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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

1.006 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mordfall, Memmingen, daniel emminger ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

16.09.2026 um 13:36
Hallo - ich war lange von diesem Thread abwesend und bin verblüfft, wie wenig sich hier wohl getan hat. Verstehe ich das richtig dass aktuell im Prinzip seit den letzten Wochen gar nichts neues bekannt geworden ist und ihr euch jetzt über die Außenwirkung von Autos austauscht...?

Schon faszinierend, wenn ihr mal nachdenkt, man müsste normal ja erwarten, dass z.B. über Handy/Onlinekommunikation Hinweise ergeben. Also das ist ja schon ein durchaus spektakulärer und ungewöhnlicher Fall, mit einem ungewöhnlichen Opfer, auf ungewöhnliche Weise ermordet. Erstaunlich, dass sich das nicht relativ zeitnah aufklärt.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

16.09.2026 um 15:02
Ungewöhnlich finde ich übrigens, dass die Polizei nicht mehr Daten über das Auto mitteilt.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

17.09.2026 um 13:17
Ich bin echt verwundert... Nun wird hier die Art des Autos erörtert und sich darüber ausgetauscht, wie wenig das zu den eigenen Erwartungen von D. H.s Lifestyle gepasst hat und eventuell sogar noch den Neidermord triggermäßig begünstigt hätte? Das geht schon bisserl arg weit.

Nach den Überlegungen wäre ich vielleicht auch schon tot. Ich arbeite beruflich im Umweltschutz, engagiere mich beruflich sehr für Umweltschutzbelange und auch privat im Bund Naturschutz, begleite privat und ehrenamtlich auch Ausgleichs- und Ökoflächen. Trotzdem - shame on me - fahre ich einen großen Diesel-Geländewagen mit 240 PS. Aus ganz einfachen Gründen: Das Teil ist 21 Jahre alt und unkaputtbar, das hab ich halt schon aus der Ära vor Elektroautos, es ist wirklich meine eierlegende Wollmilchsau (eben wegen geländegängig und viel Platz - ich hab immer noch drei große Hunde dabei und kann viel Gewicht zuladen) und es kommt nach wie vor problemlos durch jeden TÜV. Für ein neues adäquates E-Auto hätte ich die Kohle gar nicht. Und warum aus etwas Müll machen, das noch perfekt funktioniert, aber vielleicht nicht so ganz perfekt zur Außenwirkung und der sich ja auch erst entwickelten Lebenseinstellung passt? Ist auch eine Form der Nachhaltigkeit...

Da jetzt Inkonsequenzen in der Lebenseinstellung abzuleiten (wurde explizit nicht so gesagt, so empfinde ich es aber mit manchen Posts hier), ist ziemlich übergriffig und auch sehr respektlos.

Da einen Neid als zusätzlichen Trigger zu einem Mord abzuleiten, finde ich komplett verwegen.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

17.09.2026 um 15:57
Zitat von LilliVanilliLilliVanilli schrieb:Ich arbeite beruflich im Umweltschutz, engagiere mich beruflich sehr für Umweltschutzbelange und auch privat im Bund Naturschutz, begleite privat und ehrenamtlich auch Ausgleichs- und Ökoflächen.
Im Grunde kann man also mit dem uralten Allrad-Diesel feinstaubspreuzend durch die Botanik pflügen, wenn dabei nur genügend Fledermausboxen besucht werden. Man muss nur auf der richtigen Seite sein, dann darf man auch Wale jagen und Möbel aus Teak und Elfenbein sammeln.

Welche Anmaßung, die Deutungshoheit dafür zu beanspruchen, wer was darf, und wer nicht.

Wenn es um die Aufklärung eines Verbrechens geht, halte ich es für legitim, zu fragen, wie jemand einen anderen zum Mord reizen konnte.

Neid ist ja geradezu beispielhaft für einen niedrigen Beweggrund.

Vielleicht störte sich auch jemand an den vielen Besuchern ohne Toiletten. Wenn ich Seminare veranstalte für naturnahes Leben, und die Gäste nirgends regulär auf Toilette können - das könnte buchstäblich jemandem gestunken haben.

Nicht jeder Zweck heiligt jedes Mittel.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

17.09.2026 um 21:32
Sorry aber die Debatte gleitet ins absurde ab. Ich kann @LilliVanilli
Nur zustimmen, mir geht es ähnlich - ich überlege seit Jahren ein e Auto zu kaufen aber ich habe dafür nicht das Geld und das, was ich mir leisten könnte, hätte nicht die Reichweite etc die ich brauche.

Ich finde es zeigt sich hier etwas anderes: Dafür, dass dieser mord wirklich ziemlich spektakulär ist, ist es faszinierend, wie sehr die Versuche der Aufklärung „steckengeblieben“ sind. Man hätte wirklich denken sollen dass bei den gesamtumständen mehr „rauskommen“ hätte sollen. Sehr, sehr erstaunlich.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 06:23
Zitat von SabikSabik schrieb:Erstaunlich, dass sich das nicht relativ zeitnah aufklärt.
Vielleicht tut es das ja.
Ich sehe es positiv, dass die Ermittler nun neue Fragestellungen aufbringen.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 06:51
Man sagt ja immer die ersten 24 Stunden nach solch einer Tat sind für die Ermittler die wertvollsten, diese waren hier von Anfang an nicht gegeben, vielleicht macht auch das die Aufklärung schwer. Dazu die Abgeschiedenheit des Hofes.


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gestern um 09:39
Zitat von LändleLändle schrieb:Man sagt ja immer die ersten 24 Stunden nach solch einer Tat sind für die Ermittler die wertvollsten
Nein. Nach Auffindung des Opfers.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 09:53
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Nein. Nach Auffindung des Opfers.
Naja, wenn ein Opfer ein Jahr nach der Tat gefunden wird kommt es auf diesen einen Tag auch nicht mehr darauf an. Es ist also schon der Zeitpunkt der Tat gemeint und nicht der der Auffindung des Opfers.


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gestern um 12:05
@GrafOskar

Es geht darum, dass ab Minute 1 des Auffindens Informationen zusammen getragen werden können. Liegt ein Toter unentdeckt vor sich hin, kann sich niemand um die Aufklärung kümmern.


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gestern um 12:29
Ich denke in den ersten 24 Stunden geht es auch um noch frische Sichtungen und Erinnerungen die ja rasch verblassen.


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gestern um 13:54
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Und unterhalb dieses Scheinwerfers schaut alles so fleckig aus, nach unten sehend. Kann leider keinen Screenshot einstellen.
Gestern Abend, die Sonne stand tief, auf dem Weg zum Glascontainer habe ich mir mal die Spiegelungen im Lack von Autos angeschaut, ein Ford war auch dabei. Mittlerweile ist das Auto des Opfers für mich einfach nur grottig lackiert worden, all diese fleckigen oder matten Stellen, besonders auch unten an der Motorhaube. Da muss niemand neidisch sein.

Ich vermute im Bereich der wechselnden Beziehungen des Opfers wurde intensiv ermittelt.

Man kennt wohl nicht das Geschlecht des Täters?

So ein Gewehr kann ja nicht so handlich geführt werden wie eine kleine Waffe, Pistole zum Beispiel. Lässt sich anhand des Patroneneintreffens in den Körper die Größe des Täters bestimmen?


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 14:18
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Vielleicht störte sich auch jemand an den vielen Besuchern ohne Toiletten. Wenn ich Seminare veranstalte für naturnahes Leben, und die Gäste nirgends regulär auf Toilette können - das könnte buchstäblich jemandem gestunken haben.
Wurde das so berichtet oder ist das ein Allmy-Gerücht? Dass ein Grundstück nicht an öffentliche Systeme angeschlossen ist, heißt nicht, dass es keine Lösungen gibt.
Falls ein System wie das u. g. bei größeren Veranstaltungen überlastet ist, gibt es Miet-Toiletten (die auf div. Veranstaltungen oder Baustellen eingesetzt werden).
Der Bewohner und eventuell eigene Anbauflächen wären ansonsten wohl auch beeinträchtigt worden und der Kompromiss mit Miettoiletten wäre vielleicht das kleinere Übel gewesen.
Abwasser
Wer Autark sein Wasser bezieht muss auch schauen wie man sein Abwasser vernünftig beseitigt.

Wenn es nicht absehbar ist sich an die Kanalisation anzuschließen kommen mehrere Varianten in Frage.

Eine davon ist die Klärgrube mit einem Klärteich. Der Bau und die Funktion müssen von der zuständigen Behörde abgenommen werden. Ganz grob erklärt:

Das Abwasser vom Haus wird in einem 3-Kammer-System vorgeklärt. Das kann ein Betonschacht mit dreierlei Kammern sein. In jeder dieser Kammer setzen sich Grobstoffe auf dem Schachtboden ab. Danach wird das vorgeklärte Wasser in einen Teich geleitet der mittels Pflanzen den Rest des Wassers filtert um es dann anschließen wieder ins Erdreich versickern zu lassen. Die gesetzten Grobstoffe müssen minimal alle 2 Jahre mit Entsorgungsnachweiß abgepumpt werden.

Früher wurde das ganze mit in die Güllegrube von der Viehhaltung geleitet um es dann auf Feldern und Äckern als Dünger auszubringen. Klingt wesentlich leichter und effizienter, ist aber nicht mehr erlaubt!
Quelle: https://www.autarkia-naturnah.de/akademie/autarkie/wasser/


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 16:29
Zitat von watnuwatnu schrieb:Wurde das so berichtet oder ist das ein Allmy-Gerücht? Dass ein Grundstück nicht an öffentliche Systeme angeschlossen ist, heißt nicht, dass es keine Lösungen gibt.
Ich hatte mich bei meiner Einschätzung auf die Darstellung in Aktenzeichen XY bezogen:
Zitat von CheahaCheaha schrieb am 29.07.2026:Es wurde auch noch einmal auf die Veranstaltungen mit teils hohen Teilnehmerzahlen auf dem Hof hingewiesen. Auf dem Gelände gibt es keine Kanalisation oder fließend Wasser, man denkt, das könnte Anwohner gestört haben.
Natürlich gibt es dafür Lösungen; ein Open-Air Rock- bzw. Heavy-Metal-Konzert auf Flächen, die den Rest des Jahres landwirtschaftlich genutzt werden, wie z.B. in Wacken, versinkt ja auch nicht in Fäkalien.

Aber natürlich müssen Toilettencontainer etc. in die Kalkulation einer Veranstaltung eingepreist werden. Wenn die Tatsache der fehlenden Kanalisation im Zusammenhang mit dem Verbrechen und den Veranstaltungen genannt wurde, wird es wohl schon zu Belastungen und Konflikten deswegen gekommen sein.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 20:30
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Ich hatte mich bei meiner Einschätzung auf die Darstellung in Aktenzeichen XY bezogen:
Ja, so hatte ich es in Erinnerung. Aber es ist nur eine geäußerte Annahme der EB und keine konkrete Feststellung. Solange nicht berichtet wird, dass entsprechende Anzeigen erstattet wurden, bleibt es nur ein Gerücht, das vermutlich durch die u. g. Aussage entstand, an der sich nichts geändert hat (s. u.). Die Veranstaltungs-Termine standen auf der Homepage, es war also klar, dass es sich um keine Privatveranstaltungen handelte, für die evtl. weniger strenge Auflagen gelten würden. Hätte er Auflagen nicht erfüllt, hätten vermutlich schon längst die zuständigen Behörden auf der Matte gestanden. So, wie es in AZ XY gesagt wurde, ist es immer noch zu lesen:
Möglicherweise fühlten sich Menschen in der Umgebung von dem Trubel gestört, hieß es – zumal es keine Kanalisation oder fließendes Wasser auf dem Hof gibt.
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_101431522/mord-im-unterallgaeu-polizei-veroeffentlicht-neues-foto.html

Und Dorftratsch gibt es auch in anderen Fällen. Siehe z. B. den Dreifachmord im Westerwald. Mich gruselt es noch heute, welche Beziehung der Opfer zum Täter Alexander erfunden und wiederholt in den Thread eingebracht wurden.
Solange etwas noch nicht einmal durch Medienberichte bestätigt ist, sollten wir es nicht als Fakt formulieren.

Das Opfer war wohl auch kein Sektenführer, der seinen "JüngerInnen" das Geld aus der Tasche zog. Soweit ich mich an AZ XY erinnere, wurde er sinngemäß als hilfsbereit und sympathisch beschrieben.


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gestern um 21:11
Ich möchte mal einwerfen:

Trockentrenntoiletten stinken nicht!


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gestern um 21:53
Ich denke nicht, dass sich Unterallgäuer über Gestank aufregen.


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gestern um 21:59
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Ich vermute im Bereich der wechselnden Beziehungen des Opfers wurde intensiv ermittelt.
Das war laut der Kommissarin in XY ja unklar, ob es wechselnde Beziehungen gab.


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