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Mord an Frauke Liebs

87.945 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Entführung, Telefon ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

04.12.2013 um 22:03
@OR1

Achso. Vermutlich war es nur an um diese SMS zu schreiben. So verhielt es sich auch mit den Anrufen.


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Mord an Frauke Liebs

04.12.2013 um 22:40
Wenn es nur kurz für die eine SMS an war, dann ist die das freie Abschicken durch Frauke für mich schwer glaubhaft.


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Mord an Frauke Liebs

04.12.2013 um 22:58
-die


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Mord an Frauke Liebs

05.12.2013 um 00:08
Hm,

die Diskussion über das Motiv....ich bin mir mit mir selbst nicht so ganz einig ;-)

Die Tatsache, dass sie immerhin noch eine Woche lang telefoniert und ergo gelebt hat, lässt für mich z.B. einen Triebtäter ausschließen. Triebtäter können sich nicht kontrollieren (Ausnahme Jürgen Bartsch; der konnte mitten in den Quälereien mal eben nach Hause zum Abendessen gehen), deswegen würde ich davon ausgehen, dass er sie direkt ermordet hätte.

Der Täter muss schon etwas berechnendes an sich haben.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass das tatsächlich ein gekränkter Heini war, der sich selbst vielleicht die Frist von 7 Tagen gegeben hat, um Frauke (oder Chris oder wen auch immer) zu testen. Und der Test wurde halt nicht bestanden.

Frauke hat sich nicht als die Traumprinzessin bewährt (oder Chris als treuer Prinz).

Vielleicht hatte der Täter durchaus eine sehr schwankhafte Natur @Waldfee108

Du weisst, was ich meine ;-)


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Mord an Frauke Liebs

05.12.2013 um 00:22
Ich glaube sein Problem (Frauke) entstand ziemlich spontan.
Man betreibt in den ersten Tagen als unerfahrener Täter vielleicht eher den Aufwand und das Risiko zu verstecken als zu morden.
Für eine Tötung, sofern sie nicht im Affekt geschieht, braucht man entweder Mut oder eine gewisse Abgebrühtheit.


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Mord an Frauke Liebs

05.12.2013 um 07:16
Fallbezogene Motivforschung ist in diesem Fall schwierig.

Statistisch gesehen handelt es sich bei Tötungen von Frauen meist um Beziehungstaten.

Überhaupt sollen weit mehr als 90 % der Tötungen Beziehungstaten sein.

http://www.abendblatt.de/hamburg/article1847441/Beziehungstat-Mord.html

Daher ist auch in diesem Fall eine Beziehungstat am wahrscheinlichsten, wenn es für das Gegenteil keine schwerwiegenden Anhaltspunkte gibt.

Anhaltspunkte für eine Zufallstat gäbe es, wenn man davon auszugehen hätte, dass Frauke nachts auf dem Heimweg vom Täter ergriffen und verschleppt worden ist. Auch das wäre theoretisch möglich, weil Frauke nachts alleine unterwegs war. Nur kann man mE davon nicht ausgehen, denn zu einem fremden Täter , der keinen Bezug zu Frauke hat und der daher auch nicht in Verdacht geraten kann, passt so gar nicht das Zulassen von SMS und Telefonkontakten nach dem Ergreifen.

Das lohnt sich nur für jemanden, der sich ausrechnen kann wegen der Nähe zu Frauke in Verdacht zu geraten und die Suche nach ihr bzw. ihrer Leiche hinauszögern möchte, weil es ihm wegen eines benötigten Alibis auf die Verschleierung des Todeszeitpunkts ankommt.

Motive für eine Beziehungstat sind Liebe, Eifersucht, Enttäuschung.

Über Fraukes Beziehungen wissen wir nur wenig. Insbesondere wissen wir nicht ob Frauke nach der Trennung von Chris eine neue Beziehung eingegangen ist oder eine solche in Aussicht stand. Gegeben ist also nur, dass sie eine jahrelange Beziehung zu Chris hatte, dass diese auseinander gegangen ist, dass sie aber trotzdem Freunde geblieben sind und eine gemeinsame Wohnung in Paderborn bewohnt haben. Wir wissen nicht, wer Mieter dieser Wohnung war. Ich tippe mal auf Frauke, weil sie ständig in der Wohnung gelebt hat und nicht nur unter der Woche.

Ich könnte mir vorstellen, dass ein neuer Freund bzw. jemand, der sich Chancen erhofft hat Fraukes Freund zu werden, dieser Wohnsituation äußerst kritisch gegenüber stand. Gleiches könnte ich mir auch bei der neuen Freundin von Chris vorstellen. Eifersucht ist vorprogrammiert. Die Wohnsituation sehe ich als Quelle für Konflikte.


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Mord an Frauke Liebs

05.12.2013 um 08:18
Zitat von AdellAdell schrieb:Ich könnte mir gut vorstellen, dass das tatsächlich ein gekränkter Heini war....
@Adell
Deine Ausdrucksweise gefällt mir immer gut ;)
Zitat von AngRaAngRa schrieb:Wir wissen nicht, wer Mieter dieser Wohnung war. Ich tippe mal auf Frauke, weil sie ständig in der Wohnung gelebt hat und nicht nur unter der Woche.
@AngRa
Ja vielleicht!? Und das Essen im Restaurant wird wohl mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von Fraukes Mutter bezahlt worden sein?

Ich meine nur, wegen dem fehlenden Zahn, das kann... ja kann....ein Hinweis dafür sein, dass beim Zusammentreffen Täter >>> Frauke nach dem Pubbesuch was total eskaliert ist. Es könnte... ja könnte...dabei was aus Fraukes Mund an Worten gekommen sein, was voll ins Schwarze traf beim Täter, er ausgerastet ist. Ein brutaler Faustschlag auf den Mund, woher die Worte und diese innere seelische tiefe Verletzung für den Täter kommt, er auszuckte, weil er die (wahren) Worte die da aus Fraukes Mund kamen, nicht mehr aushalten konnte. Und er sich nicht mehr im Griff hatte.

Wäre in diesem Fall vielleicht gar kein Mord, sondern schwere Körperverletzung mit Todesfolge?
In Panik danach für die tote Frauke einen Platz zum loswerden im Wald mit dem Auto gesucht - und gefunden. Was die Sache eher mehr in Richtung Mord verschiebt. Erste SMS eher noch unüberlegt aus Nieheim geschrieben, weil der Täter innerlich eine Entfernung vom tatsächlichen Tatort suchte.
Frauke ist da angeblich WEIT WEG vom Ort des wahren Geschehens, auch schon weiter weg von dem Platz wo ihre Leiche nun ruht. Tatsächlich ist es aber nicht Frauke, die da weit weg ist (in Nieheim), sondern nur der Täter mit Fraukes Handy.

Das würde auch einen Aufschluß darüber geben, warum die erste SMS so weit weg abgesendet wurde. Nämlich aus dem Grund, man stellt mit dem Ort Nieheim eine doch größere räumliche Entfernung her vom "Ort des Schreckens", von dem Ort, wo Frauke zu Tode kam - eben der Tatort.

Wenn es also das Versteck und Festhalten von Frauke nie gegeben hat, dann ist für mich Frauke zu einer sehr sehr hohen Wahrscheinlichkeit noch in der letzten Stunde des 20. Juni 2006 zu Tode gekommen und zwar in PADERBORN.

Die erste SMS wäre also zeitlich sehr nahe zum Tode von Frauke passiert. Aber räumlich sehr weit vom Tatort in Paderborn entfernt. Das passt sehr gut zusammen, wenn man eine Täuschung macht, dass wenn die Tat noch so frisch ist, eben erst vor Kurzem geschah, dass man nicht in der Nähe des Tatortes die falsche Spur legt, sondern weit weg von diesem.

Wäre also eine mögliche Erklärung, WARUM so weit entfernt die erste SMS geschah!


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Mord an Frauke Liebs

05.12.2013 um 08:27
Zitat von AngRaAngRa schrieb:Fallbezogene Motivforschung ist in diesem Fall schwierig.

Statistisch gesehen handelt es sich bei Tötungen von Frauen meist um Beziehungstaten.
Wie ist es mit Tötungen, die eine vorher begangene Sexualstraftat verschleiern sollen? Auch diese sind, denke ich, bei Frauen nicht selten. Und bei Frauke zumindest möglich.


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Mord an Frauke Liebs

05.12.2013 um 10:31
".. die gefährlichsten Männer für eine Frau sind der Ehemann/Ex-Mann, der Freund/Ex-Freund.."


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Mord an Frauke Liebs

05.12.2013 um 11:15
Es wird ja auch von einem Bekannten ausgegangen, aber anscheinend nicht so "Bekannt", als dass er in das Ziel der Ermittlungen gerutscht ist oder natürlich sich ein falsches Alibi verschafft hat.

Ich gehe aber mal davon aus, dass die Polizei die Alibis wieder und wieder geprüft hat. Sich da quasi "sicher" ist.

Daher denke ich an einen Bekannten aber nicht dem Freundeskreis, Chris oder Familie bekannt.


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Mord an Frauke Liebs

05.12.2013 um 15:24
@Doverex

Interessante Überlegung zum fehlenden Zahn! Ein Schlag auf den Kiefer wird mE aber nicht todesursächlich gewesen sein. Ich gehe eher davon aus, dass Frauke erwürgt worden ist und somit auf unblutige Weise getötet worden ist. Ihre Kleidung weist keine gravierenden Blutspuren auf. Das nehme ich einfach mal so an. Ansonsten hätte die Polizei es erwähnt. An ein Verschweigen der Blutspuren aus ermittlungstaktischen Gründen glaube ich nicht. Das Würgen kann aber sehr wohl die Fortsetzung des Schlages auf den Mund gewesen sein und den Zweck gehabt haben sie zum Schweigen zu bringen. Von daher gesehen habe ich nicht die Vorstellung, dass die Tötung nicht gewollt war, sondern nur eine Folge der Körperverletzung war.


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Mord an Frauke Liebs

05.12.2013 um 15:44
Das gemeinsame Wohnen mit dem Ex-Freund sehe ich als Quelle für Konflikte an.

Ich verkenne dabei nicht, dass es auch aus praktischen Gründen erfolgt ist, weil beide in Paderborn studiert haben bzw. eine Ausbildung absolviert haben. Vielleicht hat Frauke ebenfalls ein Zahnmedizinstudium geplant und konnte nicht genau wissen, wann sie wo einen Studienplatz bekommt, so dass das gemeinsame Wohnen nur noch vorübergehend gedacht war. Das spielt aber für den Moment keine Rolle.

Das gemeinsame Wohnen erinnert permanent an alte Zeiten und es erschwert jeden Neuanfang mit einem anderen Partner, weil da eben mal eine Liebesbeziehung war. Eifersucht nach mehreren Seiten hin ist vorprogrammiert.

Die Polizei hat diese ganze Sache sicherlich sehr gründlich untersucht. Sie ist aber bei der Motivforschung darauf angewiesen, was Zeugen erzählen, die möglicherweise nichts, nicht alles wissen, wesentliche Dinge verschweigen oder die vielleicht auch etwas nicht wahrhaben wollen. Die Untersuchung des persönlichen Umfelds stelle ich mir immer sehr schwierig vor, gerade auch weil es da Rücksichtnahmen untereinander gibt usw.


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Mord an Frauke Liebs

05.12.2013 um 16:08
@AngRa

Ich habe auch mit meinem EX-Freund in einer WG gewohnt; da gab es gar keine Probleme, er hat jemand mitgebracht ich auch ... man kennt sich halt in- und auswendig im wahrsten Sinne des Wortes. Bei mir gab es da keine Probleme, ganz im Gegenteil, das war eine Super Zeit!

Ich bestreite nicht, dass es auch anders laufen kann!!!


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Mord an Frauke Liebs

05.12.2013 um 19:46
Zitat von AngRaAngRa schrieb:Ein Schlag auf den Kiefer wird mE aber nicht todesursächlich gewesen sein.
@AngRa
Aber durch den Faustschlag kann sie "blöd" hingefallen sein, mit Hinterkopf auf Kante oder so?
Auf alle Fälle denke ich, hat der Täter keinen Arzt oder so rufen können, weil wenn etwa vorne Zahn ausgeschlagen und mit Hinterkopf auf Kante stürzen..., kann niemand behaupten sie ist nur "ausgerutscht" oder so. Es muss also klar ersichtlich gewesen sein für den Täter, dass er mit Unfallversion nicht durchkommt - daher die Leichenablage im Wald.

Darum muss das oben erwähnte Szenario auch gar nicht stimmen, ist nur ein Beispiel für Körperverletzung mit Todesfolge. War nur mal so angedacht, dass es vielleicht doch kein Mord war.

Bei Erwürgen ist oft das Zungenbein gebrochen, bei Fraukes Leiche wird das nicht so festgestellt worden sein? Vielleicht verheimlicht von der Kripo oder von Tieren verschleppt?

Schade ist es auch, dass man vom letzten Essen dann nichts mehr feststellen wohl konnte. Denn was Frauke gegessen hat am letzten Tag, dürfte ja bekannt sein (im Restaurant mit Mutter & Mitbewohner). Wenn man bedenkt, dass bei Ötzi über tausende Jahre noch festgestellt wird, was der im Magen hatte. Bei Frauke wohl alles schon nach ca. 3 Monaten nicht mehr feststellbar ist.
Hier hätte man ja dann gewusst, wenn man irgendwelche Spuren vom letzten Essen gefunden hätte, ob dies vom Restaurant her noch stammt oder nicht. Dann hätte man auch genau gewusst, ob die Telefonate reines Fake waren oder nicht. Schade!!!

Und der Täter hat mächtig Glück...ja leider!


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Mord an Frauke Liebs

05.12.2013 um 21:03
@Doverex
du gehst von einer spontanen tat aus und das frauke am ersten tag starb und das es kein versteck gab aufgrund des frühen todes .
das kann ich auch alles nachvollziehen ,obwohl ich anderer meinung bin.
aber woher kam dann fraukes stimme am telefon
hat der täter sich dann auch spontan jemanden gesucht der frauke nachspricht ,mal eben so ?


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Mord an Frauke Liebs

06.12.2013 um 07:27
Zitat von zweiterzweiter schrieb:aber woher kam dann fraukes stimme am telefon
hat der täter sich dann auch spontan jemanden gesucht der frauke nachspricht ,mal eben so ?
Lieber @zweiter

egal welcher Theorie & Version man nach geht, kommt man irgendwo auf einen Punkt hin, der sehr ungewöhnlich & aussergewöhnlich ist.

Das liegt daran, dass der Fall Frauke Liebs selbst etwas sehr aussergewöhnliches und ungewöhnliches in sich trägt.

Es ist zum Beispiel die Version, dass jemand eine Frau festhält, mit ihr fast jeden Tag viele km fährt nur um sie für ein paar Sekunden telefonieren zu lassen,
total einzigartig und völlig ungewöhnlich. Wenn sich der Täter was sehr ungewöhnliches & recht seltsames einfallen hat lassen, so wird dies in JEDER VERSION auftauchen müssen.
Da kommst du nicht umhin.

Es kommt aber sehr sehr oft vor, weltweit und in vielen Mordfällen, dass der Täter nach dem Ableben seines Opfers versucht, die Tatzeit zu verschieben. Dies immer nur tut, um von sich selbst abzulenken. Wir wissen heute, dass Frauke zu Tode kam. Damals, als die Telefonate passierten, wusste man dies noch nicht. Die Möglichkeit, dass Frauke vielleicht schon tot im Wald liegt zu diesem Zeitpunkt, konnte niemand der Personen die Frauke am Tele reden hörte, miteinbeziehen.

Die Mutter von Frauke hatte da wohl von Anfang an ein sehr schlechtes Gefühl, als ob sie es gespürt hätte, dass da was Schreckliches mit Frauke passiert ist.
Ich denke mehr als alle anderen Verwandten. Kann ein Mitgrund sein, WARUM man Mutter Liebs aus dem Weg mit dem Telefonat ging.


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Mord an Frauke Liebs

06.12.2013 um 08:14
@Doverex
es beantwortet meine frage nicht ...

das der fall ungewöhnlich ist ,das ist klar
aber nur wegen den telefonaten und den verschiedenen standorten
das hat aber nur einen einzigen unkomplizierten hintergrund
nämlich die ablenkung ,egal ob die verzögerung des todeszeitpunkt ,oder um eine lebende frauke die herumfährt darzustellen

außerdem gibt es ganz einfache theorien .
wie zb
sie wurde festgehalten in paderborn und die anrufe sind einfach nur zur beruhigung gewesen und um zu zeigen das sie einfach unterwegs ist in paderborn um somit keinen verdacht aufkommen zu lassen das sie festgehalten wird.
also keine langen wege und kein komplizierter grund.

ich finde deine theorie auch nicht abwegig,aber es wurde nunmal von allen beteiligten davon ausgegangen das frauke am telefon war .
außerdem finde ich es als sehr schwierig jemanden innerhalb eines tages zu finden um frauke nachsprechen zu lassen.

aber egal ob deine theorie, oder meine ,
die anrufe sollten zeigen das frauke lebt und das sie freiwillig unterwegs ist .
eine ganz einfache reaktion
die allerdings nur jemand darstellen mußte ,der sie kannte
oder der mit ihr gesehen wurde ,oder zu dem es eine verbindung gibt.
sonst hätte man garkeine ablenkung machen müssen .

es ist doch so ,wäre der täter in den ersten tagen aufgeflogen durch zeugen
wäre er vermutlich mit einem blauen auge davon gekommen .
sie aber zu töten war unnötig ,von unserer sicht .
der täter aber war in bedrängnis und so hat er meiner meinung nach auch reagiert .

wäre sie früher tot gewesen ,hätte er sein normales leben schnellst möglich wieder aufgenommen, um nicht in verdacht zu geraten.


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Mord an Frauke Liebs

06.12.2013 um 08:48
@zweiter

Naja, nach der von @Doverex und mir favorisierten Theorie war beim Vertuschen später eine Frau involviert. Sie muss etwa in Fraukes Alter gewesen sein, eine ähnliche Stimmlage und einen ähnlichen Dialekt wie Frauke gehabt haben, damit meine ich, dass sie aus der Region stammen muss. Fraukes Stimme hat sich am Telefon ohnehin verändert angehört. So schwierig stelle ich mir die Suche nach einer etwa gleichaltrigen Frau nicht vor, die bereit ist dem Täter aus dem Schlamassel zu helfen. Es bleibt natürlich alles spekulativ.


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Mord an Frauke Liebs

06.12.2013 um 08:51
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Die Mutter von Frauke hatte da wohl von Anfang an ein sehr schlechtes Gefühl, als ob sie es gespürt hätte, dass da was Schreckliches mit Frauke passiert ist. Ich denke mehr als alle anderen Verwandten. Kann ein Mitgrund sein, WARUM man Mutter Liebs aus dem Weg mit dem Telefonat ging.
Also ich hätt als Mutter/Schwester/Freundin/Freund auch ein verdammt schlechtes Gefühl gehabt, darauf kannst du einen lassen. Dass mich die Telefonate, in der Form, wie sie stattfanden, in keinster Weise beruhigt hätten, daraus mach ich ja kein Geheimnis. Ich hätt mir ebenfalls die größten Sorgen gemacht.
Warum jetzt die Geschwister so dusslig sein sollten, und nicht erkannt hätten, dass es nicht Frauke ist, aber die Mutter, die sich die größten Sorgen machte und somit emotional am meisten beeinträchtigt war, die hätte wiederum erkennen sollen, dass es nicht Frauke ist...

Der Grund "Anrufe zur Tatzeitverschiebung" erhärtet sich für mich nur dann, wenn es Zeugen gegeben hätte, die den Täter hätten verraten können. Da es diese Zeugen bis heute nicht gibt bzw. sich nicht gemeldet haben, muss man sich schon fragen, wie dann der Täter auf diese Zeugen kommt bzw. wegen dieser potentiellen Zeugen, die sich, wie gesagt, nie gemeldet haben, dieses Anruf-Theater veranstaltet.
Zitat von AngRaAngRa schrieb:So schwierig stelle ich mir die Suche nach einer etwa gleichaltrigen Frau nicht vor, die bereit ist dem Täter aus dem Schlamassel zu helfen. Es bleibt natürlich alles spekulativ.
Ich spekulier mal: es gibt bestimmt tausende Frauen, die eine ähnliche Stimmlage, Dialekt etc. haben und kein Problem haben, mit den Anrufen 1. eine Familie zu verunsichern und 2. ein Tötungsdelikt zu vertuschen.


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Mord an Frauke Liebs

06.12.2013 um 09:00
Zitat von hallo-hohallo-ho schrieb:Der Grund "Anrufe zur Tatzeitverschiebung" erhärtet sich für mich nur dann, wenn es Zeugen gegeben hätte, die den Täter hätten verraten können. Da es diese Zeugen bis heute nicht gibt bzw. sich nicht gemeldet haben, muss man sich schon fragen, wie dann der Täter auf diese Zeugen kommt bzw. wegen dieser potentiellen Zeugen, die sich, wie gesagt, nie gemeldet haben, dieses Anruf-Theater veranstaltet.
Wenn die Anruf-Tatzeit-Verschiebung so gewesen sein sollte und funktioniert hat, dann müsste es trotzdem Leute geben, die ausgesagt hätten "Ich hab nen Typen durch die Straßen von Paderborn laufen sehen, der mit einer Frau zusammen war, die wie FL aussah." Und genau diese Zeugen gibt es eben nicht, laut Östermann.
Nur spielt es da eben keine Rolle, ob die Polizei und die Zeugen annehmen, dass FL an dem Abend bereits zu Tode kam oder nicht. Wichtig wären einfach nur Zeugen, die FL an diesem Abend mit irgendjemanden gesehen hätten und davon ist nunmal völlig unabhängig, wann FL verstarb. Und somit auch die Anurfe überflüssig, wenn sie (nur) den Grund hatten, den Tatzeitpunkt zu verschieben.

...Ich bin mir nicht sicher - ist klargeworden, was ich meine?


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