hättet ihr in der Situation DAMALS gesagt, dass bei ihm zuhause immer alles wohlbehütet und maximal harmonisch war, wenn euer Eindruck tatsächlich eher der war, den die Mutter gestern vor Gericht geschildert hat?! Und falls ja - was ich nicht erwarte - hätte das der Polizei in der damaligen Situation bei der Suche nach Fsbian in der damaligen Situation geholfen? Wohl sicher nicht!
Und dann sollen sich alle hier, die selber Kindet haben, mal fragen, ob in der Klasse ihres Kindes nicht auch ein oder zwei Kinder wie Fabian sind. Kinder, bei denen es zu Hause nicht so optimal läuft, Kinder, die viel auf sich gestellt sind, weil die Eltern auch noch andere Prioritäten haben, oftmals unfreiwillig!!!. Kinder die bedrückt wirken, weil die Eltern in einer nicht harmonischen Trennung leben. Oder Kinder, die immer gerne bei anderen Familien mitessen, weil das Essen dort am Familienesstisch besser schmeckt, als das selbst aufgewärmte aus der Tupperware.
Und fragt euch ehrlich, als wie optimal ihr deren familiäre Situation eingeschätzt habt. Ob ihr nicht ehrlich auch schon mal gedacht habt, ein bisschen asozial ist das schon. Nicht mal gemein gemeint, sondern durchaus voll Mitleid mit dem Kind und seiner Sch....situation.

Hätte diese Mutter gestern um 180° anders als damals ausgesagt, hätte der Richter ihr ihre damalige Ausssge vorhalten müssen - genau wie er es bei Matthias R gemacht hat. Sein Job ist es nicht, GH zu verurteilen, sondern zu versuchen, die Wahrheit möglichst gut herauszufinden. Und die ist eben nich schwarzweiß, sondern manchmal bunt und meistens irgendwo im Graubereich.


1x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 04:38
Zitat von SchnurriSchnurri schrieb:Ich meine mich zu erinnern, dass ich sogar hier im Chat gelesen habe, dass Jemand schrieb, beide hätten sich gegenseitig manipuliert.
Das ist das Selbe, was ich auch denke.
Und ja, wenn jemand emotional total am mir "klebt" (auch mit Manipulation) dann kann ich das theoretisch auch und genau diese Situationen (dass der andere weint und jammert und bettelt) heraus triggern.
Es wurde auch hier schon erwähnt, dass sie sich gegenseitig manipulieren.
Ich müsste mehrere Beiträge zurück schauen...

Aber ich habe zu keiner Zeit auch nur behauptet, was du da geschrieben hast. Niemals habe ich geschrieben, dass M. die Tatverdächtige dazu getrieben hat, den Fabian zu töten! Das aber unterstellst du mir aber gerade. Darauf wollte ich dich hinweisen mit
Beide wussten ganz genau, welche Knöpfe sie drücken mussten um den Partner zu verletzen und um ihn wieder gefügig zu machen.
Waren beide schon von Anfang an so?
Bestimmte Neigungen mögen da bestimmt vorhanden gewesen sein, wie bei ihr, die schlechten Erfahrungen mit dem Erzeuger ihres Sohnes, ihre Kindheit usw. und sie entwickelte Verlustängste und brauchte Sicherheit und wollte alles unter Kontrolle haben. Er fühlte sich vielleicht von der Verantwortung für ein Kind eingeengt in der Beziehung mit Dorina und wollte immer mehr Freiheiten, neigte da schon zu Aggressionen.
Das mit diesem Hintergrund meist eine Beziehung nicht gutgeht, ist nachvollziehbar. Er lügt sie an, sie kommt dahinter und schon ploppt Verlustangst, Misstrauen usw. auf und sie kontrolliert immer mehr, er fühlt sich immer mehr eingeengt und dann Drama, danach wieder in die Kiste und schon ist alles erstmal wieder gut für ein paar Stunden.

Auch höre ich das oft von Frauen, dass die Partner jammern, dass sie extrem viel Arbeiten, dass immer mehr Geld gebraucht wird und er schon alles gibt, was er geben kann. Rennt aber 2x die Woche ins Gym, fährt oft mit Kumpels Radtouren, setzt sich nach der Arbeit an den gedeckten Tisch und während er dann auf der Couch chillt, macht sie nach 7 Stunden Homeoffice und Kind bespaßen noch die Küche und legt dann noch Wäsche zusammen oder so. Wenn sie ihn bittet, doch mal an den Müll in der Früh zu denken, kommt als Antwort, sie sein unsensibel und gehe gar nicht auf seine Bedürfnisse ein und er mache ja wohl schon genug.
Der Mann würde mir das aber wahrscheinlich ganz anders, aus seiner Sicht erzählen und deswegen finde ich es immer wieder wichtig, beide Seiten zu hören und zu betrachten.

Manipulation ist für mich ein großes Wort und leider meist negativ besetzt.
Wenn Gina des Mordes überführt wird, dann ist die Idee dazu in ihrem Kopf entstanden und es ist egal, ob Mathias etwas sagte, was sie anders interpretierte, als es gemeint war.
Fast jeder manipuliert in irgendeiner Art und Weise und oft auch sehr positiv, sei es in der Kindererziehung oder bei Freunden oder Kollegen.
Zitat von MissMoneypennyMissMoneypenny schrieb:
Zitat von sunrise2008sunrise2008 schrieb:Was die Zeugin mit ihrer Aussage bewirken wollte, kann man nur vermuten. Sehr traurig jedenfalls für ein Mutterherz. Kinder spüren auch, wenn Eltern belastet sind- vielleicht hat Fabian es so gesagt, dass Mama wahrscheinlich froh ist, wenn er nicht da ist. Vielleicht aber auch nicht. Dass er sich ungeliebt gefühlt hat, kann eine höchst subjektive Meinung sein und ich gehe mal davon aus, dass das Gericht das einzuschätzen weiß, zumal - wie schon öfter erwähnt wurde- es hier nicht um Dorina geht.
Was immer die Verteidigung hier versucht, zu basteln, der Plan geht höchstwahrscheinlich nicht auf.
Sehe ich ähnlich. Er war erst 8 Jahre alt und Kinder in dem Alter äußern oft Dinge, ohne sich wirklich über die Tragweite oder die Bedeutung ihrer Aussagen im Klaren zu sein.
Vielleicht gab es an dem Tag einfach einen kleinen Streit oder die Situation zwischen ihm und Dorina war angespannt. Kinder nehmen solche Situationen oft sehr emotional und momentbezogen wahr. (Wichtig ist es natürlich, wenn ein Kind sowas öfter ausdrückt und das Lebensbild des Kindes dazu auch passt, Gewalt, Verwahrlosung, emotionale Vernachlässigung.)
Deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass er etwas aus Trotz, Enttäuschung oder aus dem Gefühl des Moments heraus gesagt hat, ohne dass dahinter tatsächlich ein grundsätzlicher Mangel an Liebe oder Zuneigung stehen musste.
Vielleicht hat Dorina Fabian das Wochenende bei seinem Vater nochmal schmackhaft machen wollen und vielleicht machte er sich Gedanken um seine Mama und dass sie ja dann alleine sei, wenn er beim Papa ist und sie wollte das nur entkräften und brachte vielleicht so einen Spruch, dass ihr das nix ausmacht oder sie froh ist, auch mal alleine zu sein oder ähnliches.
Ich kann dabei nix Verwerfliches finden.
Die Mutter des Freundes schilderte ihre Empfindungen und gab wieder, was sie meinte zu hören, das tat Dorina sicherlich sehr weh und es ist gut, dass sie Freundinnen hat, die hoffentlich dafür sorgen, dass sich so eine Aussage nicht einbrennt bei ihr.

Aber, ich verstehe warum vielleicht sogar die Verteidung diese Mutter als Zeugin aufrief. Natürlich haben die Aussagen dieser Mutter nichts mit der Tat zu tun und diese Aussage entlastet auch nicht Gina direkt. Aber so eine Aussage ist gut für die Verteidigung, weil Gina ihre Meinung über die Mutterqualitäten von Dorina in Sprachnachrichten oder Messages äußerte und nun sagt die Mutter von Fabians Freund ähnlich Negatives über Dorina.
Viele Fürsprecher für Gina wird es nicht geben und somit greift der Verteidiger nach jedem Strohhalm, "meine Mandantin wollte mit solchen Aussagen nicht Dorina schlecht machen oder andere damit manipulieren, sondern äußerte nur ihre Meinung bzw. dass was sie wahrnahm und diese Wahrnehmungen bestätigte auch die Mutter von Fabians Freund"


melden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 04:59
Was mir jetzt im Nachhinein Gedanken macht, ist, warum Gina nach dem Verschwinden von Fabian nicht zeitnah kontaktiert wurde.
Dorina informierte Mathias vom Verschwinden Fabians, nach dem sie alle Freunde angerufen und in der Nähe gesucht hatte.
Hat Dorina zu Mathias gesagt, dass er doch bitte auch mal bei Gina nachfragen soll?
Und wenn nicht, warum er 2 Stunden wartete, bis er sie fragte, ob sie was mit Fabians Verschwinden zu tun habe.
War das eine Taktik von ihm, dass Gina eventuell von sich aus was sagen würde, aber dann stellte er es echt ungeschickt an.

Beide Eltern zogen Gina in Erwägung, warum wurde da nicht intensiver und viel eher bei Gina nachgefragt.
Ich war immer der Meinung, dass Dorina auch Gina kontaktiert hatte, als erzählt wurde, dass sie Fabians Freunde und alle möglichen Leute angerufen haben, ob die Fabian gesehen haben. Da dachte ich, dass entweder der Vater das übernehmen wollte, oder Dorina selber es schon gemacht hatte.

Gab es dazu eine Frage vor Gericht, warum Mathias erst so spät Gina informierte?

Ich hatte diese Woche kaum Zeit nachzulesen und überflog die letzten Seiten nur und verzeiht, wenn darüber schon diskutiert wurde.


2x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 07:40
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ich hab hier den Eindruck, dass manche hier die Aufgabe und die Pflichten eines Zeugen vor Gericht etwas falsch einschätzen.
Ein Zeuge MUSS vor Gericht die Wahrheit sagen. Und das bedeutet, er darf zu dem, was er selbst erlebt und wahrgenommen hat nichts hinzufügen, aber eben auch nicht weglassen.

Wenn sie also bestimmte Fragen gestellt bekommt, muss sie darauf wahrheitsgemäß antworten. Sie kann nicht einfach sagen, dass sie den Eindruck hatte, Fabian habe sich zuhause geborgen und geliebt gefühlt, wenn sie diesen Eindruck DAMALS nicht hatte. Auch wenn sie sich heute selbst sagt, dass man über das Zuhause eines auf diese Weise zu Tode gekommenen Kindes nichts schlechtes sagen sollte, v.a. Wenn die Mutter daneben sitzt und das halbe Land im Newsticker mitliest.

Sie ist insofern eine wichtige Zeugin, als das sie etwas zum Ablauf des Tages vor der Tat sagen kann und zu Fabians Befinden an diesem Tag. Wir alles haben uns schon Monate gefragt, wieso er an dem Tag noch im Jugendclub war, obwohl er eher aus der Schule heim ist und am nächsten Tag krank war. Das ist doch sich eine relevante Frage für den Prozess und auch die Frage, wie Fabian allgemein lebte und das Verhältnis zu seinen Eltern war ist wichtig. Man kann diese Zeugin nicht einfach nicht hören, weil sie keinen guten Eindruck von Fabians Betreuung zuhause hatte.

Dass sie Zeugin ist, bedeutet aber eben auch, dass alle Prozessbeteiligten sie befragen dürfen und natürlich nutzt die Verteidigung das zu Gunsten von Gina H aus. Man kann die Fragen nicht verbieten, wenn es ein fairer Prozess sein soll. Rosinen rauspicken ist nicht, die Zeugin muss alle prozessrelevanten Fragen wahrheitsgemäß beantworten.
Das macht sie nicht zur "Zeugin der Verteidigung" und aus den Bruchstücken ihrer Aussage, die wir kennen, können wir nicht ableiten, dass sie einen Belastungseifer gegen Dorina gezeigt hat. Sie hat sich die Fragen, die sie beantworten musste, nicht ausgesucht, aber die Fragen, die gestellt wurden, musste sie wahrheitsgemäß beantworten.

Hätte sie jetzt bei allen Fragen gesagt, sie habe damals den Eindruck, bei Fabian zuhause sei immer alles tippitoppi gewesen, weil sie Dorina , die da gebeutelt auf der Anklägerbank sitzt, nicht verletzen wollte, hätte sie doch das gleiche getan, wie Fsbian Vater, über den sich alle - zu recht - aufregen. Nur eben in die andere Richtung.

Sehr sicher hat diese Zeugin ihre ersten Aussagen bei der Polizei schon direkt nach Fabians Verschwinden gemacht, weil die Polizei versucht hat, Fabians Verfassung am Verschwindetag zu rekonstruieren. Und da war wichtig, was er am Tag vorher gemacht hat, wie das mit dem Nasenbluten war und wie er allgemein als Kind so drauf war.
Erinnert Euch, dass am Anfang alle hofften, er habe sich einfach auf eigene Faust zum Vater aufgemacht. Hättet ihr in der Situation DAMALS gesagt, dass bei ihm zuhause immer alles wohlbehütet und maximal harmonisch war, wenn euer Eindruck tatsächlich eher der war, den die Mutter gestern vor Gericht geschildert hat?! Und falls ja - was ich nicht erwarte - hätte das der Polizei in der damaligen Situation bei der Suche nach Fsbian in der damaligen Situation geholfen? Wohl sicher nicht!
Und dann sollen sich alle hier, die selber Kindet haben, mal fragen, ob in der Klasse ihres Kindes nicht auch ein oder zwei Kinder wie Fabian sind. Kinder, bei denen es zu Hause nicht so optimal läuft, Kinder, die viel auf sich gestellt sind, weil die Eltern auch noch andere Prioritäten haben, oftmals unfreiwillig!!!. Kinder die bedrückt wirken, weil die Eltern in einer nicht harmonischen Trennung leben. Oder Kinder, die immer gerne bei anderen Familien mitessen, weil das Essen dort am Familienesstisch besser schmeckt, als das selbst aufgewärmte aus der Tupperware.
Und fragt euch ehrlich, als wie optimal ihr deren familiäre Situation eingeschätzt habt. Ob ihr nicht ehrlich auch schon mal gedacht habt, ein bisschen asozial ist das schon. Nicht mal gemein gemeint, sondern durchaus voll Mitleid mit dem Kind und seiner Sch....situation.

Hätte diese Mutter gestern um 180° anders als damals ausgesagt, hätte der Richter ihr ihre damalige Ausssge vorhalten müssen - genau wie er es bei Matthias R gemacht hat. Sein Job ist es nicht, GH zu verurteilen, sondern zu versuchen, die Wahrheit möglichst gut herauszufinden. Und die ist eben nich schwarzweiß, sondern manchmal bunt und meistens irgendwo im Graubereich.
Vielen Dank für diesen Beitrag, genau so ist es.

Auch wenn man von der Schuld der Angeklagten überzeugt ist (bin ich), das Verhalten von ihr und Fabians Vater auch über die furchtbare Tat hinaus und im Prozess für zutiefst verachtenswert hält und großes Mitleid für Fabians Mutter empfindet (tue ich), muss man Dorina auch nicht zwanghaft gegen alle kritischen Zeugenaussagen in Schutz nehmen und gewissermaßen ihren Heiligenschein bewahren wollen, indem man Aussagen zu Fabians zuhause schönfärbt oder schlicht abstreitet.

Es kann hier auch einfach eine gewisse Vielschichtigkeit geben, Lebenssachverhalte sind selten nur weiß und schwarz: man kann feststellen, dass Fabian offenbar leider insgesamt in schwierigen Verhältnissen groß werden musste und zu diesen auch Dorina beigetragen hat. Das kann dann auch nicht nur in ihrer eigenen schwierigen Position als kämpfende Alleinerziehende begründet gewesen sein, sondern mag auch an mangelnder Fürsorge/Zuwendung für Fabian gelegen haben, wie es die Zeugen geschildert haben.

Diese Feststellung hat nichts, aber auch gar nichts damit zu tun, dass man die Schuld der Angeklagten (+ das Verhalten des Vaters) relativiert oder diese in irgendeiner Weise in Schutz nimmt.

Insofern sind übrigens auch entsprechende Angriffe der Verteidigung auf Dorina sinnlos (und belegen eher, wie wenig eigene Verteidigungsargumente man wirklich hat). Für die Mordanklage spielt es keine relevante Rolle, ob Fabian bei einer Bilderbuchmutter gelebt hat oder es zuhause schwer hatte.


3x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 08:29
Zeugen wird nichts unterstellt und sie werden nicht diskreditiert.


melden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 08:32
Zitat von RitterTrenkRitterTrenk schrieb:Auch wenn man von der Schuld der Angeklagten überzeugt ist (bin ich), das Verhalten von ihr und Fabians Vater auch über die furchtbare Tat hinaus und im Prozess für zutiefst verachtenswert hält und großes Mitleid für Fabians Mutter empfindet (tue ich), muss man Dorina auch nicht zwanghaft gegen alle kritischen Zeugenaussagen in Schutz nehmen und gewissermaßen ihren Heiligenschein bewahren wollen, indem man Aussagen zu Fabians zuhause schönfärbt oder schlicht abstreitet.
Empfinde ich auch so. Und weitergedacht, fällt das für mich auch auf den Vater zurück. Die hatten doch am Anfang eine "Aufteilung". Da wäre Dorina entlastet gewesen, hätte Freiraum für sich gehabt und Papa hätte sich auch um schulische Probleme kümmern müssen. Aber Papa hat es da ja schon verhauen und Dorina hat reagiert. Fabian blieb dauerhaft bei ihr und sie änderte ihre Arbeitszeiten. Anscheinend hing ab da alles an ihr. Vielleicht lief nicht alles rund und einiges finde ich auch wirklich nicht akzeptabel....aber es gibt es eben zwei Elternteil und jede Kritik fällt für mich genauso auf Mathias zurück.


melden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 08:34
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Aber warum sollte sich die Zeugin dafür hergeben? Ich verstehe es absolut nicht - sie ist selbst Mutter. Selbst wenn Fabian so etwas mal geäußert haben sollte, warum breitet sie das jetzt in dieser Form aus?
Du sagst es. Niemals hätte ich das fertig gebracht, selbst wenn es so gewesen wäre. Man stelle sich vor der Junge ist quasi mehrmals wöchentlich bei ihr gewesen. Sie hat die Mutter nie angesprochen oder irgendwas anderes getan, um der Sache auf den Grund zu gehen. Ich hatte auch früher oft Freunde meiner Kinder bei mir zu Hause. Sie haben oft bei uns übernachtet. Ich mochte die Freunde sehr. Ich hätte nie die Eltern eines der Kinder in die Pfanne gehauen und solche Dinge öffentlich geäußert.
Auch hätte ich den trauernden Eltern diese Äußerungen erspart, nachdem deren Kind auf tragische Weise ums Leben kam.
Was ist das für ein Mensch diese Zeugin? Es kommt mir so vor, als möchte man bewusst nachtreten und die arme trauernde Mama verletzen.


1x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 08:45
Zitat von crimemädelcrimemädel schrieb:ich bin wirklich fassungslos, was diese andere Mutter Dorina mit ihren Worten angetan hat. Einer Frau, die ohnehin bereits seit Monaten Unerträgliches ertragen muss. Mir fehlen die Worte!
Ja das ist wirklich schlimm. Ich habe ein Kind in dem selben Alter wie Fabian und ich kann mir vorstellen das sie wenn es um eine Übernachtung bei Freunden eine sehr ähnliche Aussage getroffen hätte. Ich selbst habe schon zu ihr gesagt ich freue mich wenn du bei deinen Freunden übernachtest. Der Hintergrund ist der das es heutzutage sehr schwer ist treffen mit Freunde zu vereinbaren. Die Kinder sind voll mit Terminen ( heute reiten, morgen tanzen, übermorgen Basketball)


melden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 09:03
Zitat von dante81dante81 schrieb:Das habe ich mir auch gedacht. Meine Schwester ist vor 3 Jahren mit 36 Jahren aus dem Leben gerissen worden (allerdings kein Mord) und ich könnte jedes relevante Datum und Detail im Tiefschlaf runterbeten. Und wir standen uns im Leben nicht mal sonderlich nah. Klar reagiert jeder anders, aber es verwundert mich extrem, weil das so krasse Wendepunkte im Leben darstellen.
Hm. Jetzt fühl ich mich schlecht. Ich hab nicht mal die Sterbedaten meiner Eltern im Kopf, entsprechend schon garnicht die Daten der Beerdingungen. Klar, ich verdränge das auch gerne. Aber ich müßte wirklich nachschauen wann da die Beerdigungen waren.
OK, ich bin eh nicht gut mit solchen Daten, ohne meinen Kalender wär ich da aufgeschmissen. Die Daten der Beerdigungen stehen da aber nicht drin, wichtig ist wenn, dann das Sterbedatum - weil man da z.B. auch mal ans Grab geht um Blumen niederzulegen etc.. Aber auch das ist nicht jedermanns Ding, für mich ist das Grab auch nicht der Ort an dem ich gedenke. Zumal mindestens mein Vater garnicht so begraben werden wollte.
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Was mir jetzt im Nachhinein Gedanken macht, ist, warum Gina nach dem Verschwinden von Fabian nicht zeitnah kontaktiert wurde.
Dorina informierte Mathias vom Verschwinden Fabians, nach dem sie alle Freunde angerufen und in der Nähe gesucht hatte.
Hat Dorina zu Mathias gesagt, dass er doch bitte auch mal bei Gina nachfragen soll?
Das hab ich ja auch schon mehrfach gefragt, ob man denn Gina da nicht angerufen hat, direkt seitens Dorina oder eben über MR.
Für mich wäre das naheliegend gewesen, gerade weil er zu Gina ja anscheinend Vertrauen gehabt hätte und auch mitgegangen wäre (was ja beide Eltern auch so angegeben haben).
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Gab es dazu eine Frage vor Gericht, warum Mathias erst so spät Gina informierte?
Es wurde zumindest nichts darüber berichtet. Aber wir erfahren da halt auch nicht alles.
Zitat von RitterTrenkRitterTrenk schrieb:Für die Mordanklage spielt es keine relevante Rolle, ob Fabian bei einer Bilderbuchmutter gelebt hat oder es zuhause schwer hatte.
So ist es. Ich find das auch ziemlich mies wie da ausgesagt wurde, aber letztendlich kennt doch jeder jemanden, der sich in einer ähnlichen Situation befindet als Alleinerziehende mit einem oder mehr Kindern. Vernünftige Leute wissen dass das halt auch richtig schwer ist und bieten eher ihre Hilfe an als hinterm Rücken darüber zu lästern - das ist einfach nur schäbig. Dorina hat ihr Bestes gegeben bei den schwierigen Umständen. Sich dann als jemand da drüber zu stellen, der selbst nicht in dieser Situation steckt - das zeugt nur von mangelnder Empathie und Arroganz.


melden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 09:04
Zitat von SchnurriSchnurri schrieb:Ich mochte die Freunde sehr. Ich hätte nie die Eltern eines der Kinder in die Pfanne gehauen und solche Dinge öffentlich geäußert.
Dann hättest du als Zeugin in einem Mordprozess also bewusst die Unwahrheit gesagt, wenn du nach deinen Eindrücken zum Elternhaus gefragt worden wärst und diese tatsächlich schlecht gewesen wären?


1x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 09:08
Zitat von RitterTrenkRitterTrenk schrieb:Dann hättest du als Zeugin in einem Mordprozess also bewusst die Unwahrheit gesagt, wenn du nach deinen Eindrücken zum Elternhaus gefragt worden wärst und diese tatsächlich schlecht gewesen wären?
Könnte man die Frage nicht auch so beantworten, dass Dorina es ja nicht leicht hatte, dass sie berufstätig war und Fabian deshalb nicht immer mittags bekocht und versorgt werden konnte? Also mit ein bisschen mehr Mitgefühl für die schwierige Situation?


2x zitiertmelden

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 09:13
[
Zitat von wobelwobel schrieb:Könnte man die Frage nicht auch so beantworten, dass Dorina es ja nicht leicht hatte, dass sie berufstätig war und Fabian deshalb nicht immer mittags bekocht und versorgt werden konnte? Also mit ein bisschen mehr Mitgefühl für die schwierige Situation?
Aber wieso?
Was, wenn sie es eben nicht so gesehen hat? Wenn ihr Eindruck einfach so war wie geschildert? Wieso sollte sie es anders ausdrücken oder beschönigen?


1x zitiertmelden