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Mordfall Hinterkaifeck

50.507 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Bauernhof, Hinterkaifeck ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Hinterkaifeck

Mordfall Hinterkaifeck

04.03.2008 um 15:05
@alle,
sorry, der doppelte Bernie, oh Gott, einer davon reicht schon !

Wenn also die im Trog gefundene Hacke gar keine Spitzhacke war, sonder ebenfalls eine Variante dieser Stock/Reuthauen, dann könnte es sehr gut sein, dass Lorenz S. gar nicht diese blutbefleckte Reuthaue (1923) wieder zurückhaben wollte, die zudem ihm gar nicht zuzurechnen war, weil in Andreas Grubers Besitz, und von diesem noch mangelhaft repariert ( siehe diese Schraube), sondern nur "seine" offensichtlich noch recht neue Stockhaue, wenn diese überdies auch nicht eindeutig als Mordwerkzeug kriminaltechnisch (mehr) zu identifizieren war !

Dann ergibt das eher "einen Schuh", und wir haben nicht mehr das makabre Problem, warum Lorenz S. ausgerechnet eine Blutige Reuthaue haben wollte, mit denen seine Nachbarn offensichtlich umgebracht wurden.

Was seltsamerweise in diesem Fall nicht beim LTV hinterfragt worden ist, wie und seit wann denn seine so "geliebte" Haue denn angeblich nach Hinterkiefeck "verschleppt" worden sei, egal ob man die 1923-Reuthaue oder eine andere Haue/Hacke nun als die Lorenz'sche seitens der Kripe im Blick hatte.

*****
Bernie


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Mordfall Hinterkaifeck

04.03.2008 um 15:05
@keller
@alle

Ich denke, dass Jakob Sigl im Grossen und Ganzen das ausgesagt hat, was er wahrgenommen hat und zwar so, wie er es wahrgenommen hat. Ich sage nicht, dass dies in jedem Detail den Tatsachen entsprechen muss, aber ich denke es entspricht ziemlich genau seiner Wahrnehmung. Dass diese leicht gefärbt war und im Zweifelsfalle gegen LS interpretiert wurde mag sein, aber ich denke trotzdem, dass wir den Aussagen im Ganzen doch Glauben schenken dürfen. Ich jedenfalls nichts, was dieser Einschätzung widerspricht.


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Mordfall Hinterkaifeck

04.03.2008 um 15:07
Der letzte Satz sollte heissen: Ich sehe jedenfalls nichts, ...


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Mordfall Hinterkaifeck

04.03.2008 um 15:34
Wenn man annimmt, daß eine Haue zum Zermantschen der gekochten Kartoffel für das Schweinefutter benutzt wurde, dann bietet sich eine Reuthaue geradezu dafür an. Schon die Form, die Abmessungen und das Gewicht einer Spitzhacke lassen diese als wenig geeignet erscheinen. Daß der LTV seine eigene Hacke dazu verwendet hat, schließe ich völlig aus, das wäre doch der allergrößte Irrsinn überhaupt gewesen so etwas zu tun. Wenn diese Hacke tatsächlich der Ablenkung dienen sollte, dann würde man doch niemals ein eigenes Werkzeuges dazu verwenden.


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Mordfall Hinterkaifeck

04.03.2008 um 15:48
@troadputzer,
heutzutage hätte man wohl die Kartoffeln aus dem Kartoffeldämpfer verwendet ( Daraus haben wir als kinder im Winter oft was "geklaut", schmeckte ja super, und hat die Hände gewärmt ) ,
aber die Hinterkaifecker hatten sowas wohl nicht, bzw. war eine dertige Vorrichtung vom 1.4.-4.4.1922 dort nicht im Betrieb !
Dies wäre sofort aufgefallen !! ( dampf/rauch)

Da Schweine auch rohe Kartoffeln verzehren können, wie draussen in der Wildniss ihre Artgenossen, dürfte der geheimnisvolle "Schweineflüsterer" auf Hinterkaifeck auch Rohe Kartoffeln verwendet haben. Um diese jedoch zu zerquetschen, brauchts durchaus "Schmalz" in den Armen, und das richtige Werkzeug:
eine relativ schwere Hacke mit Breiter und stabiler "Schaufel" ( Arbeitsfläche"), man konnte damit "schneiden" und stampfen bzw. den K-brei mit Milch vermischen, und diese "Pampe" durch den gesamten Trogverlauf ziehen resp. verteilen, was mit der breiten Arbeitsfläche der Haue ebenfalls kein thema ist bzw. nachgerade sogar optimal zu machen ist !!

denke, dass die Fachkraft @Theresia dazu auch noch was sagen kann :-)

*****
Bernie


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Mordfall Hinterkaifeck

04.03.2008 um 17:03
OT = Off Topic || TVL = Thema verfehlt, leider
@Theresia
@Wissende
@Spezialisten
@Flamer
Keimige, grüne Kartoffeln beinhalten Solanin, welches auch bei Schweinen zu Vergiftungen führen kann. Das Ausschneiden bei größeren Mengen wäre doch sehr aufwendig. Solanin wird durch das Kochen der Kartoffeln nicht zerstört, es befindet sich auch noch im Kochwasser. Kannst Du dazu auch etwas sagen wie das in der Praxis gehandhabt wird, wenn Du @bernis Frage beantwortest?


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Mordfall Hinterkaifeck

04.03.2008 um 17:35
@troadputzer,
diese Kartoffeln waren NICHT grün, da REIF geerntet !! aber eben ungekocht, also ROH ! hier liegt der feine aber wichtige Unterschied : roh, aber nicht grün.

Die Triebe hat man gegebenfalls schnell mit der gerundeten Hand abgerieben !

Ok, mal schaun was @Theresia zu meinem Schweinerezept sagt ! :-)
*****************************************************
Bernie


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Mordfall Hinterkaifeck

04.03.2008 um 17:51
@troadputzer,
wenn bei diesen an sich REIF geernteten Kartoffeln mal eine dabei war, die ne grüne Stelle ode Matte hatte, dürfte das der guten Schweinebande keinen gesundheitlichen
Schaden verursacht haben. Schweine haben einen echten "Schweinemagen"als Allesfresser.
Komplett noch grüne Kartoffeln hat man schon bei der Ernte nicht mehr in den Drahtkorb reingegeben ! Die gingen gegen teures Geld an die Kosmetikbranche, als Botulinusersatz-Gesichtsmaske.... haha :da ziehts einem alles 'zamm ! :-)))
*****
Bernie


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Mordfall Hinterkaifeck

04.03.2008 um 18:25
Kreszenz Rieger: "Weiterhin hörte ich erzählen, daß ein verheirateter Mann aus Gröbern einmal in Hinterkaifeck mit dem Rupfen von Gänsen beschäftigt war."

Ursprüngliche Aussage der Zeugen: "Do hod da X. in Hinterkaifeck a Ganserl g´rupft."

Hochdeutsch: Da hatte X. mit der Tochter Geschlechtsverkehr.

Vulgär: Da hat X. auf Hinterkaifeck ein Rohr verlegt.

Schluß mancher User: Hausmeister X. hat im Winter 1918/19 mit Sicherheit auf Hinterkaifeck ein Bad eingebaut und Sigl war sehr neidisch.

:) :) :)


@Theresia, arschimedes, troadputzer, oldschool70: Bitte übernehmen...


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Mordfall Hinterkaifeck

04.03.2008 um 18:33
OT || TVL
Sir @Badesalz
Habe mitt Gas, Wasser, ... nichts zu tun!


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Mordfall Hinterkaifeck

04.03.2008 um 18:35
@Badesalz,
*ggg*,
und als resultat hatte diese gerupfte "Gans" wohl einen "Braten in der Röhre" !
Verkehrte Welt ??? Aber so gemütlich, gell ! halt die gute alte zeit .... o mei !
******
Bernie


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Mordfall Hinterkaifeck

04.03.2008 um 18:40
@schimmelchen und @all

Ist das Taschenmesser 1922 oder 1923 aufgefunden worden?

Rieger erwähnt die Haue im selben Absatz wie das ihr vorgelegte Taschenmesser.
War es also die ´22er Haue oder die ´23er Haue (die Reuthaue)?


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Mordfall Hinterkaifeck

04.03.2008 um 18:43
OT || TVL
Sir @Badesalz
Endokrinologe auch nicht. Meinst Du etwa Kabale und Liebe, Hormone und Harmonie?


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Mordfall Hinterkaifeck

04.03.2008 um 18:47
@Badesalz,
das war 1923, beim abriss ( Februar/März), als das Taschenmesser gefunden wurde.
*****
Bernie


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Mordfall Hinterkaifeck

04.03.2008 um 18:47
@troadputzer

Keine höhere Wissenschaft - a wen´g boarisch g´langt da! ;-)


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Mordfall Hinterkaifeck

04.03.2008 um 18:49
@Bernie

Das dachte ich eben auch. Dann steht die Aussage der Kreszenz Rieger im Widerspruch zur Aussage des ehemaligen Knechts Georg Siegl.

Wobei: Aussage Rieger (so) erst 1952, Aussage Siegl 1923.

Oder?


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Mordfall Hinterkaifeck

04.03.2008 um 18:49
@Badesalz

What`s going on?


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Mordfall Hinterkaifeck

04.03.2008 um 18:51
@Bernstein
Bei uns wurden die Kartoffeln gewaschen, auf dem Herd gekocht und der Kessel dann in den Stall geschleppt. Das Kochwasser bekamen die Kühe, die abgekühlten Erdäpfel wurden den Schweinen hingeschüttet. Aber das war dem Täter (oder wem auch immer) sicher zu aufwändig, so dass dein Rezept einige Tage funktionieren könnte. Aber Triebe müßten schon runter. Wenn es keinen zweiten Kellerabgang gab, müßte ja auch jemand mit dem Kübel in der Hand über den Hof gelaufen sein. Und hieß es nicht auch irgendwo von einem kranken Schwein? Dem hat die Diät vielleicht nicht gutgetan.
Zu den Gänsen kann ich nur sagen, dass Gänse rupfen nicht unbedingt schlachten heißt, denn auch lebende Gänse werden gerupft. Das müßte auch einem verheiratetem Mann erlaubt sein.


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Mordfall Hinterkaifeck

04.03.2008 um 18:55
@Badesalz

Das Taschenmesser wurde meines Wissens beim Abriss des Anwesens gefunden, folglich dann 1923. (bitte um Verbesserung, wenn falsch)
K.Rieger spricht in der Aussage von der Tatwaffe, welche ihr vorgezeigt wurde. Jedoch ist ja nachgewiesen, daß die Kreuzhaue, welche beim Abriss gefunden wurde, jene war, welche Gruber ja eigenhändig reparierte am Stiel.
Folglich gehe ich davon aus, daß K.Rieger die Haue aus dem Futtertrog als Tatwaffe vorgelegt wurde, also die eigentliche Tatwaffe noch nicht gefunden. Vielleicht wurde sie wegen des Taschenmessers erneut befragt, und sie fasst dies in ihrer Aussage von 1952 zusammen. Sie war ja auch 1922/23 eine Zeugin, welche das Eigentum der HK-ler am ehesten identifizieren konnte.


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Mordfall Hinterkaifeck

04.03.2008 um 18:55
@Badesalz,
beim ERSTEN Verhör von Kreszenz Rieger im jahr 1922 (!) dürfte doch nur die bis dahin als potentielle mordwaffe aus dem Futtertrog im Stall vorhandene haue/hacke praesentiert worden sein. und das war laut Rieger die mit dem neuen Stiel , also keine Handarbeit/selbstanfertigung.
*****
Bernie


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