Lumina85 schrieb:ist das aber nötig? In den Gerichtsakten wird ja alles zu seinem Alibi drin stehen und wenn es da keine Zweifel gibt, wieso muss das dann im Prozess nochmal erörtert werden? Prinzipiell könnte es ja auch einen anderen Mittäter gegeben haben.
Womöglich wird aber auch nur bei MR davon gesprochen, dass es um sein Alibi geht, die Mutter hat ja auch mitgeteilt was sie zu der Zeit gemacht hat, hier waren auch keine Arbeitskollegen nötig, die das im Gericht untermauern mussten.
Wir haben ja im bisherigen Verlauf der Beweisaufnahme das toxische Beziehungsgeflecht von MR und GH schon aufgezeigt bekommen, bei den gegenseitigen Abhängigkeiten und der immer wieder thematisierten „Problematik“ der GH störenden Anhängsel, muss natürlich ausgeschlossen werden, das MH wusste/half/etc. was GH plante/vorhatte. DL führte schließlich keine Liebesbeziehung mit der Angeklagten, da ist klar, dass in der Beweisaufnahme die Beteiligung von MR ausgeschlossen werden muss. Was irgendwelche Zeugen sich ausdenken, wird unter Glaubwürdigkeitsgesichtspunkten nicht relevant werden, wenn es mit keinem Ermittlungsergebnis in Einklang zu bringen ist. Der Fall ist ausermittelt, daher wurde auch Anklage erhoben.
Es geht nur noch drum, GH die Tat nachzuweisen. Daher werden auch andere Beteiligte beleuchtet, damit diese ausgeschlossen werden können. Und MR liegt eben viel näher als DL ,die im Schichtdienst stets beobachtet wurde…MR hingegen ist hin und her gefahren, war mal hier und dort…