Warum sollte Frauke denn mit Jemanden in der Nacht zu einer Sehenswürdigkeit fahren?
Wenn man Nachts (als beispiel) zum Monte Scherbelino fährt, welcher sich in Paderborn befindet hat man eine Wirklich schöne Aussicht welche man schon als romantisch bezeichnen kann.
Denke nicht dass es für Frauke lohnenswert erschien solch eine Strecke aufsich zu nehmen um Dörfer und paar Windräder in der Ferne zu bewundern.
FrauZimt schrieb:sie konnte unter dem emotionalen Druck einknicken und da war das Risiko der Ortung.
Wo besteht denn ein Risiko bzgl. der Ortung?
Der Täter hat Örtlichkeiten gewählt, von denen er sehr schnell flüchten konnte wenn nötig.
Hövelhof Dreihausen bietet da z.b die A33.
Von den Dören / Benhauserfeld kommt man relativ schnell auf die B64 oder auf die B1.
Von Mönkeloh auf die B64, B68 oder A33.
Selbst wenn die Polizei die Örtlichkeit per Ortung ermittelt hätte, die müssen trotzdem erstmal dort hin kommen.
Die Polizei Paderborn hat in Hövelhof Dreihausen bzw. Sennelager keine Dienststelle.
Natürlich wird in der Nähe ein Wagen Streife fahren aber ein einziges Fahrzeug reicht für eine Fahndung nicht aus.
Auf dem Fahrzeug steht ja auch nicht drauf "Entführungsopfer an Bord".
Weiterhin denke ich, dass Anrufe aus dem Westen gemieden wurden weil dort die Polizei Paderborn ansässig ist um für den Fall der Fälle aufzufliegen eine große Distanz zu haben.
FrauZimt schrieb:Bei ihren Gesprächspartner wuchs mit jedem Kontakt die Erleichterung, aber auch das Misstrauen, dass da "was nicht stimmt".
Im Endeffekt kann dem Täter dies doch Egal sein denn er muss die Angehörigen nicht überzeugen das alles in Ordnung ist.
Und der Täter hatte mit seiner Taktik doch "Erfolg" denn so richtig nahm man sich erst nach Leichenfund der Sache an.