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Mordfall Hinterkaifeck

47.681 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Bauernhof, Hinterkaifeck ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Hinterkaifeck

Mordfall Hinterkaifeck

27.07.2007 um 13:58
Für alle die den Link nicht öffenen können hab ich alles mal hierhin
kopiert:

______________________________________________________________

Hal
lo meine lieben Leser!

Heute möchte ich euch von einem Buch erzählen, das mir
persönlich sehr am Herzen liegt: die Dokumentation von Peter Leuschner über den Mordfall
von Hinterkaifeck. Nun werdet ihr euch vielleicht fragen, warum ich jetzt plötzlich über
ein Buch berichte, das es schon seit sechs Jahren auf Ciao gibt.

Nun die Erklärung
ist einfach: Es gibt in Kaifeck nur noch sieben Personen, die dort leben und davon bin
ich eine. Deshalb habe ich zu diesem Mordfall einen besonderen Bezug. Ich werde im
Folgenden über das Buch berichten und da auch mein persönliches Wissen über die Umgebung
und die Geschichte einfließen lassen.

Was ist damals
passiert?
====================
Die Grubers wohnen in einer Einöde, Hinterkaifeck
besteht nur aus dem großen Bauernhof, den sie selbst schon seit Jahren bewirtschaften.
Andreas Gruber findet eines morgens Fußspuren im Schnee, die zu seinem Stall hin, aber
nicht mehr davon weg führen. Er kann sie sich nicht erklären. Er erzählt einem Bekannten
aus dem nächsten Dorf Gröbern, den er zufällig trifft, davon. Am nächsten Tag kommt eine
neue Magd in Hinterkaifeck an - Maria Baumgartner. Die vorher beschäftigte Magd hatte
Hals über Kopf das Anwesen der Grubers verlassen, weil sie das Gefühl hatte, dass es dort
spukt.

In der Nacht vom 31. März 1922 auf den 1. April 1922 geschieht dann die
schreckliche Tat, doch halt - alles der Reihe nach. Alle sind schon im Bett, nur Viktoria
Gruber und ihre Mutter sitzen noch in der Küche. Da hört die junge Frau ein Geräusch von
draußen - sie geht nachsehen. Im Stall hat sich eine Kuh losgerissen. Nachdem sie sie
angebunden hat, will sie zurück ins Haus. Sie wird aber im Stadel von einem Unerkannten
mit einer Spitzhacke brutal erschlagen. Als die Tochter nicht zurückkommt begibt sich die
alte Gruberin nach draußen, um nachzusehen ob alles in Ordnung ist. Als sie nachsehen
will, warum im Stadel die Tür offen steht, wird auch sie erschlagen. Als schließlich auch
noch Andreas Gruber nach draußen geht, ereilt ihn dasselbe Schicksal.

Das kleine
Mädchen Cäzilia bekommt plötzlich Angst - alle Erwachsenen sind nach draußen gegangen und
seit einiger Ewigkeit nicht zurückgekommen. Sie geht in den Stadel und auch sie hat keine
Chance gegen die spitzige Mordwaffe. Anschließend begibt sich der Mörder ins Haus,
erschlägt die Magd in ihrem Zimmer und den kleinen schlafenden Josef in seinem
Kinderwagen.

Wie wurde das Verbrechen
entdeckt?
=============================
Es geschehen Dinge, die sich die Bewohner
von Waidhofen und Gröbern nicht erklären können: die kleine Cäzilia fehlt unentschuldigt
in der Schule, die Familie erscheint nicht zum Sonntagsgottesdienst, ein Monteur trifft
am Bauernhof niemanden an, der Postbote stellt fest, dass die Post nicht ins Haus geholt
wurde. Deshalb gehen drei Männer aus Gröbern zum Bauernhof. Als sie sich Zutritt zum
Stadel verschaffen, finden sie die verstümmelten Leichen. Vier Tage hat es gedauert, bis
das schreckliche Verbrechen entdeckt wurde. Das makabre an der ganzen Sache ist, dass der
oder die Täter sich noch weiter auf dem Hof aufgehalten haben müssen. Das Vieh im Stall
hatte zu essen, aus dem Kamin stieg noch Rauch auf.

Vom Tatzeitpunkt bis zur
Entdeckung derselben vier Tage später müssen sich die Täter noch im Haus aufgehalten
haben, da das Vieh versorgt wurde und Rauch aus dem Kamin des Bauernhauses aufstieg.
Außerdem entdeckte die Polizei, dass der gesamte Brotvorrat aufgebraucht und Fleisch aus
der Vorratskammer frisch angeschnitten worden war.

Wer sind die
Grubers?
==================
Andreas Gruber: der Großvater
Cäzilia Gruber sen.:
die Großmutter
Viktoria Gabriel: die Tochter von Andreas und Cäzilia Gruber und die
Mutter von Cäzilia und Josef
Karl Gabriel: der Mann von Viktoria, im 1. Weltkrieg
gefallen
Cäzilia Gabriel: die siebenjährige Tochter von Viktoria
Josef Gabriel: der
Sohn von Viktoria

Familiensituation
=============
Die Familie war finanziell
sehr gut gestellt. Sie lebte sehr zurückgezogen, ohne zuviele Kontakte zu anderen
zuzulassen. Zwischen Viktoria und ihrem Vater bestand eine inzestuöse Beziehung. Viktoria
wurde jahrelang von ihrem Vater missbraucht. Es kursierte damals das Gerücht, dass der
kleine Josef in Wirklichkeit von seinem Großvater ist und nicht - wie behauptet wurde,
von Lorenz Schlittenbauer aus Gröbern, mit dem Viktoria eine zeitlang verbandelt war. Der
alte Gruber hatte die Hochzeit zwischen den beiden verhindert. Die alte Gruberin hatte
unter schweren psychischen Problemen zu leiden, da sie vom Verhältnis ihrer Tochter mit
ihrem Mann wusste.

Wie verliefen die
Ermittlungen?
========================
Nachdem zuerst die Hohenwarter Gendarmerie
(Hohenwart ist ca. 5 km entfernt) auf dem Hof eingetroffen war, kamen am folgenden Tag
bereits die Beamten von der Münchner Polizei an, die den Fall dann übernahm. Unter der
Leitung von Kriminaloberinspektor Georg Reingruber wird das Anwesen durchsucht. Sie
stellen fest, dass sich auf dem Heuboden zwei Personen für längere Zeit aufgehalten haben
müssen, was einige Spuren beweisen. Es wurden erste Vernehmungen durchgeführt. Lorenz
Schlittenbauer, Michael Pöll und Jakob Sigl wurden verhört, weil sie die Leichen gefunden
hatten.

Obwohl es nicht besonders wahrscheinlich ist, vermutet die Polizei einen
Raubmord. Unwahrscheinlich deshalb, weil große Schmuck- und Bargeldbestände nicht
mitgenommen wurde, obwohl die Täter ja offensichtlich Zeit genug gehabt hatten.
Schließlich werden 100.000 Mark Belohnung auf die Ergreifung des Täters ausgesetzt, bis
zu diesem Zeitpunkt die höchste Belohnung in Bayern überhaupt. Es werden alle möglichen
Ermittlungsrichtungen eingeschlagen. Es gibt schnell einen Verdächtigen, der aber
freigelassen werden muss, weil er ein stichfestes Alibi hat. Es werden Hellseherinnen
hinzugezogen, die aber (welch Überraschung) keine Ergebnisse erbringen.
Es gibt
verschiedene Tatverdächtige mit folgenden Motiven:

Karl Gabriel: Oberinspektor
Reingruber vermutet, das Gabriel gar nicht im Krieg gefallen war, sondern mit einem
Gefangenenzug kurz vor der Tag wieder zurückgekehrt war. Als er sieht, dass seine Frau
wieder ein Kind hat (das offensichtlich nicht von ihm sein kann), hat er sich an der
Familie gerächt. Das ist auch eine Erklärung, warum der Hof weiter bewirtschaftet wurde:
er war ja auch mal sein Zuhause.

Lorenz Schlittenbauer: Schlittenbauer wurde vor
allem von der Bevölkerung der Mord zugeschrieben. Er hatte ja lange Zeit etwas mit
Viktoria. Und als die Hochzeit dann schließlich platzte, war das natürlich nicht
besonders erfreulich. Vor allem dann, wenn es stimmt, dass der kleine Josef sein Sohn ist
(das konnte bis heute nicht geklärt werden).

Joseph Bärtl: Bärtl ist ein
geisteskranker Bäcker, der aus einer Heil- und Pflegeanstalt geflohen war. Er konnte
jedoch nie aufgegriffen werden. Ein Motiv ist hier nicht wirklich erkennbar.

Die
Ermittlungen gingen weiter. Es wurden viele weitere Verdächtige festgenommen, die zumeist
gleich wieder freigelassen werden mussten. 1930 ging Oberinspektor Reingruber in Pension
und Martin Riedmayer übernahm den Fall. Doch auch er war nicht mehr erfolgreich:
niemandem konnte Tat eindeutig nachgewiesen werden. 1944 wurde ein Bombenanschlag gegen
Augsburg geführt. Dabei verbrannte ein großer Teil der Dokumente, die den Fall betrafen.
1955 wurden die Akten schließlich geschlossen.

Seite 2 folgt.....


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Mordfall Hinterkaifeck

27.07.2007 um 13:58
Seite 2 Bericht:


Wo ist Hinterkaifeck?
================
Nun, ich gehemal von groß bis klein: Wir befinden uns in Oberbayern. Zwischen Augsburg und Ingolstadtliegt die Stadt Schrobenhausen. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Dörfer Gröbernund Waidhofen und der Einödhof Hinterkaifeck. In der Entfernung von ca. einem Kilometerbefindet sich Oberkaifeck. Hier wohne ich. Heute heißt Oberkaifeck nur noch Kaifeck, weil"Ober" ohne "Hinter" ja nicht besonders viel Sinn machen würde. An der Stelle des Hofesin Hinterkaifeck steht heute nur noch das "Marterl", das an das Verbrechen erinnern sollund eine Parkbank. Es ist ein beliebtes Ausflugsziel für Sonntagsausflüge.

Wasbeinhaltet denn das Buch eigentlichgenau?
======================================
Gleich direkt auf der ersten Seitebefindet sich eine kleine Karte mit sehr kleinem Maßstab, auf der man sehen kann, woHinterkaifeck liegt. Dann geht's ans Lesen. Die ganze Geschichte ist in kleine Kapitelunterteilt, die jeweils zwei bis sechs Seiten umfassen. So lässt sich die Geschichteschön lesen und man verliert nicht so leicht den Faden. Leuchner beginnt damit, dieGeschichte des Mordes an sich zu erzählen. Dies macht er auf seine sehr ansprechende Artund Weise: Das ganze hat nicht den Anstrich eines unabhängigen Berichts, sondern manfühlt sich, als würde man einen Roman lesen. An dieser Stelle gibt's gleich mal eineLeseprobe für euch (Viktoria geht gerade in denStall):

----------------------------------------
"Nur kurz überlegt sie, ob sienicht wieder umkehren soll. Dann zieht sie hastig den Riegel zum Stall zurück, stößt miteinem Ruck die Brettertüre auf. In diesem Moment brüllt eine Kuh auf. Was ist denn dortlos? Eines der Rinder hat sich losgerissen. Viktoria hängt nun die Lampe an einen derdafür vorgesehenen langen Eisenstifte. Die schnaubenden Tiere werfen bizarre Konturen andie Wände.

Leise winselt der Hofhund in der Ecke, zieht an seiner Kette. Als siesie die Kuh wieder anbienden will, stutzt sie erneut. Was war nun das wieder … StattIhren Vater zu Hilfe zu holen, geht sie durch den ganzen Stall zu der schmalen Tür, diein den Stadel mit den Futtervorräten hinüberführt. Erneut zögert sie. Ihr ist, als würdesich eine unsichtbare Wand vor ihr aufbauen, sie am Weitergehen hindern. Dann aber öffnetsie die unscheinbare Verbindungstür.

Da - der schwache Schein der Petroleumlampe,die am anderen Ende des Stalles hängt, fällt auf ein Gesicht. Jetzt ist es direkt vorihr. Viktoria bringt keinen Laut heraus, die Kehle ist ihr wie zugeschnürt. Ihre Augenweiten sich, ihre Lippen formen sich zu einem unhörbaren Schrei. Das Flackern der Lampeverzerrt das Gesicht zu einer Fratze. Kräfte Männerhände packen sie an den Armen. Imnächsten Moment spürt die junge Witwe einen furchtbaren Schlag auf denKopf."
----------------------------------------

Ihr seht schon, das istwirklich sehr anschaulich. Man hat das Gefühl als wäre Leuschner dabei gewesen. Auch wenndie Geschichte zwar interessant ist, sind gerade die Ermittlungen die Ausführungenteilweise ein wenig langatmig. Kommt einem wohl auch ein bisschen so vor, weil man jaschon weiß, dass die Polizei keine Ergebnisse erringen wird.

Der eigentliche Mordist schnell erzählt: nur 17 Seiten benötigt Leuschner, um die Geschichte auszuführen. Diefolgenden Ermittlungen fallen dafür umso ausführlicher aus. Vom vierten Tag nach dem Mordbis zur Schließung der Akten 1955 braucht er 260 Seiten. Abschließend hat Leuschner nochein persönliches Nachwort verfasst. Darin fasst er für sich (und natürlich auch für denLeser) noch einmal zusammen, was denn an den Ermittlungen eigentlich ausschlaggebend war.Es folgen dann einige Erklärungen von bestimmten Begriffen, die man heute nicht mehrsoviel verwendet (z. B. Aufwartfrau, Büsser, Bagagewagen), ein Exkurs über denNationalsozialismus in Bayern, Literaturhinweise und einige Worterkärungen zu"Kaifeck".

Der letzte Teil im Buch war für uns in "jungen Jahren" derinteressanteste. 80 Seiten Bilder und Fotografien. Ich hab das Buch schon mit zwölfJahren bekommen, damals hatte ich natürlich nicht die Geduld die ganzen Ermittlungen zulesen, das habe ich erst später nachgeholt. Aber diese Fotos haben wir uns immer wiederangesehen. Es handelt sich dabei um originale Polizeifotos (z. B. von den Leichen imStadel, von der Wohnung, vom Bauernhof und von den Särgen. Das Sterbebildchen der Familieist abgebildet. Fotos von den Verdächtigen und von wichtigen Personen imErmittlungsverlauf. Pläne vom Bauernhof. Plakate über die Aussetzung der Belohnung von100000 DM. Zeitungsartikel. Polizeiliche Berichte und Notizen. (Schul-)Zeugnisse derFamilie. Da gibt's noch viel mehr Dokumente, Fotos und ähnliches. Daran kann man auchsehen, wie genau Peter Leuschner für dieses Buch recherchiert hat.

Warum ist derMordfall von Hinterkaifeck heute nochinteressant?
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DieserMordfall dient auch heute noch immer wieder als Vorlage für Filme, Theaterstücke undBücher. 1981 wurde die Geschichte verfilmt ("Hinterkaifeck - Symbol des Unheimlichen").Er wird allerdings in erster Linie im regionalen Fernsehen ausgestrahlt, einmal ist erauch im ARD gelaufen. Von Zeit zu Zeit wird die Story auch verwendet um daraus einTheaterstück zu zaubern.

Eine aktuelle Verarbeitung dieser Geschichte kennenbestimmt einige von euch: Tannöd, ein Bestseller von Andrea Maria Schenkel aus dem Jahr2006, bedient sich ihr wieder einmal. In diesem Buch werden zwar alle Namen und Orteverändert, die Geschichte jedoch bleibt die selbe

Was gibt's über Peter Leuschnerzu wissen?
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Nach Wikipedia:
"Peter Leuschner(* 1947 in Ingolstadt) ist ein deutscher Schriftsteller. Seine Laufbahn begann er alsRedakteur bei der "Augsburger Allgemeinen Zeitung", bevor er 1974 zur MünchnerBoulevardzeitung "tz" wechselte. Im gleichen Jahr kaufte er das ehemals fürstbischöflicheJagdschloss in Hofstetten. Nach unzähligen denkmalpflegerischen Arbeiten am Bau erhieltder Journalist 1997 den Deutschen Preis für Denkmalschutz. Bekannt wurde Leuschner durchseine beiden Bücher zum bisher größten ungeklärten Mordfall in Deutschland, der 1922 inHinterkaifeck, einer Einöde in der Nähe von Schrobenhausen passierte. Das erste Buch,"Hinterkaifeck, Deutschlands geheimnisvollster Mordfall" erschien 1978, das Zweite, "DerMordfall Hinterkaifeck, Spuren eines mysteriösen Verbrechens" 1997"

Daten desBuches
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ISBN: 3980559106
Preis: ca. 35 €
367 Seiten
Autor:Peter Leuschner
erschienen: 1997
apus-Verlag

Fazit
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Wenn man ausder näheren Umgebung von Kaifeck stammt, gehört dieses Buch eigentlich zum Grundwissen.Man sollte wenigstens schon mal davon gehört haben. Doch auch über Bayerns Grenzen hinwegist der Fall aufgrund seiner Dramatik und Rätselhaftigkeit bekannt geworden. Es ist aufjeden Fall eine sehr interessante Lektüre. Wer auf wahre Geschichten steht, dem kann ichdas Lesen dieses Buches nur empfehlen.

Ich kenne kaum einen Kriminalroman, dermich je so stark gefordert hätte, wie dieser. Es gibt so viele Verdächtige, so vieleUngereimtheiten. Beinahe jeder hat nach der Lektüre dieses Buches eine andere Meinung,jeder hält einen Verdächtigen für wahrscheinlicher als den anderen.

Ich vergebevier von fünf Sternen (einmal Abzug für die Langatmigkeit bei den Ermittlungen) und eineKaufempfehlung.


So, ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt undmein Bericht gefällt euch ein bisschen. Auf eure Bewertungen und Kommentare freue ichmich natürlich schon.

Liebe Grüße
eure Sabine
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Mordfall Hinterkaifeck

27.07.2007 um 14:41
@ AngRa

Deine Einwände überzeugen mich nur teilweise. Daß der Auftraggeber einessolchen Mordes erpreßbar wird, ist gewiß richtig; doch schließt dies ja nicht aus, daß esgenauso viele Fälle gibt, in denen das Zusammenspiel von Anstifter und ausführendem Täterreibungslos funktioniert. Die Beziehungen zwischen beiden können auf den vielfältigstenVorgeschichten beruhen, die das Risiko einer Erpressung verringern.

Deshalb seheich es auch nicht als zwingend an, von einem sogenannten "Profi-Killer" auszugehen, wieer heutzutage in irgendwelchen Mafia-Filmen oder Kriminalgeschichten vorkommt. Ich denkeeher an irgendein verkommenes Subjekt, dessen Existenz durch den Krieg geprägt undzerstört worden ist und das sich mit kriminellen Machenschaften aller Art mehr schlechtals recht durchlägt. Kontakte zu einer solchen Person zu knüpfen, dürfte in dieser Zeitnicht sonderlich schwierig gewesen sein, weder in Gröbern noch anderswo.

Warumein solcher Täter unbedingt eine eigene Tatwaffe mitbringen und benutzen müßte, leuchtetmir ebenfalls nicht ein: wer vorhat, einen Mord auf einem Bauernhof zu begehen, weiß sehrgenau, daß er dort genügend geeignete Mordwerkzeuge vorfinden wird.

Was dieAnzahl der Schläge angeht, so möchte ich dies auf die Bemühung des Täters zurückführen,seine Sache gründlich zu machen. Ich gehe dabei nicht davon aus, daß der Täter überspezielle Erfahrungen im Umgang mit dem von ihm gewählten Tatwerkzeug (wie auch immerdieses nun ganz genau ausssehen mag) verfügt hat, zumindest was die Ermordung vonMenschen betrifft.

Warum der Mord an Cäcilia anders verlaufen ist als die übrigenMorde, könnte in erster Linie zufällige, nebensächliche Ursachen haben: der Täter könntezu diesem Zeitpunkt von den anderen Morden bereits etwas erschöpft und deshalb nachlässiggewesen sein; oder Cäcilia hat sich, um zu überleben, tot zu stellen versucht. Denkbarwäre auch, daß der Täter bei seiner Tatausführung durch irgendetwas unterbrochen wordenist (Geräusche, Licht o.ä.) und sich zunächst zur Sicherheit für eine Weile versteckthat.


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Mordfall Hinterkaifeck

27.07.2007 um 15:49
@sam200099

Auf diese Buchrezension, die ganz aktuell ist und vom 7.7.2007 datiertbin ich vor einigen Tagen aufgrund eines Hinweises von @snowbear gestoßen, die uns aufeine andere dort genannte Buchrezension aufmerksam gemacht hat, in denen gentechnischeUntersuchungen der Haarbüschel angekündigt werden, die die kleine Cäcilia in der rechtenHand hatte. Aber ich finde es gut, dass Du alles abgedruckt hast. Ich denke, der Hinweisist etwas untergegangen, weil bei dem komplizierten Thema immer so viele Punkteabzuhandeln sind.

Die Buchrezension ist sehr gut und sehr ausführlich. Sie beziehtsich in erster Linie auf das Leuschner-Buch, was ja auch Sinn der Sache ist. DieVerfasserin lässt eigenes Wissen, es dürfte sich um Wissen handeln, dass ältereAngehörige an sie weitergegeben haben, nur insoweit einfließen, als es um diegeografische Lage des Hofes Hinterkaifeck geht. Ihr Titel "Wer war´s denn nun?" zeigt,dass sie sich eher auf keinen Tatverdächtigen festlegen wird und es damit so hält wieLeuschner. Man darf auch nicht vergessen, dass sie in unmittelbarer Nähe des Geschehenslebt und von daher schon echtes Insider-Wissen nicht weitergeben wird. Ganz einfach umunnötigen Stress im Ort zu vermeiden.


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Mordfall Hinterkaifeck

27.07.2007 um 15:57
@sam200699
Ach, jetzt hab ich Deine Zahl oben falsch angegeben, tut mir leid!


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Mordfall Hinterkaifeck

27.07.2007 um 16:54
@inquisiteur

Ich sehe es, gemessen an unserem Wissens- und Erkenntnisstand alsmomentan nicht für entscheidend an, ob der Mord nun von einem oder mehreren Tätern, odergar von einem Auftragsmörder verübt worden ist.

Entscheidend ist m. E. vielmehrdie Frage, wer dahingehend motiviert gewesen sein konnte, am Abend des 31.03.1922 diesechs Bewohner von Hinterkaifeck zu ermorden, oder sie ermorden zu lassen.

Indieser Frage wäre es geradezu fahrlässig, die einzigen uns bekannten Hinweise auf einenmöglichen Täter aus dem persönlichen Umfeld der Opfer und dessen Motivation gänzlichaussen vor zu lassen.

Es ist völlig richtig, in diesem Fall würde rein gar nichtsübrig bleiben, was objektiv gesehen irgendwie verwertbar wäre...


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Mordfall Hinterkaifeck

27.07.2007 um 18:22
@ oldschool70

Aus "kriminologischer" Sicht halte ich zwei Dinge für problematisch,die man nach meinem Dafürhalten bei der Diskussion um die Morde beachten muß:

1.Die wesentlichen Theorien zum Geschehensablauf am Mordabend und den Tagen unmittelbardavor und darauf beruhen (leider) zu einem großen Teil auf den Schilderungen eines derHauptverdächtigen (L.S.). Selbst wenn dieser nicht der Täter gewesen sein muß, liegt dieWahrscheinlichkeit, daß seine Aussagen ganz oder teilweise nicht der Wahrheitentsprechen, sehr, sehr hoch. Er mußte zu diesem Zeitpunkt ein immenses Interesse darangehabt haben, den Verdacht von sich abzulenken - ob Täter oder nicht.

2. Die Tatvom Motiv her aufzuklären, erscheint mir aussichtslos. Sämtliche Berichte über dieunmittelbar beteiligten Personen auf Seiten der denkbaren Täter und der Opfer sind - erstrecht jetzt, nach über 80 Jahren - durch Gerüchte und Unterstellungen verzerrt; auch wennsich noch lebende Zeitzeugen finden ließen, dürften diese ebenfalls von vorgefaßtenMeinungen ausgehen. Bezeichnend dafür ist zum Beispiel, wie weit die Einschätzungen überdie Person der Victoria schon in diesem Forum divergieren.

Die Frage, ob der Mordmöglicherweise durch das Zusammenwirken von Anstifter und ausführendem Täter begangenworden ist, halte ich - auch nach unserem jetzigen Kenntnisstand - durchaus fürwesentlich. Sollte dem so sein, so kämen als Anstifter und Planende der Tat auch alldiejenigen in Betracht, welche die Polizei wegen ihres Alibis als unmittelbare Täterausschließen konnte.

Von einer Gen-Analyse des Haarbüschels in den Händen derCäcilia darf man sich nur dann etwas versprechen, wenn es auch genügend greifbaresVergleichsmaterial gibt (insbesondere von den Verdächtigen). Sonst beschränkt sich dieUntersuchung darauf festzustellen, ob die Haare von ihr selbst stammen - was keinerleineue Erkenntnisse bringt.


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Mordfall Hinterkaifeck

27.07.2007 um 19:11
@inquisiteur

> Die wesentlichen Theorien zum Geschehensablauf am Mordabend undden Tagen unmittelbar davor und darauf beruhen (leider) zu einem großen Teil auf denSchilderungen eines der Hauptverdächtigen (L.S.). <

Es ist schwierig das miteinem "großen Teil" zu quantifizieren. Zum Mordabend und Tage zuvor gibt es auch andereernst zu nehmende Zeugen, die wesentliches zu berichten haben.

>Die Tat vomMotiv her aufzuklären, erscheint mir aussichtslos<

Diese Tat ist NUR über dasMotiv zu erhellen, wie viele andere Mordfälle. Es erscheint mir erst recht aussichtslos,zu klären, wie viele Täter oder gar Auftragsmord, wenn nicht ein klares Motivvorliegt.


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Mordfall Hinterkaifeck

27.07.2007 um 19:55
@keller

Ich sehe das ganz genauso. M.E. haben die früheren Ermittler entwederabsichtlich oder auch unabsichtlich viel zu wenig über das Tatmotiv nachgedacht undermittelt, deshalb konnte die Tat nicht aufgeklärt werden.


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Mordfall Hinterkaifeck

27.07.2007 um 20:10
@stalinstadt

Danke für die Fotos!

Mit dem Google-Maßstab ergibt sich, daßder Hofdurchmesser des Schlittenbauer-Anwesens annähernd 45m betragen müsste - worüberich nach wie vor nicht ganz glücklich bin.
Aber sei´s drum, Google wird ja wohlunfehlbar sein...

Bei etwa 250m quasi von Hofecke S. zu Hausecke HK denke ichnicht, daß selbst dann, wenn die Opfer um Hilfe geschrien hätten (was im Tatablauf am Hofgar nicht passen würde), es in Gröbern unbedingt Ohrenzeugen hätte gebenmüssen.

Abgesehen davon, daß die akustische Wirkung der Bodenwelle zwischenGröbern und Hinterkaifeck von mir nicht abgeschätzt werden kann, war die Tatnacht jakeine laue Frühlings- oder Sommernacht.

Die Arbeiten auf den Höfen und Feldern(von Tageslicht abhängig) war längst beendet und bei der Witterung gab es sicher wenigeGründe, in der Dunkelheit noch draußen bzw. unterwegs zu sein.
Manche Gröberner warenvielleicht schon im Bett, andere beisammen in der Stube.
Kippfenster waren wohldamals noch nicht gebräuchlich.
Wo in Gröbern das Wirtshaus (Nebenerwerb?) lag, istmir nicht bekannt. Es wäre jedenfalls noch die nächstliegende Möglichkeit, daß jemandunterwegs
war.

Das Schlittenbaueranwesen war die nächstgelegene Nachbarschaftzu HK, die weiteren Nachbarn liegen dann schon in etwa 300m Entfernung.

SpielstDu auf die Möglichkeit an, daß sich jemand an Gehörtes später nicht erinnernwollte?

Die Diskussion macht aber eigentlich sowieso nur Sinn, wenn die Tat mitgrößerer Geräuschentwicklung oder gar Hilfeschreien abgelaufen wäre, woran ich persönlichnicht glaube.


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Mordfall Hinterkaifeck

27.07.2007 um 20:10
@stalinstadt
vielen vielen Dank für Deine Bilder! Das hast Du hervorragend gemacht!

@oldschool70
Was sagst denn nun zu den Bildern von Stalinstadt ?
Was ichdarauf erkennen kann:

1.) der Gruber
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- er hat beide Hände zurFaust geballt.
- das könnte bedeuten, daß er als letztes den Stadel betrat. Erkönnte die Toten gesehen haben- es hat ihn die Wut gepackt, da ballt man unwillkürlichdie Hände zu Fäusten.
- er hat ein komisches, zerrissenes Oberteil an.
Vielleicht hat er doch noch mit dem Mörder gekämpft und es ist im Kampf zerrissen?
oder er hatte einfach einen alten schon ziemlich ramponierten Schlafanzug an.
Undwas ist das an seinem rechten Arm - zuerst schien es mir wie eine Art Schiene, wie man esbei einem gebrochenen Arm früher gemacht hat.
Mit diesem komischen Oberteil komme ichnicht klar.

2.) die Victoria:
==========
- Sie trägt Strumpfbänder(zumindest sieht man eines davon)
- Blut ist auf ihrem Rock
- Die Finger ihrerlinken Hand scheinen ausgestreckt zu sein. Das deutet meiner Meinung darauf hin, daß sieals erstes in den Stadel ging und zutiefst erschrak.
- Über ihrer rechten Hand, dieangewinkelt über der Brust liegt läßt sich ein Teil ihres Gesichtes erkennen

3.)die Gruberin
==========
- bei Ihr sieht man deutlich Ihr Gesicht

4.) dieKreisrunde Blutstelle von den Opfern
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Das hab ich schonmal erwähnt, es sieht aus, als ob es ein Abdruck von dem blutigen Bandeisen wäre. Ichgehe davon aus, das es sich um ein rundes Bandeisen handelt, wie man es zumZusammenhalten von Holzfässern verwendet. Diese Gegend ist auch nicht weit von derHallertau entfernt, und dort wird Bier gebraut, daß früher in Holzfässern gelagertwurde.Vielleicht stammt ja dieses Bandeisen von einem alten Holzfaß, das man haltaufgehoben hat, weil das Faß selbst kaputt war.
Die Verletzung der kleine Cilli war,unter anderem eine quer verlaufende Wunde am Kinn, die könnte mit diesem Bandeisenerzeugt worden sein, weil man damit auch quer schlagen kann.

5.) Der kleine Josefim Kinderwagen
=======================
- der Kinderwagen zeigt am Verdeck ein Loch.Der Täter soll ja durch das Verdeck auf den Buben geschlagen haben. Da muß er jedoch diespitze Seite der Reuthaue genommen haben, mit der stumpfen Seite könnte er m. e. keinLoch - ein Loch ist es nicht gerade - würde es als "Triangel" - zu deutsch: Dreieck -bezeichnen.
- Wenn man den Wagen von der Seite betrachtet, ist das rechte Vorderradetwas aus den Fugen geraten, aber warum das Vorderrad ?
- Dort, wo das Verdeck amWagenrand angebracht ist, kann man zwei oder drei Fingerchen eines Kleinkindeszweifelsfrei sehen.
- Was man aber auf der Computervergrößerung nicht sehen kann, istdas Kind selbst, das im Wagen liegt.
Wenn man das Originalbild im Leuschner, 1.Auflage mit einer qualitativ guten Lupe ansieht, kann man auch das Kind darin erkennen.Es liegt - oder vielmehr, das Kopfkissen muß sehr dick gewesen sein - schon halb sitzendim Wagen, der Kopf liegt gerade auf dem Kissen. Am Kopf selbst könnte eine Verletzungsein, die von der Stirn-Mitte aus gerade zur Nase hinabgeht.

6.) dieMagd
========
Auf diesem Bild erkenne ich nicht viel neues, außer, daß sich derTürdrücker nicht durch nach unten drücken öffnen läßt, sondern man muß ihn nach obendrücken, um die Tür öffen zu können. Er ist also umgedreht worden. Aus welchem Grund auchimmer. Heute macht man das, wenn man eine schlaue Katze oder Hund besitzt, der durchhochspringen die Türklinke aufmachen kann.
Aber vielleicht war der gelbe Spitz auch soein schlauer Hund. Mag schon sein, daß der von der früheren Magt immer ein bisschen wasbekommen hat, dann hat er halt die Türe selbst aufgemacht, wenn er Hunger hatte. Um dieszu vermeiden, drehte man den Türgriff kurzerhand um und der Hund konnte nicht in'sZimmer.

...nur eines fehlt leider auf allen Bildern, ich kann die Cilli nichtentdecken....

Gruß, elfeee


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Mordfall Hinterkaifeck

27.07.2007 um 20:14
@ Badesalz

ich glaube auch nicht, daß es da ein mords Geschreie gab, ich glaub dakam keiner mehr großartig dazu, daß man es bis nach Gröbern hören könnte. Das meisteGebrüll machte m.Meinung nach das Vieh. Der Hund bekam auch eins über den Kopf, derbellte mit Sicherheit auch nicht.


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Mordfall Hinterkaifeck

27.07.2007 um 20:19
@Badesalz

Es geht nicht um das Geschrei der Opfer, sondern um das Geschrei derTiere, wenn sie nicht ordnungsgemäß gemolken und gefüttert werden.


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Mordfall Hinterkaifeck

27.07.2007 um 20:21
@elfeee

Was meinst Du denn zu dieser Schlaufe am linken Bein des alten Gruber?


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Mordfall Hinterkaifeck

27.07.2007 um 20:32
Ich finde jeden Denkansatz spannend, die Theorie vom lange geplanten Mord genauso wie denvon "Inquisiteur" eingebrachten Ansatz, die Tat könnte von einem Auftragsmörderdurchgeführt worden sein.

Wenn man aber der vorgeschlagenen Herangehensweise von"Inquisiteur" folgen würde, ist im Grunde jede weitere Diskussion hier und anderswoüberflüssig.
Ohne die teilweise auch anderweitig abgesicherten bzw. in derAuseinandersetzung hier im Thread auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfbaren Aussagen vonLorenz Schlittenbauer und ohne die Suche nach einem plausiblen Motiv wird man nach meinerEinschätzung den sechsfachen Mord von Hinterkaifeck nie mehr auch nur annähernd klärenkönnen.

In ihrem Kern gleicht die von "Inquisiteur" vorgeschlagene Vorgehensweiseder Idee, von gefundene Dinosaurierknochen zwei Drittel wegzuschmeissen, und demPaläontologen die Arbeit der Rekonstruktion des ganzen Dinosauriers noch mehr zuerschweren.


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Mordfall Hinterkaifeck

27.07.2007 um 20:40
@elfee

Kann mir jemand helfen. Wo sieht man das Gesicht der altenGruberin?


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Mordfall Hinterkaifeck

27.07.2007 um 20:40
@AngRa

Ich denke, stalinstadt hat ganz konkret die (von mir vermutungsweiseeingebrachte) Idee angesprochen, daß diese hintere Stadeltüre bei der Tat halb geöffnetgewesen sein könnte.

Natürlich muß das überhaupt nicht so gewesen sein.

Eshätte aber für mich den Aspekt, daß die Frage der künstlichen Beleuchtung bzw. die Fragenach einem "Beleuchter" (Zweittäter) in den Hintergrund tritt.
Und es erklärt ohnejeden Umstand den Zutrittsweg des Täters.

Inwieweit die Tiere versorgt wurden bzw.gebrüllt haben - auch das bleibt eine schwierige Frage.


In diesemZusammenhang:

@stalinstadt und @all:

Wenn der Täter nicht im tatsächlichenSinn "über Leichen gegangen" ist, wenn er den Stall betreten hat - gibt es denn irgendwoAndeutungen, daß es in HK eine Luke vom Heuboden zum Futtergang gegeben hat?


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Mordfall Hinterkaifeck

27.07.2007 um 20:55
@AngRa

natürlich wirdsie keine Intimitäten da preis geben, wäre auch zuschön.....für uns.

Aber ich finde das alles ja mal ganz komisch.

Waren dieSchlittenbauers eigendlich immer schon solvent?? Heute sind sie es jedenfalls. Auf einerStrasse in Göbern wohnen gleich 6 in eigenen Häusern ( fast alle haben auch egene Firmen) und das auf der Strasse wo schon damals LS wohnte.....darf man das hier sagen?
Michwüre Interessieren ob alle Nachfahren so schlau waren oder einfach ne Menge Kohle geerbthaben. Woher es auch immer kommt.

Wenn ich mal simulieren darf:

Damit esnicht wie Raubmord aus sehen soll, nimmt mann einfach nur das an Geld wovon niemand weis.Nur jemand der eingeweiht ist.

Ist nur so ein Gedanke...


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Mordfall Hinterkaifeck

27.07.2007 um 21:03
@elfee

Ich frage jetzt mal genauso wie 'keller'. Ich kann kein Gesicht derGruberin sehen.


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Mordfall Hinterkaifeck

27.07.2007 um 21:32
@ AngRa
@ dida

Also, das Gesicht der Gruberin:

wenn Ihr das Bildbetrachtet, seht Ihr links den Gruber, (weiß gekleidet), dann die Victoria, quer an derMauer liegend, von Victoria aus, etwa in Höhe ihrers linken Armes, etwas weiter hintenseht Ihr einen hellen Fleck, das ist das Gesicht der Gruberin. Das Bild vom Stalinstadtkann auch gezoomt werden, d.h., näher herangezogen werden. Es ist ganz deutlich zu sehen.Sie hat ein etwas markantes Kinn und an der Stirn erkennt man zwei senkrecht verlaufendeWunden. Ich versuche einmal einen Anhang, im dem ich das Gesicht einkreise. Bisgleich.
elfeee


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